Airbus A321neo (Foto: Fabian Joy/Unsplash).
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Swiss beschäftigt 400 Flugbegleiter im Überschuß

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Die Schweizer Fluggesellschaft Swiss (Swiss International Air Lines) beschäftigt nach einem Pressebericht derzeit rund 400 Flugbegleiter mehr, als sie für ihren aktuellen Flugbetrieb benötigt. Dies entspricht in etwa jedem zwölften Mitarbeiter in dieser Berufsgruppe. Die Zeitung Schweiz am Wochenende berichtete unter Berufung auf interne Informationen der Lufthansa-Tochter über den Personalüberschuß.

Der Überschuß resultiert dem Bericht zufolge aus einer Diskrepanz zwischen der hohen Zahl neu rekrutierter Mitarbeiter in den letzten zwei Jahren und der gleichzeitigen Reduzierung des Flugprogramms. Die Airline mußte ihren Flugplan in den vergangenen Monaten aufgrund des akuten Mangels an verfügbaren Piloten einschränken. Die Besatzungsmitglieder in der Kabine wurden jedoch in Erwartung eines vollständigen Wiederanlaufs des Flugbetriebes weiterhin eingestellt.

Laut einer Sprecherin der Swiss sind derzeit keine Entlassungen des Kabinenpersonals vorgesehen. Um den Personalstand an die momentane Betriebssituation anzupassen, nimmt die Fluggesellschaft jedoch aktiv Anträge der Mitarbeiter für Pensumreduktionen und unbezahlte Ferien entgegen. Dieses Vorgehen ist in der Luftfahrtbranche eine gängige Methode, um Personalüberhänge in administrativen oder operativen Bereichen ohne Kündigungen zu bewältigen und die Mitarbeiter an das Unternehmen zu binden. Die Swiss hat als Teil der Lufthansa Group in der Schweiz eine Schlüsselrolle inne.

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