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Air Baltic erzielt Quartalsgewinn in Höhe von 17,1 Millionen Euro

Die Air Baltic Group hat in den ersten neun Monaten des Jahres 2022 Umsatzerlöse in Höhe von 362,5 Millionen Euro erzielt – ein Plus von 172 Prozent gegenüber 2021. Gleichzeitig ist der Nettogewinn im dritten Quartal 2022 auf 17,1 Millionen Euro gestiegen. In den ersten neun Monaten des aktuellen Jahres beförderte Air Baltic insgesamt 2,4 Millionen Passagiere mehr als im gleichen Zeitraum des vergangenen Jahres. Die Zahl der durchgeführten Flüge ist um 88 Prozent auf 27.713 Flüge gestiegen. „Die Luftfahrtindustrie erholt sich von den Auswirkungen der Pandemie, und das spiegelt sich auch in unseren Finanzergebnissen wider. Mit mehr als 362,5 Millionen Euro Umsatz und 2,4 Millionen Passagieren in den ersten neun Monaten dieses Jahres ist Air Baltic auf dem Weg zurück in die Gewinnzone“, so Airline-Chef Martin Gauss. „Der Krieg in der Ukraine mit all seinen Folgen hat unsere Marktbedingungen erheblich verändert: Wir sehen uns mit Problemen in der Lieferkette, steigenden Treibstoffpreisen, Umstrukturierungen im Flugbetrieb und vielem mehr konfrontiert. Aber wir bleiben konsequent und unser Kernziel bleibt dasselbe – Air Baltic wird seinen Marktanteil weiter ausbauen, indem wir die Konnektivität zwischen dem Baltikum und dem Rest der Welt weiter verbessern“, so Gauss weiter.

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Corendon Dutch Airlines verlagert Kapazität nach Brüssel

Im Sommerflugplan 2023/24 wird Corendon Dutch Airlines auf dem Flughafen Brüssel vier Flugzeuge stationieren. Man baut das Angebot von rund 150.000 auf 260.000 Sitze aus. Bei der Entscheidung hat das Chaos, das in Amsterdam herrscht, eine entscheidende Rolle gespielt, so das Unternehmen gegenüber „De Telegraaf“. Betroffen ist die niederländische Sparte von Corendon, die unter der Leitung von Atilay Uslu steht. Gegenüber der Tageszeitung erklärte der Manager, dass die chaotischen Zustände am Flughafen Amsterdam-Schiphol dazu geführt haben, dass man rund zehn Millionen Euro verloren hat. Um einem ähnlichen Szenario vorbeugen zu können, wird man Kapazität nach Brüssel verlegen. Im Sommerflugplan 2023 will man mit vier stationieren Maschinen ab dem belgischen Airport tätig sein. Ein weiterer Faktor, der die Kosten beeinflusst hat: Die Gesamtkosten sind niedriger als ab Amsterdam. Beispielsweise beträgt die staatliche Ticketsteuer ab den Niederlanden 26 Euro. In Belgien fallen, je nach Flugstrecke, zwischen zwei und zehn Euro an. Unter dem Strich könne man wettbewerbsfähigere Preise anbieten.

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Sicherheitspersonal: Verdi kündigt Manteltarifvertrag

Die Gewerkschaft Verdi hat den Manteltarifvertrag für das Luftsicherheitspersonal gekündigt. Hintergrund ist, dass fünf Verhandlungsrunden zur Erhöhung der Zeitzuschläge für Nacht-, Sonntags-, Feiertags- und Samstagsarbeit sowie bessere Entlohnung von Mehrarbeit keine Einigung mit den Arbeitgebern gebracht haben. Verdi erklärt in einem Anschreiben an die Mitglieder, dass seitens des Arbeitgeberverbandes BDLS keine Gesprächsbereitschaft bezüglich der Zeitzuschläge bestehen soll. Die Gewerkschaft wirft eine Blockadehaltung vor und hat den bestehenden Manteltarifvertrag per 31. Dezember 2022 aufgekündigt. Die nächsten Verhandlungen finden am 15. Dezember 2022 statt.

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Den Schweizer Flughäfen fehlen noch knapp 20 Prozent zum Vorkrisen-Niveau

Die Passagierzahlen an den Schweizerischen Flughäfen erholen sich stetig, das Niveau vor der Pandemie wurde aber laut Zahlen des Bundesamts für Zivilluftfahrt auch in den Monaten Juli, August und September noch nicht wieder erreicht. Im dritten Quartal 2022 verzeichneten die schweizerischen Flughäfen im Linien- und Charterverkehr insgesamt 13,7 Millionen ankommende und abfliegende Passagiere (Lokal- und Transferpassagiere). Dies seien 5,3 Millionen Passagiere oder 62 Prozent mehr als in den gleichen Monaten des Vorjahres, aber noch immer 18 Prozent weniger als 2019, dem Jahr vor Beginn der Covid-19-Pandemie. Das berichtet das Schweizer Reiseportal About Travel. Die Zahl der Flugbewegungen ist im dritten Quartal 2022 gegenüber 2021 ebenfalls angestiegen, und zwar um 43 Prozent auf 104.000. 

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Air Montenegro reaktiviert Podgorica-Istanbul

Die Fluggesellschaft Air Montenegro wird ab 15. Dezember 2022 wieder zwischen Podgorica und Istanbul fliegen. Die Route wurde mit Ende der Sommerflugplanperiode 2022 temporär eingestellt. Zunächst wird der Carrier an den Verkehrstagen Donnerstag und Sonntag zwischen den beiden Städten fliegen. Man tritt wieder in den direkten Wettbewerb mit Turkish Airlines. Ebenfalls bietet man Istanbul ab Tivat an. Vorerst ist die Wiederaufnahme ab Podgorica für die Winterflugplanperiode 2022/23 befristet.

