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Wintereinbruch an deutschen Flughäfen: Diese Rechte haben Passagiere

Wintereinbruch in Süddeutschland sorgt für Flugchaos in München und Frankfurt. Bei Verspätungen muss die Airline für Ersatzleistungen wie Alternativtransport, Verpflegung oder Unterkunft sorgen. Der Wintereinbruch in Süddeutschland hat vergangenen Mittwoch zahlreichen Flugreisenden einen Strich durch die Rechnung gemacht: Am Flughafen München mussten 133 Flüge gestrichen werden. Auch an Deutschlands größtem Flughafen Frankfurt am Main kam es zu Beeinträchtigungen. Grund für die Probleme war vor allem die Glättegefahr, die Starts und Landungen zu gefährlich machte. Wintereinbrüche und Schneefall werden in den kommenden Monaten in Deutschland voraussichtlich noch häufiger für Verspätungen oder gar Ausfälle im Flugverkehr sorgen. Doch Flugreisende sind weder dem Wetter noch den Airlines schutzlos ausgeliefert, wie Fluggastrechteexperte Julián Navas von AirHelp erklärt.  Passagiere haben unter Umständen Anspruch auf eine Alternativbeförderung und Verpflegung  „Passagiere haben ab einer Verspätung von drei Stunden Anspruch auf eine Alternativbeförderung. Die Umbuchung auf einen anderen Flug muss von der ausführenden Airline selbst umgesetzt werden. Wird die Fluggesellschaft von sich aus nicht tätig, sollten betroffene Passagiere der Airline eine Frist von drei Stunden nach der geplanten Abflugzeit setzen. Wird die Aufforderung dennoch nicht erfüllt, können Reisende eigene Alternativen suchen und die Kosten der Fluggesellschaft in Rechnung stellen. Ab einer Verspätung von mehr als fünf Stunden oder einer Beförderung zu einem späteren Zeitpunkt ist die Airline zudem dazu verpflichtet, den vollen Ticketpreis zu erstatten. Bei Verzögerungen von über zwei Stunden und einer Flugstrecke von mehr als 1.500 Kilometern muss die ausführende Airline den Passagieren am Flughafen Mahlzeiten und Getränke bereitstellen. Zudem müssen zwei Telefonate oder die Versendung von zwei

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Wegen Ryanair: Flughafen Tuzla registriert mehr Passagiere als je zuvor

Der Flughafen Tuzla verzeichnete seinen verkehrsreichsten Monat der Geschichte: im vergangenen November fertigte der Airport insgesamt 50.651 Passagiere ab, um 42,7 Prozent mehr als vor der Pandemie 2019. Zum ersten Mal seit Februar 2020 hat der Flughafen ein besseres Ergebnis als 2019 erzielt. Maßgeblich am Erfolg beteiligt ist Ryanair: Das Wachstum wurde von dem Low-Coster angekurbelt, der Flüge von Wien, Stockholm und Memmingen aufnahm und damit Wizz Air Konkurrenz machte, die bis November der einzige Linienfluganbieter in Tuzla war. Im Zeitraum von Januar bis November begrüßte der Flughafen Tuzla 422.185 Passagiere, was immer noch einen Rückgang von 23,4 Prozent gegenüber 2019 bedeutet. Das berichtet Ex-Yu-Aviation.

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Edelweiss nimmt drei neue Strecken auf der Kurz-und Mittelstrecke auf

Edelweiss erweitert mit Akureyri, Biarritz und Bari das Streckennetz für den Sommerflugplan 2023 um drei Destinationen. Damit umfasst der Sommerflugplan 2023 insgesamt 65 Kurzstrecken-Destinationen in 21 Ländern. Verglichen mit dem Sommerflugplan 2019 sind 19 Kurzstrecken-Destinationen hinzugekommen, drei Destinationen fielen weg. Der Flughafen Akureyri im Norden Islands wird jeweils freitags angeflogen, die Flüge nach Biarritz starten im Juni und finden jeweils dienstags und freitags statt. Bari wird ab April jeweils mittwochs, freitags und samstags bedient. Zum ersten Mal im Sommerflugplan werden Boa Vista und Sal auf den Kapverden angeflogen, die Saison wird über den Winter hinaus bis Ende Juni verlängert. Amman und Akaba in Jordanien, welche im Februar 2023 neu in den Flugplan aufgenommen werden, werden im Sommerflugplan ebenfalls bedient. Das Angebot nach Griechenland wird weiter gestärkt: Zakynthos wird neben Montag und Donnerstag neu auch am Sonntag angeflogen. Korfu wird gar vier Mal wöchentlich angeflogen: am Montag, Mittwoch, Samstag und neu auch am Donnerstag. Im Weiteren werden zusätzliche Flüge nach Rhodos und Heraklion (Kreta) angeboten und die Flugzeiten nach Mykonos verbessert. Auch das Angebot auf die Kanaren wird weiter gestärkt: Neu bietet Edelweiss bis zu fünf wöchentliche Flüge nach Fuerteventura an. Hinzu kommen bis zu je acht Frequenzen nach Teneriffa und Gran Canaria sowie drei nach Lanzarote. Larnaca auf Zypern wird neu bis zu 13 Mal wöchentlich angeflogen.

