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BER verzeichnet stabile Passagierzahlen und deutliches Frachtwachstum im Juli 2025

Der Flughafen Berlin Brandenburg (BER) hat im Juli 2025 knapp 2,37 Millionen Passagiere abgefertigt. Dies entspricht einem leichten Zuwachs von 0,25 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Der verkehrsreichste Tag des Monats war der 11. Juli, an dem 85.539 Reisende den Flughafen nutzten. Trotz der stabilen Passagierzahlen lag die Anzahl der Starts und Landungen mit 17.155 um 0,9 Prozent unter dem Vorjahreswert, was auf eine effizientere Auslastung der Flugzeuge hindeutet. Ein besonders starkes Wachstum verzeichnete der Flughafen im Bereich der Luftfracht. Das Frachtvolumen stieg im Juli 2025 um 18,6 Prozent auf insgesamt 4.844 Tonnen. Dies unterstreicht die zunehmende Bedeutung des BER als Logistikstandort für die Region Berlin und Brandenburg. Das Frachtwachstum steht im Einklang mit einer allgemeinen Belebung des europäischen Luftfrachtmarktes, der sich nach Phasen der Stagnation wieder erholt. Das erste Ferienwochenende im Juli, das vom 23. bis zum 27. Juli dauerte, war für den BER besonders stark frequentiert. In diesem Zeitraum nutzten 394.212 Passagiere den Flughafen, was auf die hohe Reiseintensität zu Beginn der Sommerferien zurückzuführen ist. Die Zahl der Flugbewegungen in diesem kurzen Zeitraum betrug 2.728. Der BER ist seit seiner Eröffnung im Oktober 2020 zu einem wichtigen Drehkreuz für den Flugverkehr in der deutschen Hauptstadtregion geworden. Nachdem der Flughafen in den ersten Jahren mit Anlaufschwierigkeiten zu kämpfen hatte, hat er sich mittlerweile als zuverlässiger Flughafen etabliert, der sowohl im Passagier- als auch im Frachtbereich wächst.

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KLM und Pilotenverband einigen sich auf Arbeitszeitmodell

Die niederländische Fluggesellschaft KLM und die Pilotengewerkschaft VNV haben eine Grundsatzvereinbarung getroffen. Diese soll der Airline ermöglichen, die Besetzung offener Pilotenstellen sicherzustellen, die Ertragslage zu verbessern und damit das Unternehmen finanziell zu stabilisieren. Kernpunkte der Vereinbarung sind eine erhöhte Arbeitszeit für Piloten in der Sommersaison 2026 und eine Flexibilisierung der Trainingszeiten. Im Gegenzug erhalten die Piloten eine entsprechende Vergütung und die dauerhafte Einführung eines bestehenden Rabattsystems. Als Überbrückungsmaßnahme bis zur vollständigen Neubesetzung der Pilotenkader arbeiten die Piloten der Fluggesellschaft während der Sommersaison 2026 einen zusätzlichen Tag pro Monat. Außerdem kann KLM ihre Piloten vierteljährlich für einen zusätzlichen Tag an Wochenenden einsetzen. Parallel dazu wurden für diesen Zeitraum Urlaubsregelungen angepaßt, um den erhöhten Personalbedarf decken zu können. Die Maßnahmen sind Teil des „Back-on-Track“-Programms zur Sanierung der Airline, das im Herbst 2024 angekündigt wurde. Das Programm zielt darauf ab, die Kosten zu senken, die Einnahmen zu erhöhen und die Wettbewerbsfähigkeit von KLM zu steigern. Ein weiterer Bestandteil der Übereinkunft ist die effiziente Einführung des neuen Langstreckenflugzeugs Airbus A350. Die Pilotenschlafräume der A350 werden mit verlängerten Betten ausgestattet, um der Größe der niederländischen Besatzungsmitglieder Rechnung zu tragen. Dies ermöglicht den Einsatz des Flugzeugs auf den längsten Routen im Netzwerk der KLM. Nach Angaben des Unternehmens soll die Einführung des Airbus A350 im Jahr 2026 beginnen. KLM und die VNV sehen in der Vereinbarung einen wichtigen Schritt, um eine gesunde Zukunft für das Unternehmen zu sichern. Die Grundsatzvereinbarung, die von KLM-Personalchefin Miriam Kartman und VNV-Vorsitzendem Ruud Stegers vorgestellt wurde, wird den Gewerkschaftsmitgliedern im September

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Flixtrain erhebt neue Gepäckgebühren für größere Koffer

