Embraer 195-E2 (Foto: Steffen Lorenz).
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Binter sichert Bankenfinanzierung für Flottenausbau mit neun Embraer E195-E2

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Die auf den Kanarischen Inseln ansässige Regionalfluggesellschaft Binter hat eine Bankenfinanzierung zur Beschaffung von neun weiteren Jets des Typs Embraer E195-E2 abgeschlossen.

Das Finanzierungspaket im Gesamtwert von rund 510 Millionen US-Dollar (entspricht etwa 455 Millionen Euro) wird von den drei spanischen Großbanken Santander, CaixaBank und BBVA bereitgestellt. Die Auslieferung der neuen Kurz- und Mittelstreckenflugzeuge soll schrittweise ab dem Jahr 2027 erfolgen.

Das Investitionsprogramm geht auf eine im Juli 2026 getroffene Vereinbarung mit dem brasilianischen Flugzeugbauer Embraer zurück. Diese umfasste eine Festbestellung über fünf Maschinen sowie Kaufrechte für vier weitere Einheiten. Mit der nun gesicherten Kapitalstruktur schafft das Unternehmen die Grundlage für den Zulauf aller neun Flugzeuge, wodurch der Bestand dieses Flugzeugtyps in der Flotte mittelfristig auf insgesamt 25 Maschinen ansteigen wird. Die Flugzeuge verbleiben in einer Einkleinklassen-Konfiguration mit 132 Sitzplätzen in 2-2-Bestuhlung.

Durch die Erweiterung des Flugzeugparks strebt Binter eine Verdichtung des Streckennetzes zwischen den kanarischen Inseln sowie die Aufstockung von Verbindungen auf das spanische Festland und nach Nordafrika an. Finanzanalysten verweisen allerdings darauf, dass der erhebliche Kapitalbedarf für die Flottenaufstockung die Verbindlichkeiten des Unternehmens erhöht und eine hohe operative Auslastung auf den Wettbewerbsrouten erforderlich macht, um die Tilgung und Zinslasten langfristig aus dem laufenden Flugbetrieb zu decken.

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