Oktober 15, 2026

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Oktober 15, 2026

Spanischer Flughafenbetreiber Aena verzeichnet solides Passagierwachstum im September 2026

Der spanische Flughafenbetreiber Aena meldet für September 2026 ein fortgesetztes Wachstum des Fluggastaufkommens. An den 46 von der Gesellschaft betriebenen spanischen Verkehrsflughäfen sowie zwei Hubschrauberlandeplätzen wurden im September rund 31,7 Millionen Passagiere gezählt, was einem Zuwachs von 4,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat entspricht. Das Streckennetz umspannt neben den inländischen Standorten auch internationale Beteiligungen mit 17 Flughäfen in Brasilien sowie den britischen Standorten London-Luton und Leeds Bradford. Inklusive der Auslandsaktivitäten stieg die Gesamtzahl der abgefertigten Reisenden im Konzernnetz im September um 3,9 Prozent auf rund 37,66 Millionen Passagiere. Während die Standorte in Brasilien ein leichtes Plus von 1,1 Prozent auf 3,8 Millionen Fluggäste verzeichneten, legte der Flughafen London-Luton um 7,3 Prozent auf 1,7 Millionen Passagiere zu. In den ersten neun Monaten des Jahres 2026 kumulierte sich das Gesamtvolumen der spanischen Standorte damit auf 257,21 Millionen Reisende, was einer Steigerung von 4,1 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres entspricht. Weltweit fertigten die Konzernstandorte von Januar bis September knapp 310 Millionen Passagiere ab. Im nationalen Ranking behauptete der Hauptstadtflughafen Madrid-Barajas seine Position als verkehrsreichster Standort des Landes, gefolgt vom katalanischen Drehkreuz Barcelona-El Prat sowie dem Ferienflughafen Palma de Mallorca. Parallel zum Anstieg der Passagierzahlen entwickelte sich die Flugbewegungskapazität stabil, während das Frachtaufkommen im Gesamtnetz mit rund 1,1 Millionen Tonnen in den ersten neun Monaten des Jahres eine leicht rückläufige Tendenz von 2,0 Prozent aufwies. Die Entwicklung verdeutlicht die anhaltend hohe Auslastung der südeuropäischen Transportinfrastruktur nach dem Ende der Sommerferien. Das kontinuierliche Aufkommen stärkt zwar die wirtschaftliche Basis des teilstaatlichen Flughafenbetreibers, erhöht jedoch

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Airbus visiert Zulassung des 160-sitzigen A220-300 für 2028 an

Der europäische Flugzeugbauer Airbus treibt die Kapazitätserhöhung seiner Modellreihe A220-300 voran und rechnet mit einer behördlichen Zulassung der hochverdichteten Kabinenvariante mit 160 Sitzplätzen für das Jahr 2028. Wie Johan Pelissier, Leiter der Vertriebssparte für die Region Europa bei Airbus, im Rahmen der Jahrestagung der European Regions Airline Association (ERA) mitteilte, stoße die erweiterte Sitzplatzoption auf ein reges Kundeninteresse im Markt. Nach Unternehmensangaben zeigen mehr als ein Drittel der potentiellen A220-Kunden Interesse an der dichter bestuhlten Ausführung, die primär auf die Bedürfnisse von Billigfluggesellschaften und kapazitätsorientierten Netzwerk-Carriern zugeschnitten ist. Erstkunde für diese spezifische All-Economy-Konfiguration ist die südostasiatische Unternehmensgruppe AirAsia, die im Mai 2026 eine Großbestellung über 150 Flugzeuge dieses Typs gezeichnet hatte. Konstruktiv ermöglicht wird die zusätzliche Kapazität von zehn Passagiersitzen durch den Einbau eines zweiten Überflügelausgangs auf jeder Rumpfseite, um die gesetzlichen Sicherheitsbestimmungen bei Evakuierungen einzuhalten. Konstruktive Anpassungen und behördlicher Zulassungsprozess Die Erweiterung des Sitzplatzangebots von bislang maximal 150 auf nunmehr 160 Plätze im A220-300 erfordert eine technische Modifikation des Flugzeugrumpfs im Bereich der Tragflächenaufnahme. Die Integration eines zusätzlichen Notausstiegs pro Rumpfseite ist zwingende Voraussetzung, um das vom Regelwerk der Luftfahrtbehörden geforderte Evakuierungszeitfenster einzuhalten. Die formalen Schritte zur Zertifizierung werden federführend von der kanadischen Zivilluftfahrtbehörde Transport Canada in Abstimmung mit der Europäischen Agentur für Flugsicherheit (EASA) und der US-amerikanischen Federal Aviation Administration (FAA) begleitet. Neben der Notausstiegsarchitektur erfordert die Verdichtung Anpassungen an den Serviceeinrichtungen im Innenraum, wie etwa die Optimierung der Galley- und Toilettenbereiche im Heck der Kabine, um den zusätzlichen Platzbedarf der Sitzreihen bereitzustellen. Trotz des engeren Sitzabstands (Seat

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Trinity Airways stellt Flugverbindung zwischen Seoul-Incheon und Frankfurt vorerst ein

Die südkoreanische Fluggesellschaft Trinity Airways, die bis September 2026 unter dem Namen T’way Air firmierte, stellt ihre Direktverbindung zwischen dem Drehkreuz Seoul-Incheon und dem Flughafen Frankfurt am Main für die anstehende Winterflugplanperiode 2026/2027 vollständig ein. Nach aktuellen Daten internationaler Flugplanportale sind für die gesamte Wintersaison keine Flüge mehr auf dieser Trasse buchbar. Die Maßnahme beendet vorläufig eine Streckenanbindung, die die Fluggesellschaft im Jahr 2024 im Zuge der auflagenbedingten Slots-Abgabe bei der Verflechtung von Korean Air und Asiana Airlines übernommen hatte. Bereits in den Frühlings- und Sommermonaten 2026 hatte das Unternehmen sein Angebot auf der Route schrittweise reduziert. Während die Verbindung ursprünglich täglich bedient werden sollte, schrumpfte die Frequenz ab Juli 2026 auf überwiegend vier wöchentliche Umläufe, die mit Flugzeugen des Typs Airbus A330-200 durchgeführt wurden. In einzelnen Wochen sank das Flugangebot sogar auf lediglich drei wöchentliche Abflüge. Ob die Route im Sommerflugplan 2027 reaktiviert wird oder eine dauerhafte Einstellung erfolgt, bleibt seitens der Airline-Führung offen. Der Rückzug aus Frankfurt fällt zusammen mit einer umfassenden betrieblichen und Marken-Neuausrichtung der Fluggesellschaft unter der Regie der Muttergesellschaft Daemyung Sono Group. Neben der Umbenennung in Trinity Airways leidet das Unternehmen unter anhaltenden operativen Verlusten und hohen Restrukturierungskosten im Langstreckensegment. Während Strecken wie Frankfurt und Zagreb ausgesetzt wurden, konzentriert der Carrier seine europäischen Restkapazitäten vorerst auf Verbindungen nach Paris, Rom und Barcelona. Branchenanalysten bewerten die Streckeneinstellung als Indiz für die verfahrenstechnischen Herausforderungen, denen sich Billigfluggesellschaften beim Einstieg in den interkontinentalen Langstreckenverkehr gegenübersehen. Der Ausfall der Verbindung führt zu einer weiteren Konzentration des Sitzplatzangebots zwischen Deutschland

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