Die Fernverkehrsgesellschaft Flixtrain hat ihre Gepäckbestimmungen verschärft und verlangt seit Juli 2025 Zusatzgebühren für größere Koffer. Wie aus den neuen Regelungen des Unternehmens hervorgeht, fallen nun für Gepäckstücke mit den Maßen 50 mal 30 mal 80 Zentimeter und einem Gewicht von bis zu 20 Kilogramm zusätzliche Kosten an. Verkehrsexperten sehen in dieser Maßnahme eine faktische Preiserhöhung, die besonders bei Kurzstreckenreisen ins Gewicht fallen könnte. Die neuen Gebühren betragen, je nach Strecke und Buchungszeitpunkt, mindestens 5,49 Euro. Laut den Allgemeinen Geschäftsbedingungen von Flixtrain können die Preise variieren. Werden die größeren Koffer nicht vorab gebucht, drohen den Reisenden Strafen in Höhe von mindestens 60 Euro oder dem doppelten Ticketpreis. Handgepäck bis sieben Kilogramm und kleinere Reisetaschen bis zehn Kilogramm bleiben weiterhin kostenfrei. Für spezielles Gepäck wie Musikinstrumente oder Sportausrüstung gelten gesonderte Tarife. Kinderwagen und Mobilitätshilfen sind von den neuen Bestimmungen ausgenommen. Als Begründung für die Einführung der Gebühren nannte Flixtrain die effizientere Nutzung der Abstellflächen in den Waggons. Das Unternehmen verfolgt damit eine Strategie, die bereits von vielen Fluggesellschaften praktiziert wird, bei der für Zusatzleistungen extra bezahlt werden muß. Interessanterweise bleiben im Angebot der Schwestermarke Flixbus größere Gepäckstücke im Fahrpreis inbegriffen, was zu unterschiedlichen Regelungen innerhalb desselben Konzerns führt. Mit dieser Entscheidung positioniert sich Flixtrain ähnlich wie einige seiner Mitbewerber, die ebenfalls auf Zusatzkosten für Gepäck setzen, um die Grundpreise niedrig zu halten. Die deutsche Deutsche Bahn hat hingegen in ihren Tarifen bisher keine separaten Gepäckgebühren. Die neuen Regelungen von Flixtrain könnten dazu führen, daß Reisende ihre Wahl zwischen den Anbietern stärker

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Schiffsreisen auf dem Göta-Kanal: Reiseveranstalter Atiworld veröffentlicht Programm für 2026

Der Reiseveranstalter Aviation & Tourism International (Atiworld) hat sein Programm für die Saison 2026 für Fahrten auf dem Göta-Kanal im Süden Schwedens veröffentlicht. Die Reisen dauern zwischen zwei und sechs Tagen und bieten ein entschleunigendes Erlebnis auf den historischen Wasserwegen. Der Göta-Kanal, der 1832 eröffnet wurde und sich über eine Länge von 190 Kilometern erstreckt, verbindet Stockholm und Göteborg und führt durch 58 Schleusen sowie über die beiden größten Seen Schwedens, den Vättern und den Vänern. Gäste reisen an Bord von historischen Schiffen, darunter die „MS Juno“ (Baujahr 1874), die als das älteste Kreuzfahrtschiff der Welt gilt, das noch in Betrieb ist. Ergänzt wird die Flotte durch die „MS Wilhelm Tham“ (Baujahr 1912) und die „MS Diana“ (Baujahr 1923). Alle Schiffe sind bis ins kleinste Detail restauriert und bieten neben kulinarischer Verpflegung auch tägliche Informationsveranstaltungen in deutscher Sprache. Atiworld-Gründer Jürgen Kutzer beschreibt die Fahrten als ein „authentisches“ und „aus der Zeit gefallenes“ Reiseerlebnis, das ein gehobenes Niveau mit dem Komfort des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts verbinde. Das vollständige Programm für 2026 bietet verschiedene Reisevarianten an, von einer zweitägigen Mini-Kanal-Reise bis zur sechs Tage dauernden Großen Schweden-Reise. Die Mini-Kanal-Reise ist bereits ab 585 Euro pro Person in der Doppelkabine buchbar. Zusätzlich zu den Kanalreisen offeriert Atiworld die Möglichkeit, die Reise mit An- und Abreisepaketen, einschließlich Flug und Hotel, zu kombinieren. Beliebt ist auch die Verbindung der Kanalreise mit Aufenthalten in den nordischen Metropolen Stockholm, Göteborg und Oslo. Interessenten können den neuen Flyer des Veranstalters kostenfrei anfordern. Das Programm beinhaltet

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Embraer bietet Starlink-Internet für Geschäftsflugzeuge an

