Newsticker

Weitere Artikel aus der Rubrik

Newsticker

TAAG Angola Airlines schließt Umzug an neuen Luanda-Flughafen ab

Die angolanische Nationalfluggesellschaft TAAG Angola Airlines wird ihren gestaffelten Umzug in den neuen Dr. António Agostinho Neto International Airport (AIAAN) in Luanda am 19. Oktober abschließen. An diesem Tag verlegt die Airline alle verbleibenden internationalen Flugoperationen vom bisherigen Flughafen 4 de Fevereiro an den neuen Standort. Die endgültige Verlagerung erfolgt damit etwa einen Monat später als ursprünglich im Juni geplant, nachdem es im September zu einer kurzfristigen Verschiebung aufgrund der notwendigen Optimierung betrieblicher Bedingungen am neuen Airport gekommen war. Der neue Flughafen, offiziell im November 2023 eröffnet und benannt nach dem ersten Präsidenten Angolas, ist ein zentrales Infrastrukturprojekt der Regierung. Er liegt im Stadtbezirk Icolo e Bengo, rund 40 Kilometer südöstlich der Hauptstadt. Mit dem Umzug bündelt TAAG sämtliche Flugaktivitäten unter einem Dach, nachdem bereits seit November 2024 Inlands- und Regionalflüge, etwa nach Brazzaville und Kinshasa, vom AIAAN aus abgewickelt werden. Die neue Anlage, die schätzungsweise 3,8 Milliarden US-Dollar kostete, ist konzipiert für jährlich 15 Millionen Passagiere, wovon 10 Millionen auf internationalen Verkehr entfallen sollen. Die Verlegung der gesamten internationalen Flotte auf den AIAAN, der über zwei parallele Start- und Landebahnen verfügt, soll die betriebliche Effizienz der Nationalairline deutlich erhöhen und das Flottenmanagement sowie das Passagiererlebnis verbessern. Zu den Langstreckenzielen, die ab dem 19. Oktober ausschließlich vom neuen Airport angeflogen werden, zählen europäische und globale Metropolen wie Lissabon, São Paulo und Havanna sowie afrikanische Destinationen wie Johannesburg, Kapstadt, Lagos, Windhoek, São Tomé und Nairobi. Um Passagieren von Partner-Airlines, die ihren Betrieb noch nicht verlagert haben, den Übergang zu erleichtern, bietet

weiterlesen »

Corendon baut Winterflugplan ab Brüssel und Amsterdam aus

Der Reiseveranstalter Corendon erweitert sein Angebot für die kommende Wintersaison durch die Einführung neuer Flugrouten ab dem Flughafen Brüssel und dem Flughafen Amsterdam Schiphol. Die strategische Erweiterung konzentriert sich auf die Bedienung populärer Winterdestinationen, um das Streckennetz auf der Kurz- und Langstrecke zu diversifizieren. Corendon setzt dabei auf eine Kooperation mit verschiedenen Fluggesellschaften, um die angebotenen Routen zu bedienen. Ab Brüssel werden drei neue Ziele in den Flugplan aufgenommen. Dazu gehört Marrakesch in Marokko, das ab November mit Transavia bis zu sechs Mal wöchentlich angeflogen wird. Ebenfalls neu ist Madeira (Funchal) in Portugal, das einmal wöchentlich in Kooperation mit Brussels Airlines bedient wird. Die dritte Ergänzung ist die Algarve mit vier Flügen pro Woche nach Faro, die ebenfalls von Transavia durchgeführt werden. Corendon bietet zu allen neuen Zielen Pauschalreisen mit verschiedenen Unterkunftsmöglichkeiten an. Das Programm ab Brüssel beinhaltet zudem weiterhin die beliebten und hochfrequentierten Direktflüge zu den Kanarischen Inseln (Teneriffa, Gran Canaria, Lanzarote, Fuerteventura), der türkischen Riviera (Antalya), dem Roten Meer (Hurghada) und der spanischen Küste (Malaga). Auch der Flughafen Amsterdam Schiphol wird durch Corendon mit einem neuen Langstreckenziel gestärkt. Corendon nimmt die Insel Sal auf den Kapverden mit drei wöchentlichen Flügen in sein Programm auf. Diese Verbindung erweitert das bereits bestehende Langstreckenangebot ab Amsterdam, zu dem in der Wintersaison die karibischen Inseln Curaçao und Bonaire gehören. Hinzu kommen Routen nach Gambia und Dubai. Die Flüge ab den Niederlanden werden hauptsächlich von Corendon Dutch Airlines oder Transavia durchgeführt. Mit der Fokussierung auf diese Zielgebiete festigt Corendon seine Marktposition im Segment

weiterlesen »

