Februar 9, 2021

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Februar 9, 2021

Jänner: 21 Boeing 737 Max ausgeliefert

Der U.S.-amerikanische Flugzeugbauer Boeing konnte im Jänner 2021 insgesamt 26 Maschinen ausliefern. Damit überholte man zum ersten Mal seit zwei Jahren den europäischen Mitbewerber Airbus. Allerdings basiert der Vorsprung von nur fünf Flugzeugen auch auf dem Umstand, dass der „Lagerbestand“ des Musters Boeing 737 Max, das beispielsweise in den USA und Europa die Wiederzulassung erhalten hat, nach und nach verkleinert werden kann. Demnach ist es auch nicht verwunderlich, dass 21 von 25 ausgelieferte Maschinen 737 Max waren. Finanziell dürfte dies für Boeing dennoch bedeutsam sein, denn die Schlussraten fallen mit der Übergabe der Flugzeuge an. Unter dem Strich ist dieses Muster aufgrund der beiden fatalen Abstürze, dem daraus resultierenden Flugverbot, den notwendigen Nachbesserungen sowie Entschädigungen an Kunden und Hinterbliebene dennoch ein Verlustgeschäft. Hinsichtlich der Neubestellungen tat sich bei Boeing nicht viel. Man erhielt vier Neubestellungen für die Frachtvariante der Boeing 747-8, jedoch war diese Order schon länger bekannt. Stornierungen kassierte man nur zwei.

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Brussels verlangt Geld für Online-Sitzplatz-Reservierungen

Auch Brussels Airlines bittet künftig für die Reservierungen von Sitzplätzen zur Kasse. Betroffen ist auch die Premium-Economy, die auf der Langstrecke angeboten wird. Man passe sich hinsichtlich der Höhe der Gebühr den Konzernmitgliedern Lufthansa, Austrian Airlines und Swiss an, ist in einer vorliegenden Mitteilung zu lesen. Ab 10. Feber 2021 sollen Änderungen der Sitze kostenpflichtig sein. Das gilt insbesondere für bereits bestehende Reservierungen. In der Premium-Eco soll einmalig der Platz kostenfrei ausgewählt werden können, jedoch nachträgliche Änderungen kostenpflichtig sein. In der Economy-Class ist künftig die Auswahl der Sitzplätze kostenpflichtig. Das heißt, dass beim Web-Check-In ab 24. Feber 2021 nur mehr gegen Bezahlung der Sitzplatz geändert werden kann. Die Kosten hierfür betragen mindestens 12 Euro und maximal 75 Euro. Es wird auch ein dynamisches Pricing praktiziert, so dass die Sitzplatzreservierung gleich beim Kauf des Flugtickets günstiger sein soll als beim Check-In. Vielflieger mit Status HON Circle oder Senator, die Buchungsklassen B, M und Y sowie unbegleitete Kinder sind von den Kosten ausgenommen. Kurios: Am Check-In-Schalter soll man in allen Buchungsklassen den Sitzplatz weiterhin kostenlos ändern lassen können. Wer also mit seinem zugewiesenen Sessel unzufrieden ist und Geld sparen möchte, solle dies nicht selbst machen und auch noch Geld dafür bezahlen müssen, sondern den kostenlosen Service am Schalter in Anspruch nehmen…

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UK verlangt nun drei negative Coronatests

Das Vereinigte Königreich verschärft die Einreisebestimmungen abermals. Künftig müssen insgesamt drei Tests absolviert werden und zusätzlich eine zehntägige Quarantäne eingehalten werden. Der erste negative Befund muss bei der Einreise vorgelegt werden. Laut britischem Gesundheitsministerium muss am zweiten Tag nach der Ankunft ein weiterer Test absolviert werden. Der dritte Test muss am achten Tag gemacht werden. Nur wenn auch dieser negativ ausfällt, endet die Absonderung am zehnten Tag. Die Kosten für die drei Testungen sind privat zu bezahlen. Die neue Regelung soll für alle Länder, ausgenommen jene 33, für die sogar ein Aufenthalt in einem so genannten „Quarantäne-Hotel“ verpflichtend ist, gelten. Bei Missachtung drohen saftige Geldstrafen. Wie lange die erneut verschärften Einreise- und Quarantänebestimmungen gelten sollen, sagte Gesundheitsminister Matt Hancock noch nicht.

