Militär

Weitere Artikel aus der Rubrik

Militär

A400M: Airbus testet Löschausrüstung erfolgreich

Der europäische Flugzeugbauer Airbus hat in Spanien erfolgreich eine austauschbare Feuerlöschausrüstung für das militärische Muster A400M getestet. Die Versuche fanden bei Tageslicht auf einer Höhe von rund 150 Fuß statt. Weiters umfassten diese niedrige Fluggeschwindigkeiten bis zu 125 Knoten und Abwürfe von bis zu 20 Tonnen Wasser aus dem aktuellen Tank in weniger als zehn Sekunden. Ziel der Kampagne war es, die Wasserabwurfmenge und -zeit sowie die Fähigkeit der A400M für diese neue Rolle zu validieren. Der Prototyp wurde in enger Zusammenarbeit mit dem spanischen Luftwaffengeschwader 43, den europäischen Brandschutzbehörden und dem spanischen Ministerium für Ökologischen Wandel und Demografie (MITECO) entwickelt und getestet. „Die Entwicklung der Feuerlöschausrüstung ist ein wesentlicher Bestandteil unserer Bemühungen, mit unserem Handeln und unseren Produkten zu einer nachhaltigeren und sicheren Welt beizutragen. Wir sind überzeugt, dass die A400M eine entscheidende Rolle im Kampf gegen die immer größer werdende Bedrohung durch Waldbrände spielen und zum Schutz von Umwelt und Infrastruktur beitragen kann“, sagte Michael Schöllhorn, CEO von Airbus Defence and Space. Bei der Airbus-Feuerlöschlösung für die A400M handelt es sich um ein sogenanntes Roll-on/Roll-off-Kit (RORO), das keine Änderungen am Flugzeug erfordert und sich daher in jeder A400M einsetzen lässt. Das Wasser befindet sich in einem festen Tank im Laderaum und wird von zwei voneinander unabhängigen Türen zurückgehalten. Diese sind mit zwei Flutrohren verbunden, sodass das Wasser bei Aktivierung der Ableitung durch zwei Abschnitte am Ende der Rampe ausgestoßen wird. Mit der neuen RORO-Lösung können Einsatzkräfte schnell auf unvorhergesehene Brände reagieren und das Flugzeug danach wieder für andere

weiterlesen »

A330 MRTT: Airbus bekommt automatische Luftbetankung zertifiziert

Der europäische Flugzeugbauer Airbus konnte in Zusammenarbeit mit den Luftsteitkräften von Singapur die weltweit erste Lösung für automatische Luftbetankung bei Tageslicht zertifiziert bekommen. Diese ist für den A330 MRTT optional erhältlich. Die vom spanischen Nationalen Institut für Luft- und Raumfahrttechnik (INTA) zertifizierte Fähigkeit ist Teil des neuen, von Airbus entwickelten Smart-MRTT. Das A3R-System erfordert keine zusätzliche Ausrüstung am Empfängerflugzeug und soll die Arbeitsbelastung des Luftbetankungsoperators (ARO) verringern, die Sicherheit verbessern und die Übergaberate bei der Luftbetankung (AAR) unter Einsatzbedingungen optimieren, um eine Luftüberlegenheit zu ermöglichen. „Die Zertifizierung der A3R-Fähigkeit ist das Ergebnis einer erfolgreichen Reise, die 2018 mit dem weltweit ersten automatisierten Kontakt mit einem Auslegersystem in einer gemeinsamen Operation mit der Royal Australian Air Force (RAAF) begann. Seitdem haben wir dank der Unterstützung unserer Kunden weitere „Weltpremieren“ in der Luftfahrt erreicht, insbesondere durch die maßgebliche Beteiligung unseres Partners RSAF, einem Erstkunden und dem ersten Betreiber, der von dieser bahnbrechenden Fähigkeit profitiert. Die A330 MRTT baut ihren technologischen Vorsprung mit überlegenen Luftbetankungsfähigkeiten weiter aus,“ sagte Jean-Brice Dumont, Leiter des Geschäftsbereichs Military Air Systems bei Airbus Defence and Space. Diese technologischen Bausteine werden im Laufe des Jahres 2023 im Flug erprobt, mit einer abschließenden End-to-End-Demonstration Mitte 2024, wobei in beiden Fällen ein A310 als Tankflugzeug und DT-25-Zieldrohnen als Empfängerflugzeuge eingesetzt werden. Die im Rahmen des Airbus Auto’Mate-Demonstrators entwickelten Technologien werden einen bahnbrechenden Fortschritt beim Autonomiegrad der derzeitigen Luftbetankungsoperationen (AAR) ermöglichen, um die Ermüdung der Besatzung und die Schulungskosten zu verringern, die Sicherheit und Effizienz zu verbessern und Pionierarbeit bei unbemannten Luftbetankungsoperationen

weiterlesen »

