Airbus A330-300 (Foto: Pixabay).
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Blitzschlag im Anflug: Swiss-Airbus in Newark außer Dienst gestellt

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Ein Airbus A330-300 der Fluggesellschaft Swiss International Air Lines (Swiss) ist am Flughafen Newark Liberty International in den USA nach einem Blitzschlag im Anflug vorübergehend außer Betrieb. Der Vorfall ereignete sich am Samstag, dem 15. November 2025, als Flug LX18 aus Zürich im Sinkflug auf den Zielflughafen ein Gewitter durchquerte und dabei von einem Blitz getroffen wurde.

Die Piloten der Maschine mit der Kennung HB-JHA meldeten den Blitzschlag umgehend der Flugverkehrskontrolle und konnten das Großraumflugzeug planmäßig und sicher in Newark landen. Trotz der sicheren Landung musste der für den Rückflug nach Zürich geplante Flug LX19 gestrichen werden, da die Maschine aus dem Verkehr gezogen wurde, um eine detaillierte technische Inspektion zu durchlaufen. Standardverfahren nach einem Blitzschlag sehen umfassende Überprüfungen des Rumpfes, der Tragflächen, der Triebwerke und insbesondere der elektronischen und navigationsrelevanten Systeme vor, um eventuelle Schäden auszuschließen.

Flugzeuge sind so konstruiert, dass sie Blitzeinschläge in der Regel ohne größere strukturelle Schäden überstehen, da der Blitzstrom meist über die äußere Aluminiumhaut oder die eingebauten Blitzableiter von den Eintritts- zu den Austrittspunkten geleitet wird. Dennoch kann die enorme elektrische Energie empfindliche elektronische Komponenten vorübergehend stören oder dauerhaft beschädigen. Die Betreiber, wie Swiss, führen nach solchen Ereignissen gemäß den Vorschriften des Herstellers Airbus und den Luftfahrtbehörden wie der EASA oder FAA umfassende Wartungsprotokolle durch. Die HB-JHA, die zur Langstreckenflotte der Swiss gehört, bleibt vorerst in Newark, bis die Techniker das Flugzeug vollständig freigegeben haben. Der Ausfall führt zu kurzfristigen operativen Anpassungen im Flugplan der Airline.

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