Binnen weniger Tage: Gleich drei A320-AOGs bei Austrian Airlines

Foto: Austrian Airlines / Florian Schmidt.
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Binnen weniger Tage: Gleich drei A320-AOGs bei Austrian Airlines

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In den letzten Tagen hat Austrian Airlines mit ungewöhnlich vielen Ausfällen von Maschinen des Typs Airbus A320 zu kämpfen. Beispielsweise ist die OE-LBY auf dem Flughafen Berlin-Brandenburg gestrandet.

Insgesamt sind derzeit drei A320 aus gänzlich unterschiedlichen Gründen „AOG“. Der Operator erklärt dazu: „Die Vorfälle stehen in keinem Zusammenhang und wie man den folgenden drei Fällen entnehmen kann, gibt es auch keine Häufung von Unregelmäßigkeiten beim Maschinentyp A320“.

Backup-System und Cockpit-Ventilator sorgen für zwei AOGs

Doch der Reihe nach: Die erste Maschine „strandete“ am 10. September 2021. Ursache laut AUA: „Bei einer Maschine wurde bei Inbetriebnahme bzw. beim Check des Back-up Bremssystems festgestellt, dass der Hydraulikdruck eines Zylinders der Fußpedale geringer angezeigt wird als der andere. Auch wenn es sich dabei um das Backup-System handelt, wurde zur Sicherheit eine Reparatur veranlasst“.

Es traf am gleichen Tag noch einen weiteren Airbus A320, wie eine Firmensprecherin bestätigte. Die Ursache für dieses AOG ist allerdings eine gänzlich andere: „Am selben Tag (10.09.) war bedauerlicher Weise bei einer anderen Maschine der Ventilator im Cockpit defekt, weshalb sicherheitshalber – wie bei derartigen Fällen vorgesehen – eine Retourlandung in Wien durchgeführt wurde“.

Berliner Fluggastbrücke beschädigte AUA-A320

Die OE-LBY machte dann am 15. September 2021 eine unfreiwillige und unsanfte Begegnung mit der Gangway auf dem Flughafen Berlin-Brandenburg. Diese war nicht alltäglich und beschädigte den Airbus A320. Dazu eine Sprecherin von Austrian Airlines: „Beim Vorfall am 15.9. beschädigte die Fluggastbrücke in Berlin die Maschine. OE-LBY steht daher derzeit in Berlin, um den Umfang der notwendigen Reparatur intern und mit dem Hersteller zu klären“.

Abschließend betont die Medienreferentin gegenüber Aviation Direct: „Die Sicherheit unserer Passagiere und Mitarbeiter hat immer oberste Priorität. Sollte bei einer Maschine eine Fehlermeldung auftreten, wird diese umgehend geprüft und das Flugzeug bleibt solange am Boden, bis die Ursache geprüft bzw. die Störung behoben wurde.“

1 Comment

  • Hoheneder Wolfgang , 18. September 2021 @ 09:46

    Obige Aussage kann ich nur bestätigen.
    In meiner 38 -jährigen Berufslaufbahn als Flugtankwart ist für mich der Eindruck entstanden, dass die AUA zu den sichersten Fluglinien gehört. Ich flog daher, wenn möglich mit Austrian Airlines, weil mir die Sicherheit in 10 000 Metern Höhe kein Problem zu haben , die paar Euro mehr wert waren.
    Weiter so!

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Jan Gruber ist Leitender Redakteur von Aviation.Direct. Zuvor war er seit 2012 in selbiger Funktion bei AviationNetOnline (vormals Austrian Aviation Net) tätig. Er ist auf Lowcost-Carrier, Regionalluftfahrt in der D-A-CH-Region und tiefgehende Recherchen spezialisiert.

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  • Hoheneder Wolfgang , 18. September 2021 @ 09:46

    Obige Aussage kann ich nur bestätigen.
    In meiner 38 -jährigen Berufslaufbahn als Flugtankwart ist für mich der Eindruck entstanden, dass die AUA zu den sichersten Fluglinien gehört. Ich flog daher, wenn möglich mit Austrian Airlines, weil mir die Sicherheit in 10 000 Metern Höhe kein Problem zu haben , die paar Euro mehr wert waren.
    Weiter so!

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