Newsticker

Weitere Artikel aus der Rubrik

Newsticker

Erhebliche Gebührenerhöhung am Flughafen Amsterdam-Schiphol belastet Airlines

Der Flughafen Schiphol in Amsterdam plant, die Nutzungsgebühren für Fluggesellschaften bis 2027 um insgesamt 37 Prozent zu erhöhen. Diese Maßnahme soll die pandemiebedingten Verluste der Betreiberin Schiphol Group sowie Inflations- und Zinssteigerungen der letzten Jahre ausgleichen. Die Erhöhung der Gebühren beginnt 2025 mit 41 Prozent, gefolgt von 5 Prozent im Jahr 2026 und einer weiteren Anpassung von -7,5 Prozent im Jahr 2027. Die Airlines sollen 2027 pro abreisenden Passagier etwa 15 Euro mehr zahlen als 2024. Laut Schiphol Group sind diese erhöhten Einnahmen für Investitionen in die Infrastruktur und Servicequalität vorgesehen, darunter eine geplante Summe von sechs Milliarden Euro. Die Betreiberin kündigte zudem neue Regelungen an, die leisere und emissionsärmere Flugzeuge fördern sollen, indem ältere Modelle stärker belastet werden und besonders laute Flugzeugtypen ab 2025 vollständig verbannt sind. Auch für Nachtflüge sind künftig höhere Gebühren fällig. Die niederländische Fluggesellschaft KLM kritisiert die Erhöhung scharf und bezeichnet sie als „unvernünftig und unklug“. Die Airline betont, dass die zusätzliche finanzielle Belastung die Rolle Amsterdams als Drehkreuz und die internationale Anbindung der Niederlande gefährden könnte. Schiphol Group verweist indes auf eine freiwillige Zahlung von 100 Millionen Euro, die den Anstieg der Gebühren abfedern soll.

weiterlesen »

Ryanair kritisiert geplante Steuererhöhungen in UK und Frankreich

Die Fluggesellschaft Ryanair hat die Erhöhungen der Luftverkehrssteuern in Großbritannien und Frankreich heftig kritisiert. Im Vereinigten Königreich soll die Air Passenger Duty (APD) für Kurzstreckenflüge ab 2025 um zwei Pfund steigen. Ryanair-Chef Michael O’Leary befürchtet, dass dies die Attraktivität des Landes für Touristen und Fluggesellschaften beeinträchtigen könnte, insbesondere an kleineren Flughäfen, und kritisiert, dass die Steuererhöhung der Wachstumsstrategie der Regierung widerspreche. Der Billigfluganbieter erwägt, seine Kapazitäten in Großbritannien um bis zu zehn Prozent zu reduzieren. In Frankreich plant die Regierung eine Erhöhung der „taxe de solidarité“ um 260 Prozent. Laut Ryanair-Vorstand Eddie Wilson könnte dies das Wachstum des Luftverkehrs weiter schwächen und Fluggesellschaften zur Abwanderung in andere Länder bewegen, die Steuersenkungen oder -abschaffungen anbieten. Ryanair fordert die Regierungen beider Länder auf, die Steuererhöhungen rückgängig zu machen, um Tourismus und Wettbewerbsfähigkeit zu fördern.

weiterlesen »

Einspruch von Spirit und Frontier gegen DOT-Entscheidung zu Slots am Washington National

Spirit Airlines und Frontier Airlines haben beim US-Verkehrsministerium (DOT) Einspruch gegen die vorläufige Entscheidung eingelegt, ihnen keine zusätzlichen Start- und Landezeiten (Slots) am Washington National Airport (DCA) zuzuweisen. Die Slots wurden stattdessen größeren Fluggesellschaften wie Alaska Airlines, American, Delta, Southwest und United Airlines zugeteilt. Das DOT hatte zuvor ein Verfahren zur Vergabe von fünf täglichen Slot-Paaren für den DCA ausgeschrieben. Die Slot-Zuteilung sollte dabei den Wettbewerb und die Nonstop-Verbindungen zu unterversorgten Städten fördern. Spirit und Frontier hatten sich für Routen nach San José und San Juan beworben, erfüllten nach DOT-Entscheidung jedoch nicht die Anforderungen an „Limited Incumbent Carrier“. Spirit und der Flughafen San José argumentieren, dass das DOT mit dieser Entscheidung den Wettbewerb einschränkt und damit gegen das Ziel der FAA Reauthorisation Act 2024, Sektion 502, verstößt. Laut Spirit werde das Angebot im DCA damit überwiegend von den großen US-Fluggesellschaften kontrolliert, die bereits 90 Prozent der Slots dort betreiben. Frontier äußerte zudem rechtliche Bedenken und wies darauf hin, dass Alaska Airlines durch die Partnerschaft mit American Airlines bereits ausreichenden Zugang zum DCA habe. Eine Entscheidung des DOT zu den Einsprüchen steht noch aus.

