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Flyone tritt Wizz-Nachfolge an: Eriwan-Wien angekündigt

Die moldawische Fluggesellschaft Flyone erweitert ihr Streckennetz und startet ab April 2026 eine neue Nonstopverbindung zwischen dem Flughafen Wien und Eriwan, der Hauptstadt Armeniens. Der Konkurrenz Wizz Air stellt diese Route ein bzw. bietet sie künftig ab Bratislava an. Der Flugbetrieb startet am 3. April zunächst mit einem wöchentlichen Umlauf. Bereits am 13. April wird die Frequenz auf zwei wöchentliche Flüge erhöht, bevor ab dem 1. Juni dreimal pro Woche zwischen Wien und Eriwan geflogen wird. Die Flugzeiten sehen einen Abflug in Eriwan (Armenien) um 15:40 Uhr und die Ankunft in Wien um 17:30 Uhr vor. Der Rückflug von Wien startet um 18:30 Uhr und erreicht Eriwan um 23:50 Uhr. Flyone setzt auf dieser Strecke voraussichtlich Flugzeuge des Typs Airbus A320 oder A321 ein, welche die Hauptbestandteile ihrer Flotte bilden. Flyone, gegründet im Jahr 2015 mit Hauptsitz am Flughafen Chișinău in Moldawien, bedient sowohl Linien- als auch Charterflüge. Die neue Verbindung nach Wien stärkt die Präsenz der Airline auf dem europäischen Markt und eröffnet Reisenden eine neue Option für Direktflüge in die Kaukasusregion. Eriwan, als wichtiges kulturelles und wirtschaftliches Zentrum Armeniens, wird durch die neue Route besser an Westeuropa angebunden. Bemerkenswert ist der Umstand, dass Flyone mit Flyone Armenia über einen lokalen Ableger verfügt, der jedoch selbst nicht in die Europäische Union fliegen darf. Hintergrund ist, dass dieser Carrier auf der berühmt-berüchtigten schwarzen Liste der EU zu finden ist. Das hängt damit zusammen, dass seit dem Jahr 2010 sämtliche Airlines mit Zertifikaten, die von der Zivilluftfahrtbehörde Armeniens ausgestattet sind, gebannt

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Flughafen Budapest fertigt erstmals 19 Millionen Passagiere ab

Der internationale Flughafen Ferenc Liszt in Budapest hat noch vor Jahresende einen historischen Meilenstein erreicht: Am 9. Dezember wurde der 19-millionste Passagier des Jahres abgefertigt. Dies markiert einen neuen Rekord in der 75-jährigen Geschichte des Flughafens und unterstreicht seine Position als einer der dynamischsten Verkehrsknotenpunkte in der Region. Im Vorjahr lag das Passagieraufkommen noch bei 17,6 Millionen Reisenden. Das Wachstum war im gesamten Jahresverlauf stark, wobei der Flughafen seit April durchgehend über 1,5 Millionen Passagiere pro Monat zählte und einen besonders starken Herbst mit durchschnittlich 1,8 Millionen Reisenden verzeichnete. Der 19-millionste Gast landete an Bord eines Fluges der Scandinavian Airlines (SAS) und wurde von Vertretern des Flughafens, der Fluggesellschaft und der ungarischen Tourismusorganisation Visit Hungary feierlich begrüßt. Der Flughafen Budapest gehört zum globalen Netzwerk von VINCI Airports, was nach Angaben des Betreibers wesentlich zur dynamischen Entwicklung beiträgt. François Berisot, CEO des Flughafens Budapest, betonte, dass die wachsende Attraktivität Ungarns als Reiseziel, die Strategie zur Diversifizierung der Fluggesellschaften und das Partnernetzwerk von VINCI Airports die Haupttreiber des Wachstums seien. Die kontinuierliche Weiterentwicklung der Flughafeninfrastruktur sei notwendig, um die Kapazität an das steigende Passagieraufkommen anzupassen und ein optimales Reiseerlebnis zu sichern. Olivér Csendes, CEO von Visit Hungary, sah in den Rekordzahlen eine Bestätigung für die erfolgreichen, datengestützten Kampagnen zur Steigerung der internationalen Attraktivität Ungarns. Auch die Partnerfluggesellschaft SAS wertete das Wachstum positiv. Henrik Winell, Vice President Network bei SAS Scandinavian Airlines, hob das Vertrauen der ungarischen Reisenden hervor und verwies auf die verstärkte Präsenz der Fluglinie in Budapest. SAS erhöht die Verbindung

