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ÖHV: 67,4 Prozent der Buchungen direkt beim Hotel

„Am liebsten direkt“ ist keine leere Floskel, wenn es um österreichische Hotels und Buchungen geht: „Die Gäste wissen, wo sie das beste Service zum besten Preis bekommen: 67,4% aller Hotelbuchungen erfolgen daher ohne Umwege direkt beim Hotel“, präsentiert Dr. Markus Gratzer, Generalsekretär der Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV), die Ergebnisse der neuesten ÖHV-Hotel-Vertriebsstudie. Wissenschaftlicher Projektpartner war wieder der renommierten Schweizer Wirtschafts- und Tourismusforscher Dr. Roland Schegg von der HES-SO Valais-Wallis: „22,6% der Buchungen erfolgen per E-Mail. Das ist der beliebteste Kommunikationsweg und unterstreicht die Bedeutung persönlicher und direkter Beziehungen “, erklärt Schegg. Seit 2019 haben sich Echtzeitbuchungen über Websites auf 16,5% verdoppelt, streicht Gratzer hervor – nicht zuletzt, weil in den vergangenen Jahren stark in digitale Infrastruktur investiert wurde: „Das macht sich jetzt bezahlt! Hotel-Websites werden zu zentralen Vertriebstools – ein Trend, der sich in den nächsten Jahren noch fortsetzt!“ Der Trend zur elektronischen Buchung hält weiter an: „4 von 10 Nächtigungen werden online gebucht, wieder ein Plus gegenüber dem Vorjahr“, erklärt Schegg. Den größten Teil davon machen mit 20% Online-Buchungsportale aus. Trotz des Minus von 4,6 Prozentpunkten gegenüber 2019 konnten die OTAs ihre Marktdominanz weitgehend aufrechterhalten, so der Tourismusforscher. Platzhirsch mit einem 75,9% Marktanteil ist weiterhin die Booking Holding. Gaben 2021 noch 52,6% der Hotels an, von Buchungsplattformen unter Druck gesetzt zu werden, sank der Anteil 2022 auf 44,7% und 2023 weiter auf 39,4%. „Das ist noch immer viel zu viel, doch die Richtung stimmt“, deutet Gratzer auf den klar positiven Trend. Das Ziel bleibe aber eine Partnerschaft auf Augenhöhe. Der

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Neuer Rufbus: Semmering und Rax buhlen um autolose Touristen

Die Region rund um den Semmering und die Rax ist durch die Südbahn gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar – die „letzte“ Meile kann durch eigens eingerichtete Shuttles oder Regionalbusse zurückgelegt werden. „Das Gebiet rund um den Semmering und die Rax punktet mit seiner landschaftlichen Schönheit und Attraktionen für alle Altersgruppen – ein wahres Paradies für Gäste und Einheimische. Die öffentlichen Anreisemöglichkeiten runden das Freizeitangebot perfekt ab“, betont Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner. Um die Mobilität öffentlich anreisender Gäste zwischen Bahnhöfen, Kulturveranstaltungen, Ausflugszielen, Wanderausgangspunkten und Unterkünften zu gewährleisten, wurden die Linien der Regionalbusse verstärkt und zusätzlich ein bedarfsorientiertes Shuttle unter dem Titel „RUFbus Semmering-Rax“ eingerichtet. „Die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist bequem und schont noch dazu das Klima. Unser Ziel ist es, dass mehr Gäste diese Möglichkeiten kennen und auch nutzen“, so Christian Blazek, Obmann des Tourismusverbands Semmering-Rax-Schneeberg. „Der RUFbus-Semmering, ausgezeichnet mit dem Tourismuspreis Niederösterreich für Nachhaltigkeit, hat für uns einen hohen touristischen Mehrwert. Das Service wurde von Beginn an sehr gut angenommen und findet viel positive Resonanz bei Gästen, Betrieben und Medien“, bestätigt Mariella Klement-Kapeller, Geschäftsführerin der Wiener Alpen in Niederösterreich Tourismus GmbH. Ein Fokus wird auf Personen ohne Auto gesetzt. „Wir wollen unseren Gästen bewusstmachen, dass viele Ausflugsziele, Wanderrouten und Beherbergungsbetriebe in unserer Region autofrei erreichbar sind. Daher setzen wir gezielte Kommunikations- und Marketingmaßnahmen, um unsere Gäste alle Informationen gut und übersichtlich zur Verfügung zu stellen“, erklärt Bürgermeisterin Irene Gölles, Obfrau der Leader-Region Niederösterreich Süd.