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Flughäfen in Großbritannien erleichtern Gepäckkontrolle

Fluggäste an größeren britischen Flughäfen können sich ab Juni 2024 auf Erleichterungen bei den Gepäckkontrollen freuen. So wie das deutsche Luftfahrtportal Aero berichtet, werden die gesetzlichen Vorgaben für Handgepäckkontrollen angepasst. Das bedeute mehr Reisekomfort, aber auch mehr Sicherheit. Möglich werden die Änderungen durch neue 3D-Scanner, die Sicherheitskräften einen besseren Blick in die Gepäckstücke Reisender erlauben. An größeren britischen Flughäfen sollen Passagiere ab Juni 2024 der Regierung zufolge bis zu zwei Liter Flüssigkeit im Handgepäck mit durch die Kontrolle nehmen können. Bislang sind nur 100 Milliliter pro Behälter erlaubt – und diese müssen in einer kleinen, durchsichtigen Plastiktüte verstaut sein. Insgesamt darf nach den aktuell noch geltenden Regeln maximal ein Liter transportiert werden. Auch das Auspacken von Laptops und anderen elektronischen Geräten soll künftig nicht mehr notwendig sein. Die Flughäfen müssen dafür rechtzeitig die neue Technik installieren, die in den vergangenen Jahren bereits in Pilotprojekten getestet wurde.

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VIE: AUA fliegt wieder zweimal wöchentlich nach Shanghai

Ab dem 16. Jänner 2023 fliegt Austrian Airlines wieder zweimal pro Woche direkt von Wien nach Shanghai. Mit der zusätzlichen Verbindung montags ab Wien bzw. mittwochs ab Shanghai bedient Austrian die weiterhin starke Nachfrage für Verbindungen von und nach China. Die zuletzt angekündigten Lockerungen zu den Coronabestimmungen in China verkürzen die vor Ort vorgeschriebenen Quarantänezeiten und erleichtern so die Ein- und Rückreise. Die rot-weiß-rote Airline setzt daher die für den Sommerflugplan vorgesehene Frequenzaufstockung nach Shanghai schon deutlich früher um.  Die Lufthansa-Tochter fliegt die Strecke Wien-Shanghai ab Jänner jeweils montags und freitags bzw. die Strecke Shanghai-Wien montags und mittwochs mit dem größten Fluggerät der Flotte, einer Boeing 777. Der späte Abflug am Abend mit einer frühen Ankunftszeit in Wien um 04:45 Uhr ermöglicht Umsteigemöglichkeiten im Austrian Streckennetz.

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Neuer Turboprop: Embraer nimmt Tempo aus dem Projekt

Der brasilianische Flugzeugbauer Embraer verzögert das ambitionierte Projekt ein neuentwickeltes Turbopropflugzeug auf den Markt zu bringen. Eigentlich wurde das Konzept auf dem Markt äußerst positiv aufgenommen, jedoch nimmt man nun das Tempo heraus. Auf Anfrage erklärte der Hersteller, dass man der Ansicht ist, dass momentan nicht der richtige Zeitpunkt wäre, um ein Turbopropflugzeug der nächsten Generation auf den Markt zu bringen. Das endgültige Aus soll das aber nicht sein. Embraer ist davon überzeugt, dass ein Turboprop-Flugzeug der neuen Generation ein Erfolg werden würde, da eine starke Nachfrage nach einem modernen Turboprop-Flugzeug der nächsten Generation auf dem 150-Sitzer-Markt besteht.

