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Antonov An-24 rollt in Tjumen über das Ende der Startbahn

Am Montagmorgen ist es auf dem Flughafen Roshchino in Tjumen (Rußland) zu einem Zwischenfall gekommen. Eine Maschine des Typs Antonov An-24 ist während eines Startversuchs über das Ende der Start- und Landebahn hinausgerollt. An Bord des Flugzeuges der russischen Fluggesellschaft Utair befanden sich 40 Passagiere und sechs Crewmitglieder. Bei dem Vorfall wurde niemand verletzt. Auch die Maschine mit dem Kennzeichen RA-46493 blieb unbeschädigt. Ersten Hinweisen zufolge wird ein technisches Problem mit dem Bremssystem als mögliche Ursache für den Bahnüberschuß vermutet. Eine offizielle Untersuchung wurde eingeleitet, um die genaue Ursache des Vorfalls zu ermitteln. Die Antonov An-24 ist ein älteres russisches Turboprop-Flugzeug, das vorwiegend im Regionalverkehr eingesetzt wird. Der Zwischenfall unterstreicht die Wichtigkeit der regelmäßigen Wartung und der strikten Einhaltung der Sicherheitsvorschriften, insbesondere bei älteren Flugzeugtypen.

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Zugfahrt zum BER wird erheblich schneller

Die Zuganbindung an den Flughafen Berlin-Brandenburg (BER) wird für viele Fahrgäste erheblich schneller. Mit der lang erwarteten Inbetriebnahme der Dresdner Bahn verkürzt sich die Fahrzeit vom Berliner Hauptbahnhof zum Flughafen ab Mitte Dezember auf nur noch gut 20 Minuten. Der Flughafenexpress (FEX) wird dann nicht mehr über Gesundbrunnen und Ostkreuz fahren, sondern südlich über den Potsdamer Platz und Südkreuz. Die Frequenz der Züge wird auf einen 15-Minuten-Takt erhöht. Die 16 Kilometer lange neue Trasse der Dresdner Bahn zwischen Südkreuz und Blankenfelde soll zum Fahrplanwechsel am 14. Dezember in Betrieb gehen und damit die Bahnanbindung des BER rund fünf Jahre nach seiner Eröffnung vollenden. Von den Änderungen profitieren insbesondere die Bewohner des Berliner Ostens, da der Flughafen dann besser an das dortige Verkehrsnetz angebunden ist. Die neuen Linien RE20 von Lübbenau und RB24 aus Eberswalde werden zum Flughafen verlängert. Die Linie RE32 aus Oranienburg soll ab Februar 2026 ebenfalls zum BER fahren. Für einige Fahrgäste wird es allerdings umständlicher. So verliert der Bahnhof Gesundbrunnen seine direkte Regionalbahn-Verbindung zum Flughafen, und auch Reisende aus den westlichen Bezirken Spandau und Falkensee müssen künftig umsteigen. Vor den Verbesserungen kommt es zudem zu Einschränkungen: Für die Einrichtung neuer elektronischer Stellwerke wird der Bahnhof Südkreuz zwischen dem 24. Oktober und dem 12. Dezember für den Regional- und Fernverkehr gesperrt.

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Tödlicher Hubschrauberabsturz in Portugal: Mängel bei Pilotenausbildung

Nach den Ermittlungen der portugiesischen Luftfahrtbehörde GPIAAF haben Mängel in der Ausbildung und der Aufsicht von Piloten zu einem tödlichen Hubschrauberabsturz im vergangenen Jahr beigetragen. Bei dem Unglück, das zu den schwersten in der Geschichte der Luftbrandbekämpfung des Landes zählt, kamen fünf Feuerwehrmänner ums Leben. Die Untersuchung ergab, daß es keinen mechanischen Defekt an der Maschine gab. Stattdessen wurde der Absturz auf die Entscheidung des Piloten zurückgeführt, den Hubschrauber in geringer Höhe und mit hoher Geschwindigkeit über dem Douro-Fluß zu fliegen, was das Unfallrisiko erheblich erhöhte. Die Ermittler stellten fest, daß dieses Vorgehen eine tief verwurzelte Kultur unsicherer Praktiken und fehlender Aufsicht widerspiegelte. Der Pilot Luís Rebelo ist bereits wegen fahrlässiger Tötung angeklagt und hat Flugverbot erhalten. Die Ermittler gaben ihm die volle Verantwortung für das Unglück. Die GPIAAF hat zudem Empfehlungen für eine strengere Überwachung der Piloten herausgegeben. Die Vereinigung der GNR-Berufsleute, der die Opfer angehörten, bestätigte zusätzlich, daß die fünf Feuerwehrmänner kein Training für den Fall eines Absturzes in Wasser erhalten hatten. Dieser Mangel unterstreicht weitere Lücken in den Sicherheitsvorschriften.