weiterlesen »

ITA Airways startet Direktverbindung zwischen Dubai und Rom

ITA Airways hat eine tägliche Nonstop-Verbindung zwischen Dubai und Rom Fiumicino eröffnet und damit ihre erste Route in die Vereinigten Arabischen Emirate eingeführt. Die neue Strecke wird mit dem treibstoffeffizienten Airbus A321neo betrieben, der Business-, Premium-Economy- und Economy-Klassen bietet. Mit diesem Schritt strebt die Fluggesellschaft an, ihre Präsenz im Nahen Osten zu stärken und das Wachstum in der Region voranzutreiben. Der Eröffnungsflug wurde am Dubai International Airport im Beisein italienischer und emiratischer Vertreter gefeiert. Diese unterstrichen das Potenzial der neuen Route, sowohl den Tourismus als auch den Handel zwischen Italien und den VAE zu fördern. Die neue Verbindung nach Dubai fügt sich in die Strategie von ITA Airways ein, eine umweltfreundliche Flotte aufzubauen und gleichzeitig das Streckennetz auszuweiten. Die Fluggäste haben nun über den Hub in Rom Zugang zum umfassenden europäischen und internationalen Netzwerk der Airline. Zudem hat ITA Airways angekündigt, im Winterflugplan 2024/25 neue Langstreckenrouten nach Bangkok und auf die Malediven aufzunehmen.

weiterlesen »

Easyjet erweitert Prager Streckennetz um Direktverbindung nach Liverpool

Die britische Fluggesellschaft Easyjet hat ihr Streckennetz ab Prag um eine neue Direktverbindung nach Liverpool ergänzt, die dreimal wöchentlich – montags, mittwochs und freitags – angeboten wird. Die Flugpreise für die Strecke beginnen bei 819 CZK. Die Einführung dieser Route ist Teil einer umfassenderen Expansion der Fluggesellschaft in Prag, bei der Easyjet im vergangenen Jahr das Streckennetz verdreifacht hat und mittlerweile 21 Ziele in sieben europäischen Ländern anbietet. In diesem Jahr eröffnete Easyjet unter anderem Verbindungen zwischen Prag und den britischen Städten Birmingham und Glasgow sowie zu weiteren Zielen in Frankreich, Spanien und Italien. Bei der Eröffnung der Liverpool-Route hob Ali Gayward, Landesmanagerin für Großbritannien bei Easyjet, die Bemühungen der Fluggesellschaft hervor, ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und ein breites Streckennetz ab Prag anzubieten. Der Flughafen Prag unterstützte die Feierlichkeiten zur Streckeneröffnung mit kleinen Geschenken für die ersten Passagiere.

weiterlesen »

Etihad Airways bringt Airbus A380 zurück auf die Strecke nach Paris

Etihad Airways hat die Rückkehr ihres Airbus A380 auf der Strecke zwischen Abu Dhabi und Paris-Charles-de-Gaulle gefeiert und damit das Angebot für Fluggäste zwischen den Vereinigten Arabischen Emiraten und Frankreich weiter ausgebaut. Der A380, bekannt für die luxuriöse Drei-Zimmer-Suite „The Residence“ und exklusive Lounges für Premium-Passagiere, bietet eine Kapazitätserhöhung von 31 Prozent auf dieser Verbindung. Ab Januar 2025 plant Etihad zudem den Einsatz eines Boeing 787-9 Dreamliners, wodurch das wöchentliche Sitzplatzangebot auf knapp 5.000 ansteigt. Zusätzlich bietet Etihad den Passagieren mit ihrem Abu Dhabi Stopover-Programm die Möglichkeit, die Hauptstadt der VAE kostenlos kennenzulernen. Der verstärkte Einsatz auf dieser Strecke spiegelt eine steigende Nachfrage wider und unterstreicht die enge Beziehung zwischen den Emiraten und Frankreich.

weiterlesen »

Finnair plant Neuverteilung ihrer A330-Kapazitäten nach Ende der Qatar-Kooperation

