Oktober 15, 2026

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Oktober 15, 2026

Beschädigte Kabinenscheibe zwingt BA Euroflyer zur Umkehr nach London Gatwick

Ein Flug der britischen Fluggesellschaft BA Euroflyer von London Gatwick nach Faro ist am 13. Oktober 2026 rund eine Stunde nach dem Start zur Sicherheitsumkehr gezwungen worden. Der Einsatz des Typs Airbus A321-231 mit dem Luftfahrzeugkennzeichen G-EUXD wurde auf der Höhe der Bretagne abgebrochen, nachdem das Personal Schäden an einem Passagierfenster auf der rechten Kabinenseite festgestellt hatte. Die Besatzung setzte daraufhin den Notrufcode 7700 ab, um bei der Flugsicherung Priorität für den Rückflug und die Landung einzufordern. Nach Absinken auf eine geringere Flughöhe und der Absprachen mit den Kontrollstellen kehrte die Maschine nach London Gatwick zurück, wo sie sicher landete. Die Muttergesellschaft British Airways bestätigte das Ereignis als geringfügiges technisches Problem, nahm jedoch zur spezifischen Beschädigung der Fensterscheibe öffentlich keine Stellung. Betroffene Fluggäste wurden nach der Ankunft von Bodenteams betreut und auf alternative Flugverbindungen nach Portugal umgebucht. Luftfahrtexperten verweisen bei Vorfällen dieser Art auf die vielschichtige Bauweise von Flugzeugfenstern, die im Regelfall aus mehreren Acrylglasschichten bestehen. Bricht die innere oder äußere Scheibe einer Passagierkabine, ist die strukturelle Integrität des Druckkörpers nicht zwingend unmittelbar gefährdet, erfordert jedoch zur Vermeidung von Druckabfällen das sofortige Einleiten eines Sinkflugs und die Umleitung des Flugzeugs zur technischen Überprüfung. Der Vorfall hebt die Bedeutung präventiver Sicherheitsmaßnahmen bei mechanischen Auffälligkeiten im Reiseflug hervor. Die betroffene Maschine wurde nach der Landung vorübergehend aus dem aktiven Liniendienst genommen, um den Passagierfensteraufbau durch Techniker untersuchen und austauschen zu lassen, bevor der A321 wieder für den Flugbetrieb freigegeben wird.

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Flottenmodernisierung: Aida Cruises bezieht Hyperion-Klasse in Umbauprogramm ein

Das Rostocker Kreuzfahrtunternehmen Aida Cruises weitet sein langfristig angelegtes Flottenmodernisierungsprogramm mit der Bezeichnung „Aida Evolution“ auf eine weitere Schiffsklasse aus. Wie das Management im Rahmen einer Medienrunde im Oktober 2026 bekanntgab, werden in einer dritten Phase des Programms die beiden Schiffe Aida Perla und Aida Prima grundlegend umgebaut und modernisiert. Damit gehen zwei vergleichsweise junge Flottenmitglieder der sogenannten Hyperion-Klasse, die in den Jahren 2016 und 2017 in Dienst gestellt wurden, in die Werft. Die Aida Perla wird vom 2. April bis zum 2. Mai 2027 umgebaut, während das Schwesterschiff Aida Prima vom 21. April bis zum 21. Mai 2028 folgen soll. Nach Unternehmensangaben belaufen sich die Investitionen auf rund 100 Millionen Euro pro Schiff. Bis zum Jahr 2028 umfasst das Gesamtprogramm damit insgesamt neun Einheiten der bestehenden Flotte. Zeitplan der Modernisierungsphasen und Einbindung der Werftstandorte Die Durchführung der Umbauarbeiten für die dritte Phase wurde an die französische Reparaturwerft Chantier Naval de Marseille vergeben. Das Investitionsprogramm gliedert sich in mehreren Etappen: Die erste Phase mit den älteren Einheiten der Sphinx-Klasse – Aida Diva, Aida Luna und Aida Bella – ist bereits abgeschlossen. In der zweiten Phase folgen die Einheiten Aida Mar vom 1. November bis zum 20. Dezember 2026, Aida Blu vom 24. Januar bis zum 14. März 2027, Aida Sol vom 24. Oktober bis zum 12. Dezember 2027 sowie Aida Stella vom 23. Januar bis zum 12. März 2028. Mit dem Abschluss des Modernisierungsprogramms im Frühjahr 2028 bereitet die Reederei den Übergang zu ihren nächsten Flottenneubauten vor. Bei der italienischen