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Air Europa startet neue Verbindung zwischen Madrid und Genf

Die spanische Fluggesellschaft Air Europa nimmt im Sommerflugplan 2026 eine neue Flugverbindung in die Schweiz auf. Ab dem 19. Juni 2026 wird die Airline zweimal täglich die Strecke zwischen der spanischen Hauptstadt Madrid und Genf bedienen. Für die neue Verbindung setzt das Unternehmen Maschinen des Typs Boeing 737-800 ein. Die neue Route erhöht die Reisemöglichkeiten zwischen Spanien und der Schweiz und schafft zusätzliche Kapazitäten auf dieser Strecke. Air Europa, die zur Allianz SkyTeam gehört, stärkt mit der neuen Route ihre Präsenz auf dem schweizerischen Markt. Sie tritt in den Wettbewerb mit anderen Fluggesellschaften, die die Verbindung zwischen den beiden Städten ebenfalls bedienen. Die neue Flugroute verbindet das internationale Drehkreuz Madrid mit Genf, einem bedeutenden Zentrum für Handel und internationale Organisationen in der Schweiz. Die geplante Frequenz von zwei täglichen Flügen deutet auf eine erwartete hohe Nachfrage, sowohl von Geschäfts- als auch von Freizeitreisenden, hin.

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Emirates untersagt Nutzung von Powerbanks an Bord

Die Fluggesellschaft Emirates hat eine neue Regelung für die Mitnahme von Powerbanks angekündigt. Ab dem 1. Oktober 2025 ist die Verwendung der tragbaren Akkus an Bord ihrer Flugzeuge untersagt. Passagiere dürfen die Geräte zwar weiterhin im Handgepäck mitführen, sie jedoch nicht zum Laden anderer Geräte verwenden oder selbst aufladen. Die Airline begründet die Entscheidung mit einer umfassenden Sicherheitsprüfung. In den letzten Jahren sei die Anzahl der Zwischenfälle mit Lithium-Batterien in der Luftfahrtbranche gestiegen. Powerbanks, die vor allem Lithium-Ionen-Batterien verwenden, können bei Überladung oder Beschädigung eine Überhitzung auslösen, die zu Bränden oder Explosionen führen kann. Gemäß den neuen Vorschriften dürfen Reisende nur Powerbanks mit einer Kapazität von weniger als 100 Wattstunden mit an Bord nehmen. Diese müssen in der Sitztasche oder unter dem Vordersitz verstaut werden und dürfen nicht in den Gepäckfächern oder im aufgegebenen Gepäck transportiert werden. Zudem müssen alle Geräte ihre Kapazitätsangaben deutlich aufweisen. Das Verbot der Nutzung geht über die meisten internationalen Bestimmungen hinaus, die bereits das Mitführen von Lithium-Batterien im aufgegebenen Gepäck untersagen. Die strengere Regelung von Emirates zeigt die erhöhte Sensibilität gegenüber den Risiken, die von elektronischen Geräten an Bord ausgehen können.

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EASA verhängt Flugverbot für tunesische Fluggesellschaft

Die Europäische Agentur für Flugsicherheit EASA hat ein Flugverbot gegen die tunesische Fluggesellschaft Tunisair Express verhängt. Die Regionaltochter der staatlichen Fluggesellschaft Tunisair darf ab sofort den Luftraum der Europäischen Union nicht mehr nutzen. Die Maßnahme ist die Folge einer Entscheidung der europäischen Behörden, die Tunisair Express auf die sogenannte EU-Flugsicherheitsliste gesetzt haben. Diese Liste umfaßt Fluggesellschaften, bei denen erhebliche Sicherheitsbedenken bestehen. Solche Einschränkungen werden üblicherweise bei festgestellten Mängeln in der Wartung oder der behördlichen Aufsicht verhängt. Von dem Flugverbot sind vor allem die Verbindungen nach Italien betroffen, darunter die Routen nach Palermo, Neapel und Catania, sowie die Flüge nach Malta. Die beiden Flugzeuge des Typs ATR 72-600, die für die tunesische Airline im Einsatz sind, dürfen ihren Flugbetrieb innerhalb des Landes nach Djerba und Tozeur jedoch fortsetzen. Die Muttergesellschaft Tunisair ist von der Entscheidung der EASA nicht betroffen und darf weiterhin in die Europäische Union fliegen. Das Flugverbot gegen ihre Regionaltochter unterstreicht die strengen Sicherheitsauflagen, die in Europa für den kommerziellen Luftverkehr gelten.

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Norwegian-Maschine muß nach Triebwerksproblem umkehren

Ein Flugzeug der Fluggesellschaft Norwegian Air Shuttle ist kurz nach dem Start am Flughafen Berlin-Brandenburg (BER) notgedrungen umgekehrt. Die Maschine mit 179 Passagieren an Bord landete sicher, nachdem die Piloten eine technische Warnmeldung zu einem Triebwerk erhalten hatten. Der Flug mit der Nummer DY1123 war planmäßig am Nachmittag mit dem Ziel Bergen in Norwegen gestartet. Nur wenige Minuten nach dem Abheben leiteten die Piloten die Rückkehr zum Startflughafen ein. Etwa 30 Minuten nach dem Start setzte die Maschine sicher auf der Landebahn des BER auf. Die Besatzung handelte nach den strengen Sicherheitsvorschriften, die bei technischen Warnmeldungen zur Anwendung kommen. Die schnelle Entscheidung zur Umkehr dient dazu, die Sicherheit aller Passagiere und Crewmitglieder zu gewährleisten, selbst wenn sich eine Warnung als unbegründet erweisen sollte. Nach der Landung wurden die Passagiere und sechs Crewmitglieder in der Obhut der Fluggesellschaft versorgt. Die Maschine wird nun von Technikern überprüft, um die Ursache der Warnmeldung zu klären.

