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Ex-Eurowings: Salam Air fliegt neu mit Airbus A321P2F

Die Fluggesellschaft Salam Air hat mit der A4O-OCA ihren ersten Umbaufrachter des Typs Airbus A321P2F in den kommerziellen Dienst gestellt. Die Maschine war vormals bei LTU, Air Berlin, Niki, Laudamotion und Eurowings im Einsatz. Das etwa 19,5 Jahre alte Flugzeug war bei LTU und Air Berlin als D-ALSB in der Luft. Niki und Laudamotion haben die ehemalige Passagiermaschine als OE-LCS im Einsatz gehabt. Eurowings hatte diesen Jet als D-AEUB registriert. Die nunmehrige A4O-OCA war ab März 2020 abgestellt. Die Umrüstung in einen Frachter erfolgte auf dem Queen-Alia-Airport in Amman. Laut CH-Aviation.com wurde das Cargoflugzeug am 19. Oktober 2022 in den Oman überführt und wird seit 1. November 2022 ab Muscat nach Dubai-DWC, Istanbul und Khartoum kommerziell eingesetzt.

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Brussels Airlines fliegt neu nach Monastir und Djerba

Die Lufthansa-Tochter Brussels Airlines legt im Sommerflugplan 2023 mit Monastir und Djerba zwei zusätzliche Tunesien-Strecken auf. Diese sollen saisonal in der warmen Jahreszeit angeboten werden. Beide Destinationen sollen am 1. April 2023 aufgenommen werden und zunächst einmal pro Woche bedient werden. Nach Monastir soll es ab 16. Mai 2023 zweimal wöchentlich gehen, ehe man per 6. Juli 2023 auf drei Umläufe aufstocken wird. Nach der Hauptreisezeit, also ab 9. September 2023 soll wieder auf zwei wöchentliche Kurspaare reduziert werden. Djerba wird man per 4. Juli 2023 auf zwei Rotationen pro Woche erhöhen. Diese Route ist vorerst bis zum 29. August 2023 befristet. Die beiden Neuaufnahmen in Tunesien werden ab dem größten belgischen Flughafen, Brüssel- Zaventem, angeboten.

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Flyr-Probleme: Norwegian schränkt Verkauf flexibler Tickets ein

Die Billigfluggesellschaft Norwegian hat am Dienstag um 14 Uhr 30 den Verkauf von flexiblen Tickets auf Strecken, an denen man im Wettbewerb mit dem angeschlagenen Konkurrenten Flyr steht, eingestellt. Hintergrund ist, dass Konsumentenschützer empfohlen haben, dass Flyr-Kunden vorsorglich bei anderen Airlines vollerstattbare Tickets kaufen sollen, um ihre Reisen im Falle eines Konkurses abzusichern. Von dieser Möglichkeit haben auf jenen Routen, die auch von Norwegian bedient werden, besonders viele Gebrauch gemacht. Norwegian bestätigte, dass man auf den betroffenen Strecken den Verkauf von flexiblen Flugscheinen vorläufig eingestellt hat. Der Carrier befürchtet, dass man andernfalls mit vielen Stornos – samt vollständigem Erstattungsanspruch – konfrontiert sein könnte. Flyr versuchte sich über die Börse frisches Geld zu beschaffen. Das Vorhaben scheiterte aber, so dass man einen zweiten, adaptierten Anlauf gestartet hat.

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ATR42-600 erhält Zulassung in China

Die chinesische Zivilluftfahrtbehörde hat dem Muster ATR42-600 die so genannte Musterzulassung erteilt. Für den Hersteller verbessert dies die Möglichkeiten Turbopropflugzeuge dieses Typs in der Volksrepublik China abzusetzen. Im Zuge der Bekanntgabe, die im Rahmen der Zhuhai Airshow erfolgte, kommunizierte ATR auch, dass man eine Bestellung über drei Exemplare dieses Typs erhalten hat. Noch nannte man aber den Auftraggeber aus China nicht. Derzeit ist man in diesem Staat unterrepräsentiert. Firmenangaben nach hat man einen Flottenanteil von nur 2,5 Prozent. Potential sieht man für 280 neue Maschinen über einen Zeitraum von 20 Jahren. Man geht davon aus, dass in China bis etwa 2035 rund 150 neue Flughäfen gebaut werden und dabei sollen Turboprops eine wichtige Rolle spielen.

