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Ita Airways: MSC nimmt sich selbst aus dem Rennen

Die Reederei MSC hat kein Interesse mehr bei Ita Airways einzusteigen. Man habe den italienischen Behörden und dem Partner Lufthansa mitgeteilt, dass man an einem Einstieg beim Alitalia-Nachfolger nicht länger interessiert ist, so Pierfrancesco Vago, Executive Chairman Cruise Division MSC Group. Erst vor wenigen Tagen hat das italienische Finanzministerium die Exklusivität der Verhandlungen mit dem Konsortium rund um Certares aufgehoben. Einzelne Regierungsmitglieder haben gefordert, dass erneut mit MSC/Lufthansa verhandelt werden sollte. Die Kranich-Airline zeigte sich zunächst interessiert, jedoch ist die Reederei laut Vago nicht mehr in erneute Verhandlungen eingestiegen. Welche Auswirkungen die Entscheidung von MSC auf Lufthansa hat, ist derzeit noch völlig offen. Vorgesehen war, dass der Reedereikonzern den wesentlich größeren Anteil übernehmen soll. Der Zuschlag ging aber an Certares/Air France-KLM/Delta. Bislang konnte aber kein Kaufvertrag abgeschlossen werden, so dass das Rennen wieder offen ist. Indigo Partners wittert nun die Chance zum Zug zu kommen.

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Schwache Militärsparte: Embraer verzeichnet Umsatzrückgang

Der brasilianische Flugzeugbauer Embraer musste im dritten Quartal 2022 einen dreiprozentigen Umsatzrückgang auf 929 Millionen U.S.-Dollar verzeichnen. Dies führt man auf niedrigere Einnahmen im Bereich der Rüstungssparte zurück. In der Zivilluftfahrt konnte Embraer zulegen und das 42-prozentige Minus, das man im militärischen Bereich hatte, weitgehend ausgleichen. Der Umsatz in dieser Sparte wird mit nur 101,7 Millionen U.S.-Dollar ausgewiesen. Besonders stark war der Bereich Business Aviation. Der Umsatz stieg um sechs Prozent auf 271,7 Millionen U.S.-Dollar. In der kommerziellen Zivilluftfahrt legte man um fünf Prozent auf 253,3 Millionen U.S.-Dollar zu.

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Oman Air stockt Frankfurt, München und Zürich auf

Die Fluggesellschaft Oman Air beabsichtigt ab Dezember 2022 die Frequenzen ab Muscat nach Frankfurt, München, Zürich, Mailand (Malpensa) und Paris (Charles de Gaulle) zu erhöhen. Mit Ausnahme der Schweiz-Strecke sollen die genannten Ziele mit Boeing 787 bedient werden. Per 1. Dezember 2022 will Oman Air fünfmal wöchentlich zwischen Muscat und München fliegen. Einen Tag später sollen die Ziele Frankfurt und Paris-Charles de Gaulle auf selbige Frequenz erhöht werden. Ab 15. Dezember 2022 beabsichtigt der Carrier sechsmal wöchentlich den italienischen Flughafen Malpensa anzusteuern. Nach Zürich soll es ab 17. Dezember 2022 viermal pro Woche mit Airbus A330-200 gehen.

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Thai Airways will bis zu vier Airbus A380 reaktivieren

Das Star-Alliance Mitglied Thai Airways evaluiert eine mögliche Wiederinbetriebnahme des Maschinentyps Airbus A380. Derzeit verfügt man über sechs Exemplare, jedoch sind diese seit dem Beginn der Corona-Pandemie abgestellt. Lufthansa-Chef Carsten Spohr schloss ursprünglich das Comeback der Superjumbos bei der von ihm geleiteten Airline aus. Die Entscheidung wurde mittlerweile revidiert, so dass im Sommerflugplan 2023 wieder einige Kranich-A380 in der Luft sein werden. Ähnlich könnte es nun bei Star-Alliance-Partner Thai Airways kommen. Laut CH-Aviation.com denkt der Carrier laut darüber nach, dass drei bis vier Superjumbos ihr Comeback im Liniendienst feiern könnten. Damit will man Kapazitätsengpässe auf stark nachgefragten Routen wie Bangkok-London überbrücken. Langfristig plant man jedoch nicht mehr mit diesem Muster.

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Kasachstan: Air Astana least drei Boeing 787-9

Air Astana, die mehrfach ausgezeichnete nationale Fluggesellschaft Kasachstans, hat mit der Air Lease Corporation einen Langzeit-Leasingvertrag für drei neue Boeing 787-9 Dreamliner geschlossen. Der Start für die Auslieferung der Flugzeuge ist für das erste Halbjahr 2025 geplant. „Für die Modernisierung unserer Flotte ist die Boeing 787-9 ein wichtiges Fluggerät, womit wir unseren Streckenausbau und die weitere Verbesserung des Kundenerlebnisses vorantreiben können. Der Dreamliner verfügt über eine hohe Treibstoffeffizienz und eine flexible Reichweite, die zu unserem geplanten Wachstum beitragen werden, so Peter Foster, President und Chief Executive Officer bei Air Astana.

