September 30, 2025

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September 30, 2025

Centrum Air baut Streckennetz nach Rußland und Inland aus

Die usbekische Fluggesellschaft Centrum Air erweitert ihr Flugangebot mit dem Beginn des Winterflugplanes 2025/26 erheblich. Die Airline konzentriert sich dabei auf die Stärkung der Verbindungen nach Rußland sowie auf die Wiederaufnahme und den Ausbau inländischer Strecken. Die Expansion unterstreicht die wachsende Bedeutung des usbekischen Luftverkehrs in Zentralasien. Im Rußlandverkehr nimmt die Fluggesellschaft ab dem 26. Oktober neue Frequenzen auf. Von der Hauptstadt Tashkent aus fliegt Centrum Air künftig dreimal wöchentlich nach Sankt Petersburg und zweimal wöchentlich in die tschetschenische Hauptstadt Grosny. Ab dem 1. November wird zusätzlich eine wöchentliche Verbindung zwischen Bukhara und Vladivostok am Pazifik aufgenommen. Parallel dazu reaktiviert die Airline die inländische Strecke Tashkent–Bukhara, die seit dem Jahre 2023 pausiert hatte, um die Binnenanbindung des Landes zu verbessern. Neben der Fokussierung auf Rußland und das Inland erschließt Centrum Air auch eine neue internationale Destination im Nahen Osten. Ab dem 29. Oktober startet erstmals eine wöchentliche Verbindung von Samarkand nach Tel Aviv in Israel. Die neuen Strecken sollen sowohl dem Bedarf an touristischen als auch dem an Geschäftsreisen Rechnung tragen. Die Centrum Air wurde erst 2023 gegründet und ist eine Tochtergesellschaft der staatlichen Uzbekistan Airways.

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British Airways verklagt Bodenabfertiger nach Vorfall in Chicago

Die britische Fluggesellschaft British Airways hat eine Klage gegen den Bodenabfertiger Ground Services International (GSI), eine Tochtergesellschaft von Dnata, eingereicht. Die Airline fordert Schadenersatz in Höhe von mehr als 228.000 Dollar. Hintergrund der juristischen Auseinandersetzung ist ein Vorfall vom September 2019 am Flughafen Chicago O’Hare, bei dem ein Flugzeug der Fluggesellschaft erheblich beschädigt wurde. Laut Klageschrift ereignete sich der Unfall, als eine Boeing 747-400 der British Airways, die für einen Flug nach London vorgesehen war, für kleinere Wartungsarbeiten geparkt stand. Ein Mitarbeiter von GSI rammte mit mobilen Treppen das rechte Tragflächenende des Großraumflugzeuges und verursachte dabei „erhebliche Schäden“. Besonders brisant: Der GSI-Mitarbeiter soll den Vorfall zunächst vertuscht haben. Spätere Untersuchungen ergaben zudem, daß der Arbeiter zum Zeitpunkt des Unfalls positiv auf Cannabis getestet wurde. Die britische Fluggesellschaft gibt an, daß sie den Bodenabfertiger GSI und dessen Versicherer mehrfach zur Übernahme der Reparatur- und Ausfallkosten aufgefordert habe. Da jedoch bislang keine Ausgleichszahlung erfolgte, sah sich British Airways gezwungen, den Rechtsweg zu beschreiten. Der Vorfall in Chicago unterstreicht die strengen Sicherheitsanforderungen und die hohen finanziellen Risiken, die mit dem Betrieb und der Abfertigung von Großraumflugzeugen an internationalen Drehkreuzen verbunden sind. Die Klage zielt darauf ab, die Kosten für die Behebung der Schäden am Jumbo-Jet einzufordern.