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Flughafen Berlin Brandenburg spendet 10.000 Euro an lokale Vereine

Die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB) hat in der Vorweihnachtszeit insgesamt 10.000 Euro an gemeinnützige Organisationen und Vereine in der Nachbarschaft des Flughafens BER gespendet. Die Mittel sollen es den lokalen Initiativen ermöglichen, konkrete Projekte umzusetzen, die das Leben in der Region bereichern. Die symbolischen Schecks wurden am 8. Dezember von FBB-CEO Aletta von Massenbach und dem Umlandbeauftragten Christian Franzke übergeben. Die Spendenaktion, die unter dem Motto „Gemeinsam Gutes tun“ stand, richtete sich an Vereine und Organisationen im Umland, die sich mit ihren Weihnachtswünschen bewerben konnten. Die Resonanz auf den Aufruf war groß: Bis zum Teilnahmeschluss gingen mehr als 120 Bewerbungen ein, welche die Vielfalt des ehrenamtlichen Engagements in der Region widerspiegelten. Per Losverfahren wurden zehn Organisationen ausgewählt, die jeweils 1.000 Euro erhielten. Unter den Begünstigten finden sich Initiativen aus dem Sport-, Bildungs- und sozialen Bereich. Die Spenden ermöglichen beispielsweise dem Förderverein der Wilhelm-Busch-Grundschule den Kauf mobiler Fußballwände und dem Löschzug Mittenwalde-Mark die Anschaffung von Allwetterjacken für die Jugendfeuerwehr. Auch Vereine wie der SV Lokomotive Rangsdorf (Handball-Jugend) und der VfL Lichtenrade (Turnerinnen) sowie Kitas und Abenteuerspielplätze profitieren von der finanziellen Unterstützung. Aletta von Massenbach betonte, die Spenden seien ein Dank an die vielen ehrenamtlich engagierten Menschen und Teil des umfassenden Engagements der Flughafengesellschaft in der Region. Die FBB engagiert sich im Rahmen ihrer Umlandarbeit seit vielen Jahren aktiv in der Förderung von Vereinen, Schulen, Kitas und sozialen Projekten im Umfeld des Flughafens. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Unterstützung von Kindern und Jugendlichen in den Bereichen Bildung, Soziales, Kultur und

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Icelandair meldet Rekordmonat im November 2025

