
Spanischer Flughafenbetreiber Aena verzeichnet solides Passagierwachstum im September 2026
Der spanische Flughafenbetreiber Aena meldet für September 2026 ein fortgesetztes Wachstum des Fluggastaufkommens. An den 46 von der Gesellschaft betriebenen spanischen Verkehrsflughäfen sowie zwei Hubschrauberlandeplätzen wurden im September rund 31,7 Millionen Passagiere gezählt, was einem Zuwachs von 4,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat entspricht. Das Streckennetz umspannt neben den inländischen Standorten auch internationale Beteiligungen mit 17 Flughäfen in Brasilien sowie den britischen Standorten London-Luton und Leeds Bradford. Inklusive der Auslandsaktivitäten stieg die Gesamtzahl der abgefertigten Reisenden im Konzernnetz im September um 3,9 Prozent auf rund 37,66 Millionen Passagiere. Während die Standorte in Brasilien ein leichtes Plus von 1,1 Prozent auf 3,8 Millionen Fluggäste verzeichneten, legte der Flughafen London-Luton um 7,3 Prozent auf 1,7 Millionen Passagiere zu. In den ersten neun Monaten des Jahres 2026 kumulierte sich das Gesamtvolumen der spanischen Standorte damit auf 257,21 Millionen Reisende, was einer Steigerung von 4,1 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres entspricht. Weltweit fertigten die Konzernstandorte von Januar bis September knapp 310 Millionen Passagiere ab. Im nationalen Ranking behauptete der Hauptstadtflughafen Madrid-Barajas seine Position als verkehrsreichster Standort des Landes, gefolgt vom katalanischen Drehkreuz Barcelona-El Prat sowie dem Ferienflughafen Palma de Mallorca. Parallel zum Anstieg der Passagierzahlen entwickelte sich die Flugbewegungskapazität stabil, während das Frachtaufkommen im Gesamtnetz mit rund 1,1 Millionen Tonnen in den ersten neun Monaten des Jahres eine leicht rückläufige Tendenz von 2,0 Prozent aufwies. Die Entwicklung verdeutlicht die anhaltend hohe Auslastung der südeuropäischen Transportinfrastruktur nach dem Ende der Sommerferien. Das kontinuierliche Aufkommen stärkt zwar die wirtschaftliche Basis des teilstaatlichen Flughafenbetreibers, erhöht jedoch

