Januar 19, 2021

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Januar 19, 2021

2020: Zweistelliges Frachtwachstum in Linz

Die Corona-Pandemie hat sich in den Passagierzahlen des Linzer Flughafens stark niedergeschlagen: Der Airport zählte einen 88,2-prozentigen Rückgang auf 51.318 Fluggäste. Das Standbein Luftfracht erwies sich für den oberösterreichischen Flughafen äußerst hilfreich, denn dieses Segment konnte einen 37,2-prozentiger Zuwachs erzielt werden. Linz teilte mit, dass man im zweiten Quartal 2020 zunächst einen Rückgang im Bereich Cargo verzeichnet hatte. Ungefähr zur Jahresmitte gelang dann die Kehrtwende und seit September 2020 lagen die monatlichen Tonnagen bereits wieder über denen des Vorjahres. In den vergangenen Jahren bemühte sich der Flughafen Linz, neben den bestehenden DHL-Frachtflügen nach Leipzig und Brüssel, intensiv um die Aufnahme neuer Frachtflugverbindungen. Mitte April 2020 nahm Turkish Cargo die regelmäßige Frachtflugverbindung Linz-Istanbul auf, was sich äußerst positiv auf die geflogenen Tonnagen auswirkte. Bei der geflogenen Fracht verzeichnete der Linz Airport einen Zuwachs von 37,2 Prozent auf 11.147 Tonnen. Maßgeblich für den Zuwachs bei der geflogenen Fracht war die Aufnahme der Frachtflugverbindung Linz-Istanbul. Frankfurt und Düsseldorf seit dem Beginn der Pandemie ausgesetzt „Die Corona-Krise hat für die gesamte europäische Luftverkehrswirtschaft – und damit auch für die Flughäfen – gravierende Folgen. Unsere Prioritäten waren einerseits, unsere Kunden, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aber auch die MitarbeiterInnen der Partnerunternehmen am Flughafen zu schützen, anderseits aber auch den Flugbetrieb aufrecht zu erhalten und dabei die Kosten des laufenden Betriebes an die aktuelle Situation anzupassen. Mein Dank gilt allen Beteiligten, unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, dem Betriebsrat, aber auch unseren externen Partnern, die alle dazu beigetragen haben, dass wir diese Herausforderung bestmöglich bewältigen konnten“, so Norbert Draskovits, Geschäftsführer

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Bei Test: Irkut MS-21 bleibt im Schnee stecken

Eigentlich wollte die United Aircraft Corporation nur einen simulierten Triebwerksausfall simulieren, doch der Test mit der Irkut MS-21 ging sprichwörtlich daneben. Das Flugzeug kam im Zuge des Startabbruchs auf dem Flughafen Schukowski von der Runway ab und blieb im Schnee stecken. Verletzt wurde niemand. Der Prototyp mit der Registrierung RA-73051 sollte eigentlich nur einen simulierten Triebwerksausfall während dem Start testen. Von einem Ausflug in den Schnee war keine Rede. Wie es dennoch dazu kommen konnte, will der Hersteller nun untersuchen. Die MS-21 steckte jedenfalls fest und konnte die missliche Lage nicht mehr aus eigener Kraft verlassen. Offiziellen Angaben des Herstellers UAC nach kam die Maschine während einer Notbremsung, die im Zuge des Tests gemacht wurde, von der Poste ab. Die MS-21 schlitterte dann in den Tiefschnee und sank – wie auf Fotos ersichtlich – ganz schön ordentlich ein. Der Flugzeugbauer betont weiters, dass es keine Systemausfälle gegeben hat und auch keine Schäden sichtbar sind. Dennoch wird man den Prototyp nun genau untersuchen. Auch gibt es keine Verletzten. Die Irkut MS-21 ist ein Prestigeprojekt der Regierung der Russischen Föderation. Der Mittelstreckenjet soll in Konkurrenz mit der Boeing 737-Max-Reihe und der Airbus A320neo-Familie treten. Bislang konnte man außerhalb Russlands nur wenige Vorbestellungen einsammeln.

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Wizz Air Hungary steuert künftig Dubai-DXB an

