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BDLI beruft Beauftragten für Start-ups

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Der Bundesverband der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie (BDLI) hat eine neue Vorstandsposition geschaffen und den Posten eines Start-up-Beauftragten eingerichtet. Das Präsidium des Verbandes beschloß die Einrichtung der neuen Rolle einstimmig. In diese Funktion wurde Florian Seibel, Mitgründer und Geschäftsführer des Drohnenherstellers Quantum Systems, gewählt.

Die neue Position soll dazu dienen, Innovationen in der deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie zu fördern. Der BDLI sieht die Notwendigkeit, die Vernetzung zwischen jungen Unternehmen und der etablierten Industrie deutlich zu verstärken. BDLI-Präsident Michael Schoellhorn erklärte, daß Start-ups für die Zukunftsfähigkeit der Branche von essentieller Bedeutung seien. Durch die Bündelung dieser Kompetenzen auf Vorstandsebene soll der Technologietransfer beschleunigt werden. Florian Seibel bringt umfangreiche Erfahrung aus der Praxis mit. Er entwickelte sein Unternehmen Quantum Systems zu einem international tätigen Akteur mit neun Standorten in sieben Ländern. Seine berufliche Laufbahn umfaßt auch eine Tätigkeit als Offizier und Hubschrauberpilot bei der Bundeswehr. Zudem studierte er Luft- und Raumfahrttechnik an der Technischen Universität München (TUM) und forschte an unbemannten Trägersystemen. Die Entscheidung des BDLI, einen erfolgreichen Start-up-Gründer in eine zentrale Position zu berufen, unterstreicht die wachsende Bedeutung der sogenannten New-Space-Ökonomie und der unbemannten Luftfahrt.

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