Januar 19, 2021

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Januar 19, 2021

Volotea flottet Airbus A320 ein

Die spanische Billigfluggesellschaft Volotea steht kurz davor ihre Flotte mit Maschinen des Typs Airbus A320 zu erweitern. Der tschechische Lackierbetrieb International Aerospace Coatings verpasste kürzlich der ersten Einheit die Livery des Lowcosters. Erst vor wenigen Tagen beendete Volotea den Betrieb der Boeing 717. Man war der letzte europäische Betreiber dieses Typs. Mittlerweile ist bereits das Ausfliegen in die Vereinigten Staaten angelaufen. Derzeit besteht die Flotte aus 20 Airbus A319. Der erste für Volotea bestimmte A320 ist momentan auf dem Flughafen Ostrava abgestellt und trägt die Registrierung EC-NNZ. Der Mittelstreckenjet war zuvor bei Virgin America und Alaska Airlines im Einsatz und ist 15,1 Jahre alt. Die Vorbetreiber hatten den A320 mit 146 Sitzen bestuhlt. Das hat Volotea ändern lassen und eine All-Economy-Bestuhlung mit 180 Sitzen einbauen lassen. Dem aktuellen Informationsstand nach soll eine A320-Teilflotte mit fünf Exemplaren aufgebaut werden. Weiters wird der Billigflieger drei weitere A319 einflotten.

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de Havilland Aircraft of Canada vor Dash-Produktionsstopp

Der Flugzeugbauer de Havilland Aircraft of Canada (DHC) wird die Produktion der DHC Dash 8-400 nach Fertigstellung der bestehenden Aufträge übergangsweise pausieren. Ob diese wieder aufgenommen werden kann, steht noch in den Sternen. „Wir werden keine „Whitetails“ produzieren und die Marktnachfrage wird unsere zukünftigen Produktionspläne für die Dash 8-400-Flugzeuge bestimmen. De Havilland Canada hat die Dauer einer solchen Pause, falls eine solche auftreten sollte, nicht festgelegt“, erklärt ein Sprecher auf Anfrage gegenüber Aviation Direct. Whitetails sind Flugzeuge, die auf Lager gebaut werden, jedoch noch keinen Abnehmer haben. Abgesehen von Boeing ist eine „Lagerhaltung“ von fertiggestellten Verkehrsflugzeugen unüblich. Wie viele Maschinen vor der temporären Einstellung der Produktion noch gefertigt werden, beantwortete der Sprecher nicht. Laut CH-Aviation.com sollen 22 Festbestellungen vorliegen, wobei nur bei 13 Einheiten die Kunden bekannt sind: Sechs sollen an Ethiopian Airlines, vier an TAAG Angola Airlines, zwei an Biman Bangladesch und eine an Air Tanzania gehen. „Wir verkaufen und liefern weiterhin Dash 8-400-Flugzeuge und unterstützen die weltweite Flotte von Dash 8 Series-Flugzeugen, während wir geeignete Maßnahmen ergreifen, um unsere Mitarbeiter und unser Geschäft zu schützen. Wir untersuchen mit vielen Stakeholdern verschiedene Szenarien für die Zukunft. Wir werden offener über dieses Thema kommunizieren, wenn Pläne genehmigt und bestätigt werden“, so der Sprecher. Die Fertigung der Dash 8-400 erfolgt am Standort Toronto-Downsview, der aufgrund des Vertrags mit Bombardier zumindest bis zum Jahr 2023 vom ehemaligen Eigentümer des DHC-8-Pogramms geleast wird. Unter der Regie von Bombardier wurde nur wenig in die Modernisierung des Musters, das einst ein Verkaufsschlager war, investiert. Die

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Dänemark: Air Alsie stellt den Linienflugbetrieb ein

Die dänische Regionalfluggesellschaft Air Alsie stellt am 19. Jänner 2021 den Linienflugbetrieb ein. Derzeit strebt der Carrier die Wiederaufnahme für den 29. März 2021 an. Von der Maßnahme nicht betroffen sind die Charterflüge, die man im Auftrag von Lübeck Air durchführt. Air Alsie bedient unter der Marke Alsie Express die Strecke Sønderborg-Kopenhagen. Die Flotte besteht aus drei ATR72-500, wobei eine Maschine dauerhaft für Lübeck Air im Einsatz ist. Die beiden anderen Turbopropflugzeuge werden auf der Linienstrecke und für Charterflüge eingesetzt. Der Carrier plant die derzeit einzige Linienroute ab 29. März 2021 wieder elfmal pro Woche zu bedienen. „Wir müssen aufeinander aufpassen, von zu Hause aus arbeiten und so wenig Menschen wie möglich sehen. Dies bedeutet natürlich, dass im Moment nur sehr wenige mit uns reisen, und deshalb haben wir Flüge zwischen Sønderborg und Kopenhagen Kastrup vorübergehend eingestellt“, so Air Alsie in einer Stellungnahme. Die Einstellung des Linienflugbetriebs erfolgt jedoch primär aufgrund der geringen Nachfrage.

