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Türkei bannt russische Flugzeuge mit „Doppelregistrierung“

Seit Anfang November 2022 lässt die Türkei zahlreiche in der Russischen Föderation registrierte Flugzeuge den Luftraum nicht mehr nutzen. Es handelt sich um Maschinen, die formell weiterhin im Ausland registriert sind, jedoch ohne Zustimmung der Eigentümer ins russische Register überführt wurden. Der Verkehr zwischen der Türkei und Russland soll insofern nicht betroffen sein, da „doppelt registrierte“ Flugzeuge kaum eingesetzt werden. Russische Carrier befürchten, dass die Maschinen an die Kette gelegt werden könnten. Betroffen sind beispielsweise Flüge in den Iran und nach Nordafrika. Für diese werden nun zusätzliche Umwege notwendig. Vor dem kriegerischen Überfall gegen die Ukraine waren viele von russischen Airlines genutzte Flugzeuge auf den Bermuda-Inseln und auf Irland registriert. Die Zulassungen wurden suspendiert, jedoch nicht formell aufgehoben. Die Regierung der Russischen Föderation hat das Ummelden in das RA-Register verfügt. Aufgrund der Sanktionen fordern Leasinggeber – mit wenig Erfolg – ihre Maschinen zurück. Erste Klagen wurden bereits gegen Versicherer eingebracht.

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Wizz Air: Außerplanmäßige Landung in Paderborn wegen Bombendrohung

Aufgrund einer Bombendrohung musste die Billigfluggesellschaft Wizz Air auf dem Weg von Posen nach London am Sonntagabend außerplanmäßig im deutschen Paderborn landen. Seitens der polnischen Flugsicherung gab es einen Hinweis auf eine mögliche Gefahr für die Flugsicherheit. Der Kapitän entschied sich für eine Sicherheitslandung in Paderborn/Lippstadt, wo der Mittelstreckenjet gegen 22 Uhr 05 sicher landen konnte. Nachdem die Passagiere und Crewmitglieder das Flugzeug verlassen haben, wurde es umfangreich durch die Exekutive untersucht. Gefunden wurde nichts. Vorsorglich wurde der Flughafen Paderborn gesperrt. Eine ankommende Maschine wurde nach Düsseldorf umgeleitet.

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Herbstferien: 21 Millionen Fluggäste in Europa von Verspätungen betroffen

Europaweit hatten in diesem Herbst bereits mehr als 21 Millionen Passagiere Schwierigkeiten mit ihrem Flug. Fast jeder vierte Flugreisende war demnach von Verzögerungen oder Annullierungen betroffen. Bei Flugausfällen und schwerwiegenden Verspätungen von mehr als drei Stunden haben Reisende das Recht auf Entschädigungszahlung, wenn die Schuld für die Probleme bei den Fluggesellschaften liegt. In Europa waren im Oktober rund zwei Millionen Reisende von solchen schwerwiegenden Komplikationen betroffen – 1,6 Millionen können ihren Anspruch geltend machen, da die Airlines in den jeweiligen Fällen für die Komplikationen verantwortlich sind. „Wie unsere Analyse zeigt, ging es an den europäischen Flughäfen auch in diesem Oktober chaotisch zu. Nicht nur der Personalmangel, auch die beiden Eurowings-Streiks in Deutschland haben die Situation im Herbst verschärft. Aber: Viele Fluggäste wissen nicht, dass sie bei weitreichenden Problemen einen Anspruch von bis zu 600 Euro geltend machen können. So sind in Deutschland allein im Oktober rund 219.000 Reisende entschädigungsberechtigt. Das ist nach Großbritannien der zweitgrößte Anteil im europaweiten Vergleich. Auf unserer Webseite können betroffene Fluggäste kostenlos ihren Anspruch prüfen, bevor sie auf die Airlines direkt oder mit unserer Hilfe zugehen” erklärt Julián Navas, Rechtsexperte bei AirHelp. Flugprobleme: Diese Rechte haben Passagiere Die Höhe der Entschädigungszahlung berechnet sich aus der Länge der Flugstrecke. Der rechtmäßige Entschädigungsanspruch ist abhängig von der tatsächlichen Verspätungsdauer am Ankunftsort sowie dem Grund für den ausgefallenen oder verspäteten Flug. Betroffene Passagiere können ihren Entschädigungsanspruch rückwirkend durchsetzen, bis zu drei Jahre nach ihrem Flugtermin. Außergewöhnliche Umstände wie Unwetter oder medizinische Notfälle können bewirken, dass die ausführende Airline von

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Über Amadeus: Ryanair steigt in den GDS-Vertrieb ein