Wizz Air erweitert Angebot ab Maastricht Aachen Airport massiv

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air baut ihr Streckennetz ab dem Maastricht Aachen Airport (MST) an der niederländisch-deutschen Grenze signifikant aus. Die Erweiterung beginnt mit dem Start des Winterflugplans 2025/2026 Ende Oktober und zielt vorrangig auf Destinationen in Osteuropa. Die strategische Stärkung des Standorts in der Provinz Limburg spiegelt die anhaltenden Expansionsbestrebungen der Airline wider, insbesondere in Regionen mit starker Nachfrage nach Direktverbindungen in diese Märkte. Der Flugbetrieb startet Ende Oktober 2025 mit neuen Routen nach Chisinau in Moldawien und Bukarest in Rumänien. Im weiteren Verlauf des Winters, ab dem 12. Dezember 2025, wird Tuzla in Bosnien und Herzegowina als drittes neues Ziel hinzugefügt. Diese drei Verbindungen sind zunächst für die Dauer des Winterflugplans bis Ende März 2026 geplant. Parallel dazu bestätigte der Flughafen die Wiederaufnahme der Route nach Alicante, die bereits im Winterflugplan enthalten ist. Insgesamt sieht der Winterflugplan von Wizz Air damit sieben Starts und Landungen pro Woche in Maastricht vor. Die stärkste Expansion folgt mit dem Sommerflugplan 2026. Ab März 2026 nimmt Wizz Air zwei weitere Strecken in das Programm auf, die den Maastricht Aachen Airport mit den polnischen Städten Katowice und Lublin verbinden. Mit diesen zusätzlichen Destinationen wird die Frequenz der Wizz Air-Flüge in Maastricht auf 16 Abflüge pro Woche erhöht. Die Investition am Standort Maastricht erfolgt in einer Zeit, in der andere Billigfluggesellschaften ihre Streckennetze in Europa neu ordnen oder sogar Basen schließen. Die neuen Routen ergänzen das bestehende Netzwerk von Wizz Air, das sich generell stark auf die Anbindung zentral- und osteuropäischer Städte fokussiert.

weiterlesen »

Air Baltic benennt Airbus-Flotte nach baltischen Städten

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic setzt die Benennung ihrer Airbus A220-300-Flotte nach Städten im Baltikum fort. Die Aktion, die anlässlich des 35. Jahrestags des „Baltischen Wegs“ im August 2024 mit einer öffentlichen Abstimmung begann, würdigt die kulturelle Einheit und das historische Erbe der baltischen Staaten. Insgesamt wurden 48 Städte – je 16 aus Lettland, Estland und Litauen – aus den über eine Million abgegebenen Stimmen ausgewählt, um künftig die Flugzeuge der Airline zu schmücken. Anfang August 2025 erhielten die ersten drei Maschinen die Namen der baltischen Hauptstädte Riga, Tallinn und Vilnius, jeweils ergänzt durch die Farben ihrer Nationalflaggen. Im weiteren Verlauf des Jahres 2025 wurden bisher 40 Flugzeuge des Typs Airbus A220-300 getauft. Air Baltic beabsichtigt, alle 48 ausgewählten Namen sukzessive auf ihren Maschinen anzubringen. Laut der Fluggesellschaft dient die Namensgebung dazu, die internationale Wahrnehmung der Region zu steigern und den Tourismus zu fördern. Die Flugzeuge sollen als „fliegende Botschafter“ die Städte auf dem gesamten Streckennetz der Airline präsentieren. Die Benennungsinitiative fand bei der Öffentlichkeit großen Anklang. Bei der Abstimmung gab es über eine Million Stimmen, was das starke Interesse der Bevölkerung an der Aktion belegt. Die Auswahl der 48 Städte, die der damaligen Flottengröße entsprach, umfasst neben den bekannten Zentren auch kleinere Orte wie Aizpute (Lettland), Elva (Estland) und Alytus (Litauen). Die Flotte von Air Baltic, die laut Stand April 2025 bereits 50 Maschinen des Typs A220-300 umfasst und weiter wachsen soll, setzt seit Mai 2020 ausschließlich auf dieses Modell. Bis 2030 plant Air Baltic sogar eine Flotte von

weiterlesen »

