Brussels verlangt Geld für Online-Sitzplatz-Reservierungen

Foto: Brussels Airlines.
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Brussels verlangt Geld für Online-Sitzplatz-Reservierungen

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Auch Brussels Airlines bittet künftig für die Reservierungen von Sitzplätzen zur Kasse. Betroffen ist auch die Premium-Economy, die auf der Langstrecke angeboten wird. Man passe sich hinsichtlich der Höhe der Gebühr den Konzernmitgliedern Lufthansa, Austrian Airlines und Swiss an, ist in einer vorliegenden Mitteilung zu lesen.

Ab 10. Feber 2021 sollen Änderungen der Sitze kostenpflichtig sein. Das gilt insbesondere für bereits bestehende Reservierungen. In der Premium-Eco soll einmalig der Platz kostenfrei ausgewählt werden können, jedoch nachträgliche Änderungen kostenpflichtig sein.

In der Economy-Class ist künftig die Auswahl der Sitzplätze kostenpflichtig. Das heißt, dass beim Web-Check-In ab 24. Feber 2021 nur mehr gegen Bezahlung der Sitzplatz geändert werden kann. Die Kosten hierfür betragen mindestens 12 Euro und maximal 75 Euro. Es wird auch ein dynamisches Pricing praktiziert, so dass die Sitzplatzreservierung gleich beim Kauf des Flugtickets günstiger sein soll als beim Check-In.

Vielflieger mit Status HON Circle oder Senator, die Buchungsklassen B, M und Y sowie unbegleitete Kinder sind von den Kosten ausgenommen. Kurios: Am Check-In-Schalter soll man in allen Buchungsklassen den Sitzplatz weiterhin kostenlos ändern lassen können. Wer also mit seinem zugewiesenen Sessel unzufrieden ist und Geld sparen möchte, solle dies nicht selbst machen und auch noch Geld dafür bezahlen müssen, sondern den kostenlosen Service am Schalter in Anspruch nehmen…

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