Februar 9, 2021

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Februar 9, 2021

Aer Lingus bekommt weitere 150 Millionen zugesprochen

Aer Lingus leidet weiterhin unter den Folgen der Corona-Krise.  Deswegen greift die irische Regierung der Fluggesellschaft jetzt unter die Flügel und genehmigt Aer Lingus Staatshilfen in Höhe von rund 150 Millionen Euro. Die Liquidität des angeschlagenen Carriers soll damit für mindestens drei Jahre gestärkt werden, so ein Sprecher der Behörde. Die entsprechende Vereinbarung stand demnach schon Ende letzten Jahres. „Aer Lingus schätzt die großzügige Hilfe der Regierung. Mit ihr im Gepäck wollen wir nun in die Zukunft fliegen. Wir sind überzeugt, dass wir eine Schlüsselrolle bei der wirtschaftlichen Erholung Irlands einnehmen werden“, so eine Airline-Sprecherin gegenüber dem Luftfahrtportal CH-Aviation. Zurzeit würde die Fluglinie nur eingeschränkt im Einsatz sein – nur 26 der 54 Flugzeuge sind in der Luft. 

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KLM führt Passagierflug mit nachhaltigem synthetischem Kerosin durch

Die Niederlande treiben die Entwicklung und Anwendung nachhaltiger Treibstoffe für die Luftfahrt (Bio und synthetisches Kerosin) voran, sodass die europäischen Fluggesellschaften bis 2050 vollständig so im fliegen können. Deswegen unterstützt die Regierung verschiedene Projekte, beispielsweise den Bau der ersten europäischen Fabrik für nachhaltiges Biokerosin in Delfzijl, für die SkyNRG mit KLM, dem Flughafen Schiphol und SHV Energy zusammenarbeitet. Einen ersten Erfolg konnte die Arbeits-Gruppe auch schon feiern: Zum ersten Mal in der Geschichte wurde ein kommerzieller Passagierflug vom Flughafen Amsterdam-Schiphol nach Madrid mit einer Beimischung von 500 Litern nachhaltigem synthetischem Kerosin durchgeführt. Dabei produzierte Shell den Treibstoff auf der Basis von CO2, Wasser und erneuerbarer Energie aus Sonne und Wind aus den Niederlanden. „Ich bin stolz darauf, dass KLM heute den ersten Flug der Branche mit synthetischem Kerosin aus erneuerbaren Quellen durchführt. Der Übergang von fossilen Brennstoffen zu nachhaltigen Alternativen ist eine der größten Herausforderungen in der Luftfahrt. Die Erneuerung der Flotte trug erheblich zur Reduzierung der CO2-Emissionen bei, aber die Steigerung der Produktion und die Verwendung von nachhaltigem Flugkraftstoff werden den größten Unterschied für die aktuelle Flugzeuggeneration ausmachen. Aus diesem Grund haben wir uns vor einiger Zeit mit verschiedenen Partnern zusammengetan, um die Entwicklung von nachhaltigem synthetischem Kerosin zu fördern. Dieser erste Flug mit synthetischem Kerosin zeigt, dass es in der Praxis möglich ist und wir vorwärts kommen können“, so KLM-Geschäftsführer Pieter Elbers.

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TUI kann Kapitalfluss bremsen

Der von der Corona-Pandemie gebeutelte Reisekonzern muss im ersten Geschäftsquartal 2020/21 erneut den Rotstift ansetzen. Der operative Verlust fiel jedoch geringer aus als von Experten befürchtet. Wie Vorstandschef Fritz Joussen am Morgen mitteilte, verlor das Urlaubsunternehmen zwischen Oktober und Dezember durchschnittlich rund 300 Millionen Euro pro Monat. Angekündigt worden waren zuvor zwischen 400 und 450 Millionen Euro. „Mit strikter Kostendisziplin und der mit Hochdruck vorangetriebenen Neuausrichtung des Konzerns ist es gelungen, den Verlust im abgelaufenen Quartal zu reduzieren“, so Joussen. Dank der inzwischen begonnen Impfkampagnen und mehr Covid-19-Schnelltests ist der Konzern zuversichtlich, dass ein Ende des Stillstands im Tourismus möglich ist. Eine Prognose für das laufende Jahr traut sich die TUI AG aber noch nicht zu.  In den drei Monaten per Ende Dezember brachen die Erlöse wegen der weltweiten Reisebeschränkungen um 88 Prozent auf 468,1 Millionen Euro ein. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) lag bei minus 698,6 Millionen Euro, nach minus 146,7 Millionen im Vorjahresquartal. Der Konzernverlust weitete sich auf 813,1 Millionen von 105,4 Millionen Euro aus. Den Aktionären sei dabei ein Verlust von 802,9 Millionen Euro zuzurechnen, berichtet das Handelsblatt. Die Führungsetage blickt optimistisch in die Zukunft. Denn die Sommersaison kann den Angaben zufolge vom sehr zügigen Impfverlauf im wichtigen TUI-Markt Großbritannien profitieren. Für den Sommer 2021 verzeichnet TUI bislang insgesamt 2,8 Millionen Buchungen, das entspricht rund 56 Prozent der Buchungen zum vergleichbaren Zeitpunkt für den Sommer 2019. Die Kapazität für das Sommerprogramm 2021 entspricht weiterhin rund 80 Prozent des Programms vom Sommer 2019. „Der britische Mark hat für unser Unternehmen eine besondere