Am Freitag ist Wizz Air Abu Dhabi erstmals auf dem Flughafen Athen gelandet. Dies war auch der Premierenflug, der aufgrund der Corona-Pandemie mehrfach verschoben werden musste. Die junge Airline ist ein Joint-Venture zwischen der Abu-Dhabi-Holding ADQ und Wizz Air Holdings plc. Die ungarische Konzernschwester wird künftig ab Dubai International (DXB) fliegen und dem Airport Dubai World Central (DWC) den Rücken kehren. Wizz Air Hungary setzt vorerst vier Airbus A321neo ein und baut schrittweise das Streckennetz auf. Die Destination Thessaloniki soll am 4. Feber 2021 aufgenommen werden. Nach Tel Aviv will Wizz Air Abu Dhabi ab 12. Feber 2021 fliegen. Der Konzern änderte aber zwischenzeitlich seine VAE-Strategie, denn ursprünglich war geplant das Angebot, das ab Dubai World Central (DWC) durchgeführt wurde komplett nach Abu Dhabi zu verlagern. Nun werden von Wizz Air Hungary drei Ziele ab Dubai International (DXB) angeboten. Folgende Ziele bietet die Wizz Air Group ab Dubai (DXB) an: Sofia Budapest Bukarest Die nachstehenden Ziele bietet die Wizz Air Group ab Abu Dhabi an: Eriwan Sofia Kutaissi Athen Thessaloniki Tel Aviv Kattowitz Bukarest Cluj Odessa Budapest Larnaka Alexandria

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Griechenland: Hotels müssen horrenden Einbruch hinnehmen

Nicht nur die Hotellerie hierzulande leidet unter den Corona-Maßnahmen. Auch die griechischen Betriebe kämpfen ums Überleben. Und nur die Starken überleben. Diese meisten verlieren jedoch diesen Kampf. Nur 863 Ganzjahres-Hotels blieben den Griechen im Dezember erhalten – also nur 22 Prozent. Geldsorgen und Existenzängste zwingen die Menschen dazu, das Handtuch zu werfen. Wer kann es ihnen auch übel nehmen. Alleine im abgelaufenen Jahr resultierte ein Umsatzrückgang von 78 Prozent. Erwirtschafteten die Betriebe 2019 noch knapp 8,3 Milliarden Euro, waren es im Corona-Jahr nur etwa 1,8 Milliarden Euro. So konnte im Durchschnitt nur eines von fünf Unterkünften die Auswirkungen von Covid-19 überstehen, berichtet news.gtp.gr. 

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Austrian Airlines rechnet mit FFP2-Pflicht

Einfache MNS-Masken haben in Österreich ab 25. Jänner 2021 in vielen Bereichen ausgedient. Die Bundesregierung will, dass ab diesem Tag unter anderem in öffentlichen Verkehrsmitteln FFP2-Masken getragen werden müssen. Laut Gesundheitsministerium gilt dies auch in Flugzeugen. Austrian Airlines geht davon aus, dass ab 25. Jänner 2021 das Tragen von FFP2-Masken vorgeschrieben werden muss. Allerdings geht es der AUA wie vielen österreichischen Betrieben: Außer der mündlichen Ankündigung der Regierung rund um Sebastian Kurz ist noch nichts bekannt. Die entsprechende Verordnung ist noch gar nicht im Bundesgesetzblatt publiziert worden. Eine Sprecherin der Austrian Airlines sagte gegenüber Aviation Direct: „Wir warten zu dem Thema noch auf entsprechende Bestätigung seitens der Behörden, gehen aber davon aus, dass das auch für uns gilt“. Die Angelegenheit hat allerdings einen Haken, denn aufgrund internationaler Abkommen kann die österreichische Regierung nur Airlines mit österreichischer Zulassung zur FFP2-Pflicht verdonnern. Bei ausländischen Carriern – ausgenommen im Inlandsverkehr – ist das nicht möglich. Näheres dazu in diesem Artikel.

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EASA will B737-Max Flugverbot kommende Woche aufheben

Die europäische Luftfahrtbehörde EASA wird voraussichtlich kommende Woche dem Muster Boeing 737 Max die Wiederzulassung erteilen. Das kündigte Behördenleiter Patrick Ky im Rahmen einer Onlineveranstaltung an. Der Maschinentyp ist in Europa seit fast zwei Jahren mit einem Flugverbot belegt. Dem waren zwei fatale Abstürze mit 346 Toten vorausgegangen. Als Ursache galt das fehlerhafte Steuerungsprogramm MCAS. Die EASA ist nun der Ansicht, dass die von Boeing vorgenommenen Nachbesserungen die Anforderungen an die Flugsicherheit erfüllen. Unter anderem in den Vereinigten Staaten und in Brasilien ist die Boeing 737 Max wieder im kommerziellen Einsatz. Bevor die Operators ihre Maschinen wieder fliegen dürfen, müssen zahlreiche Auflagen erfüllt werden. Unter anderem müssen die Piloten eine spezielle Schulung absolvieren. Daher ist nicht damit zu rechnen, dass in Europa bereits in der kommenden Woche die ersten Boeing 737 Max wieder mit Passagieren fliegen werden.