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OPEC senkt Prognose für globales Ölnachfragewachstum und belastet Rohölpreise

Die Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) hat ihre Prognose für das globale Wachstum der Ölnachfrage im Jahr 2026 im Monatsbericht für Oktober spürbar nach unten korrigiert. Nach der Veröffentlichung der aktuellen Marktdaten verzeichneten die internationalen Referenzsorten Brent und West Texas Intermediate (WTI) im Handel einen deutlichen Preisrückgang. Die OPEC begründet die Abwärtskorrektur mit einer anhaltend verhaltenen Konjunkturentwicklung in bedeutenden Importländern sowie einer verlangsamten Industrietätigkeit in Asien und Europa. Die Anpassung der Nachfrageerwartung fällt in eine Phase erhöhter Marktunsicherheit. Rohstoffexperten und Marktanalysten weisen darauf hin, dass ein anhaltender Abwärtstrend bei den Rohölpreisen maßgeblich von den weiteren Förderentscheidungen der OPEC sowie der erweiterten Allianz OPEC+ abhängt. Sollten die Förderländer beschließen, angekündigte freiwillige Produktionskürzungen schrittweise zurückzunehmen und dem Markt zusätzliche Kapazitäten zuzuführen, würde dies das bestehende Überangebot verstärken und den Druck auf das Preisniveau weiter erhöhen. Parallel zur gesunkenen Nachfrageprognose entwickelt sich das Angebot außerhalb des Kartells dynamisch. Hohe Fördermengen in Nicht-OPEC-Staaten wie den USA, Brasilien und Kanada kompensieren die Disziplinierung der Förderquoten innerhalb der OPEC+. Für Händler und Energiekonzerne erhöht das Zusammenspiel aus schwächerer Nachfrageerwartung und hoher weltweiter Produktion das Risiko von Lageraufbauen in den kommenden Quartalen. Die jüngsten Marktentwicklungen unterstreichen die Gratwanderung der erdölexportierenden Staaten zwischen Preisstabilisierung und Erhalt von Marktanteilen. Eine anhaltend schwache Nachfrageentwicklung schränkt den Handlungsspielraum der Allianz ein, da unkoordinierte Fördermengenausweitungen unter den Mitgliedsstaaten zu einer dynamischen Preiskorrektur nach unten führen könnten.

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Ryanair: Expansion trotz gezieltem Streckenabbau

Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair baut ihre Marktposition im europäischen Luftverkehr trotz punktueller Streichungen und Standortrückzüge weiter aus. Aus aktuellen Fahrplandaten des Luftfahrtdatenanalysten OAG für das Jahr 2026 geht hervor, dass der Anbieter im Durchschnitt täglich 3.272 Flugbewegungen absolviert. Dies entspricht einer Steigerung um vier Prozent gegenüber dem Vorjahr und stellt einen historischen Rekordwert dar. Ryanair stellt inzwischen etwa jeden sechsten Kurzstreckenflug auf dem europäischen Kontinent bereit. Durch den flächendeckenden Einsatz von Flugzeugen der Baureihen Boeing 737-800 und Boeing 737 Max 8-200 stieg die durchschnittliche Kapazität pro Flug auf 191 Sitzplätze, was einen Marktanteil von 18 Prozent am gesamten europäischen Sitzplatzangebot auf der Kurzstrecke bedeutet. Das Erreichen dieser Größenordnung basiert auf einer flächendeckenden Kostenoptimierung je Sitzplatzkilometer, mit der das Unternehmen niedrigere Ticketpreise ermöglicht und die Gesamtnachfrage stimuliert. Streckeneinstellungen und Rückzug von zwölf Flughäfen im Jahr 2026 Trotz des Gesamtwachstums offenbart die Analyse des Flugplans, dass sich die Fluggesellschaft im Laufe des Jahres 2026 von insgesamt zwölf Flughäfen vollständig zurückgezogen hat oder den Betrieb dort bis Ende Oktober 2026 einstellen wird. Diese Bereinigungen betreffen Märkte, in denen die Fluggesellschaft entweder nur sehr kleine Betriebseinheiten unterhielt oder bei denen gestiegene Entgelte sowie geopolitische Rahmenbedingungen den wirtschaftlichen Betrieb beeinträchtigten. Reine Basisschließungen, bei denen der Flughafen weiterhin von Flugzeugen anderer Standorte angeflogen wird – wie im Fall des Flughafens Berlin Brandenburg –, sind in dieser Betrachtung nicht enthalten. Bereits im Januar 2026 stellte Ryanair die einzige Verbindung nach Vigo in Spanien ein. Im März 2026 folgten die Einstellung der Dienste nach Clermont-Ferrand in Frankreich, Asturias

