Abstandhalten gilt am Flughafen Berlin-Brandenburg offenbar nicht vor der Passkontrolle der Bundespolizei. In sozialen Netzwerken sorgen Aufnahmen, die Personen zeigen, die dicht an dicht in einem engen Raum stehen, für Aufregung.
Dabei sind nur zwei Non-Schengen-Flüge kurz nacheinander angekommen. Dies sorgte aber schon dafür, dass es zu einem dichten Gedränge vor der Einreisekontrolle gekommen ist. Die Exekutive und das Sicherheitspersonal des Airports schritten nicht ein. Der Flughafen Berlin-Brandenburg spielt den Vorfall auch herunter und sagte, dass dies nicht der Regelfall sein soll. Als Ausrede wurde auch angeführt, dass eine Maschine rund eine Stunde früher als geplant angekommen wäre.
Diese Zustände sind aber kein Einzelfall, denn auch am Flughafen Wien-Schwechat kommt es bei den Einreisekontrollen regelmäßig zu dichtem Gedränge. Besonders bei der sich im Terminal 3 befindlichen Passkontrolle für Non-Schengenflüge ist es baulich äußert beengt, so dass Abstände häufig nicht eingehalten werden können. Teilweise sind auch keine Bodenmarkierungen vorhanden.
Der Hauptstadt-#Airport auf dem Höhepunkt der #Corona-Pandemie!
— Michael Sauerbier (@Micha_BILD) January 17, 2021
So sah es heute am #BER-Flughafen aus: Dicht gedrängt warteten Hunderte Passagiere 1 Stunde vor den Passkontrollen.
BER-Sprecher: „Aktuell ist es sehr wichtig, vermeidbare Reisen zu verschieben“ @bzberlin pic.twitter.com/ej89TZQOsS