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Tourismusoffensive: Griechenland und Israel beabsichtigen Reisekorridor für Geimpfte

Die Griechen arbeiten eifrig daran, den Tourismus im Land wieder anzukurbeln.  Die Impfkampagnen gehen in der Europäischen Union teilweise schleppend voran. So auch die Debatte über mögliche Vorzüge, die Geimpfte nach der Vakzine erwarten könnten. Diese wurde nämlich erneut vertagt. Bei Israel und Griechenland soll es hingegen recht schnell gehen. Vertreter beider Länder verständigten sich gestern in Jerusalem darauf, geimpften Bürgern das Reisen zwischen den Staaten ohne Auflagen zu gestatten. Und zwar sobald die Flugbeschränkungen aufgehoben sind. Die Grundlage der Abmachung bilde die gegenseitige Anerkennung sogenannter „grüner Impfpässe“, berichtet der ORF. Damit machen die beiden Regierungs-Chefs ihren Standpunkt klar: Geimpfte Menschen sollen bevorzugt behandelt und von geltenden Beschränkungen ausgenommen werden, während diejenigen, die sich nicht impfen lassen, weiterhin mit Restriktionen rechnen müssen. Innerhalb der EU reißen indes die Diskussionen über möglich Vorteile nicht ab – noch ist aber keine klare Richtung erkennbar. Die mögliche Aufhebung von Reisebeschränkungen für Menschen mit Impfung bleibt ein kontroverses Thema. 

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100 Tage BER: Der Airport zieht eine positive Bilanz

Die Flughafengesellschaft ist trotz der schwierigen Bedingungen unter der weltweiten Corona-Pandemie mit dem Start des Flughafens Berlin Brandenburg Willy Brandt zufrieden.  Am 31. Oktober 2020 war es endlich soweit: Mit neun Jahren Verspätung wurde der Berliner Großflughafen (endlich) eröffnet. Seitdem sind mittlerweile über 100 Tage verstrichen. Genug also, um zu dem Fazit zu kommen: es lief gar nicht einmal so schlecht. Denn der neue Flughafen und seine Infrastruktur hätten sich als leistungsfähig und zuverlässig gezeigt, heißt es. Die technischen Anlagen und die Abfertigungsprozesse scheinen auch unter Winter-Bedingungen mit Schnee und Eis gut funktioniert zu haben. Kleinere Störungen in den Abläufen seien bei solchen Großprojekten dennoch nicht zu verhindern, etwaige Unannehmlichkeiten würden zügig behoben werden. Das neue Terminal 1 werde zudem von Reisenden und Besuchern gut angenommen, Rückmeldungen über Ausstattung, Service und Sauberkeit seien durchweg positiv.  Es lohnt sich auch, einen Blick auf die Verkehrszahlen zu werfen. Diese entwickeln sich recht schleppend, was aber keineswegs gegen den Airport spricht. Aufgrund der aktuellen Lage ist das nämlich so gut wie überall so. In den ersten drei Monaten zählte der BER deswegen nur rund 700.000 Passagiere. Das würde gerade einmal etwa zehn Prozent des Vor-Krisen-Niveaus von 2019 entsprechen. Einen kleinen Höhepunkt gab es im vorweihnachtlichen Reiseverkehr. Am 18. Dezember 2020 starteten oder landeten knapp 20.000 Passagiere. Zum Start ins neue Jahr ging die Zahl der Fluggäste auf Grund des verschärften Lockdowns und der weltweiten Reisebeschränkungen aber wieder drastisch zurück. Aktuell werden pro Tag im Schnitt nur 4.000 bis 8.000 Fluggäste am BER abgefertigt. Wegen des

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Teuer erkauft: U.S-Carrier schwimmen trotz Corona im Geld