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Bettwanzenbefall zwingt Qantas zur Außerdienststellung einer Boeing 787 in Rom

Ein mutmaßlicher Befall mit Bettwanzen hat bei der australischen Fluggesellschaft Qantas am 10. Oktober 2026 zur Annullierung eines Langstreckenfluges von Rom nach Perth geführt. Während des rund 17-stündigen Fluges QF5 von der westaustralischen Metropole in die italienische Hauptstadt klagten mehrere Passagiere im vorderen Bereich der Economy-Klasse über Insektenstiche und Hautreizungen. Das Kabinenpersonal verabreichte Betroffenen Antihistaminika zur Symptomlinderung, wobei der Bordvorrat des Medikaments im Flugverlauf erschöpft war. Nach der Landung auf dem Flughafen Rom-Fiumicino veranlasste die Fluggesellschaft die vorübergehende Stilllegung der betroffenen Boeing 787-9 Dreamliner mit dem Kennzeichen VH-ZNI. Der geplante Rückflug QF6 nach Perth wurde gestrichen, um den Spezialteams der Wartung und Schädlingsbekämpfung eine umfassende Inspektion sowie eine thermische und chemische Sonderreinigung der Kabinenstrukturen zu ermöglichen. Qantas bestätigte den Vorfall im Bereich einzelner Sitze, entschuldigte sich bei den Fluggästen und brachte die betroffenen Passagiere in Hotels unter, bevor diese innerhalb von 48 Stunden auf Ausweichverbindungen umgebucht wurden. Insektenbefälle im Luftverkehr stellen für Fluggesellschaften eine operative und logistische Herausforderung dar, da Parasiten häufig unbemerkt über das Handgepäck oder die Kleidung von Passagieren in die Flugzeugkabine gelangen. Standardmäßige Reinigungszyklus-Desinfektionen, die bei Qantas präventiv alle 50 Tage durchgeführt werden, reichen bei einem akuten Befall in Polstern und Verkleidungsspalten meist nicht aus. Um die Schädlinge vollständig zu beseitigen, müssen betroffene Flugzeuge zeitweise aus dem regulären Flugplan genommen werden, was bei Umläufen im Langstreckennetz zu Folgeverpätungen und zusätzlichen Betreuungsaufwänden führt. Der Vorfall unterstreicht die Sensibilität der Kabinenhygiene im internationalen Langstreckenverkehr. Aufgrund der flächendeckenden Anwendung von Fluggastrechte-Regelungen wie der EU-Verordnung 261/2004 drohen Fluggesellschaften bei ungeplanten Flottenausfällen

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Finanzierungssorgen: Diskrepanzen über Gespräche zwischen Air Asia und der malaysischen Regierung