Die isländische Fluggesellschaft Icelandair hat im November 2025 ein signifikantes Wachstum verzeichnet und ihren besten Novembermonat in der Unternehmensgeschichte erzielt. Insgesamt beförderte die Airline 347.000 Passagiere, was einer Steigerung von 15 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat entspricht. Besonders dynamisch entwickelte sich der Verkehr ab Island mit einem Plus von 25 Prozent sowie der Transitverkehr über Island, der um 18 Prozent zunahm. Die gestiegene Nachfrage führte zu einer Rekordauslastung für diesen Monat, die bei 83,5 Prozent lag und damit den Anstieg der verfügbaren Kapazitäten übertraf. Präsident und CEO Bogi Nils Bogason führte das starke Ergebnis auf den Fokus des Unternehmens zur Verringerung der saisonalen Abhängigkeit und zur Steigerung der Nachfrage außerhalb der Hauptreisezeit zurück, insbesondere angesichts der Einführung von fünf neuen Zielen im laufenden Winterflugplan. Seit Jahresbeginn beförderte Icelandair insgesamt 4,7 Millionen Passagiere, was einem Zuwachs von acht Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht. Darüber hinaus hob die Fluggesellschaft ihre operative Zuverlässigkeit hervor. Die Pünktlichkeit lag im November bei 88,8 Prozent, eine Verbesserung um 4,1 Prozentpunkte gegenüber 2024. Laut Cirium Analytics wurde Icelandair im Berichtsmonat als pünktlichste Fluggesellschaft in Europa ausgezeichnet – diese Anerkennung erhielt das Unternehmen bereits zum fünften Mal im Jahr 2025. Solche Ergebnisse unterstreichen die Stärke des Streckennetzes und das Engagement der Mitarbeiter. Abseits des Passagiergeschäfts zeigten sich jedoch Rückgänge in anderen Segmenten. Das Leasinggeschäft verzeichnete einen Rückgang der verkauften Blockstunden um drei Prozent. Auch der Frachttransport, gemessen in Frachttonnenkilometern, reduzierte sich um zehn Prozent, was auf eine geringere Menge an Fischexporten zurückgeführt wurde. Icelandair konzentriert sich stark auf

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Flughafen Wien erreicht hohes Niveau in internationaler Kundenorientierung

Der Flughafen Wien wurde vom globalen Flughafenverband Airports Council International (ACI) World mit dem Level 4 der Airport Customer Experience Accreditation ausgezeichnet. Diese Zertifizierung bestätigt die strategische und strukturelle Verankerung von Kundenorientierung und Qualitätsmanagement im gesamten Unternehmensbetrieb. Der Flughafen Wien gehört damit zu einer kleinen, exklusiven Gruppe von Flughäfen in Europa, welche diesen hohen internationalen Standard erreicht haben. Die ACI Customer Experience Accreditation ist ein weltweit anerkanntes Programm, das die Kundenorientierung von Flughäfen in fünf Entwicklungsstufen bewertet, von ersten Initiativen bis zur vollständigen Integration. Mit Level 4 beweist der Flughafen Wien, dass Kundenorientierung nicht nur eine Absichtserklärung ist, sondern in allen Bereichen strukturell umgesetzt und kontinuierlich weiterentwickelt wird. In Europa haben aktuell nur der Flughafen Istanbul (mit dem höchsten Level 5) und der Malta International Airport (ebenfalls Level 4) eine vergleichbare oder höhere Stufe erreicht. Wien ist damit der einzige Flughafen seiner Größenordnung auf dem Kontinent, der dieses Level 4 trägt. Vorstand Mag. Julian Jäger von der Flughafen Wien AG hob die Auszeichnung als ein Signal für die weltweit hohen Qualitätsstandards des Standorts hervor und dankte den Mitarbeitern als Rückgrat der Servicekultur. Grundlage für die Zertifizierung sind zahlreiche Maßnahmen entlang der gesamten Reisekette: Dazu gehören die systematische Auswertung von Kundenfeedback, Prozessanalysen, gezielte Schulungen der Mitarbeiter und Terminalbegehungen, um ein einheitliches Serviceverständnis bei allen am Flughafen tätigen Partnerunternehmen zu fördern. Diese kontinuierlichen Verbesserungsprozesse sichern das Erreichen und Halten des Top-Niveaus. Die strategische Weiterentwicklung des Passagiererlebnisses wird durch hohe Investitionen unterstützt. Die aktuell laufende Süderweiterung des Terminal 3 ist hierbei ein zentrales

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Billa eröffnet vollautomatisierten Markt am Salzburger Flughafen