Der brasilianische Flugzeughersteller Embraer wird in Zusammenarbeit mit Nextant Aerospace eine Starlink-Konnektivitätslösung als Nachrüstlösung für seine Geschäftsflugzeuge anbieten. Das neue Angebot richtet sich zunächst an die Kunden der Modelle Praetor 600, Praetor 500, Legacy 500 und Legacy 450. Die Zulassung der US-Luftfahrtbehörde FAA für die Praetor 500 und Legacy 450 Flotte liegt bereits vor. Die Zertifizierung für die Praetor 600 und Legacy 500 wird im dritten Quartal 2025 erwartet, gefolgt von der brasilianischen Behörde ANAC im vierten Quartal 2025 und der europäischen EASA im ersten Quartal 2026. Die Starlink-Technologie nutzt ein Netzwerk von Satelliten in einer niedrigen Erdumlaufbahn, um eine schnelle Internetverbindung mit geringer Latenz zu ermöglichen. Diese Konnektivität soll auch über abgelegenen Landschaften und Ozeanen funktionieren. Mit einer Latenzzeit von weniger als 99 Millisekunden unterstützt das System anspruchsvolle Anwendungen wie Videokonferenzen in 4K-Auflösung, Online-Spiele und VPN-Zugänge. Marsha Woelber, Vizepräsidentin für Kundenservice bei Embraer Executive Jets, betonte, daß diese Initiative das Engagement des Unternehmens für ein vernetztes Flugerlebnis unterstreiche. Die Zusammenarbeit wird auch auf die Phenom 300 Jets ausgeweitet, für die die Starlink-Nachrüstlösung voraussichtlich im vierten Quartal 2025 verfügbar sein wird. Flexjet, der größte Betreiber der Praetor-Flotte weltweit, plant, alle seine Maschinen mit der neuen Technologie auszustatten. Die Installation der Nachrüstlösung wird über das weltweite Servicenetz von Embraer mit neun Standorten unterstützt. Die Praetor-Modelle gelten als die modernsten und reichweitenstärksten Jets ihrer Klasse. Die Praetor 500 kann interkontinentale Distanzen von 6.186 Kilometern zurücklegen, während die Praetor 600 eine Reichweite von 7.441 Kilometern besitzt und Nonstop-Flüge von London nach New York

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Swiss-Erstflug des ersten Airbus A350 in Toulouse

Die Schweizer Fluggesellschaft Swiss International Air Lines hat am Mittwoch, den 6. August 2025, einen bedeutenden Meilenstein in der Modernisierung ihrer Langstreckenflotte erreicht. Der erste Airbus A350-900 mit dem Namen „Lausanne“ startete um 11:27 Uhr vom Flughafen in Toulouse zu seinem Erstflug. Während des mehrstündigen Testfluges prüfen Spezialisten von Airbus die Aerodynamik, die Steuerung, die Kabinensysteme sowie weitere technische Komponenten. Das Flugzeug mit der Seriennummer MSN 737 ist das erste von insgesamt zehn bestellten Maschinen dieses Typs, die bis 2031 ausgeliefert werden sollen. Dieser Erstflug markiert den Beginn eines umfassenden Testprogramms, das bereits mit Bodenprüfungen und einem simulierten Startabbruch bei hoher Geschwindigkeit begonnen hat. Die Testflüge dienen dazu, die zentralen Sicherheitssysteme des Flugzeugs wie Fahrwerk, Treibstoffsysteme und Elektronik zu überprüfen und die Zuverlässigkeit zu gewährleisten. Erst nach Abschluß dieser Tests und der formellen Übergabe an Swiss Anfang Oktober 2025 wird das Flugzeug die Schweizer Kennzeichnung HB-IFA erhalten. Bis dahin fliegt die Maschine unter der französischen Registrierung F-WZHI. Die neuen Airbus A350-900 werden die alternden Airbus A340-300 und einige der Airbus A330-300 der Swiss-Flotte ersetzen. Die Flugzeuge werden mit der neuen „Swiss Senses“-Kabine ausgestattet sein, die ein neues Kabinenkonzept mit einem stärkeren Fokus auf den Komfort der Reisenden verspricht. Die erste Langstreckendestination des neuen A350 wird voraussichtlich Boston in den Vereinigten Staaten sein. Die Fluggesellschaft plant, die ersten Flüge ab Januar 2026 anzubieten. Der neue A350 wurde von Airbus in den letzten Monaten in Toulouse fertiggestellt, einschließlich der Montage von Rumpf, Flügeln und Triebwerken. Das Flugzeug trägt eine spezielle Lackierung mit