Finnair wird die Kapazität ihrer A330-300-Flotte nach Beendigung ihrer Vereinbarung mit Qatar Airways im Januar 2025 neu zuweisen. Bisher bediente die finnische Fluggesellschaft mit diesen Maschinen Verbindungen zwischen Helsinki und den Drehkreuzen Stockholm, Kopenhagen und Doha. Die im August 2022 gestartete Zusammenarbeit sollte die Netzwerkstrategie von Finnair stabilisieren, nachdem der russische Luftraum für viele Asien-Routen geschlossen wurde. Trotz der Beendigung der Partnerschaft bleiben Codeshare-Flüge zwischen Finnair und Qatar Airways bestehen. Laut CEO Turkka Kuusisto wird Finnair zwei der A330-300 auf eigene Strecken verlagern. Der Einsatz der Großraumjets ist für beliebte Ziele wie Miami und Dubai angedacht. Finnairs Flotte umfasst insgesamt acht A330-300 und siebzehn A350-900, von denen einige auch an andere Fluggesellschaften wie Qantas im Rahmen von Wet-Lease-Vereinbarungen verliehen sind. Qantas nutzt derzeit zwei Finnair A330 für Flüge von Sydney nach Singapur und Bangkok, eine Kooperation, die bis 2029 laufen soll. Finnair plant außerdem, sein Langstreckennetz für die Sommersaison 2025 weiter auszubauen und Flüge zu den US-Zielen Chicago, Dallas, Seattle und Los Angeles sowie zu den japanischen Städten Nagoya und Osaka und nach Shanghai anzubieten.

weiterlesen »

LOT nimmt Direktverbindung zwischen Warschau und Larnaka wieder auf

LOT Polish Airlines hat am 28. Oktober die Nonstopflüge zwischen Warschau und Larnaka erneut aufgenommen. Die Route wird zunächst viermal wöchentlich während der Wintersaison bedient und ab Sommer 2025 auf sechs wöchentliche Flüge ausgebaut. Die Wiederaufnahme des Fluges spiegelt die wachsende Nachfrage polnischer Touristen nach Zypern wider, das im Jahr 2023 laut dem zypriotischen Statistikamt den drittgrößten Tourismusmarkt des Inselstaats ausmachte. Am Eröffnungsflug nahmen führende Vertreter von LOT und des Warschauer Chopin-Flughafens teil, wo die Feierlichkeiten stattfanden. Die Flugzeit zwischen den beiden Städten beträgt etwa dreieinhalb Stunden, was eine effiziente Reiseplanung für Urlauber ermöglicht. Maria Kouroupi, Kommunikationsleiterin von Hermes Airports, äußerte sich erfreut über die Rückkehr von LOT nach Zypern und die damit verbundene Möglichkeit, die ganzjährige Anbindung der Insel zu stärken.

weiterlesen »

Gericht bestätigt Entschädigung für KLM-Passagiere nach Flugverzögerung durch Betrunkenen

Ein norwegisches Gericht hat entschieden, daß zwei KLM-Passagiere für eine Flugverzögerung entschädigt werden müssen, die durch einen betrunkenen Passagier verursacht wurde. Der Vorfall ereignete sich im Oktober 2022 auf einem Flug von Stavanger nach Amsterdam. Der betrunkene Passagier, der nach Zeugenaussagen bereits am Flughafen stark alkoholisiert war, durfte zunächst an Bord. Noch vor dem Abflug beschloß die Crew jedoch, ihn aus Sicherheitsgründen aus dem Flugzeug zu entfernen, was zu einer Verzögerung führte. Aufgrund der Verspätung verpassten die betroffenen Passagiere ihre Anschlüsse. Zunächst wies KLM die Forderung nach Entschädigung mit Verweis auf „außergewöhnliche Umstände“ zurück. Doch das Bezirksgericht Romerike und Glåmdal stellte fest, daß die Fluggesellschaft aufgrund des offensichtlichen Zustands des Passagiers diesen frühzeitig hätte von der Beförderung ausschließen müssen. Die Kläger erhielten nun jeweils 1.200 Euro Entschädigung, was gemäß der europäischen Fluggastrechteverordnung (EG 261/2004) bei derartigem Verschulden der Airline vorgesehen ist.

weiterlesen »

Flug BA2237 nach Costa Rica kehrt wegen Wasserlecks nach London zurück

Am 29. Oktober musste der British Airways Flug BA2237 von London-Gatwick nach San José in Costa Rica nach etwa fünf Stunden Flugzeit aufgrund eines technischen Defekts umkehren. Nach Berichten handelt es sich bei der Boeing 777-200 um eine Maschine mit einer maximalen Kapazität von 332 Passagieren. Der Grund für die Umkehr war vermutlich ein Defekt im Trinkwassersystem, der möglicherweise ein Wasserleck auslöste. Nachdem die Crew den Fehler entdeckte, entschied sie sich aus Sicherheitsgründen, den Flug zurück nach London zu leiten. Die Passagiere erreichten anstelle ihres Ziels in Mittelamerika nach insgesamt neun Stunden wieder London. Solche Defekte im Trinkwassersystem von Flugzeugen kommen gelegentlich vor und beeinträchtigen die Flugsicherheit in der Regel nicht schwerwiegend. Dennoch entschied British Airways, die Maschine vorsichtshalber zurückzubringen, um den Defekt am Boden zu beheben und so die Sicherheit aller an Bord zu gewährleisten. Es wurde kein Personenschaden gemeldet, und die Fluggesellschaft sorgte nach Ankunft für die Weiterreise der Passagiere.

weiterlesen »