Die spanische Fluggesellschaft Binter hat einen wichtigen Schritt zur Erneuerung ihrer Regionalflotte unternommen. Das auf den Kanarischen Inseln beheimatete Unternehmen hat bis zu neun neue Flugzeuge des Typs ATR 72-600 bestellt. Nach Angaben der Fluggesellschaft umfaßt der Auftrag vier feste Bestellungen sowie Optionen für fünf weitere Maschinen. Mit dieser Flottenmodernisierung festigt Binter ihre Position im innerkanarischen und regionalen Flugverkehr.
Die Auslieferung der neuen Flugzeuge ist für den Zeitraum von 2027 bis 2031 vorgesehen. Mit der Wahl der ATR 72-600 setzt Binter auf einen Turboprop-Maschinentyp, der für Kurzstrecken und den Betrieb auf kleineren Flughäfen optimiert ist. Die Fluggesellschaft betreibt bereits eine Flotte dieses Typs, so daß die neuen Maschinen eine nahtlose Ergänzung und schrittweise Ablösung älterer Modelle darstellen. Die ATR-Flugzeuge gelten als Rückgrat des innerkanarischen Luftverkehrs.
Die Investition in die neue Flotte unterstreicht die Wachstumsstrategie von Binter. Das Unternehmen verbindet nicht nur die sieben bewohnten Kanarischen Inseln, sondern hat in den letzten Jahren auch ihr Streckennetz auf der iberischen Halbinsel sowie auf Ziele in Westafrika und Marokko ausgeweitet. Die Anschaffung neuer und moderner Flugzeuge ist für die Airline von großer Bedeutung, um die hohe Frequenz des innerinsularen Flugplanes aufrechtzuerhalten und die Zuverlässigkeit des Flugbetriebs zu gewährleisten. Der Hersteller ATR (Avions de Transport Régional) ist ein Gemeinschaftsunternehmen von Airbus und Leonardo S.p.A.
Die Kanarischen Inseln sind in hohem Maße auf den Flugverkehr zwischen den Inseln angewiesen, da dieser als wesentliche Verbindung für Bewohner und Touristen dient. Binter spielt dabei eine zentrale Rolle. Die Flottenerneuerung ist somit ein Indikator für das langfristige Engagement der Fluggesellschaft in der Region.