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Stabile Anzahl sicherheitsrelevanter Ereignisse in der Schweizer Luftfahrt im Jahr 2023

Im Jahr 2023 hat sich die Anzahl der sicherheitsrelevanten Ereignisse, die bei der Schweizerischen Sicherheitsuntersuchungsstelle (SUST) gemeldet wurden, auf einem hohen Niveau stabilisiert. Laut der SUST wurden 1803 Meldungen von Zwischenfällen in der Luftfahrt registriert. Diese Zahl markiert eine Konsolidierung im Vergleich zu den gestiegenen Meldungen der letzten zehn Jahre. Die SUST hat auf die hohe Anzahl an Meldungen und die damit verbundenen Herausforderungen mit verschiedenen Maßnahmen reagiert, um die Kapazitäten zu bewältigen. In vielen Fällen wurden technische Hilfsmittel zur Bewertung der Gefährdung herangezogen. Insgesamt wurden 13 Unfall- und 11 schwere Vorfalluntersuchungen eingeleitet, darunter vier Fälle mit hoher Kollisionsgefahr. Von den 17 detailliert untersuchten Zwischenfällen wurden bei sieben eine summarische Untersuchung vorgeschlagen.

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Neuseeländischer Flughafenverband kritisiert drastische Erhöhung der Visakosten

Die NZ Airports Association hat die neuseeländische Regierung für eine erhebliche Erhöhung der Besuchervisa-Gebühren kritisiert. Ab sofort kostet ein Visum 341 Neuseeland-Dollar (etwa 187 Euro), was einer Erhöhung um 62 Prozent entspricht. Damit liegt die Gebühr 69 Dollar über dem Preis, den Australien verlangt. Billie Moore, Vorsitzende der NZ Airports Association, bemängelte, dass keine Beweise vorgelegt wurden, die eine mögliche Auswirkung der Gebührenerhöhung auf die Tourismusnachfrage belegen. Flughäfen und Fluggesellschaften seien nicht in den Entscheidungsprozess einbezogen worden. Moore befürchtet, dass die hohen Kosten potenzielle Besucher abschrecken könnten, insbesondere da konkurrierende Länder versuchen, durch niedrigere Preise attraktiver zu werden.

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GetJet Airlines plant umfassende Expansion und Zielumsatz von 1 Milliarde Euro bis 2030

Die litauische Charterfluggesellschaft GetJet Airlines hat ehrgeizige Expansionspläne angekündigt, die bis zum Ende des Jahrzehnts einen Jahresumsatz von 1 Milliarde Euro erreichen sollen. CEO Darius Viltrakis erklärte, dass sich das Unternehmen im Jahr 2024 und 2025 auf eine „vertikale Expansion“ konzentrieren werde, insbesondere durch die Erweiterung der Flugzeugwartungsdienste. GetJet plant die Einrichtung eines Wartungszentrums in Litauen, um sowohl die betriebliche Effizienz zu steigern als auch zusätzliche Einnahmequellen zu erschließen. Das Unternehmen, das bereits einen Hangar in Riga betreibt, will bis zu 150 Millionen Euro für diesen Wachstumsplan aufbringen. Zudem ist eine kontinuierliche Flottenerneuerung vorgesehen, wobei eine Flottengröße von 15 bis 20 Flugzeugen angestrebt wird.

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Lufthansa Technik gewinnt Eva Air als ersten asiatischen Kunden für AeroSHARK-Technologie

Lufthansa Technik hat mit der taiwanesischen Fluggesellschaft Eva Air ihren ersten asiatischen Kunden für die innovative Oberflächentechnologie AeroSHARK gewonnen. Die Technologie, die in Zusammenarbeit mit BASF entwickelt wurde, soll den Treibstoffverbrauch und die CO2-Emissionen durch eine Verringerung des Reibungswiderstands um etwa ein Prozent reduzieren. Eva Air plant, ihre gesamte Frachterflotte, bestehend aus neun Boeing 777F, mit der Haifischhaut-ähnlichen Beschichtung auszustatten. Der erste Frachter wurde bereits erfolgreich modifiziert und soll im September wieder in den Flugbetrieb gehen. Die Maßnahme wird voraussichtlich eine jährliche Einsparung von über 2.500 Tonnen Kerosin und mehr als 7.800 Tonnen CO2 ermöglichen.

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Austro Control bietet Online Recruiting-Day für angehende Fluglotsen

Am 26. August 2024 veranstaltet Austro Control einen Online Recruiting-Day, bei dem Interessierte aus ganz Österreich die Möglichkeit haben, sich über die Ausbildung und den Beruf des Fluglotsen zu informieren. Fluglotsen tragen die Verantwortung für die Sicherheit im österreichischen Luftraum, indem sie Flugrouten und Flughöhen vorgeben sowie Start- und Landefreigaben erteilen. Die Veranstaltung richtet sich insbesondere an Maturanten mit gutem räumlichen Vorstellungsvermögen, Teamfähigkeit und Stressresistenz. Die Ausbildung dauert rund drei Jahre und wird im Austro Control-Ausbildungszentrum in Wien durchgeführt.