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Condor-Flug muß nach Triebwerksproblem in Italien landen

Eine Maschine der Fluggesellschaft Condor, die sich auf dem Weg von Korfu nach Düsseldorf befand, hat ihren Flug am Samstagabend abbrechen und in Brindisi (Italien) notlanden müssen. Grund war eine technische Warnmeldung am rechten Triebwerk. Augenzeugen berichteten, daß während des Steigflugs Flammen aus dem Triebwerk schlugen. Die Crew des Fluges 3665 erhielt eine „Parameteranzeige außerhalb des Normbereichs“, woraufhin sie entschied, den nächstgelegenen Flughafen anzusteuern. Die Boeing 757-300 mit 273 Fluggästen und acht Crewmitgliedern an Bord landete rund 40 Minuten nach dem Start sicher in Brindisi. Die Passagiere mußten die Nacht am Flughafen verbringen, da die Organisation von Hotelzimmern für alle Reisenden vor Ort nicht möglich war. Brindisi in Süditalien diente als Ausweichflughafen. Die Boeing 757-300 ist ein älteres Flugzeugmodell, welches Condor im Rahmen seiner Flottenerneuerung schrittweise aus dem Verkehr zieht. Am Sonntagmorgen organisierte Condor eine Ersatzmaschine, um die gestrandeten Passagiere von Brindisi nach Düsseldorf zu bringen. Der Vorfall unterstreicht die Wichtigkeit strikter Sicherheitsprotokolle im kommerziellen Flugverkehr.

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Ryanair kündigt größte Wintererweiterung in Schweden an

Die irische Fluggesellschaft Ryanair hat ihren bislang größten Winterflugplan für Schweden vorgestellt. Für die Saison 2025/26 werden 48 Routen angeboten, von denen acht neu sind. Das Unternehmen erwartet, jährlich mehr als 4,3 Millionen Passagiere zu befördern und über 3.400 Arbeitsplätze zu unterstützen. Die Expansion sieht vor, insgesamt sieben Flugzeuge an schwedischen Flughäfen zu stationieren, fünf davon in Stockholm Arlanda und zwei in Göteborg. Mit über 400 wöchentlichen Flügen stellt der Ausbau eine Kapazitätssteigerung von 25 Prozent dar. Die Ankündigung folgt der am 1. Juli 2025 erfolgten Abschaffung der schwedischen Luftfahrtsteuer. Ryanair hatte bereits zuvor auf diese Steuerreform reagiert und in diesem Sommer mit 200 Millionen Dollar in zwei neue stationierte Flugzeuge und zehn neue Routen investiert. Die Airline mahnt jedoch, daß steigende Flughafengebühren des Staatsunternehmens Swedavia die wirtschaftlichen Vorteile der Steuerreform zunichte machen könnten. Sollten die Kosten konkurrenzfähig bleiben, sieht das Unternehmen das Potential, die Passagierzahlen bis 2030 auf acht Millionen pro Jahr zu verdoppeln und das schwedische Streckennetz auf über 150 Routen auszubauen.

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Wizz Air erweitert italienisches Streckennetz

Die ungarische Fluggesellschaft Wizz Air baut ihre Präsenz in Italien mit der Einführung von 16 neuen internationalen Routen weiter aus. Die neuen Verbindungen starten im Winterflugplan 2025/26 von vier italienischen Flughäfen zu Zielen in ganz Europa und Nordafrika. Die größte Erweiterung findet in Venedig statt, wo sieben neue Routen eingeführt werden. Hierfür stationiert die Airline ein drittes Flugzeug des Typs Airbus A321neo an der dortigen Basis. Von Venedig aus werden zukünftig unter anderem Bordeaux, Larnaca, Tallinn und London Luton angeflogen. Vom Flughafen Mailand Malpensa starten fünf neue Routen, darunter nach Alicante und Glasgow. Der Flughafen Rom Fiumicino erhält neue Flüge nach Brasov, Bordeaux und Glasgow, während von Pescara aus eine neue Verbindung nach Iasi in Rumänien angeboten wird. Die Expansion unterstreicht die wachsende Bedeutung des italienischen Marktes für Wizz Air. Das Land gilt als der größte Markt der Fluggesellschaft, gemessen an der Anzahl der beförderten Passagiere. Die neuen Routen sollen das Angebot für Reisende in der Region erweitern und die Wettbewerbsfähigkeit der Airline in Italien sichern. Das neue Flugzeug, der Airbus A321neo, ist bekannt für seine hohe Kapazität, was der Airline ermöglicht, die Fluggastzahlen im Nordosten Italiens weiter zu steigern. Der Ausbau ist Teil eines umfangreichen Investitionsplans der Fluggesellschaft, welcher die Position des Unternehmens in Europa weiter stärken soll.

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