Militärische Übung „Richthofen Shield“ am Flughafen Münster/Osnabrück

Am Flughafen Münster/Osnabrück (FMO) läuft seit Dienstag und noch bis Freitag, den 10. Oktober 2025, die Verteidigungsübung „Richthofen Shield“ der Luftwaffe. Im Fokus steht das Training der Integration militärischer Abläufe in zivile Infrastrukturen, um die Verteidigungsfähigkeit im Bündnisfall zu proben. An der Übung sind neben der Deutschen Luftwaffe auch europäische und transatlantische Partner beteiligt. Kern der Übung ist der Einsatz von bis zu vier Kampfflugzeugen vom Typ Eurofighter. Diese stammen vom Taktischen Luftwaffengeschwader 71 „Richthofen“ aus Wittmund, einem der vier Eurofighter-Standorte der Luftwaffe. Die Piloten trainieren dabei Starts und Landungen unter Nutzung der regulären zivilen Flughafeninfrastruktur des FMO. Trotz des zusätzlichen militärischen Flugverkehrs, der lokal zu einer erhöhten Lärmbelästigung führen kann, betonen die Verantwortlichen, dass der reguläre zivile Flugbetrieb nicht beeinträchtigt wird. Die Wahl des FMO als Übungsort unterstreicht dessen strategische Relevanz in der aktuellen sicherheitspolitischen Lage. Der Flughafen gilt als logistischer Knotenpunkt für die NATO und kann im Verteidigungsfall als kritische Infrastruktur genutzt werden. Landrat des Kreises Steinfurt und FMO-Aufsichtsratsvorsitzender, Dr. Martin Sommer, betonte die Wichtigkeit des Flughafens für die Sicherung des Friedens in Europa. Auch der Bürgermeister der Belegenheitskommune Greven, Dietrich Aden, begrüßte die Übung und sah darin ein wichtiges Zeichen für die gesellschaftliche Akzeptanz militärischer Notwendigkeiten. Er lud Oberstleutnant Sebastian Fiedler, Kommodore des Taktischen Luftwaffengeschwaders, stellvertretend für die Soldaten, zum Eintrag in das Goldene Buch der Stadt ein. Das Manöver „Richthofen Shield“ steht im allgemeinen Kontext der verstärkten NATO-Aktivitäten und der sogenannten Zeitenwende nach dem russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine. Das Ziel ist die Verbesserung der logistischen

weiterlesen »

Ausbau des Nordamerika-Tourismus: Icelandair und Fjord Norway intensivieren Partnerschaft

Die Fluggesellschaft Icelandair und das Reiseunternehmen Fjord Norway haben am 7. Oktober eine Absichtserklärung unterzeichnet, um die touristische Erschließung Westnorwegens, insbesondere für nordamerikanische Reisende, voranzutreiben. Die Kooperation zielt auf die Stärkung der gemeinsamen Marketingaktivitäten in den Schlüsselmärkten von Icelandair ab, um Westnorwegen besser bei Reiseveranstaltern, -büros und Medien zu positionieren. Hintergrund der Partnerschaft ist der signifikante Zuwachs nordamerikanischer Touristen in Norwegen. Im Jahr 2024 zählte Norwegen insgesamt 5,6 Millionen Touristen. Icelandair verzeichnete auf der Strecke nach Bergen, der zweitgrößten Stadt Norwegens, einen Passagieranstieg von 26,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, wobei Besucher aus Nordamerika 55 Prozent dieses Wachstums ausmachten. Das anhaltende Interesse nordamerikanischer Gäste wird von Icelandair auf die Suche nach Ursprüngen – bedingt durch die historischen Verbindungen – sowie auf die Attraktivität Norwegens als sicheres Reiseziel mit beeindruckender Natur und vielfältiger Kultur- und Gastronomieszene zurückgeführt. Die schwache norwegische Krone trägt zusätzlich zur Attraktivität bei, da Reisen für ausländische Besucher günstiger werden. Als Reaktion auf das gestiegene Interesse erweitert Icelandair ab der kommenden Saison die Kapazitäten für die Verbindung nach Bergen. Ab dem 10. April 2026 soll auf vielen Flügen der Airbus A321LR eingesetzt werden, ein Flugzeugtyp, der bis zu 27 zusätzliche Sitzplätze bietet. Dieses Flugzeugmuster, dessen Auslieferung an Icelandair bereits im Dezember 2024 begann und das die ältere Boeing 757-Flotte sukzessive ersetzt, ist für seine größere Reichweite bekannt. Icelandair bedient derzeit 18 Ziele in Nordamerika und nutzt den Drehkreuz-Flughafen in Reykjavik, um eine direkte und schnelle Verbindung nach Bergen und die Regionen Westnorwegens anzubieten. Die Zusammenarbeit erfolgt im Jahr

weiterlesen »