Der Billigflieger Ryanair vollzieht im Bereich des Vertriebs über GDS-Systeme eine Kehrwende. Ab Ende dieses Jahres verkauft der Carrier seine Flugtickets auch über Amadeus. Die beiden Unternehmen gaben am Freitag eine entsprechende Partnerschaft bekannt. Damit will der Lowcoster mehr Geschäftsreisende gewinnen, denn viele Firmenstellen buchen über GDS-Systeme, in denen man momentan nicht verfügbar ist. Nebenbei kann Ryanair so den Vertrieb über Reisebüros und Tour Operators ausbauen. Bislang war der irische Billigflieger erpicht darauf, dass über die eigene Homepage gebucht werden soll. Gegen Online-Travel-Agents ist man wiederholt juristisch vorgegangen. „Wir freuen uns, diese Partnerschaft mit Amadeus, dem weltweit führenden Unternehmen für Reisetechnologie, bekannt zu geben. Sie erweitert das Angebot von Ryanair und ermöglicht insbesondere Geschäftskunden einen besseren Zugang zu unserem konkurrenzlosen Streckennetz, den hohen Flugfrequenzen, der Pünktlichkeit und den unschlagbar günstigen Tarifen, wenn sie wieder mit ihren Kollegen von Angesicht zu Angesicht zusammenarbeiten. Wir freuen uns darauf, in den kommenden Jahren mit Amadeus und seiner effizienten Vertriebslösung und seinem branchenführenden Netzwerk zusammenzuarbeiten“, so Dara Brady von Ryanair.

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Oktober 2022: Spanische Airports nur 2,9 Prozent unter Vorkrisenaufkommen

Die von Aena betriebenen Flughäfen in Spanien haben im Oktober 2022 gemeinsam 23.981.550 Passagiere gezählt. Damit lag man um 2,9 Prozent unter dem Aufkommen, das man im Vergleichsmonat vor der Corona-Pandemie hatte. Der Flughafen Adolfo Suárez Madrid-Barajas verzeichnete im zehnten Monat des Jahres mit 4.808.601 Fluggästen die meisten Passagiere, was einem Rückgang von 12,4 % im Vergleich zum Oktober 2019 entspricht. Es folgen der Flughafen Barcelona-El Prat Josep Tarradellas mit 4.193.454 (-9,7% im Vergleich zu 2019); der Flughafen Palma de Mallorca mit 3.063.475 (+4,8%); der Flughafen Málaga-Costa del Sol mit 1.891.392 (+1%); der Flughafen Alicante-Elche mit 1.355.308 Passagieren (-5. 1%); Flughafen Gran Canaria mit 1.136.211 Fluggästen (+4,5%); Flughafen Teneriffa-Sur mit 965.129 (+4,6%); Flughafen Valencia mit 794.985 Fluggästen (+3,4%) und Flughafen Ibiza mit 774.150 Fluggästen, was einem Anstieg von 9,2% im Vergleich zum gleichen Monat des Jahres 2019 entspricht.

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ICE-Zug am Flughafen Köln/Bonn in Brand geraten

Im Bahnhof des Flughafens Köln/Bonn ist am Donnerstagabend ein Inter City Express in Brand geraten. Aus Sicherheitsgründen wurde die Haltestelle unverzüglich gesperrt. Laut Feuerwehr ist das Feuer im Bereich eines Schaltschranks entstanden und bereite sich rasch auf ein Abteil aus. Der Zug stand zu diesem Zeitpunkt im Bahnhof, der sofort gesperrt wurde. Sowohl die Stadtfeuerwehr Köln als auch die Betriebsfeuerwehr haben rasch eingegriffen und den Brand löschen können. Die Bundespolizei sorgte für die notwendige Absicherung, so dass die Passagiere rasch den Bahnhof verlassen haben bzw. nicht betreten können. Der Flugbetrieb war durch den Zwischenfall nicht beeinträchtigt.

