
Lufthansa Technik erzielt Rekordumsatz trotz geopolitischer Hürden
Die Lufthansa Technik AG hat das Geschäftsjahr 2025 mit einem neuen Umsatzrekord abgeschlossen und erstmals die Marke von acht Milliarden Euro überschritten. Mit einem Gesamterlös von 8,049 Milliarden Euro verzeichnete der Weltmarktführer für flugzeugtechnische Dienstleistungen ein Plus von zwölf Prozent gegenüber dem Vorjahr. Trotz dieses deutlichen Wachstums blieb das operative Ergebnis (Adjusted EBIT) mit 603 Millionen Euro auf dem Niveau des Vorjahres stabil. Belastet wurde die Bilanz durch gestiegene Materialkosten, ungünstige Währungseffekte infolge der Dollar-Abwertung sowie durch US-Handelszölle, die die globalen Lieferketten des Konzerns beeinträchtigten. Dennoch stammt mittlerweile rund drei Viertel des Geschäfts von Kunden außerhalb des Lufthansa-Konzerns, was die starke Positionierung im freien Markt unterstreicht. Vorstandsvorsitzender Sören Stark bekräftigte angesichts der Zahlen die Wachstumsstrategie „Ambition 2030“. Das Unternehmen plant, bis zum Beginn des nächsten Jahrzehnts das Ergebnis jährlich um mehr als zehn Prozent zu steigern. Um dieses Ziel zu erreichen, sollen in den kommenden fünf Jahren über zwei Milliarden Euro investiert werden. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf dem Ausbau der weltweiten Standorte in den Regionen Amerika, Asien-Pazifik und Europa. In Hamburg entstehen derzeit neue Werkstätten für Triebwerks- und Komponenten-Services, während in Portugal ein neues Werk für bis zu 700 Mitarbeiter errichtet wird. Auch in Nordamerika expandiert das Unternehmen mit einem neuen Triebwerkszentrum im kanadischen Calgary sowie dem Ausbau der Kapazitäten im US-amerikanischen Tulsa. Parallel zum zivilen Wartungsgeschäft konnte Lufthansa Technik bedeutende Erfolge im Verteidigungssektor verbuchen. Unter der Sparte „Lufthansa Technik Defense“ wurden wichtige Verträge für die Systemintegration des Aufklärungsflugzeugs PEGASUS sowie die Betreuung der P-8A Poseidon-Seefernaufklärer der Deutschen Marine