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CDP-Ranking: Wizz Air erhält B-Rating

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air konnte im jüngsten CDP-Klima-Ranking 2023 die Note „B“ erhalten. Damit hat man sich gegenüber der Vorperiode, in der man mit „D“ bewertet wurde, verbessert. „Die B-Bewertung im CDP-Ranking beweist, dass Wizz Air das Richtige tut, um seine Umweltauswirkungen zu managen,” erläutert Yvonne Moynihan, Corporate & ESG Officer bei Wizz Air. Die Fluggesellschaft operiere bereits mit dem niedrigsten CO₂-Fußabdruck pro Passagier und Kilometer weltweit. „Wir sind stolz darauf, dass wir unser CDP-Ranking in diesem Jahr deutlich verbessern konnten, insbesondere wenn man bedenkt, dass CDP seine Bewertungskriterien verschärft hat“. Der Konkurrent Ryanair konnte die Note „A“ erreichen.

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Catering-Planung: KLM setzt auch auf KI-Tools

Die niederländische Fluggesellschaft KLM setzt neuerdings im Bereich Catering-Planung auch künstliche Intelligenz ein. Mit speziellen IT-Tools will man erreichen, dass weniger Lebensmittel verschwendet werden. Unternehmensangaben nach sollen die KI-Programme prognostizieren wie viele Passagiere tatsächlich das Catering in Anspruch nehmen wollen. Dadurch kann die genaue Anzahl der benötigten Mahlzeiten berechnet werden und KLM erreicht bis zu 63 Prozent weniger Lebensmittelverschwendung, basierend auf der erwarteten Anzahl an Passagieren pro Flug. Auf Jahresbasis bedeutet dies eine Einsparung von mehr als 100.000 kg Mahlzeiten, so der Carrier.

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Global Airlines hat zweiten Airbus A380 gekauft

Das im Vereinigten Königreich ansässige Startup Global Airlines hat mitgeteilt, dass man einen zuletzt von China Southern Airlines betriebenen Airbus A380-800 käuflich erworben hat. Es handelt sich um die Maschine mit der Seriennummer 120, die beim chinesischen Operator als B-6140 registriert war. Da Global Airlines selbst über kein AOC bzw. keine Betriebsgenehmigung verfügt, soll der Superjumbo von Hifly Malta betrieben werden. Im maltesischen Luftfahrtregister wurde das Flugzeug, das zuletzt in der Wüste abgestellt war, als 9H-GLOBL eingetragen. Laut Mitteilung soll die Maschine in den nächsten Wochen überstellt werden. Eigenen Angaben nach hat Global Airlines mittlerweile zwei Airbus A380-800 erworben. Nebst der 9H-GLOBL handelt es sich um die 9H-MIP, die vormals von Hifly Malta für ACMI- und Charterflüge eingesetzt werde. Im Jahr 2020 trennte sich der maltesische Carrier von diesem Muster. Ursprünglich wurde diese Maschine, die die Seriennummer 6 trägt, an Singapore Airlines ausgeliefert. Global Airlines plant mit einer reinen Airbus-A380-Flotte an den Start zu gehen. Man begründet den Erwerb der Superjumbos damit, dass dann keine laufenden Leasingraten anfallen würden. Weiters ist es durchaus möglich, dass diese vergleichsweise günstig zu haben sind, denn einen realen Gebrauchtmarkt gibt es für diesen Maschinentyp nicht. Es ist – abgesehen von Global Airlines – keine Nachfrage vorhanden.

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Ab Tanger: Royal Air Maroc stockt London-Flüge auf

Die marokkanische Fluggesellschaft Royal Air Maroc plant im Sommer eine Ausweitung ihrer Flüge nach London Gatwick. Die Strecke Tanger-London Gatwick soll künftig dreimal wöchentlich bedient werden. Die Fluggesellschaft Royal Air Maroc will im Sommer die Verbindung zwischen Tanger und London Gatwick ausbauen. Die Fluggesellschaft erhöht die Frequenz von zwei auf drei Flüge pro Woche. Die Flüge sollen Ende Juni aufgenommen werden und bis Anfang September im Flugplan stehen, wie das Portal Aero Routes bestätigt. Zum Einsatz kommt eine Boeing 737-800.