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Edelweiss tauft zweiten Airbus A350 auf den Namen „Piz Palü“

Die Schweizer Fluggesellschaft Edelweiss hat am Mittwoch ihren zweiten Airbus A350 am Flughafen Zürich feierlich auf den Namen „Piz Palü“ getauft. Damit trägt das moderne Langstreckenflugzeug den Namen eines imposanten Gipfels im Engadin. Bereits der erste Airbus A350, der im März in die Flotte aufgenommen wurde, erhielt den Namen „Piz Bernina“. Die Namensgebung unterstreicht die traditionelle Praxis von Edelweiss, ihre Flugzeuge nach Schweizer Regionen, Ortschaften oder Bergen zu benennen, die in Verbindung mit der Alpenblume Edelweiss stehen. David Birrer, der Chief Operating Officer von Edelweiss, hob hervor, daß der Airbus A350 eine „neue Ära“ für die Fluggesellschaft einläute, da er besonders komfortabel und effizient sei. Die Wahl eines weiteren Namens aus dem Engadin sei kein Zufall, da die Region für natürliche Schönheit und Weitblick stehe – Eigenschaften, die auch das neue Flugzeug verkörpere. Die symbolische Namensgebung soll zudem die tiefe Verwurzelung der Airline mit ihrer Heimat betonen. Die Namensgebung wurde auch in der Region Engadin positiv aufgenommen. Emilio Bianchi, Verwaltungsrat von Corvatsch Diavolezza Lagalb, äußerte seinen Stolz darüber, daß ein weiteres Flugzeug den Namen eines Engadiner Gipfels trägt. Als Zeichen der Wertschätzung überreichte die Region Edelweiss ein Bild des Piz Palü vom Naturfotografen Romano Salis. Die Flugzeuge der Edelweiss werden oft nach Schweizer Orten oder bekannten Bergen getauft, um die Verbundenheit mit der Heimat zu demonstrieren. Der Airbus A350 „Piz Palü“ wird auf den Langstreckenrouten von Edelweiss eingesetzt und fliegt dabei Reisende zu verschiedenen Zielen weltweit. Die Flotte der Edelweiss besteht derzeit aus Maschinen der Typen Airbus A320, Airbus A340

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Sicherheitslücke bei Swiss: Unbefugter Zugriff auf Pilotendaten

Die Fluggesellschaft Swiss International Air Lines hat eine Sicherheitslücke geschlossen, durch die sensible Personaldaten aus Piloten-Assessments über einen Zeitraum von rund zwei Monaten unberechtigt zugänglich waren. Ein interner Fehler bei den Berechtigungseinstellungen der Datenablage war die Ursache für das Datenleck, von dem Bewerbungsunterlagen, Testergebnisse und Gutachten betroffen waren. Das Unternehmen wurde am 1. August von einem Mitarbeiter auf den Vorfall aufmerksam gemacht und sperrte den Zugriff umgehend. Laut Swiss waren rund 70 Zugriffe auf die Daten zu verzeichnen. Betroffen waren ehemalige Piloten-Bewerber sowie externe Personen, für die Swiss im Auftrag von Partnerfirmen Assessments durchgeführt hatte. Die Fluggesellschaft betonte, daß keine Passagierdaten oder Daten anderer Mitarbeiter gefährdet waren. Das Unternehmen sprach von einem menschlichen Versehen eines Mitarbeiters und entschuldigte sich für den Vorfall. Es stellte klar, daß es sich nicht um einen Hackerangriff handelte. Nach Bekanntwerden des Datenlecks hat Swiss die betroffenen Daten auf eine andere, sichere Plattform verschoben, verschlüsselt und mit zusätzlichen Schutzmaßnahmen versehen. Die Personen, die auf die Daten zugegriffen haben, wurden kontaktiert und aufgefordert, diese zu löschen. Auch die zuständigen Datenschutzbehörden und Partnerorganisationen wurden zeitnah informiert. Swiss hat den Vorfall genau analysiert und leitet konkrete Maßnahmen ab, um solche Fehler in Zukunft zu vermeiden. Das Unternehmen versicherte, die Prozesse zum Schutz sensibler Daten zu überprüfen und zu stärken. Datenpannen, wie sie auch bei anderen Unternehmen immer wieder vorkommen, sind oft auf menschliche Fehler oder fehlerhafte Konfigurationen in komplexen Systemen zurückzuführen. Der Fall bei Swiss zeigt, wie wichtig regelmäßige Überprüfungen der Zugriffsberechtigungen sind, um die Vertraulichkeit von Personalinformationen zu