Der malaysische Billigfluganbieter Air Asia führt Berichten zufolge Sondierungsgespräche mit staatlichen Stellen über eine mögliche Unterstützung bei anstehenden Kapitalbeschaffungsmaßnahmen. Wie Branchenkreise im Oktober 2026 berichteten, stehen Beratungen über Garantien oder strukturelle Hilfen des malaysischen Staates im Raum, um geplante Finanzierungsrunden der Muttergesellschaft abzusichern. AirAsia-Mitbegründer Tony Fernandes bestätigte Treffen mit hochrangigen Vertretern des Finanz- und des Verkehrsministeriums in Kuala Lumpur Ende September 2026, dementierte jedoch das Ersuchen um direkte Finanzhilfen oder Rettungspakete des Staates. Die Gespräche hätten sich vielmehr auf die allgemeinen Betriebskosten in der Zivilluftfahrt, Flughafenentgelte und operative Rahmenbedingungen bezogen. Fernandes betonte, dass die Fluggesellschaft eine Kapitalaufstockung auch ohne staatliche Beihilfen bewerkstelligen könne, direkte Unterstützung des Staates im Bedarfsfall jedoch nicht ablehnen würde. Der malaysische Verkehrsminister Anthony Loke widersprach indessen Darstellungen über direkte Verhandlungen seines Hauses und erklärte, in den vorangegangenen Wochen habe es keine Treffen oder Vereinbarungen zwischen dem Verkehrsministerium und AirAsia gegeben. Finanzielle Konsolidierung und Druck durch hohe Treibstoffkosten Die Debatte über staatliche Rückhaltemaßnahmen fällt in eine Phase erhöhter finanzieller Anspannung für den malaysischen Luftfahrtkonzern. Steigende Kerosinpreise im zweiten Quartal 2026 sowie Währungsverluste belasteten die Ertragslage der Gruppe erheblich. Für das vorausgegangene Quartal wies das Unternehmen einen Nettoverlust von umgerechnet rund 204 Millionen US-Dollar (831 Millionen Ringgit) aus. Die flüssigen Mittel und Bankguthaben lagen zum Bilanzstichtag bei knapp 234 Millionen US-Dollar. Um die Bilanzstruktur nachhaltig zu festigen und anstehende Verbindlichkeiten zu bedienen, strebt die Airline-Gruppe die Einwerbung von neuem Kapital in Höhe von bis zu einer Milliarde US-Dollar über internationale Anleihe- und Kreditmärkte an. Die Konsolidierungsstrategie sieht zudem

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Mahan Air weitet Flugangebot nach Südostasien im Winterflugplan 2026/27 aus

Die privatgeführte iranische Fluggesellschaft Mahan Air baut ihre Verbindungen nach Südostasien für die Winterflugplanperiode 2026/27 schrittweise aus. Trotz fortbestehender Wirtschaftssanktionen der USA gegen das Unternehmen erhöht die Fluggesellschaft ab Ende Oktober 2026 die Bedienfrequenzen auf ihren Routen nach Vietnam und setzt auf den Verbindungen nach Thailand Großraumflugzeuge ein. Auf der Strecke vom Drehkreuz Teheran-Imam Khomeini in die vietnamesische Hauptstadt Hanoi verdoppelt Mahan Air das Angebot ab dem 27. Oktober 2026 von einem zweiwöchentlichen Turnus auf eine wöchentliche Verbindung. Zum Einsatz kommt ein Airbus A340-300. Analog dazu wird auch die Route nach Ho-Chi-Minh-Stadt ab dem 25. Oktober 2026 auf einen wöchentlichen Rhythmus umgestellt. Die Anbindungen nach Vietnam wurden von der Airline erst im Spätsommer 2026 neu in das internationale Streckennetz aufgenommen. Parallel dazu sichert die Fluggesellschaft ihre Kapazitäten auf der stark frequentierten Route zwischen Teheran und dem Flughafen Bangkok-Suvarnabhumi. Ab dem 25. Oktober 2026 bedient Mahan Air die thailändische Hauptstadt dreimal wöchentlich mit Großraumflugzeugen des Typs Airbus A340-600. Die Ausweitung der Frequenzen verdeullicht das Bestreben des Carriers, die Passagierströme zwischen dem Nahen Osten und südostasiatischen Zielmärkten verstärkt über das eigene Drehkreuz in Teheran zu leiten. Luftfahrtanalysten verweisen in diesem Zusammenhang auf die operativen Herausforderungen des Unternehmens. Da der Flottenunterhalt aufgrund des US-Embargos und fehlenden Zugangs zu westlichen Originalersatzteilen erschwert ist, stützt sich der Flugbetrieb von Mahan Air stark auf ältere vierstrahlige Airbus-Modelle. Der verstärkte Einsatz dieser Muster auf Langstrecken nach Asien erfordert eine intensive Instandhaltungslogistik, sichert dem Carrier jedoch Marktanteile im ostasiatischen Reise- und Transitverkehr.