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Belgischer Generalstreik führt zu vielen Flugausfällen

Der am heutigen Mittwoch in Belgien über die Bühne gehende Generalstreik hat erhebliche Auswirkungen im Verkehrswesen. Die belgische Bahn geht davon aus, dass nur etwa jeder vierte Zug fahren kann. Auch an den Flughäfen kommt es zu Ausfällen. Am größten Airport des Landes, Brüssel, ist etwa die Hälfte aller Verbindungen gestrichen. In Charleroi wurden fast alle Flüge abgesagt. Auch im ÖPNV kommt es zu deutlich weniger Angebot. Die Gewerkschaften wollen mit diesem Generalstreik Druck auf die Regierung ausüben. Hintergrund sind die stark gestiegenen Energiekosten und die allgemeinen Teuerungen.

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Kapitalrunde gescheitert: Flyr unternimmt zweiten Anlauf

Der finanziell angeschlagene Billigflieger Flyr konnte am Dienstag, den 8. November 2022, über die Börse nicht ausreichend frisches Kapital einsammeln. Das Unternehmen teilte mit, dass man eine kleinere Kapitalspritze von einer Investorengruppe erhalten wird. Mit Hilfe eines so genannten Private Placements wollte Flyr ausreichend Geld einsammeln, um über den Winter zu kommen. Das Angebot wurde aber zu wenig gezeichnet, so dass dieses Vorhaben gescheitert ist. Nun Versucht man über eine Privatplatzierung 250 Millionen Norwegische Kronen zu bekommen und rund 100 Millionen NOK von Investoren. Sollte das Vorhaben gelingen, würde man deutlich weniger erlösen als die ursprünglich geplanten 530 Millionen NOK. Um den verbleibenden Barmittelbedarf zu decken, würden die an den Aktienemissionen teilnehmenden Investoren Bezugsrechte erhalten, die es ihnen ermöglichen würden, im ersten Quartal 2023 zusätzliche Aktien zu kaufen, wodurch weitere 350 Millionen Kronen aufgebracht werden könnten, so Flyr. „Sollte es dem Unternehmen nicht gelingen, dieses zusätzliche Kapital bis zum Ende des ersten Quartals 2023 zu beschaffen, könnte das Unternehmen nicht in der Lage sein, seinen künftigen Betrieb aufrechtzuerhalten“, so Flyr.

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Ita Airways bekommt weitere 400 Millionen Euro vom Staat

Die Fluggesellschaft Ita Airways ruft eine weitere Tranche der von der EU-Kommission bewilligten Anschubfinanzierung ab. Das italienische Finanzministerium wird noch in diesem Kalendermonat 400 Millionen Euro überweisen. Im Jahr 2021 hat Brüssel einen Rahmen von 1,35 Milliarden Euro bewilligt. Bisher wurden 720 Millionen Euro an Ita Airways überwiesen. Die Regierung wollte die Auszahlung der zweiten Tranche eigentlich vermeiden, denn im Falle einer erfolgreichen Privatisierung wäre diese nicht fällig geworden. Der Verkaufsprozess ist ins Stocken geraten. Zwischenzeitlich ist Verwaltungsratspräsident Alfredo Altavilla nach erheblichen Unstimmigkeiten zurückgetreten. Dem Manager wurde vorgeworfen, dass dieser angeblich die Gespräche mit Certares verschleppt habe. Zuvor wurden ihm vom Verwaltungsrat alle Befugnisse entzogen. Öffentlich wurden gegenseitige Vorwürfe erheben.