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BDF: Peter Gerber ist neuer Verbandschef

Vor wenigen Tagen wurde der neue Condor-Geschäftsführer Peter Gerber an die Spitze des Bundesverbandes der deutschen Fluggesellschaften gewählt. Auch in dieser Funktion folgt er Ralf Teckentrup, der in Pension gegangen ist, nach. Der BDF ist die Interessensvertretung der deutschen Airlines Condor, Eurowings, Tuifly, Lufthansa Cargo und Lufthansa sowie deren Tochtergesellschafen. Gerber warnt anlässlich seines Amtsantritts vor den neuerlich stark gestiegenen Standortkosten in der Bundesrepublik Deutschland. Diese wären ein Wettbewerbsnachteil. Weiters mahnt er in Richtung Politik, dass die Erholung von den Folgen der Corona-Pandemie in Deutschland wesentlich langsamer vorankommen würde als in anderen EU-Staaten. Dies würde zu Lasten der Konnektivität gehen.

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Verlängerung: Air China fliegt bis zum Oktober nach Washington

Die Fluggesellschaft Air China verlängert ihren Flugbetrieb nach Washington. Die Strecke soll bis Ende Oktober 2024 bedient werden. Die Fluggesellschaft Air China hat angekündigt, den Flugbetrieb auf der Strecke Peking Capital-Washington zu verlängern. Ursprünglich plante die Fluggesellschaft, den Service bis zum 30. Juni aufrechtzuerhalten, doch dieser Plan wurde nun aktualisiert. Air China wird die US-Hauptstadt Washington bis zum 26. Oktober 2024 anfliegen. Die Airline bietet zwei wöchentliche Flüge an.

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Dubai: Emirates reaktiviert Adelaide-Flüge

Die Fluggesellschaft Emirates Airline hat die Wiederaufnahme einer Nonstopverbindung zwischen Dubai und Adelaide angekündigt. Die Route soll ab 28. Oktober 2024 täglich bedient werden. 2012 nahm Emirates erstmals seine Adelaide-Dienste auf und beförderte 2019 mehr als 165.000 Passagiere zwischen Dubai und Adelaide. Insgesamt sollen die Kapazitäten nach Australien dieses Jahr weiter aufgestockt werden. Neben der Wiederaufnahme der täglichen Verbindung am 28. Oktober 2024 wird Emirates ab dem 1. Dezember 2024 auch eine zweite tägliche Verbindung von Dubai nach Perth wieder in den Flugplan aufnehmen. Mit den 77 wöchentlichen Flügen wird die Fluggesellschaft 68.000 Passagiere pro Woche von und nach Australien befördern können und somit ihre Kapazität von vor der Pandemie erreicht haben.

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Russland: Rossiya-SSJ-100 von der Piste abgeraten und im Schnee steckengeblieben

Am Montag, den 5. Feber 2024 ist der von Rossiya Airlines betriebene Sukhoi Superjet SSJ-100 mit der Registrierung RA-89113 nach der Landung auf dem Flughafen Saransk aus noch ungeklärter Ursache von der Piste abgekommen. Der in Russland produzierte Regionaljet ist aus Moskau-SVO kommend in Saransk gelandet. Der Jet kam kurz nach der Landung von der Runway ab. Dabei geriet der SSJ-100 rechter Hand von der Start- und Landebahn ab und blieb nach etwa zehn Metern im Schnee stecken. Aus eigener Kraft konnte das Flugzeug aus dieser Lage nicht mehr befreit werden. Offiziellen Angaben nach sollen sich insgesamt 93 Personen an Bord befunden haben. Diese sollen den von Rossiya betriebenen Superjet unverletzt verlassen haben. Lokale Medien berichten, dass der SSJ-100 keine nennenswerten Schäden davongetragen haben soll. Die Zivilluftfahrtbehörde hat angekündigt, dass der Vorfall untersucht werden soll.

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