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Deutsche Bahn führt Halbstundentakt in 21 Städten ein

Die Deutsche Bahn (DB) hat den neuen Fahrplan 2026 vorgestellt, der ab dem 14. Dezember 2025 in Kraft tritt und eine deutliche Ausweitung des Fernverkehrs vorsieht. Der Staatskonzern kündigte an, künftig 21 Städte im Halbstundentakt an das Hochgeschwindigkeitsnetz anzubinden – „mehr Städte als je zuvor“. Das Streckennetz mit dem halbstündlichen Taktangebot wächst von 900 auf 2.300 Kilometer. Betroffen sind unter anderem Verbindungen zwischen Hamburg, Hannover und Kassel sowie zwischen Erfurt, Halle und Berlin. Eine weitere Verbesserung soll auf den wichtigen Nord-Süd-Achsen erreicht werden. Die Verbindungen Hamburg–Frankfurt (Main) und Berlin–München werden durch 14 neue, besonders schnelle ICE-Fahrten verstärkt. Eine neue Sprinter-Verbindung zwischen Berlin und Stuttgart über Nürnberg soll die Fahrzeit auf rund 4:45 Stunden verkürzen und ist damit über eine Stunde schneller als bisher. Zudem wird das internationale Angebot ausgebaut: Ab Mai 2026 startet die durchgehende Verbindung Prag–Kopenhagen über Dresden, Berlin und Hamburg. Eine neue Eurocity-Linie verbindet Leipzig mit Krakau in Polen. Neue ICE-Direktverbindungen aus Nordrhein-Westfalen fahren bis in die Schweizer Städte Zürich und Chur, und die Stadt Brig wird neu an das deutsche ICE-Netz angebunden. Zur Erhöhung der Zuverlässigkeit des Bahnbetriebs plant die DB, Start- und Zielbahnhöfe, Zwischenhalte und Taktzeiten auf den wichtigsten ICE-Linien zu vereinheitlichen. Zudem soll möglichst immer dieselbe ICE-Baureihe eingesetzt werden, um das System weniger komplex und stabiler zu gestalten. Dies führe vereinzelt zu Änderungen von Direktverbindungen; so erhält etwa Kiel statt unsystematischer Einzelverbindungen einen festen Zweistundentakt in Richtung Hannover, Frankfurt und Stuttgart. Die Bahn verzichtet zudem weitestgehend auf sogenannte Flügelkonzepte (Teilung oder Zusammenführung von Zugteilen), da

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Leiche in Flugzeugfahrwerk am Flughafen Charlotte entdeckt

Am Sonntagmorgen, den 28. September 2025, wurde am Flughafen Charlotte Douglas International im Bundesstaat North Carolina, USA, eine Leiche im Fahrwerkschacht eines Langstreckenflugzeuges der American Airlines entdeckt. Der Jet war zuvor aus Europa eingetroffen. Die genaue Flugnummer sowie der europäische Abflugort der Maschine wurden von den Behörden nicht genannt. American Airlines fliegt Charlotte aus mehreren europäischen Großstädten, darunter Frankfurt, München, London-Heathrow, Madrid und Rom, an. Die Entdeckung machten die Wartungsteams des Flughafens gegen 9 Uhr. Die gerufene Polizei von Charlotte-Mecklenburg erklärte die Person noch an Ort und Stelle für verstorben. Die Behörden hielten sich mit weiteren Angaben zur Identität des Toten und den genauen Umständen der Tragödie zurück. Die Ermittlungen wurden aufgenommen, um die Herkunft der Person und die genauen Umstände ihres Todes zu klären. Es wird vermutet, daß es sich bei dem Toten um einen sogenannten Flugzeugblinden Passagier handelt. Fälle, in denen Menschen versuchen, sich im Fahrwerksschacht von Flugzeugen zu verstecken, um in ein anderes Land zu gelangen, sind zwar selten, stellen jedoch ein extrem hohes Risiko dar. Die Überlebenschancen sind durch die extrem niedrigen Temperaturen und den Mangel an Sauerstoff in Reiseflughöhen von über zehntausend Metern äußerst gering. Die Entdeckung in Charlotte Douglas, einem der größten Drehkreuze der American Airlines, wirft erneut Fragen zur Sicherheit und zu den Kontrollen an den europäischen Abflughäfen auf.