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US-Parlamentarier fordern Schutz von Beschäftigtendaten beim Verkauf von Spirit-Airlines-Archiven an Google

Der geplante Verkauf von umfangreichen internen Unternehmens- und Beschäftigtenbeständen der insolventen US-Fluggesellschaft Spirit Airlines an den US-Technologiekonzern Google hat im US-Kongress parteiübergreifenden Widerstand hervorgerufen. Über 120 Mitglieder des Senats und des Repräsentantenhauses, angeführt von Senatorin Elizabeth Warren und dem Abgeordneten Steven Horsford, haben sich in einem gemeinsamen Schreiben an Google sowie an die zuständigen Regierungsstellen gewandt, um den Schutz der Persönlichkeitsrechte der betroffenen Luftfahrtbeschäftigten einzufordern. Der Vorstoß betrifft die verhandelte Übernahme interner Datensätze im Wert von rund 10 Millionen US-Dollar, die Google zur Schulung und Optimierung von Systemen der künstlichen Intelligenz (KI) nutzen möchte. Das Datenpaket entstammt der Abwicklung des Billigfliegers und umfasst hunderte Millionen interner E-Mails, Chat-Protokolle, Kalendereinträge und Personalakten der ehemaligen Belegschaft. Umfang des Datenpakets und Auktion im Rahmen des Insolvenzverfahrens Der Streitfall ist Teil der Abwicklung von Spirit Airlines, nachdem die Fluggesellschaft im Mai 2026 den Flugbetrieb endgültig einstellen musste. Im Zuge des gerichtlichen Liquidationsprozesses wurden die immateriellen Vermögenswerte des Unternehmens – darunter auch die digitalen Datenbestände – zur Erlöserzielung im Rahmen einer Insolvenzauktion angeboten. Google ging aus diesem Bietverfahren im August 2026 mit einem Gebot von 10 Millionen US-Dollar als Höchstbietender hervor. Das fragliche Datenvolumen besitzt eine erhebliche Dimension und spiegelt den gesamten betrieblichen Ablauf der Fluggesellschaft wider. Es enthält schätzungsweise 100 Millionen E-Mails, 500 Millionen Nachrichten aus der internen Kommunikationssoftware Microsoft Teams, operative Tabellenkalkulationen, Dienstpläne sowie detaillierte Aufzeichnungen über Arbeitsabläufe, Personalentscheidungen und Kundenreklamationen. Für Technologieunternehmen stellt ein derartiger Satz an unstrukturierter Unternehmenskommunikation ein wertvolles Trainingsfundament dar, um KI-Anwendungen für betriebswirtschaftliche Prozesse, Kundenservice-Systeme und automatisierte Arbeitsabläufe

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Spanischer Flughafenbetreiber Aena verzeichnet solides Passagierwachstum im September 2026