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Treibstoff: Shell zieht sich vom Flughafen Klagenfurt zurück

Nach über 30 Jahren zieht sich der Mineralölkonzern Shell vom Flughafen Klagenfurt zurück. Das Unternehmen stellt mit 31. Dezember 2022 die Lieferung von Treibstoffen für Flugzeuge und Helikopter am Kärntner Flughafen ein. Zu den Gründen der Beendigung der Tätigkeit auf dem österreichischen Airport machte Shell keine Angaben. Es ist aber anzunehmen, dass der Absatz für den Mineralölkonzern nicht lukrativ genug ist. Man ist seit etwa 30 Jahren am Klagenfurter Flughafen tätig. Dieser muss nun einen neuen Anbieter finden oder aber den Verkauf von Treibstoffen in Eigenregie auf die Beine stellen. Derzeit ist noch nicht bekannt wer ab 1. Jänner 2023 Flugbenzin und Kerosin am Kärntner Airport verkaufen wird. Lilihill will im Dezember 2022 eine Neuregelung, die nahtlos erfolgen soll, vorstellen.

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Air India reaktiviert Delhi-Wien

Ab 18. Feber 2023 wird Air India wieder auf der Strecke Delhi-Wien fliegen. Derzeit ist geplant, dass drei wöchentliche Umläufe mit Boeing 787-8 durchgeführt werden sollen. „Die Langstrecke in Wien legt weiter zu: Mit Air India ist die Wiederherstellung einer Direktverbindung in die Hauptstadtregion Indiens gesichert und das ist ein erfreulicher Erfolg. Delhi ist nicht nur wichtigstes Wirtschaftszentrum Indiens, sondern auch in touristischer Hinsicht eine attraktive Destination und Wien ein wichtiger Markt für den indischen Tourismus. Wir freuen uns wieder an die gute Zusammenarbeit mit Air India anknüpfen zu können“, so Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG. Die Flugverbindung wird mit einem Boeing Dreamliner 787-8 jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag bedient. Die Flugzeit zwischen Delhi und Wien beträgt etwa sieben Stunden.

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Ab Nürnberg und Köln: Ryanair baut Kanaren-Angebot aus

Die Billigfluggesellschaft Ryanair nimmt ab Köln/Bonn und Nürnberg je eine Kanaren-Strecke auf. Vom NRW-Airport aus geht es nach Lanzarote und ab dem bayerischen Flughafen nach Teneriffa. Beide Strecken werden im April 2023 aufgenommen und sollen zunächst zweimal pro Woche bedient werden, so der Lowcoster in einer Medienmitteilung. „Mit Ostern und dem nahenden Sommer ’23 freuen wir uns, unseren deutschen Kunden mit der Aufnahme dieser beiden neuen Strecken – Köln nach Lanzarote und Nürnberg nach Teneriffa – in unseren Sommer ’23-Flugplan noch mehr Auswahl und Mehrwert zu bieten“, erklärt Annika Ledeboer, Ryanairs Country Managerin für die DACH-Region.

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British Airways verdoppelt Gatwick-Flotte

Das IAG-Konzernmitglied British Airways will die auf dem Flughafen London-Gatwick stationierte Flotte auf bis zu 28 Maschinen verdoppeln. Hintergrund ist, dass man aufgrund einer weiteren Gebührenerhöhung an der Homebase Heathrow so die Kosten reduzieren will. Derzeit setzt British Airways ab dem zweitgrößten Airport der britischen Hauptstadt 14 Maschinen ein. Diese werden von BA Euroflyer, die während der Corona-Pandemie ins Leben gerufen wurde, betrieben. Weiters ist das eine oder andere Wetlease-Flugzeug im Einsatz. Laut einem Bericht der „Sunday Times“ will der Carrier die Präsenz in Gatwick insbesondere wegen einer bevorstehenden Gebührenerhöhung in Heathrow ausbauen. Derzeit ist vorgesehen, dass 24 bis 28 Verkehrsflugzeuge künftig in Gatwick stationiert sein sollen. Auch sollen die anhaltenden Probleme wie die Passagierobergrenze diese Entscheidung beeinflusst haben.

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München: Siko-Panne sorgte für kurzzeitige Sperre des T2

Am Sonntag, den 27. November 2022, mussten am Flughafen München sechs Flüge gestrichen werden. Hintergrund ist, dass es bei der Sicherheitskontrolle im Terminal 2 eine Panne gab, so dass Reisende und deren Handgepäckstücke erneut kontrolliert werden mussten. Laut einem Sprecher der Bundespolizei ist ein Gepäckstück versehentlich nicht kontrolliert worden. Dieses ist quasi „durchgerutscht“. Aus Sicherheitsgründen wurde das Terminal 2 kurzzeitig gesperrt. Die Exekutive konnte den betroffenen Fluggast rasch finden und anschließend wurden er und sein Handgepäckstück genau kontrolliert. Anschließend konnte Entwarnung gegeben werden. Es gibt kein Anzeichen dafür, dass der betroffene Passagier absichtlich gehandelt hat. Vielmehr scheint es sich um ein bloßes Versehen gehandelt zu haben. Dennoch musste der Flugbetrieb für rund eine Stunde eingestellt werden. Daher mussten sechs Abflüge gestrichen werden.

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