Das Jahr 2020 war auch für U.S.-amerikanische Fluggesellschaften alles andere als rosig. Allein American Airlines, Delta, United Airlines und Southwest verbrannten aufgrund der Coronakrise 32 Milliarden U.S.-Dollar. Auswirkungen auf die Liquidität hat das scheinbar nicht, denn laut den veröffentlichten Bilanzen schwimmen die „Big Four“ regelrecht im Geld. Rechnet man die liquiden Mittel, die seitens der genannten vier Carrier ausgewiesen werden, so kommt man per 31. Dezember 2020 auf die stolze Summe von 31,5 Milliarden U.S.-Dollar. Laut CNN sind das sogar um 13 Milliarden U.S.-Dollar mehr als per Ende 2019, dem stärksten Jahr in der Geschichte der Zivilluftfahrt. Dazu kommt, dass die vier Carrier zusammengerechnet nicht abgerufene Kreditlinien in der Höhe von 65 Milliarden U.S.-Dollar zur Verfügung haben. Ein Corona-Wunder? Eher nicht, denn die hohe Liquidität ist sprichwörtlich „auf Pump“, denn der Löwenanteil der Mittel wurde auf dem Kapitalmarkt aufgenommen. Das hat zur Folge, dass irgendwann der Fälligkeitstag kommt und das Geld zurückbezahlt werden muss. Die Fluggesellschaften haben Anleihen verkauft, Geld geliehen, ihre Flugzeuge, Vielfliegerprogramme und andere Vermögenswerte verpfändet und sogar zusätzliche Aktien verkauft, was für eine Branche in dieser Position äußerst ungewöhnlich ist. Die Kreditaufnahme hat die Bilanzen der nationalen Fluggesellschaften um rund 40 Milliarden US-Dollar an langfristigen Schulden aufgestockt. Zwar gab es auch finanzielle Unterstützung und Kreditprogramme seitens der U.S.-Regierung, jedoch machen diese angesichts der hohen Schulden, die zum Beispiel auf dem Kapitalmarkt aufgenommen wurden, das Kraut nicht fett. Problematisch ist, dass alle Carrier, ausgenommen Southwest, von Analysten als so genannte Junk-Bonds eingestuft wurden. Das hat zur Folge, dass

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In Musikboxen: Kölner Zoll findet 3.240 Stangen Zigaretten

Der Zoll fand am Flughafen Köln/Bonn in acht Frachtsendungen, die aus Hongkong ins Vereinigte Königreich verschickt wurden, insgesamt 3.240 Stangen Zigaretten. Versteckt waren diese laut Hauptzollamt in Music-Boxen, die noch dazu voll funktionsfähig waren. In einer Medienmitteilung schreibt die Behörde, dass der „verhinderte Steuerschaden knapp 130.000 Euro beträgt“. Die Zigaretten wurden beschlagnahmt. Die Music-Boxen waren an unterschiedliche Privatpersonen im Vereinigten Königreich adressiert. Zum Verhängnis wurde den Schmugglern, dass die „heiße Ware“ in Köln/Bonn umgeladen und vom Zoll kontrolliert wurde. Ob die Boxen einen guten Klang gehabt hätten?

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Linz: Luftfrachtakademie nun IATA Regional Partner

Die Grow Now angehörige Luftfrachtakademie am Flughafen Linz-Hörsching wurde seitens der IATA zum Regional Training Partner ernannt. Die Kooperation mit dem Weltluftfahrtverband soll neue Schulungsmöglichkeiten bieten. Die Betreiber rechnen, dass in den nächsten Jahren der Bedarf stark steigen wird. Am Linzer Flughafen können die Abläufe praxisorientiert und hautnah erlernt werden. „Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit IATAund die Nominierung als IATA Regional Training Partner. Unsere Partnerschaft bietet den Teilnehmern neue und zusätzliche Ausbildungsmöglichkeiten in höchster Qualität und Wachstumschancen mit innovativen und praxisbezogenen Lernkonzepten, speziell für die Luftfracht-Logistik und Versandindustrie entwickelt“, so Grow-Now-Group-Chef Roland Zistler.

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Lettland untersagt die Einreise weitgehend

Ab 11. Feber 2021 ist die Einreise nach Lettland nur noch mit triftigem Grund möglich. Weiters werden Passagierflüge, die in Irland, Portugal und im Vereinigten Königreich gestartet sind untersagt. Unabhängig davon müssen jene Personen, die einreisen dürfen, einen negativen Coronatest vorlegen. Dies dürfte sich höchstwahrscheinlich auch negativ auf die Fluggesellschaft Air Baltic auswirken. Der Carrier beförderte im Jänner 2021 rund 44.400 Reisende. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahresmonat ein Minus von 86 Prozent. Die Anzahl der Flugbewegungen reduzierte sich von 4.529 im Jänner 2020 auf 900.

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USA-Strecken: Lufthansa pausiert First Class

Passagiere der Lufthansa müssen auf den USA-Strecken bis mindestens Mai 2021 auf die First Class verzichten. Der Carrier setzt wegen der schwachen Nachfrage, die auch den Einreiseverboten geschuldet ist, auf das Muster Airbus A350-900. Dieses hat keine Erste Klasse an Bord. Betroffen sind alle Strecken von Deutschland in die Vereinigten Staaten von Amerika. Bislang waren nur Chicago und Los Angeles betroffen. Nun werden alle Routen, sofern diese nicht ohnehin pausieren, nicht mehr mit Boeing 747-8, sondern beispielsweise mit dem kleineren Airbus A350-900 bedient. Die Maßnahme soll bis mindestens 30. April 2021 andauern, berichtet das Portal onemileatatime.com.

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