Bei Test: Irkut MS-21 bleibt im Schnee stecken

Irkut MS-21 (Foto: UAC Irkut).
Irkut MS-21 (Foto: UAC Irkut).

Bei Test: Irkut MS-21 bleibt im Schnee stecken

Irkut MS-21 (Foto: UAC Irkut).
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Eigentlich wollte die United Aircraft Corporation nur einen simulierten Triebwerksausfall simulieren, doch der Test mit der Irkut MS-21 ging sprichwörtlich daneben. Das Flugzeug kam im Zuge des Startabbruchs auf dem Flughafen Schukowski von der Runway ab und blieb im Schnee stecken. Verletzt wurde niemand.

Der Prototyp mit der Registrierung RA-73051 sollte eigentlich nur einen simulierten Triebwerksausfall während dem Start testen. Von einem Ausflug in den Schnee war keine Rede. Wie es dennoch dazu kommen konnte, will der Hersteller nun untersuchen. Die MS-21 steckte jedenfalls fest und konnte die missliche Lage nicht mehr aus eigener Kraft verlassen.

Offiziellen Angaben des Herstellers UAC nach kam die Maschine während einer Notbremsung, die im Zuge des Tests gemacht wurde, von der Poste ab. Die MS-21 schlitterte dann in den Tiefschnee und sank – wie auf Fotos ersichtlich – ganz schön ordentlich ein. Der Flugzeugbauer betont weiters, dass es keine Systemausfälle gegeben hat und auch keine Schäden sichtbar sind. Dennoch wird man den Prototyp nun genau untersuchen. Auch gibt es keine Verletzten.

Die Irkut MS-21 ist ein Prestigeprojekt der Regierung der Russischen Föderation. Der Mittelstreckenjet soll in Konkurrenz mit der Boeing 737-Max-Reihe und der Airbus A320neo-Familie treten. Bislang konnte man außerhalb Russlands nur wenige Vorbestellungen einsammeln.

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Redakteur dieses Artikels:

Jan Gruber ist Leitender Redakteur von Aviation.Direct. Zuvor war er seit 2012 in selbiger Funktion bei AviationNetOnline (vormals Austrian Aviation Net) tätig. Er ist auf Lowcost-Carrier, Regionalluftfahrt in der D-A-CH-Region und tiefgehende Recherchen spezialisiert.

jan.gruber@aviation.direct

Über den Redakteur

Jan Gruber ist Leitender Redakteur von Aviation.Direct. Zuvor war er seit 2012 in selbiger Funktion bei AviationNetOnline (vormals Austrian Aviation Net) tätig. Er ist auf Lowcost-Carrier, Regionalluftfahrt in der D-A-CH-Region und tiefgehende Recherchen spezialisiert.

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