Die Handelskette Billa hat am Salzburger Flughafen W. A. Mozart eine neue, vollautomatisierte Selbstbedienungsfiliale unter dem Namen Billa Box in Betrieb genommen. Auf einer Verkaufsfläche von knapp 60 Quadratmetern bietet der Markt über 1.100 verschiedene Artikel an, darunter Fertiggerichte, Snacks und Produkte des täglichen Bedarfs. Die Billa Box ist täglich von 06:00 bis 23:00 Uhr geöffnet und passt ihre Betriebszeiten an jene des Flughafens an, was auch den Einkauf an Sonn- und Feiertagen ermöglicht. Das innovative Konzept ist ein weiterer Schritt des REWE-Konzerns, zu dem Billa gehört, in Richtung moderner und flexibler Nahversorgung. Der Zutritt zum Markt erfolgt ausschließlich mittels Bankomatkarte, die am Eingang gescannt wird. Der Bezahlvorgang wird über Self-Checkout-Kassen abgewickelt, an denen die Kunden ihre Waren selbst scannen und anschließend bargeldlos per Bankomat- oder Kreditkarte bezahlen. Billa reagiert damit auf den Trend zu kompakten, personalunabhängigen Verkaufsstellen, die insbesondere an stark frequentierten Verkehrsknotenpunkten oder in urbanen Gebieten außerhalb der üblichen Ladenöffnungszeiten eine Versorgungslücke schließen sollen. Vergleichbare Konzepte gibt es auch von anderen Handelsketten und im Ausland. Flughafengeschäftsführerin Bettina Ganghofer hob bei der Eröffnung die Bedeutung der neuen Einrichtung für Passagiere, Flughafenmitarbeiter und Anwohner hervor. Die Billa Box ergänze das bestehende Angebot am Standort perfekt, insbesondere durch die erweiterten Öffnungszeiten. Auch für Kunden, die nur schnell eine Besorgung erledigen möchten, stehen drei Kurzzeitparkplätze mit 30 Minuten kostenloser Parkdauer direkt vor dem Markt zur Verfügung. Die Eröffnung wurde von den Salzburger Brauchtumsperchten begleitet, die zu den ersten Besuchern der neuen Filiale zählten. Die neue Billa Box am Salzburg Airport unterstreicht die

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Lifecard-Travel-Assistance wählt Ergo Reiseversicherung als neuen Risikoträger

Die Lifecard-Travel-Assistance Gesellschaft für Reiseschutz mbH (LTA) hat eine neue strategische Kooperation bekannt gegeben und arbeitet seit dem 1. Dezember 2025 langfristig mit der Ergo Reiseversicherung AG zusammen. Dieser Schritt bedeutet eine Neuausrichtung der Risikoträgerschaft des Reiseschutzspezialisten. Ziel der Partnerschaft ist es, die Produktpalette weiterzuentwickeln und die Markteinführung von Innovationen zu beschleunigen. Für LTA-Geschäftsführer Dr. Michael Dorka ist die Ergo ein starker Partner, der Wachstum und Serviceorientierung konsequent unterstützen soll. Die LTA sieht sich in der Pflicht, Reisenden regelmäßig verbesserte und zeitgemäße Versicherungsprodukte anzubieten. Torsten Haase, Vorstand Vertrieb & Marketing der Ergo Reiseversicherung, betont die Zuverlässigkeit der LTA als langjähriger Spezialist und zeigt sich überzeugt, dass die Kooperation innovative Lösungen für die zukünftigen Anforderungen des Reisemarktes hervorbringen wird. LTA wird weiterhin die Reiseschutzpakete eigenständig konzipieren, von der Produktgestaltung bis zu den internen Serviceprozessen. Dieses Modell soll kurze Innovationszyklen und eine konsequente Ausrichtung auf die Bedürfnisse der Kunden und Vertriebspartner sicherstellen. Mit der Ergo im Rücken strebt LTA den weiteren Ausbau ihrer modernen Produktarchitektur an. Die Ergo Reiseversicherung AG ist ein etablierter und in vielen Bereichen des Touristik- und Vertriebsmarktes breit aufgestellter Versicherer, der bereits zahlreiche Kooperationen mit Reiseveranstaltern und Handelsketten pflegt. Konkret kündigt LTA zum Start der neuen Buchungssaison ein erweitertes Reiseschutz-Paket-Konzept an. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Optimierung der Schadenbearbeitung: LTA plant den Testeinsatz von Künstlicher Intelligenz (KI), um interne Prozesse zu beschleunigen und Mehrwerte für die Kunden zu generieren. Dieser Fokus auf digitale Lösungen ist ein deutliches Zeichen für die Modernisierung des Geschäftsmodells.