Großbrand: Bundesheer im Löscheinsatz

Am Mittwoch kam es zum Ausbruch eines Brandes auf einem Übungsgebiet des Bundesheeres in der Ortschaft Großmittel bei dem sich die Flammen, aufgrund der Trockenheit rasch ausbreiteten. Zur Bekämpfung der Flammen stehen Bundesheer und Feuerwehr gemeinsam im Einsatz.  Das Bundesheer steht mit fünf Hubschraubern, ABC-Abwehrkräften und auch Panzern im Einsatz, um die Flammen und die Glutnester zu bekämpfen. Erschwert wird der Einsatz auf dem Übungsplatz durch die Blindgängergefahr in diesem Bereich. „Die Zusammenarbeit zwischen unserem Bundesheer und den zivilen Einsatzkräften läuft einwandfrei. Unsere Soldatinnen und Soldaten sind gemeinsam mit der Feuerwehr schon tagelang im Einsatz, um die Glutnester und Flammen zu löschen. Ich wünsche den eingesetzten Soldatinnen und Soldaten viel Soldatenglück sowie allen zivilen Einsatzkräften viel Durchhaltefähigkeit für diese fordernde Aufgabe“, so Österreichs Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (ÖVP). Beim Brand am TÜPl Großmittel sind nicht nur die zivilen Feuerwehren gefordert. Auch verschiedene Teile des Bundesheeres sind eingesetzt. Die Schützenpanzer ULAN des PzGrenB35 ziehen Brandschutzschneisen und beobachten mit ihren Wärmebildgeräten die Glutnester. Die Experten der ABCAbwehr bekämpfen mit ihren Löschfahrzeugen die Brände. Unterstützt werden sie dabei von Löschfahrzeugen der HMunA Großmittel und einem gepanzerten Löschfahrzeug des Truppenübungsplatz Allentsteig. Ein Hubschrauber OH-58 klärt mit seiner Infrarotkamera Brandherde auf, 3 weitere Hubschrauber – 2 Aloutte III und 1 Black Hawk – werfen gezielt Löschwasser auf diese Brandherde ab.

weiterlesen »

Bundesheer im Burgenland und in Kärnten im Assistenzeinsatz

Aufgrund der Folgen der heftigen Unwetter, die Teile von Österreich in den letzten Tagen heimgesucht haben, befindet sich das Bundesheer in Kärnten und dem Burgenland im Assistenzeinsatz. Im Raum Breitenbrunn gab es dazu einen Schilfbrand, bei dessen Bekämpfung die Soldaten mitgeholfen haben. Über 170 Soldatinnen und Soldaten des Villacher Pionierbataillons 1 und der Luftstreitkräfte unterstützen in den ersten Tagen die Aufräumarbeiten mit Hubschraubern und schwerem Pioniergerät wie Bagger, Raddumper und Lastkraftwägen. Ihre Aufgabe ist es die Hauptverkehrswege im Gegendtal, vor allem nach Afritz am See und Arriach, wieder befahrbar zu machen, um mit den Gerätschaften und dem Personal der Einsatzorganisation weiter vorgehen zu können. Auch Verklausungen, verursacht durch umgestürzte Bäume und Muren, müssen mit Motorsägen entfernt sowie die Geröll-, Schutt- und Schlammmassen beseitigt werden. Ein Black Hawk verlegte von Kärnten ins Burgenland, um dort am frühen Nachmittag bei der Brandbekämpfung eines Schilfbrandes in Breitenbrunn zu unterstützen. Am späten Nachmittag wurde dieser Assistenzeinsatz erfolgreich beendet und der Black Hawk flog nach Langenlebarn zurück. Für Sonntag sind weitere Einsätze einer Agusta Bell 212 und einer Alouette III, für Erkundungs-, Evakuierungs- und Versorgungsflüge geplant. Die unzähligen Schadstellen müssen erkundet und beurteilt werden, um die Hilfskräfte schnell und effektiv einsetzen zu können. Von der Umwelt abgeschnittene Personen werden mit Hilfsgütern versorgt oder müssen teilweise evakuiert werden.  Zur Herstellung der Stromversorgung unterstützte der Black-Hawk-Hubschrauber die Monteure der KNG-Kärnten Netz GmbH beim Ersetzen der Strommasten. „Der rasche Einsatz unserer Soldatinnen und Soldaten zeigt, dass sich die österreichische Bevölkerung auf das Bundesheer immer verlassen kann. Sie zeigen

weiterlesen »