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Etihad führt IATA-Travel Pass ein

Der Gesundheitspass steht den Kunden vorerst nur auf ausgewählten Flügen ab Abu Dhabi zur Verfügung. Noch ist es also nur ein Pilot-Projekt. Doch die Airline ist zuversichtlich. Und werde die Partnerschaft mit dem Dachverband für Fluggesellschaften nach erfolgreicher Einführung ausbauen, so das Unternehmen in einer Aussendung. Die App soll einerseits stets aktuelle Informationen dazu bieten, welche Einreisebestimmungen es gibt und wo anerkannte Covid-Test-Zentren zu finden sind. Zum anderen können registrierte Labore und Impfstellen ihre Testergebnisse und Impfzertifikate direkt an die App auf dem Smartphone des Nutzers senden, sodass diese Informationen bei Bedarf vorgezeigt werden können. 

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American Airlines stellt digitalen Gesundheitspass vor

American Airlines wird einen mobilen Gesundheitspass für internationale Reisende einführen.  Fluggäste können die Verifly-App nutzen, um negative Corona-Testergebnisse und andere notwendige Papiere vorzeigebereit auf dem Smartphone zu laden. Der US-Carrier plant den Start ihres neuen Tools für den 23. Jänner. Als Antwort auf die Anweisung der Gesundheitsbehörde, die eine Einreise in die Vereinigten Staaten ab dem 26. Jänner nur mit negativem PCR-Test erlaubt. Theoretisch könne die neue Anwendung auch dazu dienen, eine Corona-Impfung nachzuweisen, falls in Zukunft nötig, berichtet der Business Insider.  

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Trump schafft US-Einreiseverbot ab

Donald Trump will in seinen letzten Tagen im Amt die US-Grenzen für Europäer wieder aufsperren. Doch sein Nachfolger erteilt dem umgehend eine Absage. Es gleicht einem politischen Tennisspiel. Kaum verkündet der noch amtierende US-Präsident das Ende des Einreisestopps, kontert die künftige Regierung seines Nachfolgers Joe Biden und schiebt der Verordnung einen Riegel vor. In einer vom Weißen Haus verbreiteten Verfügung heißt es, die Beschränkungen für Reisende aus dem Schengenraum, aus Großbritannien und aus Irland sowie aus Brasilien würden zum 26. Januar aufgehoben. Trump wies dennoch darauf hin, dass ein negativer Corona-Test vorgelegt werden muss. Nur die Einreisesperren für Ausländer aus China und dem Iran bleiben seinen Angaben zufolge bestehen. Diese Verfügung würde sechs Tage nach seinem Ausscheiden als Präsident in Kraft treten, berichtet die Zeit. Dies sei aber nicht der richtige Zeitpunkt, um Lockerungen in die Wege zu leiten, so das Team Biden.  „Auf Anraten unserer medizinischen Berater beabsichtigt die Regierung nicht, diese Beschränkungen am 26.1. aufzuheben“, teilte die künftige Sprecherin des Weißen Hauses, Jen Psaki, auf Twitter mit: „Mit der Verschlimmerung der Pandemie und dem Auftauchen weiterer ansteckender Varianten auf der ganzen Welt ist dies nicht der richtige Zeitpunkt, um Einschränkungen für internationale Reisen aufzuheben.“ Stattdessen plane die Biden-Regierung weitere Maßnahmen im Zusammenhang mit internationalen Reisen, um die Ausbreitung des Virus zu bremsen. Biden hat den Kampf gegen die Pandemie zu einem seiner wichtigsten unmittelbaren Ziele erklärt. Eine beschlossene Maßnahme gilt jedenfalls ab dem 26. Jänner: Einreisende benötigen unbedingt einen negativen Covid-19-Test. Ansonsten endet der Urlaub schon am Flughafen.

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BRQ: 2020 besuchten den Airport nur 86.089 Passagiere

Ein Armutszeugnis für den Standort: 2020 nutzten nur 86.089 Fluggäste den tschechischen Flughafen Brünn. Und damit um 84 Prozent weniger als noch im Vergleichsjahr. Da sah die Welt nämlich noch ganz anders aus. Der Airport registrierte im Jahr 2019 exakt 543,633 Passagiere. Ein Rekordjahr. Mittlerweile ist man von solchen Zahlen meilenweit entfernt. „Es war ein hartes Jahr. Wir mussten Tag für Tag um jeden einzelnen Fluggast kämpfen. Die Regierung musste reagieren. Das hieß für uns: Dreieinhalb Monate Stillstand. Natürlich hörte das Leben in unserem Land nicht auf und wir standen für Frachtflüge, Flüge des Luftrettungsdienstes, der Polizei oder Hilfsflüge zur Verfügung, die uns im Kampf gegen Covid-19 unterstützten. Es war alles andere als normal“, blickt Flughafen-Chef Milan Kratina auf das Jahr zurück. Trotzdem bleibt der Blick in Richtung Zukunft gerichtet. Das Management sei gerade in Verhandlungen um neue Strecken. Schon bald soll Kiew, die ukrainische Hauptstadt, neu in das Streckennetz aufgenommen werden. 

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