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United Airlines erhält FAA-Zulassung für Starlink auf Boeing 737-800

Die Fluggesellschaft United Airlines hat von der amerikanischen Luftfahrtbehörde FAA (Federal Aviation Administration) die Zulassung für die Installation des Starlink-Satelliteninternets auf ihren Flugzeugen des Typs Boeing 737-800 erhalten. Damit kann das Unternehmen das Hochgeschwindigkeitsinternet des Raumfahrtunternehmens SpaceX nun auch auf ihren wichtigen Schmalrumpfjets anbieten. Der erste kommerzielle Flug mit dem ausgerüsteten Flugzeug soll am 15. Oktober starten. Bereits im März hatte United Airlines die Zulassung für das Satelliten-Internetsystem auf ihren Embraer 175 Regionalflugzeugen erhalten. Die aktuelle Genehmigung der FAA stellt eine Ergänzung des Typenzertifikats für die Boeing 737-800 dar. Das Unternehmen hatte zuvor einen Vertrag mit Starlink, der Internetsparte von Elon Musk, abgeschlossen. Die Nutzung der Internetverbindung soll Mitgliedern des Vielfliegerprogramms „MileagePlus“ kostenfrei zur Verfügung gestellt werden. Auf der Regionalflotte von United Airlines ist das Starlink-System bereits auf mehr als der Hälfte der Flugzeuge installiert. Die Airline rüstet nach eigenen Angaben etwa 50 Regionaljets monatlich mit der Technologie aus. Das Starlink-System ermöglicht laut Unternehmensangaben Internetgeschwindigkeiten von bis zu 250 Megabit pro Sekunde. Eine interne Bewertung zeigte, daß 90 Prozent der Kunden auf den bereits ausgestatteten Regionalflügen die Streaming-Möglichkeiten positiv beurteilten. Mit dem Ausbau auf die Boeing 737-800 wird die Verfügbarkeit des Hochgeschwindigkeitsinternets auf dem Großteil der Kurz- und Mittelstreckenflotte von United Airlines deutlich erhöht.

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Aus Aeroitalia wird Air Italy

Die italienische Fluggesellschaft Aeroitalia sieht sich gezwungen, ihren Namen und Markenauftritt zu ändern. Ein Gericht hatte entschieden, daß die bisherige Bezeichnung und das Erscheinungsbild der Airline zu nah an der Markenidentität der früheren Alitalia angelehnt seien. Die Markenrechte der Alitalia liegen bei der staatlich kontrollierten Nachfolgegesellschaft ITA Airways. Firmenchef Gaetano Intrieri bestätigte der italienischen Zeitung La Repubblica, daß Aeroitalia künftig unter dem Namen Air Italy am Markt auftreten werde. Intrieri begründet diesen Schritt damit, daß der Markenname Air Italy seiner Einschätzung nach wieder frei verfügbar sei. Die gleichnamige sardinische Fluggesellschaft, die diesen Namen zuvor trug und zeitweise dem Qatar Airways-Konzern gehörte, hatte ihren Flugbetrieb bereits im Februar 2020 eingestellt. Die Verwendung des Namens Air Italy würde somit eine juristische Auseinandersetzung mit der ITA Airways vermeiden. Trotz der gerichtlichen Beanstandungen will Aeroitalia das markante Trikolore-Design – die Farben der italienischen Flagge – beibehalten. Das Design soll jedoch in modifizierter Form zum Einsatz kommen. Die Aeroitalia hatte ihren Betrieb 2022 aufgenommen und bedient hauptsächlich nationale und europäische Strecken. Mit der erzwungenen Namensänderung reagiert die junge Fluggesellschaft auf den fortwährenden Druck etablierter Marktteilnehmer, die ihre Markenrechte verteidigen.