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Null-Abstand in Berlin sorgt für Aufregung

Abstandhalten gilt am Flughafen Berlin-Brandenburg offenbar nicht vor der Passkontrolle der Bundespolizei. In sozialen Netzwerken sorgen Aufnahmen, die Personen zeigen, die dicht an dicht in einem engen Raum stehen, für Aufregung. Dabei sind nur zwei Non-Schengen-Flüge kurz nacheinander angekommen. Dies sorgte aber schon dafür, dass es zu einem dichten Gedränge vor der Einreisekontrolle gekommen ist. Die Exekutive und das Sicherheitspersonal des Airports schritten nicht ein. Der Flughafen Berlin-Brandenburg spielt den Vorfall auch herunter und sagte, dass dies nicht der Regelfall sein soll. Als Ausrede wurde auch angeführt, dass eine Maschine rund eine Stunde früher als geplant angekommen wäre. Diese Zustände sind aber kein Einzelfall, denn auch am Flughafen Wien-Schwechat kommt es bei den Einreisekontrollen regelmäßig zu dichtem Gedränge. Besonders bei der sich im Terminal 3 befindlichen Passkontrolle für Non-Schengenflüge ist es baulich äußert beengt, so dass Abstände häufig nicht eingehalten werden können. Teilweise sind auch keine Bodenmarkierungen vorhanden.

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Air Cairo stellt Deutschland- und Schweiz-Flüge wieder ein

Die Fluggesellschaft Air Cairo kappt aufgrund der derzeit schwachen Nachfrage die Strecken zwischen Deutschland und Ägypten. Die Pause soll vorerst bis zum 31. März 2021 andauern. Laut Mitteilung des Carriers wird auch die Zürich-Route vorläufig ausgesetzt. Damit war das Unternehmen nicht ganz vier Wochen zwischen Ägypten und Deutschland bzw. der Schweiz unterwegs. Erst am 19. Dezember 2020 wurden die Destination Hurghada ab Frakfurt am Main, Düsseldorf und Zürich reaktiviert. Air Cairo begründet die neuerliche Flugpause mit den aufgrund der Corona-Pandemie harten Einreise- und Quarantänebestimmungen, die zu einer faktisch nicht vorhandenen Nachfrage geführt haben.

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Sebastian Kurz hält neuerdings nichts von Landeverboten

Der österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) sorgt mit Äußerungen, die er am Montag getätigt hat, nicht nur für zusätzliche Verwirrung, sondern fährt Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) direkt vor den Bug. Beispielsweise sagte der Regierungschef, dass Landeverbote unsinnig sind, denn die Fluggäste würden auf Umsteigeflüge über andere Staaten ausweichen. Die Anordnung, dass Passagierflüge, die im Vereinigten Königreich bzw. Südafrika gestartet sind, wurde von Anschober unterschrieben und erst kürzlich verlängert. Dass diese Maßnahme wenig sinnvoll ist, wurde in der Branche öfters diskutiert, denn ein simpler Umstieg in einem anderen Land führt dazu, dass die Reisenden nicht mehr vom Bann erfasst sind. Bundeskanzler Sebastian Kurz fuhr nun seinem Gesundheitsminister öffentlich verbal vor den Bug und bezeichnete den Bann als „nur bedingt sinnvoll“, denn die Fluggäste würden in der Praxis auf Umsteigeflüge über andere Länder ausweichen, so dass die Landeverbote „unsinnig“ sind. Bemerkenswert ist allerdings, dass Kurz als Regierungschef äußerst häufig in die Ressorts seiner Minister eingreift und entsprechende „Anpassungen“ ganz nach seinen Wünschen und Vorstellungen vornehmen lässt. Insbesondere im Gesundheitsressort ist dies mittlerweile an der Tagesordnung. Dass Kurz, der die Landeverbote offensichtlich zunächst mitgetragen hatte, diese nun kritisiert, mutet absurd an. Es war der österreichische Bundeskanzler selbst, der die Bevölkerung hinsichtlich der „weihnachtlichen Einreisebestimmungen“ belogen hatte. In einer Pressekonferenz versicherte er, dass diese nur bis zum 10. Jänner 2021 gelten würden. Bekanntermaßen wurde nach diesem Datum gar eine Verschärfung verordnet, wobei der Text von Anschober unterschrieben wurde. Doch genau bei diesem Thema wird es noch absurder, denn ausgerechnet Sebastian Kurz, der noch vor

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Emirates-Mitarbeiter können sich ab sofort impfen lassen

Bei Emirates fällt der Startschuss für die Impfungen: Die Golf-Airline hat mit einer groß angelegten Impfkampagne begonnen, bei der möglichst viele ihrer Mitarbeiter in den Vereinigten Arabischen Emiraten gegen das Coronavirus immunisiert werden sollen.  Priorität hätten zunächst die Mitarbeiter, die an „vorderster Front“ im Einsatz seien, so etwa Kabinen- und Cockpitbesatzungen , teilte das Unternehmen mit Sitz in Dubai mit. Die Impfungen fänden nun zwölf Stunden pro Tag und an sieben Tagen die Woche statt, „um sicherzustellen, dass so viele wichtige Luftverkehrsmitarbeiter wie möglich den Impfstoff bekommen“, hieß es in der Unternehmensmitteilung. Verabreicht werden den Emirates-Mitarbeitern demnach die Corona-Impfstoffe der Unternehmen Biontech und Pfizer sowie des chinesischen Konzerns Sinopharm. Die Vakzine soll zu einer zügigen Erholung des Tourismus-Sektors in den Vereinigten Arabischen Emiraten beitragen.