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Cathay Pacific stärkt Flotte mit weiterer Boeing 777-9 Bestellung

Die in Hongkong ansässige Cathay Pacific Airways hat ihre Flottenmodernisierung weiter vorangetrieben und 14 zusätzliche Langstreckenflugzeuge des Typs Boeing 777-9 bestellt. Mit dieser neuen Order, die die Ausübung einer bestehenden Kaufoption darstellt, erhöht sich die Gesamtzahl der fest bestellten Maschinen dieses Typs auf 35. Die Auslieferungen sollen in den kommenden Jahren beginnen und sich bis 2034 erstrecken. Damit wird Cathay Pacific der größte Betreiber der Boeing 777-9 in der Region Asien-Pazifik. Die Bestellung ist Teil der Unternehmensstrategie, das Drehkreuz Hongkong als globalen Knotenpunkt weiter zu stärken und die Flotte zu erneuern. Dies erklärte Ronald Lam, der Geschäftsführer der Cathay Group, in einer Mitteilung. Die Boeing 777-9, das größte zweistrahlige Passagierflugzeug der Welt, soll dazu beitragen, die Kapazitäten auf den Langstreckenverbindungen auszubauen und die Wettbewerbsfähigkeit der Fluggesellschaft zu sichern. Das Flugzeugmodell verfügt über eine Reichweite von 13.510 Kilometern. Boeing, der Hersteller der Maschinen, wertet den Auftrag als Bestätigung für die Marktstärke der 777X-Familie. Weltweit liegen derzeit mehr als 550 Bestellungen für die 777X vor. Allerdings hatte das Programm in den vergangenen Jahren mit erheblichen Verzögerungen zu kämpfen. Die Erstauslieferung, deren ursprünglicher Termin im Jahr 2019 lag, wurde mehrfach verschoben und wird nun von Boeing frühestens im zweiten Halbjahr 2026 erwartet. Lufthansa soll als Erstkundin die erste Maschine erhalten. Cathay Pacific hatte im vergangenen Jahr auch 30 Flugzeuge des Typs Airbus A330neo bestellt, um ältere A330-300 zu ersetzen. Mit diesen strategischen Investitionen in ihre Flotte unterstreicht die Cathay Group ihre Absicht, die Position Hongkongs als wichtiges internationales Luftfahrtzentrum zu festigen und das

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Iberia leitet Untersuchung nach antisemitischem Vorfall ein

Die spanische Fluggesellschaft Iberia hat eine interne Untersuchung eingeleitet, nachdem handschriftliche antisemitische Parolen auf den Essensverpackungen jüdischer Passagiere auf einem Flug von Buenos Aires nach Madrid entdeckt wurden. Auf den als koscher gekennzeichneten Mahlzeiten befand sich unter anderem die Aufschrift „Free Palestine“. Ein Foto der Verpackung wurde von der jüdischen Dachorganisation Argentiniens, Daia, veröffentlicht, die eine umfassende Aufklärung des Vorfalls forderte. Iberia bestätigte den Vorfall und erklärte, die Flugzeugbesatzung habe umgehend auf die Beschwerden reagiert und den Kapitän informiert. Dieser habe sich daraufhin persönlich bei den betroffenen Reisenden entschuldigt. Die Airline teilte mit, sie lehne jede Form von Diskriminierung und Haßrede ab und arbeite eng mit ihren Catering-Dienstleistern zusammen, um die Verantwortlichen zu ermitteln. Die Untersuchung konzentriert sich darauf, wie die Aufschriften auf die Mahlzeiten gelangen konnten. Solche Vorfälle sind in der Luftfahrtindustrie, insbesondere in den letzten Jahren, vermehrt aufgetreten. Fluggesellschaften und die Sicherheitsbehörden an Flughäfen haben ihre Protokolle verschärft, um solche Vorkommnisse zu verhindern. Die Catering-Firmen, die Mahlzeiten für Fluggesellschaften zubereiten, unterliegen strengen Sicherheits- und Qualitätskontrollen, um sicherzustellen, daß die Lebensmittel intakt und unverändert ausgeliefert werden. Die jüdische Dachorganisation Argentiniens Daia hat den Vorfall scharf verurteilt und die schnelle Reaktion von Iberia gelobt, fordert aber gleichzeitig weitreichende Konsequenzen. Es ist noch unklar, ob die Aufschriften von einem Mitarbeiter der Catering-Firma oder von einem anderen Angestellten stammen. Der Vorfall unterstreicht die Sensibilität in Bezug auf politische und religiöse Themen in der internationalen Reisebranche.

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