Flughafen Charleroi (Foto: René Steuer).
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Bombenalarm legt Flugverkehr in Charleroi zeitweise lahm

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Der Flugverkehr am Flughafen Brüssel-Charleroi Süd ist vorübergehend eingestellt worden, nachdem kurz vor 11:00 Uhr eine Bombendrohung an Bord eines Ryanair-Flugzeugs gemeldet wurde. Infolgedessen dürfen derzeit keine Flüge auf dem Flughafen landen oder von dort starten.

Das betroffene Ryanair-Flugzeug, eine Boeing 737 MAX 8-200 mit der Registrierung 9H-VVJ, das unter der Flugnummer FR6313 aus Faro kam, landete nach Angaben des Flughafens gegenüber VRT NWS sicher. Die Maschine wurde umgehend in einen abgelegenen Bereich des Flughafens gebracht.

Polizei untersucht Flugzeug – Umkreis gesperrt

„Die Passagiere bleiben an Bord, während die Polizei die Situation untersucht“, sagte ein Sprecher des Flughafens. „Ein Sicherheitsperimeter von 500 Metern wurde um das Flugzeug eingerichtet. Aus diesem Grund können derzeit keine anderen Flüge in Charleroi starten oder landen. Passagiere innerhalb des Terminals müssen nicht evakuiert werden.“ Die zuständigen Behörden hätten die Ermittlungen übernommen, fügte der Flughafen hinzu.

Als Folge der Sperrung wurden zwei Flüge von Pegasus zum Flughafen Brüssel umgeleitet, und mehrere Ryanair-Flüge wichen nach Brüssel und zum Flughafen Lille aus. Es wird erwartet, daß es im Laufe des Tages zu weiteren Flugausfällen und Verspätungen kommen kann, solange die Sicherheitsüberprüfungen andauern. Reisende, die vom Flughafen Charleroi abfliegen oder dort landen wollen, werden gebeten, die aktuellen Informationen der Fluggesellschaften und des Flughafens zu verfolgen. Die Sicherheit der Passagiere und der Besatzung hat oberste Priorität, weshalb die Behörden die Situation mit großer Sorgfalt behandeln.

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