Air Astana baut Angebot nach Nahost und Asien deutlich aus

Air Astana, die führende Airline-Gruppe in Zentralasien und der Kaukasusregion, verstärkt im Herbst 2025 ihr internationales Streckennetz. Die Expansion umfasst die Wiederaufnahme von Flugverbindungen und eine deutliche Erhöhung der Frequenzen zu gefragten Zielen im Nahen Osten und in Asien, wodurch die Drehkreuze in Almaty und Astana gestärkt werden. Ein Schwerpunkt des Ausbaus liegt auf der Anbindung an Saudi-Arabien. Bereits im September wurden die wöchentlichen Flüge von Almaty und Schymkent nach Dschidda wieder aufgenommen. Ab Ende Oktober erweitert die Fluggesellschaft das Angebot in den Wüstenstaat zusätzlich mit Flügen von Almaty und Schymkent nach Medina. Die Hauptstädteregion Astana und die Stadt Aktau erhalten ebenfalls alternierende Verbindungen nach Dschidda und Medina, die alle zwei Wochen bedient werden. Saudi-Arabien, insbesondere Medina, gilt als zweitwichtigstes Pilgerzentrum nach Mekka und zieht jährlich Millionen von Besuchern an. Air Astana reagiert damit auf die Nachfrage im Bereich Freizeit- und Pilgerreisen. Auch die Kapazitäten zu südostasiatischen und arabischen Ferienzielen werden massiv aufgestockt. Die Flugfrequenz von Almaty nach Dubai wird von sieben auf zwölf pro Woche erhöht, und die Verbindung von Astana nach Dubai steigt von sieben auf zehn Flüge wöchentlich. Das Thailand-Angebot wird verdoppelt: Sowohl die Routen Almaty–Bangkok als auch Almaty–Phuket werden künftig täglich mit sieben statt bisher vier wöchentlichen Flügen bedient. Darüber hinaus wird die Anbindung an die Malediven und Vietnam verbessert: Die Flüge von Almaty nach Malé starten Ende Oktober mit zunächst drei wöchentlichen Verbindungen, die in der Hochsaison auf fünf anwachsen. Die vietnamesische Insel Phu Quoc wird ab Dezember sogar täglich von Almaty aus angeflogen, zusätzlich

weiterlesen »

Caspar-David-Friedrich-Weg ist „Deutschlands schönster Wanderweg 2025“

Sachsen hat sich als Zielregion für Aktivurlauber etabliert. Das Bundesland präsentiert Routen, die sowohl für Wanderfreunde als auch für Radfahrer Anziehungspunkte bieten. Die Region feiert insbesondere den Gewinn des Titels „Deutschlands schönster Wanderweg 2025“ durch den Caspar-David-Friedrich-Weg in der Sächsischen Schweiz, der in der Kategorie Tagestouren ausgezeichnet wurde. Die etwa 15 Kilometer lange Route, die in Krippen startet, führt Wanderer auf den Spuren des berühmten Malers Caspar David Friedrich durch das Elbsandsteingebirge und bietet Ausblicke, die Vorlagen für dessen Werke lieferten, darunter das weltbekannte Gemälde „Der Wanderer über dem Nebelmeer“. Die Ehrung des Caspar-David-Friedrich-Wegs durch das renommierte Wandermagazin fällt in das Jahr des 250. Geburtstages des Romantikmalers (1774–1840) und ist das Ergebnis einer Neugestaltung der Strecke. Entlang des Weges wurden neue Aussichtspunkte und Informationstafeln installiert, die das Leben und Wirken des Künstlers mit der ihn umgebenden Landschaft verknüpfen. Friedrich floh im Sommer 1813 vor den Truppen Napoleons aus Dresden in das Fischerdorf Krippen und nutzte die Wanderungen in der Umgebung zur Motivsuche. Dieser historische und künstlerische Bezug gilt als Alleinstellungsmerkmal der Route. Auch ein weiterer sächsischer Weg überzeugte bei der Publikumswahl: Der Kammweg Erzgebirge-Vogtland erreichte mit seiner 289 Kilometer langen Distanz den 3. Platz in der Kategorie der Mehrtagestouren. Neben dem Erfolg im Wandersegment setzt Sachsen auch auf dynamische Radstrecken. Die Sächsische Schweiz und die Oberlausitz werden durch die Gravelbike-Route RockHead verbunden. Die 320 Kilometer lange Rundtour, die seit 2024 besteht und 2026 in ihre zweite volle Saison startet, richtet sich mit rund 4.660 Höhenmetern an sportlich ambitionierte Radfahrer. Die

weiterlesen »