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Langer Justizkampf um AF447: Air France und Airbus erneut wegen fahrlässiger Tötung vor Berufungsgericht

Mehr als fünfzehn Jahre nach dem tragischen Absturz des Air-France-Fluges AF447 im Atlantik, bei dem am 1. Juni 2009 insgesamt 228 Menschen, darunter 28 Deutsche, ums Leben kamen, hat in Paris der Berufungsprozeß begonnen. Die Fluggesellschaft Air France und der Flugzeughersteller Airbus stehen erneut vor Gericht unter dem schwerwiegenden Vorwurf der fahrlässigen Tötung. Im Zentrum des juristischen Verfahrens steht die Frage, inwieweit mangelhafte Technik – namentlich vereiste Pitot-Sonden – und ungenügende Pilotenschulung zu der Katastrophe auf dem Flug von Rio de Janeiro nach Paris beigetragen haben. Der Prozeß ist ein erneuter Kraftakt für die Hinterbliebenen, die seit Jahren um eine klare Zuweisung der Mitverantwortung kämpfen, nachdem die Konzerne in erster Instanz freigesprochen worden waren. Die Tragödie über dem Atlantik Der Flug AF447 war in den frühen Morgenstunden des 1. Juni 2009 von den Radarschirmen verschwunden, nachdem der Airbus A330 in eine Unwetterfront über dem Nordatlantik geraten war. Erst nach einer aufwendigen, langjährigen Suche konnten im Mai 2011 Wrackteile, die letzten Leichen und der entscheidende Flugdatenschreiber aus einer Tiefe von rund 4.000 Metern geborgen werden. Die Auswertung der Flugschreiberdaten durch die französische Untersuchungsbehörde BEA (Bureau d’Enquêtes et d’Analyses) legte später die Kette unglücklicher Ereignisse offen. Hauptauslöser der technischen Probleme war das Vereisen der Pitot-Sonden – Drucksensoren zur Messung der Fluggeschwindigkeit. Der Ausfall dieser Sonden führte dazu, daß die Piloten fehlerhafte Geschwindigkeitsdaten erhielten. Das darauffolgende Versagen der Besatzung bei der Reaktion auf diese Extremsituation war nach Ansicht von Experten entscheidend für den Absturz. Trotz der an sich beherrschbaren Situation geriet die Crew

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Swiss beschäftigt 400 Flugbegleiter im Überschuß

Die Schweizer Fluggesellschaft Swiss (Swiss International Air Lines) beschäftigt nach einem Pressebericht derzeit rund 400 Flugbegleiter mehr, als sie für ihren aktuellen Flugbetrieb benötigt. Dies entspricht in etwa jedem zwölften Mitarbeiter in dieser Berufsgruppe. Die Zeitung Schweiz am Wochenende berichtete unter Berufung auf interne Informationen der Lufthansa-Tochter über den Personalüberschuß. Der Überschuß resultiert dem Bericht zufolge aus einer Diskrepanz zwischen der hohen Zahl neu rekrutierter Mitarbeiter in den letzten zwei Jahren und der gleichzeitigen Reduzierung des Flugprogramms. Die Airline mußte ihren Flugplan in den vergangenen Monaten aufgrund des akuten Mangels an verfügbaren Piloten einschränken. Die Besatzungsmitglieder in der Kabine wurden jedoch in Erwartung eines vollständigen Wiederanlaufs des Flugbetriebes weiterhin eingestellt. Laut einer Sprecherin der Swiss sind derzeit keine Entlassungen des Kabinenpersonals vorgesehen. Um den Personalstand an die momentane Betriebssituation anzupassen, nimmt die Fluggesellschaft jedoch aktiv Anträge der Mitarbeiter für Pensumreduktionen und unbezahlte Ferien entgegen. Dieses Vorgehen ist in der Luftfahrtbranche eine gängige Methode, um Personalüberhänge in administrativen oder operativen Bereichen ohne Kündigungen zu bewältigen und die Mitarbeiter an das Unternehmen zu binden. Die Swiss hat als Teil der Lufthansa Group in der Schweiz eine Schlüsselrolle inne.