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Wizz Air erweitert Streckennetz ab Dortmund um rumänische Stadt Oradea

Die ungarische Fluggesellschaft Wizz Air baut ihr Flugangebot am Dortmund Airport weiter aus und nimmt ab Sommer 2026 eine neue Verbindung nach Oradea in Rumänien auf. Die neue Route wird zweimal wöchentlich, jeweils mittwochs und sonntags, bedient. Der Erstflug ist für den 28. Juni 2026 geplant. Oradea ist damit die neunte rumänische Destination, die von Wizz Air vom Ruhrgebietsflughafen aus angeflogen wird. Die Fluggesellschaft festigt damit ihre Position als wichtiger Partner des Dortmunder Flughafens, von dem aus sie bereits ein umfangreiches Osteuropa-Netzwerk betreibt, das den Schwerpunkt auf Rumänien, Polen und weitere Länder in der Region legt. Oradea, im Westen Rumäniens und nahe der ungarischen Grenze gelegen, gilt als ein kulturelles Zentrum, das besonders für seine Jugendstil-Architektur bekannt ist. Die Stadt lockt Besucher mit prächtigen Barockkirchen, historischen Plätzen und Bauten, die der Stadt den Beinamen „rumänisches Zentrum des Jugendstils“ eingebracht haben. Die fast tausendjährige Burg Oradea bildet das historische Zentrum. Abseits der städtischen Sehenswürdigkeiten bietet die Region um Oradea, insbesondere die nahegelegenen Apuseni-Berge, Möglichkeiten für Outdoor-Aktivitäten wie Wandern. Thermalbäder mit mineralhaltigen Quellen ergänzen das touristische Angebot der Stadt, durch die der Fluss Crișul Repede fließt. Die Erweiterung des Angebots unterstreicht die starke Nachfrage nach Flugverbindungen zwischen Dortmund und Rumänien, die sich in den vergangenen Jahren als wichtiger Verkehrsstrom etabliert hat. Die Destinationen in Rumänien, darunter bereits Städte wie Cluj-Napoca, Timisoara und Sibiu, werden von den Fluggästen aus dem Ruhrgebiet und der umliegenden Region stark frequentiert. Guido Miletic, Leiter Airport Services + Marketing & Sales am Dortmund Airport, betonte, dass das bestehende

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Oberlandesgericht Hamburg untersagt Flightright irreführende Angaben zu Ryanair