Neustart der Flugverbindung Visby-Bromma durch gotländische Investoren

Gotland bekommt seine wichtigste Flugverbindung zurück: Die neue schwedische Regionalfluggesellschaft Brommaflyg nimmt den Linienbetrieb zwischen Visby und Stockholm-Bromma am 26. Oktober auf. Die Initiative zur Wiederbelebung der Route, die Ende des Vorjahres von der früheren Betreiberin Braathens aufgegeben wurde, geht von sieben führenden gotländischen Unternehmern und Wirtschaftsprofilen aus. Sie betrachten die Flugverbindung als essenziell für die Erschließung von Unternehmen, die Besucherakquise und die Sicherung von Arbeitsplätzen auf der Insel, deren Insellage sie besonders von funktionierenden Kommunikationswegen abhängig macht. Die Betreiber von Brommaflyg setzen auf eine hohe Frequenz, um sowohl Geschäftsreisende als auch Privatkunden zu gewinnen. Geplant sind 46 Abflüge pro Woche, darunter vier Hin- und Rückflüge an jedem Wochentag. Die tatsächliche Flugzeit zwischen Visby und der metropolnahen Hauptstadt liegt bei etwa 35 bis 50 Minuten, was die Verbindung zu einem schnellen Reiseweg macht. Als Fluggerät dient eine geleaste ATR 42 mit 48 Sitzplätzen der estnischen Fluggesellschaft NyxAir. Die Entscheidung, den Betrieb bereits im Oktober und damit in der Nebensaison zu starten, sehen die Verantwortlichen nicht als Risiko, sondern als strategischen Schritt zum Aufbau der Markenbekanntheit vor der lukrativen Sommersaison. Brommaflyg agiert als sogenannte virtuelle Fluggesellschaft ohne eigene Flugzeuge oder Betriebslizenz, indem sie die Kapazitäten eines anderen Unternehmens einkauft. Henrik Svensson, der als Geschäftsführer des neuen Unternehmens auftritt, betonte die Bedeutung der Strecke für die 60.000 Einwohner Gotlands und die Notwendigkeit, auch Reisende vom Festland, insbesondere aus dem Raum Stockholm mit seinen zwei Millionen Einwohnern, zu gewinnen. Die Wiederaufnahme der Fluglinie gilt als mutige, aber notwendige Reaktion des gotländischen Wirtschaftslebens auf

weiterlesen »

Stabwechsel bei Air Astana: Peter Foster tritt Ende März 2026 ab

Die kasachische Nationalfluggesellschaft Air Astana steht vor einem bedeutenden Führungswechsel. Nach mehr als zwanzig Jahren an der Spitze des Unternehmens wird der langjährige Chief Executive Officer (CEO), der Brite Peter Foster, zum Ende März 2026 von seinem Posten zurücktreten und aus dem Verwaltungsrat ausscheiden. Die Fluggesellschaft gab die geplante Übergabe der Führungsposition in einer Erklärung bekannt. Foster, der seit 2005 als Präsident und CEO die Geschicke von Air Astana leitet, gilt als eine Schlüsselfigur beim Aufbau und der Etablierung der Airline als einer der führenden Akteure im zentralasiatischen Luftverkehr. Als Nachfolger Peters Fosters wurde der bisherige Finanzchef (CFO) Ibrahim Canliel ernannt, der die Position des CEO ebenfalls Ende März 2026 übernehmen soll. Canliel ist ein langjähriges Mitglied des Air Astana-Managements und seit 2003 für die Unternehmensgruppe tätig. Seit 2017 verantwortet er das Finanzressort und bringt umfangreiche Erfahrung aus verschiedenen kaufmännischen Führungspositionen im Unternehmen mit. Der Verwaltungsrat der Air Astana JSC, unter dem Vorsitz von Nurlan Jakupov, betonte das volle Vertrauen in Canliel, die erfolgreiche Entwicklung der Fluggesellschaft fortzusetzen. Die Entscheidung Peters Fosters markiert das Ende einer Ära, in der er maßgeblich die strategische Ausrichtung von Air Astana prägte. Der Brite, der für seine Verdienste um die britische Luftfahrt in Kasachstan 2015 zum Officer of the Order of the British Empire (OBE) ernannt wurde, wird der Unternehmensgruppe auch nach seinem Ausscheiden in der Rolle eines Senior Advisors für den Verwaltungsrat verbunden bleiben. Dieser geordnete Übergang soll die Kontinuität und Stabilität in der Führung der Fluggesellschaft sicherstellen, die in den letzten Jahren

weiterlesen »