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Sicherheitspersonal: Streikaufruf an drei Airports in Australien

An den australischen Flughäfen Brisbane, Gold Coast Coolangatta und Canberra ist das Sicherheitspersonal von der United Workers Union zum Streik aufgerufen. Hintergrund ist, dass in einem Tarifstreit keine Einigung erzielt werden konnte. In Canberra soll die Arbeit am 16. Dezember 2022 niedergelegt werden. Am Montag, den 19. Dezember 2022 folgen Brisbane und Gold Coast. Betroffen ist ein großer Sicherheitsdienstleister, der an den drei Airports tätig ist. Mit Einschränkungen im Flugverkehr ist zu rechnen. Der Flughafen Brisbane erklärte unter anderem: „Wir sind besorgt, dass hart arbeitende Australier, von denen viele seit mehreren Jahren nicht in der Lage waren, ihre Familie zu sehen und einen Weihnachtsurlaub ohne Einschränkungen zu verbringen, zu Kollateralschäden in dieser Tarifverhandlung werden könnten“.

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Chalair nimmt Paris (Orly)-Brest auf

Die französische Regionalfluggesellschaft Chalair legt im Sommerflugplan 2023 eine neue Verbindung zwischen Paris-Orly und Brest auf. Diese soll mit Turbopropflugzeugen des Typs ATR72 bedient werden. Der Erstflug wird noch im Winterflugplan 2023 durchgeführt, denn der Carrier will ab 6. März 2023 fliegen. Unter der Woche will man zwei tägliche Umläufe anbieten. An Sonntagen ist ein Kurspaar geplant. An Samstagen hingegen will man auf der Route nicht fliegen. Das eingesetzte Fluggerät wird von Brest aus operieren.

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Sommer 2023: Icelandair nimmt Keflavik-Tel Aviv auf

Die isländische Fluggesellschaft Icelandair nimmt im Sommerflugplan 2023 eine Nonstopverbindung zwischen Keflavik und Tel Aviv an. Diese soll an den Verkehrstagen Mittwoch, Freitag und Sonntag bedient werden. Der Erstflug ist für den 10. Mai 2023 angekündigt. Vorerst soll diese Strecke saisonal bis zum 29. Oktober 2023 bedient werden. Über eine mögliche Fortführung im Winterflugplan 2023/24 hat man noch keine Entscheidung getroffen. „Tel Aviv ist ein aufregendes neues Ziel, das perfekt zu unserem Geschäftsmodell passt und uns ermöglicht, bequeme Verbindungen zwischen Israel und Nordamerika anzubieten. Es ist auch eine großartige Ergänzung zu den vielfältigen Zielen, die wir für unseren Heimatmarkt von und nach Island anbieten, mit einer interessanten Mischung aus Kultur, Geschichte und sonnigen Stränden“, so Icelandair-Chef Bogi Nils Bogason.

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Triebweksproblem: Ryanair-Jet musste in Madrid notlanden

Am 13. Dezember 2022 musste die von Ryanair betriebene Boeing 737-800 mit der Registrierung EI-DCW auf dem Weg von Charleroi nach Marrakesch eine außerplanmäßige Landung in Madrid einlegen. Der Mittelstreckenjet war unter der Flugnummer FR8075 unterwegs. Während dem Flug wurde ein Triebwerksproblem festgestellt. Der Kapitän entschied sich aus diesem Grund die Reise abzubrechen und eine Sicherheitslandung auf dem Flughafen Madrid einzulegen. Diese ist erfolgreich verlaufen, so dass alle Insassen die Boeing 737-800 verlassen konnten. Die Ursache des Problems wird von Technikern untersucht und behoben. „Dieser Flug von Charleroi nach Marrakesch (13. Dezember) wurde aufgrund eines technischen Problems mit dem Flugzeug nach Madrid umgeleitet. Das Flugzeug ist sicher gelandet, und die Passagiere konnten wie gewohnt aussteigen. Um die Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten, hat Ryanair schnell ein Ersatzflugzeug organisiert, das noch am selben Tag um 18:30 Uhr Ortszeit nach Marrakesch abflog. Wir entschuldigen uns aufrichtig bei unseren Kunden für alle Unannehmlichkeiten, die durch diese kleine Verspätung entstanden sind“, so eine Ryanair-Sprecherin.

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