Kärnten: Bundesheer-Helikopter im Assistenzeinsatz

Im Nachgang des schweren Unwetters führt das österreichische Bundesheer einen Assistenzeinsatz im Bundesland Kärnten durch. Dabei kommen unter anderem zwei Hubschrauber und rund 100 Soldaten zum Einsatz. Heftige Unwetter und massive Niederschläge haben, speziell in den Bezirken Villach und Villach-Land, für Vermurungen, Überschwemmungen und Chaos gesorgt. Viele Straßen sind unpassierbar. Auch Bäume wurden durch Windböen umgeworfen und Keller verschlammt. Seit den frühen Morgenstunden war ein Erkundungstrupp der Villacher Pioniere im Einsatz, um die Lage und das Ausmaß der entstandenen Schäden zu beurteilen.  Das erste Schadensausmaß hat ergeben, dass die Priorität zunächst beim Freimachen der Bundes- und Landesstraße im Gegendtal liegt, um mit den Gerätschaften und dem Personal der Einsatzorganisation im Raum Treffen und Arriach weiter vorgehen zu können und auch in den Ortschaften die abgegangenen Muren zu beseitigen. Wie lange der Einsatz andauert, kann aus derzeitiger Sicht noch nicht abgeschätzt werden. „Die Situation für die betroffene Bevölkerung ist dramatisch. Unsere Pioniere sind seit den Morgenstunden im Einsatz und helfen mit Kraft und Technik, also mit Baggern, Hubschraubern und Schaufeln, um das Ausmaß der Schäden zu beseitigen. Insgesamt stehen 100 Soldatinnen und Soldaten des Pionierbataillons 1 aus Villach der Bevölkerung in diesen schweren Stunden zur Seite. Unser Bundesheer hilft dort wo es dringend gebraucht wird, darauf können sich die Österreicherinnen und Österreicher mit Sicherheit verlassen“, so Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (ÖVP).

weiterlesen »

Spanien bekommt 48 neue Eurofighter-Triebwerke

Das Eurojet-Turbo-Konsortium und die Nato-Agentur Netma haben im Rahmen der ILA Berlin einen Vertrag über die Lieferung von 48 neuen EJ200-Triebwerken für den Kampfjettyp Eurofighter Typhoon unterschrieben. Diese sind für die spanischen Streitkräfte bestimmt. Der bei der Luftfahrtmesse ILA Berlin unterzeichnete Vertrag zwischen General Miguel Ángel Martín Pérez, General Manager von NETMA, und Gerhard Bähr, CEO von EUROJET, umfasst EJ200-Triebwerke für das Kampfflugzeug Eurofighter Typhoon im Rahmen des Projekts Halcón. Das Flugzeug wird auf den Kanarischen Inseln in Dienst gestellt werden, als Ergänzung zur bestehenden spanischen Flotte aus 70 Eurofightern. Wie bei allen für die spanische Luftwaffe bestimmten EJ200-Triebwerken wird die Endmontage der Motoren von ITP Aero in dessen Werk in Ajalvir durchgeführt, wobei die Auslieferung ab 2024 geplant ist. Die Produktion der Triebwerkmodule wird von den vier Partnerunternehmen des EUROJET-Konsortiums durchgeführt: Rolls-Royce, MTU Aero Engines, ITP Aero und Avio Aero. Gerhard Bähr kommentierte bei Abschluss des Vertrages: „Ich möchte dem spanischen Kunden für das Vertrauen in die Eurofighter-Plattform, in das EUROJET-Konsortium sowie die Leistung und Nachhaltigkeit der EJ200-Triebwerke danken. Dieser Auftrag stärkt die Verteidigungsfähigkeit Europas und sichert zugleich langfristig zahlreiche hochqualifizierte Arbeitsplätze in der europäischen Luftfahrtindustrie.“ General Miguel Ángel Martín Pérez sagte: „Mit dem heutigen Halcón-Vertragsabschluss bringen wir mit 48 neuen EJ200-Triebwerken für Spanien eine gemeinsame neue Typhoon-Beschaffungsinitiative erfolgreich zu Ende. Dieser Zeitpunkt ist aus verschiedenen Gründen von strategischer Bedeutung: Es geht darum, die Erholung der Luftfahrtindustrie nach der COVID-Phase zu unterstützen, eine klare Botschaft bezüglich der Zuverlässigkeit des EJ200 zu senden und das Abschreckungspotenzial der NATO zu stärken.“