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Tui trennt sich von Reisebüros mit geringem Vermittler-Umsatz

Der Reisekonzern Tui trennt sich von Agenturen, die keine oder nur geringe Vermittlungen von Produkten dieses Anbieters getätigt haben. Die betroffenen Reisebüros erhalten seit Freitag per Einschreiben die fristlosen Kündigungen der Zusammenarbeit. Offenbar geht es primär um Agenturen, die sehr geringe oder gar keine Tui-Umsätze an Land ziehen konnten. Von diesen will man sich nun trennen. Touristik Aktuell zitiert aus einem Einschreiben, das einem nicht näher bezeichneten Reisebüro geschickt wurde: „Die Analyse Ihrer Buchungszahlen hat ergeben, dass Sie das gesetzte Umsatzziel für das Geschäftsjahr 2021/2022 nicht erreicht haben und weit hinter den Erwartungen zurückgeblieben sind (…) Wir sehen daher leider keine Basis für eine weitere wirtschaftlich sinnvolle Zusammenarbeit und kündigen unser Vertragsverhältnis fristlos aus wichtigem Grund laut TUI-Agenturvertrag.“ Der Reisekonzern Tui bestätigt, dass es zu Kündigungen gekommen ist, sagt jedoch, dass es sich „nur um einzelne Agenturen, die gar keine Tui-Buchungen tätigen“ handeln soll.

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Norse Atlantic mit weniger Passagieren im Oktober 2022

Die norwegische Norse Atlantic Airways konnte im Oktober 2022 eine Auslastung von 60 Prozent erreichen. Mit Ende des vergangenen Monats hat man das Streckennetz verkleinert, was sich laut Airline positiv auf die Auslastung und den Ertrag während der Saison auswirken soll. Befördert wurden 60.836 Passagiere und damit um drei Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Die Frachteinnahmen sind nach wie vor eine wichtige Einnahmequelle für Norse, und die durchschnittlichen Frachteinnahmen pro durchgeführtem Flug stiegen im Vergleich zum September um 12 Prozent und im Vergleich zum August um 60 Prozent, während die gesamten Nettofrachteinnahmen im Vergleich zum Vormonat unverändert blieben und im Vergleich zum August um 82 Prozent stiegen. „Die rasche und entschlossene Verkleinerung unseres Streckennetzes entsprechend der Nachfrage und die Konzentration auf die Kernstrecken für die Wintersaison versetzen Norse Atlantic in eine viel stärkere Position für die kommenden Monate. Wir freuen uns sehr, dass einige Kernstrecken unseres derzeitigen Streckennetzes inzwischen zu 85 Prozent ausgelastet sind und auch die Vorausbuchungen weiterhin einen positiven Trend aufweisen“, so Bjorn Tore Larsen, CEO von Norse Atlantic Airways. Der Ableger Norse Atlantic UK soll in Kürze die notwendige Zulassung für die geplanten USA-Flüge erhalten. Im Laufe dieser Woche will die Firmengruppe den ersten Teil des Sommerflugplans 2023 veröffentlichen. Weitere Ziele werden im Dezember und im neuen Jahr bekannt gegeben, um das Streckennetz der Fluggesellschaft für den Sommer 2023 zu erweitern. Norse Atlantic Airways hat im Oktober eine Vereinbarung über das Unterleasing eines fünften Flugzeugs, einer Boeing 787-8, für eine Gesamtleasingdauer von 18 Monaten unterzeichnet. Die Vereinbarung

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Fehlende Ersatzteile: Indigo muss 30 Flugzeuge am Boden lassen

Die Billigfluggesellschaft Indigo muss rund zehn Prozent der Flotte, aber zumindest 30 Flugzeuge, mangels Ersatzteilen auf dem Boden lassen. Das Unternehmen erklärt, dass es wochenlange Lieferverzögerungen gibt und mache Teile überhaupt nicht lieferbar sind. Die Konsequenz daraus ist, dass man zunehmend Flugzeuge temporär stilllegen muss, weil diese mangels verfügbarer, aber benötigter Ersatzteile nicht mehr fliegen dürfen. Man sucht nach Alternativen, aber auch auf dem Markt zertifizierter Gebrauchtteile ist so ziemlich nichts mehr verfügbar. Betroffen sind Maschinen der Typen Airbus A320 und A320neo. Der Carrier muss die Ausfälle nun mit durchaus teuren Wetlease-Einsätzen kompensieren. Die Flotte von Indigo besteht derzeit aus 279 Flugzeugen. Nebst „normalen“ Ersatzteilen sind auch Triebwerke für A320neo derzeit Mangelware. Sowohl Pratt & Whitney als auch CFM können wegen Problemen auf der Lieferkette derzeit keine neuen Antriebe an Airbus liefern.

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