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Insolvenzgefahr: Zwei CSA-Flugzeuge an die Kette gelegt

Die Finanzlage des Skyteam-Mitglieds CSA Czech Airlines hat sich offenbar massiv zugespitzt. Lokale Medien schreiben, dass die Smartwings-Tochter in akuter Insolvenzgefahr schweben soll. Ein Wartungsbetrieb legte zwei ATR72 wegen unbezahlter Rechnungen an die Kette. Hinter den Kulissen tobt ein heftiger Streit zwischen dem Czech Airlines Technics, die sich indirekt in staatlicher Hand befindet. Die Fluggesellschaft CSA hingegen ist eine Tochtergesellschaft von Smartwings. Außer einem ähnlich klingenden Namen gibt es keine Gemeinsamkeiten. Der Technikbetrieb wartet unter anderem die ATR-Flotte im Auftrag der Fluggesellschaft. Aus dieser Geschäftsbeziehung sollen Zahlungsrückstände resultieren. Czech Airlines Technics sagt, dass man aufgrund unbezahlter Rechnungen zwei Turbopropflugzeuge des Typs ATR72 an die Kette gelegt hat und damit nicht an CSA herausgibt. Auch äußerte man sich gegenüber dem Zdopravy dahingehend, dass die Smartwings Gruppe auch andere Maschinen zur Verfügung habe, so dass die Maßnahme nicht wirklich ins Gewicht fallen würde. Smartwings: Ohne Staatshilfe geht CSA pleite Seitens der Smartwings Group, der CSA angehört, sieht man die Angelegenheit gänzlich anders und spricht von einer illegalen Festsetzung der beiden ATR72, die obendrein gar nicht CSA, sondern einer Leasinggesellschaft gehören. Der Konzern verweist auf ein Moratorium der Regierung, das explizit für Fluggesellschaften erlassen wurde. Der Wartungsbetrieb weist den Vorwurf zurück und sagt, dass kein Verstoß gegen das Moratorium vorliegen würde. Eine Sprecherin der Smartwings Group sagte auch, dass es keine Vorankündigung gegeben habe und daher die Tochter CSA kurzfristig einige Flüge hätte streichen müssen. Es wird sogar der Vorwurf erhoben, dass Czech Airlines Technics die Pleite von CSA herbeiführen wollte. Ganz zufällig

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Grenzkontrollen im Inland: Tirol wird abgeriegelt

Die österreichische Bundesregierung will aufgrund der Ausbreitung der südafrikanischen Corona-Mutation das Bundesland Tirol, ohne Osttirol, weitgehend abriegeln. Das Gebiet darf nur noch dann verlassen werden, wenn ein negativer Befund, der nicht älter als 48 Stunden ist, vorgelegt werden kann. Die Maßnahme soll ab Freitag gelten. Das wird ausdrücklich auch auf dem Luftweg gelten und betrifft somit Austrian Airlines. Dieser Carrier betreibt die Inlandsstrecke Innsbruck-Wien, die als für die Wirtschaft und Politik besonders wichtig ist. Auch galt diese Route vor der Corona-Pandemie als äußerst lukrativ, da auf dem kurzen Flug das Point-to-Point-Aufkommen beachtlich war und gleichzeitig hohe Ticketpreise genommen wurden. Die Ankündigung der Regierung hat zur Folge, dass beim Verlassen des Landesgebiets von Tirol ein negativer Testbefund, der nicht älter als 48 Stunden ist, vorzuweisen ist. Damit unterscheiden sich die Bedingungen nur minimal vom Ausland. Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) sagte, dass Tirol für vorerst zehn Tage zum Sperrgebiet erklärt wird. „Wir müssen alles tun, um die Ausbreitung dieser Variante zu verhindern, wenn das nicht gelingt, muss die Ausbreitung verlangsamt werden“, so der Politiker, der von der Wirksamkeit der Ma0nahme überzeugt ist. Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) fügt hinzu, dass die Abriegelung ausdrücklich nicht für Osttirol gilt. Nehammer führt innerösterreichische Grenzkontrollen ein Der Gesundheitsminister  betonte, dass die Anordnung auf das Epidemie-Gesetz gestützt ist und sich diesbezüglich mit Juristen beraten habe. Gleichzeitig feiert Anschober regelrecht, dass die Regierung ach so schnell handeln würde und verweist darauf, dass man erst am Montag eine Reisewarnung für Tirol ausgesprochen habe und nun eine Testpflicht für das Verlassen