weiterlesen »

Spanien bestellt 20 weitere Eurofighter

Spaniens Luftwaffe wird die auf den Kanaren stationierten Kampfjets des Typs F-18 durch 20 weitere Eurofighter ersetzen. Die Beschaffung erfolgt über die Nato-Agentur Netma. Die spanischen Streitkräfte werden künftig 90 militärische Flugzeuge dieses Typs betreiben. Die neuen Eurofighter werden die Kampfflugzeug-Flotte der spanischen Luftstreitkräfte deutlich aufwerten und ermöglichen ihnen, sich mit dem modernsten in Europa entwickelten Kampfjet in das NATO-Bündnis einzubringen. Gleichzeitig sichert der Auftrag die industrielle Tätigkeit mindestens bis ins Jahr 2030. „Dieser zusätzliche Auftrag unterstreicht das Engagement Spaniens nicht nur für den Eurofighter, sondern auch für seine Entwicklung und sein industrielles Umfeld. Unser Dank gilt dem Kunden für seine entschlossene Haltung zur europäischen Verteidigung in einer Zeit, in der diese besonders dringend gebraucht wird“, erklärte Mike Schoellhorn, CEO von Airbus Defence and Space. Die Transaktion mit einem Wert von 2,043 Milliarden Euro wurde vom spanischen Kabinett am 14. Dezember 2021 beschlossen und umfasst neben den Flugzeugen und Triebwerken einen Simulator und die erforderlichen Supportservices. Die spanischen Luftstreitkräfte betreiben den Eurofighter seit 2003. Die Flotte ist an den Luftwaffenstützpunkten in Morón (11. Geschwader) und Albacete (14. Geschwader) stationiert und sichert von dort aus das spanische Hoheitsgebiet. Spanien war mit seinen Eurofightern auch an verschiedenen Air-Policing-Missionen im Baltikum und zuletzt auch am Schwarzen Meer beteiligt. Mit der Ankunft dieser neuen Flugzeuge kann Spanien einen dritten Stützpunkt, Gando auf den Kanarischen Inseln, wo das 46. Geschwader stationiert ist, mit Eurofightern ausstatten. Der spanische Eurofighter wird am Airbus-Standort Getafe (Spanien) montiert, getestet und ausgeliefert, was direkt und indirekt mehr als 20.000 Arbeitsplätze

weiterlesen »

Deutschland: Luftwaffe hat ersten Airbus A321LR übernommen

Im Rahmen der ILA Berlin hat die deutsche Bundeswehr den ersten von vorerst zwei Airbus A321LR übernommen. Das Langstreckenflugzeug trägt die Registrierung 15+10 und wurde von Lufthansa Technik für den militärischen Einsatz umgerüstet. Die Luftwaffe ist Erstkunde einer militärischen Variante des A321LR. Lufthansa Technik begann den Umbau bereits im Dezember des Vorjahres. Die Maschine soll flexibel für den Truppen- und Passagiertransport, aber auch für den parlamentarischen Flugbetrieb eingesetzt werden. Die maximale Kapazität beträgt 136 Personen. Bei Bedarf kann die 15+10 auch als MedEvac-Flugzeug eingesetzt werden, denn die dafür notwendige Ausrüstung wurde von Lufthansa Technik im Auftrag der Bundeswehr eingebaut. Der Übergabe auf der ILA war ein intensives Test- und Abnahmeprogramm durch das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw), die Wehrtechnische Dienststelle 61 und die Flugbereitschaft des Bundesministeriums der Verteidigung vorausgegangen. Danach kann die bis dato zivil registrierte Maschine nun zeitnah die offizielle militärische Zulassung unter dem taktischen Kennzeichen 15+10 erhalten. Parallel dazu wurden auch bereits die ersten Flight-, Cabin- und Technik-Crews der Luftwaffe durch Lufthansa Technik und Lufthansa Technical Training umfassend für den Umgang mit dem neuen Muster A321LR geschult. Die Indienststellung des Schwesterflugzeugs mit der taktischen Kennung 15+11 wird in Kürze erwartet.

