Ein Flug der britischen Fluggesellschaft BA Euroflyer von London Gatwick nach Faro ist am 13. Oktober 2026 rund eine Stunde nach dem Start zur Sicherheitsumkehr gezwungen worden.
Der Einsatz des Typs Airbus A321-231 mit dem Luftfahrzeugkennzeichen G-EUXD wurde auf der Höhe der Bretagne abgebrochen, nachdem das Personal Schäden an einem Passagierfenster auf der rechten Kabinenseite festgestellt hatte. Die Besatzung setzte daraufhin den Notrufcode 7700 ab, um bei der Flugsicherung Priorität für den Rückflug und die Landung einzufordern.
Nach Absinken auf eine geringere Flughöhe und der Absprachen mit den Kontrollstellen kehrte die Maschine nach London Gatwick zurück, wo sie sicher landete. Die Muttergesellschaft British Airways bestätigte das Ereignis als geringfügiges technisches Problem, nahm jedoch zur spezifischen Beschädigung der Fensterscheibe öffentlich keine Stellung. Betroffene Fluggäste wurden nach der Ankunft von Bodenteams betreut und auf alternative Flugverbindungen nach Portugal umgebucht.
Luftfahrtexperten verweisen bei Vorfällen dieser Art auf die vielschichtige Bauweise von Flugzeugfenstern, die im Regelfall aus mehreren Acrylglasschichten bestehen. Bricht die innere oder äußere Scheibe einer Passagierkabine, ist die strukturelle Integrität des Druckkörpers nicht zwingend unmittelbar gefährdet, erfordert jedoch zur Vermeidung von Druckabfällen das sofortige Einleiten eines Sinkflugs und die Umleitung des Flugzeugs zur technischen Überprüfung.
Der Vorfall hebt die Bedeutung präventiver Sicherheitsmaßnahmen bei mechanischen Auffälligkeiten im Reiseflug hervor. Die betroffene Maschine wurde nach der Landung vorübergehend aus dem aktiven Liniendienst genommen, um den Passagierfensteraufbau durch Techniker untersuchen und austauschen zu lassen, bevor der A321 wieder für den Flugbetrieb freigegeben wird.