Der spanische Flughafenbetreiber Aena meldet für September 2026 ein fortgesetztes Wachstum des Fluggastaufkommens. An den 46 von der Gesellschaft betriebenen spanischen Verkehrsflughäfen sowie zwei Hubschrauberlandeplätzen wurden im September rund 31,7 Millionen Passagiere gezählt, was einem Zuwachs von 4,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat entspricht. Das Streckennetz umspannt neben den inländischen Standorten auch internationale Beteiligungen mit 17 Flughäfen in Brasilien sowie den britischen Standorten London-Luton und Leeds Bradford. Inklusive der Auslandsaktivitäten stieg die Gesamtzahl der abgefertigten Reisenden im Konzernnetz im September um 3,9 Prozent auf rund 37,66 Millionen Passagiere. Während die Standorte in Brasilien ein leichtes Plus von 1,1 Prozent auf 3,8 Millionen Fluggäste verzeichneten, legte der Flughafen London-Luton um 7,3 Prozent auf 1,7 Millionen Passagiere zu. In den ersten neun Monaten des Jahres 2026 kumulierte sich das Gesamtvolumen der spanischen Standorte damit auf 257,21 Millionen Reisende, was einer Steigerung von 4,1 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres entspricht. Weltweit fertigten die Konzernstandorte von Januar bis September knapp 310 Millionen Passagiere ab. Im nationalen Ranking behauptete der Hauptstadtflughafen Madrid-Barajas seine Position als verkehrsreichster Standort des Landes, gefolgt vom katalanischen Drehkreuz Barcelona-El Prat sowie dem Ferienflughafen Palma de Mallorca. Parallel zum Anstieg der Passagierzahlen entwickelte sich die Flugbewegungskapazität stabil, während das Frachtaufkommen im Gesamtnetz mit rund 1,1 Millionen Tonnen in den ersten neun Monaten des Jahres eine leicht rückläufige Tendenz von 2,0 Prozent aufwies. Die Entwicklung verdeutlicht die anhaltend hohe Auslastung der südeuropäischen Transportinfrastruktur nach dem Ende der Sommerferien. Das kontinuierliche Aufkommen stärkt zwar die wirtschaftliche Basis des teilstaatlichen Flughafenbetreibers, erhöht jedoch

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Airbus visiert Zulassung des 160-sitzigen A220-300 für 2028 an

Der europäische Flugzeugbauer Airbus treibt die Kapazitätserhöhung seiner Modellreihe A220-300 voran und rechnet mit einer behördlichen Zulassung der hochverdichteten Kabinenvariante mit 160 Sitzplätzen für das Jahr 2028. Wie Johan Pelissier, Leiter der Vertriebssparte für die Region Europa bei Airbus, im Rahmen der Jahrestagung der European Regions Airline Association (ERA) mitteilte, stoße die erweiterte Sitzplatzoption auf ein reges Kundeninteresse im Markt. Nach Unternehmensangaben zeigen mehr als ein Drittel der potentiellen A220-Kunden Interesse an der dichter bestuhlten Ausführung, die primär auf die Bedürfnisse von Billigfluggesellschaften und kapazitätsorientierten Netzwerk-Carriern zugeschnitten ist. Erstkunde für diese spezifische All-Economy-Konfiguration ist die südostasiatische Unternehmensgruppe AirAsia, die im Mai 2026 eine Großbestellung über 150 Flugzeuge dieses Typs gezeichnet hatte. Konstruktiv ermöglicht wird die zusätzliche Kapazität von zehn Passagiersitzen durch den Einbau eines zweiten Überflügelausgangs auf jeder Rumpfseite, um die gesetzlichen Sicherheitsbestimmungen bei Evakuierungen einzuhalten. Konstruktive Anpassungen und behördlicher Zulassungsprozess Die Erweiterung des Sitzplatzangebots von bislang maximal 150 auf nunmehr 160 Plätze im A220-300 erfordert eine technische Modifikation des Flugzeugrumpfs im Bereich der Tragflächenaufnahme. Die Integration eines zusätzlichen Notausstiegs pro Rumpfseite ist zwingende Voraussetzung, um das vom Regelwerk der Luftfahrtbehörden geforderte Evakuierungszeitfenster einzuhalten. Die formalen Schritte zur Zertifizierung werden federführend von der kanadischen Zivilluftfahrtbehörde Transport Canada in Abstimmung mit der Europäischen Agentur für Flugsicherheit (EASA) und der US-amerikanischen Federal Aviation Administration (FAA) begleitet. Neben der Notausstiegsarchitektur erfordert die Verdichtung Anpassungen an den Serviceeinrichtungen im Innenraum, wie etwa die Optimierung der Galley- und Toilettenbereiche im Heck der Kabine, um den zusätzlichen Platzbedarf der Sitzreihen bereitzustellen. Trotz des engeren Sitzabstands (Seat

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