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Flughafen Dresden modernisiert das Terminal

Der Flughafen Dresden modernisiert im Bereich der Passagier- und Gepäckabfertigung. Auch soll die Bundespolizei einen neuen Wachposten bekommen. Diese Arbeiten werden bereits Anfang 2023 abgeschlossen sein, während die Baumaßnahmen an der Passagier- und Handgepäckkontrolle werden bis März 2024 andauern. Die Errichtung der neuen Wache für die Bundespolizei wird voraussichtlich im Frühjahr 2023 beendet. Parallel dazu wird die zentrale Passagier- und Handgepäckkontrolle bis September 2023 neugestaltet. Die Arbeiten umfassen den Rückbau der Alten Wache, den Einbau neuer Kontrollgeräte für das Handgepäck und Ganzkörperscanner (Kontrollspuren 1 und 2) sowie eine Anpassung der Mietflächen im Luftsicherheitsbereich. In einem weiteren Bauabschnitt, der 2024 beendet werden soll, werden neue Kontrollgeräte für das Handgepäck und Ganzköperscanner für die Kontrollspuren 3 und 4 eingebaut. Der Einbau neuer Reisegepäckkontrollgeräte bis voraussichtlich Juli 2023 macht statische Umbaumaßnahmen notwendig, da die neuen Geräte deutlich schwerer sind.

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Lufthansa steht kurz vor Verkauf von LSG

Lufthansa steht offenbar kurz vor dem Verkauf des verbliebenen Geschäfts ihrer Catering-Sparte LSG Sky Chefs an den Private-Equity-Investor Aurelius. Wie Bloomberg unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen berichtet, könnten die beiden Unternehmen den möglichen Deal schon in Kürze vermelden. Die Kranichlinie will ihre Catering-Sparte schon länger zu Geld machen. Den ersten Teil der Einheit, das Europa-Geschäft von LSG Sky Chefs, hatte der Konzern bereits Ende 2019 an das Schweizer Unternehmen Gategroup verkauft, über den Preis hatten damals beide Partner geschwiegen. Ein möglicher Verkauf des internationalen Geschäftes der LSG würde Lufthansa zusätzliches Kapital in die Kasse spülen, das zur Tilgung von Corona-Schulden herangezogen werden kann. Experten sprechen von mehrere Hundert Millionen Euro, die der Deal der AUA-Mutter einbringen könnte.

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Wizz Air stationiert wohl weiteren Flieger in Skopje

Wizz Air erwägt, seine Basis in Skopje ab Mai nächsten Jahres um ein sechstes Flugzeug zu erweitern. In diesem Zusammenhang hat die Fluggesellschaft die Zahl der geplanten Flugverbindungen auf einer Reihe von Strecken ab der nordmazedonischen Hauptstadt erhöht. Der Billigflieger plant, ab Mai nächsten Jahres die Flugfrequenzen nach Baden-Baden, Berlin, Bratislava, Charleroi, Dortmund, Hamburg, Memmingen und Stockholm Skavsta zu erhöhen. In diesem Jahr hat Wizz Air bereits mehr als eine Million Passagiere von den Flughäfen in Skopje und Ohrid aus befördert. Die Entwicklung sei ein Zeichen dafür, dass die Fluggesellschaft an der bevorstehenden öffentlichen Ausschreibung zur Subventionierung neuer Flugverbindungen teilnehmen möchte, wie das Online-Portal Ex-Yu-Aviation berichtet. Wizz Air hat alle drei bisherigen Ausschreibungen dieser Art für sich entscheiden können und nimmt mittlerweile eine tragende Rolle am Flughafen Skopje ein.

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Vietnam Airlines: Flugangebot ab Deutschland wieder auf Vorkrisen-Niveau

Im Winterflugplan baut Vietnam Airlines die Flugkapazität ab Deutschland wieder auf das Niveau vor der Corona-Pandemie aus. Ab Dezember wird die asiatische Fluglinie insgesamt zehn Verbindungen pro Woche von Frankfurt nach Hanoi und Ho-Chi-Minh-Stadt bieten. Bereits jetzt wurden die wöchentlichen Frequenzen nach Hanoi von vier auf fünf und nach Ho-Chi-Minh-Stadt von zwei auf drei erhöht. Ab 1. Dezember 2023 kommt dann jeweils noch ein weiterer Umlauf hinzu. Auf allen Flügen werde eine Boeing 787-900 mit einer Gesamtkapazität von 274 Sitzen in drei Klassen eingesetzt, wie Touristik-aktuell.de berichtet.

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Turkish Airlines will Anadolujet doch ausgründen

Bereits vor einiger Zeit hat Turkish Airlines angekündigt, dass die Billigmarke Anadolujet ausgegliedert und in eine Tochtergesellschaft mit eigenen Zertifikaten überführt werden soll. Das Projekt wurde erstmals Anfang 2021 angekündigt. Noch im ersten Halbjahr 2022 hieß es, dass die Pläne auf Eis gelegt wurden. Nun bestätigte Firmenchef Ahmet Bolat gegenüber Bloomberg, dass man Anadolujet ausgliedern will, um das Wachstum ankurbeln zu können. Auch kann man sich vorstellen, dass Investoren an Bord geholt werden könnten.

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