Das Hanseatische Oberlandesgericht (OLG) Hamburg hat in einem Urteil vom 5. Dezember eine juristische Entscheidung zugunsten von Ryanair getroffen. Dem sogenannten Fluggastrechte-Dienstleister Flightright wurde es gerichtlich untersagt zu behaupten, dass Kunden bei der Kontaktaufnahme mit dem Kundenservice der Fluggesellschaft auf „Hürden“ stoßen würden. Zudem wurde Flightright dazu verurteilt, offen und transparent den zusätzlichen Anwaltszuschlag von 14 Prozent, den das Unternehmen auf seinen ausgewiesenen Servicepreis erhebt, anzugeben. Diese Entscheidung markiert einen wichtigen Punkt in der Auseinandersetzung zwischen der irischen Billigfluggesellschaft und Unternehmen, die sich auf die Durchsetzung von Entschädigungsansprüchen nach der EU-Verordnung EU261 spezialisiert haben. Das Urteil bestätigt nach Ansicht von Ryanair die Bemühungen, Verbraucher vor irreführenden Geschäftspraktiken und den teils erheblichen Gebühren sogenannter „Claims Chaser“-Firmen zu schützen. Diese Dienstleister, oft auch als Inkassodienstleister oder Rechtsanwaltskanzleien tätig, behalten für ihre Tätigkeit nicht selten einen hohen Prozentsatz der Entschädigung ein. Nach Angaben von Ryanair können diese Gebühren bis zu 40 Prozent eines Anspruchs betragen, beispielsweise bei einem typischen Anspruch von 250 Euro. Ryanair betont daher weiterhin, dass Fluggäste mit berechtigten Entschädigungsansprüchen diese direkt bei der Fluggesellschaft einreichen sollten, um die volle Summe ohne Abzüge zu erhalten. Die Fluggesellschaft hebt hervor, dass Kunden, die den direkten Weg über Ryanair wählen, 100 Prozent ihres zustehenden EU261-Ausgleichsanspruchs erhalten. Dara Brady, ein Sprecher von Ryanair, begrüßte das Urteil des OLG Hamburg. Er merkte an, dass die Entscheidung Flightright daran hindere, Konsumenten mit unzutreffenden Behauptungen über Ryanair und verschleierten Gebühren in die Irre zu führen. Brady bekräftigte, dass Ryanair einen unkomplizierten und transparenten Prozess anbiete, der sicherstelle,

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Flughafen Schiphol reduziert Bodenabfertiger auf drei Unternehmen

Der Amsterdamer Flughafen Schiphol (AMS) hat eine umfassende Umstrukturierung seiner Bodenabfertigungsdienste eingeleitet und zu diesem Zweck am 4. Dezember eine Ausschreibung gestartet, um die Zahl der Anbieter auf drei Unternehmen zu begrenzen. Die ausgewählten Firmen sollen künftig die Gepäckabfertigung sowie alle flugzeugnahen Aufgaben, wie das Be- und Entladen von Flugzeugen und den Betrieb der notwendigen Bodengeräte, übernehmen. Bisher waren sechs Unternehmen für diese Dienstleistungen in Schiphol tätig. Diese Reduktion der Anbieter signalisiert eine Abkehr vom bisher stark wettbewerbsorientierten, offenen Markt hin zu einem kontrollierteren Dienstleistungsstandard und verbesserten Arbeitsbedingungen. Die Maßnahme folgt der Einführung eines branchenweiten Tarifvertrages im Jahr 2023 und einer Entscheidung des Ministeriums für Infrastruktur und Wasserwirtschaft, die auf Initiative des Flughafens hin die Anzahl der Bodenabfertiger limitiert. Ziel ist es, die Betriebsstandards anzuheben und die Effizienz zu steigern. Durch die Begrenzung der Anbieterzahl will der Flughafen Schiphol die Abläufe auf dem Vorfeld rationalisieren und verbessern. Von den verbleibenden Unternehmen wird erwartet, dass sie Bodengeräte gemeinsam nutzen, wodurch Platz eingespart und eine effizientere Organisation ermöglicht wird. Neue Kriterien in der Ausschreibung legen zudem einen starken Fokus auf die Verbesserung der Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiter und die Steigerung der Servicequalität. Passagiere sollen direkt durch kürzere Wartezeiten bei der Gepäckausgabe profitieren. Um die Stabilität der Belegschaft während der Umstellung zu gewährleisten, wurde ein Vertrag zwischen den derzeitigen Abfertigern (Aviapartner, dnata, Menzies, Swissport, Viggo), der Gewerkschaft FNV und Schiphol unterzeichnet. Dieses Abkommen stellt sicher, dass die Beschäftigten ihre Arbeitsplätze und ihre bisherigen Konditionen während des Übergangs behalten. Die Fluggesellschaft KLM, die ihre

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