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Icelandair will ab Frühjahr 2021 mit Boeing 737-Max fliegen

Die isländische Fluggesellschaft Icelandair will ab Frühling 2021 sechs Boeing 737 Max reaktivieren. Der Carrier flog im Vorjahr einen Verlust in der Höhe von 376 Millionen U.S.-Dollar ein und musste einen Passagierrückgang von 83 Prozent verzeichnen. Mit Hilfe der Boeing 737 Max will Icelandair im Frühjahr das Netzwerk langsam und vorsichtig hochfahren, kündigt Firmenchef Bogi Nils Bogason an. Derzeit laufen umfangreiche Updates und Pilotenschulungen. Der Carrier geht davon aus, dass die niedrigeren Betriebskosten dieses Musters beim Restart hilfreich sein werden. Seit etwa Dezember 2020 ruht der Großteil des Netzwerks von Icelandair. Nur noch wenige Routen werden niederfrequent bedient. Hintergrund ist die schwache Nachfrage, die primär den harten Einreise- und Quarantänebestimmungen vieler Staaten geschuldet ist.

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Trotz Corona: Korean Air meldet operativen Gewinn

Die Fluggesellschaft Korean Air konnte im Vorjahr trotz der Coronakrise einen Betriebsgewinn in der Höhe von 219 Millionen U.S.-Dollar einfliegen. Der Umsatz lag laut Mitteilung des Unternehmens bei 6.806 Milliarden U.S.-Dollar. Die Einnahmen wurden allerdings nicht im Passagiergeschäft erzielt, denn dieses Segment verzeichnete einen 74-prozentigen Umsatzrückgang. Der Carrier konnte von der erhöhten Fracht-Nachfrage profitieren. Die Entscheidung Maschinen, die eigentlich für Fluggäste eingesetzt werden, temporär für Cargo-Aufträge einzusetzen, erwies sich offenbar als richtig. Laut Korean Air war folgender Aspekt ausschlaggebend: „Der Anstieg im Luftfrachtgeschäft basiert auf einer steigenden Nachfrage nach COVID-19-Diagnosekits und Autoteilen, wobei sich die Nachfrage zudem von Seefracht zu Luftfracht verlagerte“. Die Umsätze, die im Segment Fracht erzielt wurden, stiegen um 66 Prozent. „Das Betriebsergebnis wurde aufgrund des starken Frachtgeschäfts der Fluggesellschaft und der unternehmensweiten Bemühungen zur Kostensenkung erzielt. Die verringerte Passagierkapazität und sinkende Ölpreise haben den Treibstoffverbrauch und die Treibstoffkosten reduziert. Damit verbundene Kosten wie Bereitstellungsgebühren wurden aufgrund des geringeren Passagierbetriebs ebenfalls gesenkt. Auch die Lohnkosten gingen leicht zurück, da die Mitarbeiter abwechselnd Urlaub nahmen. Dementsprechend konnten die Gesamtbetriebskosten im Jahr 2020 gegenüber 2019 um 40 Prozent gesenkt werden. Die Fluggesellschaft verzeichnete aufgrund des Nettozinsaufwands einen Nettoverlust von 228,1 Mrd. KRW (209,7 Mio. USD), der sich jedoch gegenüber dem Nettoverlust des Vorjahres von 568,7 Mrd. KRW stark verringerte“, so Korean Air. Firmenchef dankt Mitarbeitern „Die Belegschaft von Korean Air setzt sich dafür ein, die Krise gemeinsam zu überwinden“, so Keehong Woo, Präsident von Korean Air. „Die positive Bilanz 2020 war nur dank der harten Arbeit und der Opferbereitschaft

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El Al: Eingesperrte Katze beschädigte Boeing 737 erheblich