weiterlesen »

Deutsche Luftwaffe will A400M mit 50 Prozent SAF-Beimischung betreiben

Die deutsche Luftwaffe und der Flugzeugbauer Airbus arbeiten im Bereich der Umstellung auf Sustainable Aviation Fuel (SAF) zusammen. Geplant ist, dass die Transportflugzeuge des Typs A400M zunächst mit 40 Prozent nachhaltigem Flugkraftstoff betrieben werden sollen. Airbus bereitet Schritte vor, um der deutschen Luftwaffe in naher Zukunft eine technische Unbedenklichkeitsbescheinigung ausstellen zu können. Damit ist Deutschland, das insgesamt 53 Maschinen bestellt hat, die erste Kunden-Nation, die eine schrittweise Umstellung ihrer A400M-Flotte auf SAF einleitet. „Das Ziel der Luftwaffe ist es, eine Umstellung auf Nachhaltigkeit für ihre Flotte einzuleiten. Ihre Mission ist unsere. Wir unterstützen diese wichtigen Bemühungen gerne, nicht nur für die A400M, sondern für die gesamte Airbus-Flotte, vom VIP-Transport bis zum Kampfjet“, sagte Mike Schoellhorn, Chief Executive Officer von Airbus Defence and Space. „Der Übergang zu einer nachhaltigeren Zukunft ist die Pflicht eines jeden. Die Umstellung von erdölbasiertem Kerosin auf nachhaltige Kraftstoffe spielt eine wichtige Rolle bei den Bemühungen der Luftfahrt um eine Reduzierung der CO2-Emissionen. Unsere Regierungsflugzeuge sind bereits für SAF freigegeben. In enger Zusammenarbeit mit der Industrie sind wir bestrebt, auch die A400M zu zertifizieren. Mit Blick auf die Zukunft unterstützen wir alle Aktivitäten zur Einführung von SAF für unsere gesamte Flotte, einschließlich der Kampfflugzeugflotte“, sagte Generalleutnant Ingo Gerhartz, Inspekteur der deutschen Luftwaffe. Neben der Unterstützung nationaler Kunden-Aktivitäten hat Airbus einen langfristigen Fahrplan aufgestellt, wie eine 100-prozentige SAF-Befähigung und -Zertifizierung für die A400M erreicht werden kann. In einem ersten Schritt plant Airbus 2022 den Testflug eines A400M-Flugzeugs mit einer Treibstoffladung von bis zu 50 Prozent SAF. Dieser erste

weiterlesen »

Luftwaffe flog verwundete ukrainische Soldaten nach Nürnberg

Mit dem Airbus A310 mit der Registrierung 10+25 hat die deutsche Luftwaffe am Donnerstag verwundete und erkrankte Ukrainer nach Nürnberg eingeflogen. Die Patienten wurden anschließend von Rettungsdiensten auf dem Landweg in Krankenhäuser in ganz Bayern gebracht. Die Flughafenfeuerwehr und der Verkehrsbereich des Flughafens übernahmen die Organisation vor Ort; die Integrierte Leitstelle der Feuerwehr Nürnberg koordinierte in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) die Krankentransporte. Gegen 16 Uhr 00 ist der Airbus A310, der von Polen aus verwundete Soldaten der ukrainischen Armee nach Deutschland brachte, auf dem Flughafen Nürnberg gelandet. Die Pateinten wurden nach dem so genannten Kleeblattkonzept auf Krankenanstalten in ganz Bayern verteilt und dort behandelt. Aus diesem Grund waren zahlreiche Rettungsfahrzeuge aller Organisationen vor Ort. Die nachstehende Fotogalerie zeigt den A310 der Luftwaffe sowie die Rettungsfahrzeuge. Die Patienten insbesondere aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes nicht zu sehen. Der Flughafen Nürnberg hat verständlicherweise strikt untersagt, dass Fotos von den Verwundeten gemacht werden.

weiterlesen »