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Airbus richtet Zentrallager in Hamburg ein

Airbus nimmt in Hamburg künftig die Bereiche Logistik und Lager wieder selbst in die Hand und übernahm dazu die bislang von Kühne+Nagel betriebene Lagerhaltung in der Hansestadt. Die Umstellung soll im März 2021 starten. Weiters wurde eine neue Logistiktochter gegründet, die am Juli 2021 ein Zentrallager betreiben soll. Von Hamburg aus sollen künftig Komponenten für die Montagelinien in den USA und China verschifft werden und das in Eigenregie, berichtet die Welt am Sonntag. Airbus will mit dieser Maßnahme die Kosten senken und gleichzeitig auch bessere Eingriffsmöglichkeiten bei Qualitätsproblemen haben. In Hamburg entsteht daher auf einer Fläche von 45.000 Quadratmetern das größte konzerneigene Logistik- und Lagerzentrum. Intern wird dieses als „Skyhub“ bezeichnet. Airbus wird hierfür auch zusätzliches Personal benötigen und geht davon aus, dass beim Wiederanziehen der Nachfrage „einige hundert Jobs“ entstehen werden.

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Wechsel im Aufsichtsrat von Edelweiss

Im Verwaltungsrat der Edelweiss Air AG kommt es zu Veränderungen. Dieter Vranckx übernimmt die Nachfolge von Thomas Klühr als Verwaltungsratspräsident. Markus Binkert wurde als neues Mitglied ernannt und folgt auf Josef Felder. Mit Dieter Vranckx übernimmt ein erfahrener Airline-Manager das Amt des Verwaltungsratspräsidenten. Der 47-jährige ist seit 1998 in verschiedenen Managementfunktionen in der Airline-Branche tätig – unter anderem als CEO bei der Schwestergesellschaft Swiss. Markus Binkert wurde als Mitglied des Verwaltungsrats ernannt. Er arbeitet seit 2005 in verschiedenen Führungsfunktionen für Swiss und die Lufthansa Group und ist seit 2020 Chief Financial Officer von Swiss. „Ich freue mich, gemeinsam mit Markus Binkert den Verwaltungsrat von Edelweiss zu stärken, um so die Airline für die Zukunft optimal auszurichten“, so Dieter Vranckx, Verwaltungsratspräsident von Edelweiss. Die beiden neuen Mitglieder haben ihre Funktionen per 1. Januar 2021 übernommen.

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Memmingen muss deutlichen Verkehrseinbruch hinnehmen

Damit hatte vor einem Jahr niemand gerechnet: Nach Rekordwerten 2019 haben etliche Flughäfen 2020 aufgrund der Corona-Pandemie einen deutlichen Rückgang bei Fluggästen zu verzeichnen. So auch in Memmingen. Ein Plus von 15,4 Prozent im Fluggastaufkommen zeigte der Geschäftsjahresabschluss 2019 – über 1,7 Millionen Passagiere waren am Flughafen Memmingen gelandet oder gestartet. In der Bilanz 2020 sind nurmehr 690.780 Fluggäste dokumentiert. „Corona hat die Zahl unserer Passagiere mehr als halbiert“, stellt Airport-Geschäftsführer Ralf Schmid fest. Der Rückgang der Flugbewegungen fiel deutlich geringer aus und listete ein Minus von 25 Prozent auf 17.436 (Vorjahr: 23.345). „Vergleicht man unsere Zahlen mit denen anderer deutscher Airports, so sind wir mit einem blauen Auge davongekommen“, resümiert Schmid weiter. Denn im Durchschnitt verzeichnet Memmingen mit minus 60 Prozent den zweitgeringsten Rückgang bei den Passagieren deutschlandweit. In der Gunst der Passagiere stand im vergangen Jahr Sofia an erster Stelle, gefolgt von Sibiu, Temeswar, Varna und Kiew. Auch neue Ziele wurden in den Flugplan aufgenommen. So ging es erstmals nach Bacău im Nordosten Rumäniens und nach Catania auf Sizilien. Auch Larnaca auf Zypern, Heraklion auf Kreta und Rhodos feierten Premieren. Insgesamt wurden im letzten Jahr 59 Ziele ab Memmingen von 17 Airlines im Linien- und Charterverkehr angeflogen. Auch für dieses Jahr gibt es bereits einen Neuzugang: Ab Ende Mai verbindet die ukrainische Low-Coster SkyUp den Airport mit Kiew. Zum Jahreswechsel hat es auch Veränderungen im Aufsichtsrat der Flughafen Memmingen GmbH gegeben. Auf Michael Schilling, der den Gründungsgesellschafter Dachser seit den ersten Tagen des Airports vertreten hat, folgte Stephan

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