Eine Katze, die es sich einige Tage in einer auf dem Flughafen Tel Aviv-Ben Gurion abgestellten Boeing 737-900ER gemütlich gemacht hatte, beschädigte die Maschine erheblich. Der Streuner schlich sich unbemerkt in den Mittelstreckenjet und harrte dort einige Tage ohne Futter und Wasser aus. Wie lange der Vierbeiner tatsächlich in der 4X-EHB „eingesperrt“ war, ist unklar. Das Flugzeug ist seit 27. Jänner 2021 auf dem Vorfeld des größten Airports Israels abgestellt. Vermutet wird, dass an diesem Tag unbemerkt in die Boeing 737-900ER gelangte und seither dort „gefangen“ war. Eine Absicht kann absolut ausgeschlossen werden, denn Katzen sind regelrechte Weltmeister des Versteckens und die Besatzung bzw. die Techniker dürften das Tier schlichtweg nicht gesehen haben. Rein zufällig fand sich der Journalist Itay Blumental aufgrund einer gänzlich anderen journalistischen Aufgabe in der Nähe der 4X-EHB. Er bemerkte die Katze im Bereich des Cockpitfensters und machte sofort den Technikbetrieb von El Al aufmerksam. Zunächst hatte man gewisse Zweifel, doch Safety first: Die Mechaniker öffneten das Flugzeug und fanden tatsächlich eine lebendige Katze. Allerdings hat das Tier im Cockpit erheblichen Sachschaden angerichtet, den Itay Blumental fotografisch dokumentiert ist. Das Tier kratzte Teile der Verkleidung regelrecht auf. Die Schadenshöhe ist derzeit nicht bekannt. Jedenfalls soll es der Katze gut gehen und um die Reparatur des unfreiwilligen Aufenthalts des Tiers kümmern sich bereits die Techniker der Fluggesellschaft El Al.

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Lufthansa: Boeing 747 tritt letzte Reise in die Wüste an

Die D-ABVT, eine Boeing 747-400 der Lufthansa, trat einen Oneway-Flug in die Mojave-Wüste an. Der 23-jährige Jumbojet befand sich zuletzt im Long-Time-Storage, soll jedoch nicht mehr reaktiviert werden und landet nun auf dem „Flugzeugfriedhof“. Zuletzt stand der Vierstrahler in Tarbes, wurde jedoch vor dem vermutlich letzten transatlantischen Flug noch zur Homebase nach Frankfurt am Main geflogen. Zuletzt war die D-ABVT am 19. März 2020 im Einsatz und wurde am 17. Juni 2020 ins Long Time Storage nach Frankreich überstellt. Gestern flog die Boeing 747-400 als LH9923 ferry von Tarbes nach Frankfurt. Heute geht es als LH9922 nach Los Angeles und morgen weiter in die Mojave Wüste. Dort wird sich der Vierstrahler, der im Jahr 1997 ausgeliefert wurde, zu zahlreichen anderen Flugzeugen gesellen. Lufthansa wird diesen Jumbojet nicht mehr reaktivieren. Die Zukunft der Maschine ist ungewiss, jedoch gilt es als wahrscheinlich, dass in absehbarer Zeit die Zerlegung droht.

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Delta verlängert Blockade der Mittelsitze

Die U.S.-amerikanische Delta Air Lines verlängert das Blockieren der Mittelsitze bis vorerst 30. April 2021. Das Unternehmen will so die Abstände zwischen den Passagieren erhöhen. Die Maßnahme setzt die Fluggesellschaft bereits seit längerer Zeit. „Wir möchten, dass unsere Kunden volles Vertrauen haben, wenn sie mit Delta reisen, und sie teilen uns immer wieder mit, dass mehr Platz ein besseres Sicherheitsgefühl vermittelt“, sagte Bill Lentsch, Chief Customer Experience Officer. „Wir werden die Sitzblockierung in Bezug auf die Übertragung von Krankheiten und die Impfraten laufend neu bewerten, während wir Produkte und Dienstleistungen auf eine Art und Weise wieder einführen, die Vertrauen in Gesundheit und Sicherheit aller an Bord schafft – das wird immer Deltas Priorität sein“.

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