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FAA gibt Boeing limitierte Zertifizierungsbefugnis für 737 Max und 787 zurück

Nach mehrjährigen, strikten Einschränkungen hat die US-Luftfahrtbehörde (Federal Aviation Administration, kurz FAA) Boeing einen Teil der Befugnis zur Ausstellung von Lufttüchtigkeitszeugnissen für die Modelle 737 Max und 787 zurückgegeben. Die Entscheidung, die am 29. September 2025 in Kraft tritt, markiert den ersten Schritt seit Jahren, bei dem Boeing wieder eine, wenn auch limitierte, Kontrolle über den Zertifizierungsprozeß erlangt. Die FAA hatte Boeings Delegationsbefugnisse nach den Abstürzen der 737 Max in den Jahren 2018 und 2019 sowie nach separaten Qualitätsproblemen beim 787-Programm massiv beschnitten. Die Aufsichtsbehörde begründet die vorsichtige Wiederherstellung der Autorität mit dem Vertrauen in die Sicherheit des Verfahrens, unterstreicht jedoch die Fragilität des Vertrauensverhältnisses. Wechselndes Verfahren zur Sicherstellung der Aufsicht Die FAA hat ein sorgfältig abgestimmtes Verfahren festgelegt, um die Überwachung der Flugzeugproduktion aufrechtzuerhalten. Das neue Arrangement sieht vor, daß sich Boeing und die FAA wöchentlich bei der Ausstellung der Zertifikate für neue Flugzeuge abwechseln. Dies ist ein Novum in der Flugzeugzertifizierung und garantiert, daß die Bundesinspektoren weiterhin eine tägliche Präsenz in den Boeing-Fabriken beibehalten. FAA-Inspektoren bleiben in den Werken präsent, um kritische Phasen der Montage zu überwachen, die Einhaltung der genehmigten Konstruktionspläne durch die Mechaniker zu kontrollieren und zu beurteilen, ob die Sicherheitskultur des Unternehmens Mitarbeiter ermutigt, Probleme ohne Angst vor Repressalien zu melden. Die Behörde erklärte in einer Stellungnahme: „Sicherheit bestimmt alles, was wir tun, und die FAA wird diesen Fortschritt nur zulassen, weil wir zuversichtlich sind, daß er sicher durchgeführt werden kann.“ Die vollständige Entziehung der Zertifizierungsbefugnis für die 737 Max erfolgte im Jahre 2019, als

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Streit um Antidiskriminierung: Flughafen Atlanta verliert Millionen-Förderung

Der Hartsfield-Jackson Atlanta International Airport, gemessen am Passagieraufkommen der größte Flughafen der Welt, hat staatliche Bundesfördergelder in Höhe von über 57 Millionen Dollar verloren. Hintergrund ist ein Disput zwischen der Stadt Atlanta und der amerikanischen Luftfahrtbehörde FAA (Federal Aviation Administration) über neue Vertragsbedingungen. Die Stadt weigerte sich, Klauseln zu Diversity-, Equity- und Inclusion-Programmen (DEI) zu akzeptieren, die von der FAA verlangt werden. Die verweigerten Gelder waren unter anderem für die Sanierung von Toiletten, Reparaturen an Rollbahnen und andere Infrastrukturprojekte des Flughafens vorgesehen. Die Kontroverse geht auf eine Anordnung aus der Zeit der Regierung Donald Trump zurück. Sie schreibt vor, daß Empfänger von Fördergeldern des Verkehrsministeriums die Akzeptanz von Änderungen der Antidiskriminierungsgesetze bestätigen müssen. Während andere große Städte wie New York, San Francisco und Boston rechtlich gegen die Vorgabe vorgingen, verweigerte Atlanta die Unterzeichnung gänzlich. Die FAA entzog daraufhin nach Ablauf der Frist am 1. August die Mittel. Die Stadtverwaltung von Atlanta erklärte, daß die entzogenen Gelder den laufenden Betrieb des Hartsfield-Jackson Atlanta Airports nicht beeinträchtigen würden. Die Bundesförderung mache weniger als zehn Prozent des auf sechs Jahre angelegten Investitionsprogramms von insgesamt zehn Milliarden Dollar aus. Die Stadt äußerte die Überzeugung, daß der Flughafen alternative Finanzierungsquellen nutzen könne, ohne daß dies zu einer Belastung für Kunden oder Dienstleister führen werde. Der Flughafen Atlanta gilt als ein bedeutendes Drehkreuz der Fluggesellschaft Delta Air Lines und ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für die Region.

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