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China lockert die Einreisebestimmungen

Die Volksrepublik China hatte bis zuletzt die möglicherweise strengsten Covid-Einreiseregeln der Welt. Nun lockert man diese, wenn auch nur minimal. Als einer der weltweit letzten Staaten verfolgt China weiterhin die als gescheitert zu betrachtende Null-Covid-Strategie. Die Regierung hält an dieser eisern fest und verhängt auch weiterhin regionale Lockdowns. Die Einreise in die Volksrepublik ist durchaus kompliziert und das bleibt sie auch. Neu ist, dass die Hotel-Quarantäne, die in einer zugewiesenen Unterkunft verbracht werden muss, auf fünf Tage verkürzt wurde. Anschließend hat man sich drei Tage am Wohn- oder Unterkunftsort aufzuhalten. Zuvor lag die Absonderung in einer Quarantäneeinrichtung bei sieben Tagen, gefolgt von drei Tagen Heimquarantäne. Geändert hat sich auch das Testregime. Man muss nur noch einen negativen PCR-Test, der vor der Abreise gemacht wurde, vorlegen. Bislang waren es zwei Stück, die in einem bestimmten Zeitfenster hintereinander zu absolvieren waren. Hinsichtlich der Testungen, die man nach der Ankunft in China vorzunehmen hat, ändert sich nichts. Für Fluggesellschaften relevant: China hat zugesichert, dass man die bisherige Bann-Praxis nicht mehr vollziehen wird. Bislang haben Carrier ab einer gewissen Anzahl von Personen, die nachträglich in der Volksrepublik positiv getestet wurden, als Strafe für den „Corona-Import“ Flugverbote unterschiedlicher Dauer kassiert.

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Iraqi Airways erstmals mit A220-300 in der Luft

Über sieben Monate nach der Erstauslieferung hat Iraqi Airways den Airbus A220-300 mit der Registrierung YI-ARE in den Liniendienst gestellt. Der Premierenflug wurde laut Flightradar24 am 6. November 2022 auf der Strecke Bagdad-Cairo durchgeführt. Zwei Tage später folgte die YI-ARF. Der Carrier hat insgesamt fünf Maschinen dieses Typs bestellt. Die drei verbleibenden Exemplare werden in den nächsten Monaten ausgeliefert. Iraqi Airways hat diesbezüglich keinen Zeitplan öffentlich bekanntgegeben.

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Fifa machte Druck: Tus Airways darf nonstop Tel Aviv-Doha fliegen

Vor wenigen Tagen sorgte durchaus für Verwunderung, dass geplante Fußball-Charterflüge zwischen Tel Aviv und Doha einen Zwischenstopp in Larnaka einlegen müssen. Die Fifa scheint erheblichen Druck auf die Regierung von Katar ausgeübt zu haben, denn diese Vorgabe wurde fallen gelassen. Offiziell unterhalten Katar und Israel keine diplomatischen Beziehungen. Normalerweise dürfen israelische Staatsbürger im Golfstaat nicht einreisen. Während der Fußball-Weltmeisterschaft hebt man diesen Bann temporär auf. Nonstopflüge zwischen den beiden Ländern wollte Katar zunächst nicht haben. Daher musste Tus Airways die geplanten Fanflüge mit Zwischenstopp in Larnaka planen. Die Fifa scheint nun Druck auf die Regierung von Katar ausgeübt zu haben, denn man lenkte ein. „Ausnahmsweise“ lässt man während der Dauer der Fußball-Weltmeisterschaft Nonstopflüge zwischen Israel und Katar zu. Damit kann der zypriotische Carrier ohne unnötige Zwischenlandung nach Doha fliegen.

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Oktober 2022: Amsterdam mit 4,9 Millionen Passagieren

Der Flughafen Amsterdam-Schiphol wurde im Oktober 2022 von rund 4,9 Millionen Passagieren genutzt. Damit lag man deutlich unter dem Vorkrisenaufkommen, denn im Oktober 2019 hatte der größte Airport der Niederlande 6,4 Millionen Passagiere. Von den 4,9 Millionen Passagieren im Oktober stiegen fast 1,7 Millionen Passagiere in Schiphol um. Bei den Umsteigepassagieren handelte es sich um 850.000 Einzelpassagiere, die bei der internationalen Zählweise doppelt gezählt werden: als ankommende und als abfliegende Passagiere. 3,4 Millionen Passagiere reisten von oder nach einem Zielort innerhalb Europas, fast 1,5 Millionen außerhalb Europas. Die Zahl der reinen Frachtflüge ist im Vergleich zu 2021 von 2.019 auf 1.585 zurückgegangen. Die beförderte Gesamtmenge betrug im Oktober 2022 125.358 Tonnen. Die Zahl der kommerziellen Flüge von und nach Schiphol betrug 36.365 (+16% gegenüber 2021, +85% gegenüber 2020 und -18% gegenüber 2019). Die Anzahl der Frachtflüge lag bei 1.585 (-21% gegenüber 2021, -26% gegenüber 2020, +18% gegenüber 2019). Die beförderte Tonnage ging im Vergleich zum Vorjahr um 16 %, im Vergleich zu 2020 um 11 % und im Vergleich zu 2019 um 13 % zurück.

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