Heckflossen von British Airways (Foto: Pixabay).
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British Airways verklagt Bodenabfertiger nach Vorfall in Chicago

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Die britische Fluggesellschaft British Airways hat eine Klage gegen den Bodenabfertiger Ground Services International (GSI), eine Tochtergesellschaft von Dnata, eingereicht. Die Airline fordert Schadenersatz in Höhe von mehr als 228.000 Dollar. Hintergrund der juristischen Auseinandersetzung ist ein Vorfall vom September 2019 am Flughafen Chicago O’Hare, bei dem ein Flugzeug der Fluggesellschaft erheblich beschädigt wurde.

Laut Klageschrift ereignete sich der Unfall, als eine Boeing 747-400 der British Airways, die für einen Flug nach London vorgesehen war, für kleinere Wartungsarbeiten geparkt stand. Ein Mitarbeiter von GSI rammte mit mobilen Treppen das rechte Tragflächenende des Großraumflugzeuges und verursachte dabei „erhebliche Schäden“. Besonders brisant: Der GSI-Mitarbeiter soll den Vorfall zunächst vertuscht haben. Spätere Untersuchungen ergaben zudem, daß der Arbeiter zum Zeitpunkt des Unfalls positiv auf Cannabis getestet wurde.

Die britische Fluggesellschaft gibt an, daß sie den Bodenabfertiger GSI und dessen Versicherer mehrfach zur Übernahme der Reparatur- und Ausfallkosten aufgefordert habe. Da jedoch bislang keine Ausgleichszahlung erfolgte, sah sich British Airways gezwungen, den Rechtsweg zu beschreiten. Der Vorfall in Chicago unterstreicht die strengen Sicherheitsanforderungen und die hohen finanziellen Risiken, die mit dem Betrieb und der Abfertigung von Großraumflugzeugen an internationalen Drehkreuzen verbunden sind. Die Klage zielt darauf ab, die Kosten für die Behebung der Schäden am Jumbo-Jet einzufordern.

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