Der Flughafen Dortmund rechnet für die zweiwöchigen Herbstferien in Nordrhein-Westfalen vom 17. Oktober bis zum 1. November 2026 mit einem Aufkommen von rund 188.000 Fluggästen.
Das Streckennetz des Regionalflughafens umfasst in diesem Zeitraum rund 40 Flugziele. Nach einem verkehrsreichen dritten Quartal 2026 mit über einer Million Fluggästen verzeichnet der Standort damit weiterhin ein hohes Passagieraufkommen, das vor allem durch Verbindungen der Billigfluggesellschaften Wizz Air und Ryanair getragen wird.
Das Flugprogramm in der Ferienphase wird durch die Aufstockung südeuropäischer Städte- und Sonnenziele geprägt. So kehrt Rom ab dem 25. Oktober mit bis zu sieben wöchentlichen Abflügen zurück in den Flugplan. Zudem werden Ziele wie Palermo dreimal wöchentlich sowie Mailand, Budapest, Danzig und London mit bis zu täglichen Frequenzen bedient. Auf den Strecken nach Mallorca stehen bis zu drei tägliche Flugverbindungen zur Verfügung.
Um Verzögerungen im Abfertigungsprozess zu vermeiden, empfiehlt das Terminalmanagement den Passagieren eine Anreise rund drei Stunden vor dem geplanten Abflug sowie die Nutzung von Online-Check-in-Angeboten. Betriebliche Zusatzaufwände entstehen derzeit durch die Einführung des europaweiten Entry/Exit Systems (EES) an den Außengrenzen des Schengen-Raums. Die Erfassung biometrischer Daten bei der Ein- und Ausreise erfordert bei Flügen in Nicht-Schengen-Staaten wie Großbritannien oder der Türkei zusätzliche Zeitkontingente im Bereich der Passkontrollen.
Die Entwicklung verdeutlicht die operative Rolle des Dortmunder Flughafens als Abfertigungsstandort für den Punkt-zu-Punkt-Verkehr in der Metropolregion Ruhr. Der anhaltende Zuwachs im Passagiersegment erhöht jedoch zu Spitzenzeiten die Auslastung der bestehenden Terminal- und Sicherheitsinfrastruktur, weshalb veränderte behördliche Kontrollvorgaben wie das EES direkte Auswirkungen auf die Abfertigungszeiten am Boden haben.