Airbus A320 (Foto: Steffen Lorenz).
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Bodenkollision zweier Passagierflugzeuge am Flughafen Paris-Charles de Gaulle

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Am Abend des 2. Oktober 2026 ist es auf dem Vorfeld des französischen Drehkreuzes Paris-Charles de Gaulle zu einer Berührung zwischen zwei Passagierflugzeugen gekommen.

Ein Airbus A320 der serbischen Fluggesellschaft Air Serbia mit dem Kennzeichen YU-APS befand sich auf der Manövrierfläche und hatte ordnungsgemäß angehalten, um auf Anweisungen der Flugsicherung zu warten. In dieser Warteposition wurde die Maschine von einem vorbeiquereffektierenden Flugzeug der Fluggesellschaft Easyjet touchiert.

Nach Angaben der beteiligten Fluggesellschaft sowie von Behörden vor Ort wurde bei dem Vorfall die rechte Flügelspitze des stehenden serbischen Jets durch die Tragflächenspitze des rollenden Easyjet-Flugzeugs beschädigt. Weder Passagiere noch Besatzungsmitglieder erlitten bei dem Zusammenstoß Verletzungen. Nach dem Zwischenfall verblieben die Passagiere der Air Serbia aus Sicherheitsgründen knapp zwei Stunden an Board, bevor der Ausstieg über das Vorfeld koordiniert wurde.

Der beschädigte Airbus A320 von Air Serbia wurde vorerst aus dem Regeldienst genommen und für technische Untersuchungen sowie notwendige Reparaturarbeiten am Boden belassen. Eine Untersuchung durch die zuständigen Behörden zur genauen Klärung des Unfallhergangs und der Verantwortlichkeiten auf der Manövrierfläche wurde eingeleitet. Bodenkollisionen dieser Art zählen zu den häufigeren Vorfällen an stark frequentierten internationalen Drehkreuzen und führen neben Flugausfällen meist zu beträchtlichen Reparatur- und Inspektionstagen für die betroffenen Fluggesellschaften.

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