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US-Gericht weist Klage gegen United Airlines wegen irreführender Umweltwerbung ab

Ein US-Bezirksgericht in Maryland hat eine Sammelklage gegen United Airlines abgewiesen, in der die Fluggesellschaft beschuldigt wurde, irreführend mit den Umweltauswirkungen ihres Programms „Eco-Skies“ geworben zu haben. Der Kläger, Alexander Zajac, hatte behauptet, dass United Airlines fälschlicherweise mit dem Einsatz von 100 % nachhaltigem Flugbenzin (SAF) geworben habe, was ihn dazu veranlasst habe, für Flüge mit der Airline höhere Preise zu zahlen. Das Gericht entschied jedoch zugunsten von United Airlines und erklärte, dass der Kläger seine Behauptungen aufgrund des Airline Deregulation Act kaum erfolgreich modifizieren könne. United Airlines bleibt bei ihrem Ziel, bis 2050 eine emissionsfreie Fluggesellschaft zu werden.

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EU führt neues Einreise-/Ausreisesystem für Nicht-EU-Bürger ein

Ab dem 10. November 2024 plant die Europäische Union die Einführung eines neuen Einreise-/Ausreisesystems (EES) für Nicht-EU-Bürger. Dieses System soll die bisherige Praxis der Passstempel an den Schengen-Außengrenzen ersetzen, indem es die Daten von Reisenden digital erfasst. Ziel ist es, sicherzustellen, dass sich Nicht-EU-Bürger nicht länger als 90 Tage innerhalb eines 180-Tage-Zeitraums im Schengen-Raum aufhalten. Beim ersten Grenzübertritt müssen Reisende biometrische Daten wie Fingerabdrücke und Gesichtsbilder hinterlegen, während bei späteren Einreisen ein Pass-Scan an Selbstbedienungskiosken genügt. Es wird befürchtet, dass das EES zu längeren Wartezeiten führen könnte, weshalb die Europäische Kommission eine schrittweise Einführung vorschlägt. Das EES ist unabhängig vom Europäischen Reiseinformations- und -genehmigungssystem (ETIAS), das voraussichtlich 2025 in Betrieb gehen soll.

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Hamburg plant höhere Gebühren für nächtliche Flüge

Der rot-grüne Senat in Hamburg plant, Tempo-30-Zonen auf weiteren Straßen einzuführen, um die Lärmbelästigung in der Stadt zu reduzieren. Weiters sollen die Gebühren für nächtliche Flugbewegungen erhöht werden. Diese Maßnahme ist Teil eines neuen Lärmaktionsplans, dessen Details im September öffentlich diskutiert werden sollen. Ein endgültiger Beschluss wird bis Ende des Jahres erwartet. Laut Umweltsenator Jens Kerstan sind in Hamburg tagsüber rund 184.500 Menschen von Verkehrslärm betroffen, nachts etwa 215.000. Kritik äußerte Kerstan am Ende des freiwilligen Förderprogramms für passiven Lärmschutz im Flugverkehr, da hierfür keine neuen Mittel bewilligt wurden. Der Flughafen Hamburg betonte hingegen, dass weiterhin ein freiwilliges Lärmschutzprogramm besteht und dass Gebühren für nächtliche Flugbewegungen festgelegt sind. Eine Einigung über neue Regelungen wird jedoch erst nach der Bürgerschaftswahl 2025 erwartet.

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Polizei übernimmt Sicherheitsaufgaben am Flughafen Hahn nach Streik von Sicherheitskräften

Seit Beginn der Ferienzeit übernehmen Polizisten am Flughafen Hahn die Sicherheitskontrollen, nachdem Mitarbeiter eines privaten Sicherheitsunternehmens in den Streik getreten sind. Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) kritisierte diesen Einsatz scharf und erklärte, dass die Polizei durch diese zusätzliche Aufgabe an ihre Belastungsgrenze gebracht werde.  Steffi Loth, Landesvorsitzende der GdP, forderte eine schnelle Rückkehr der Sicherheitsaufgaben an das private Unternehmen und betonte, dass Vollzugshilfe durch die Polizei keine Dauerlösung sein dürfe. Der Flughafen selbst gab bekannt, dass der Betrieb normal weiterläuft, während das betroffene Sicherheitsunternehmen bisher keine Stellungnahme abgegeben hat.

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Wien: Zoll beschlagnahmt gefälschtes Spielzeug

Im Juni 2024 haben österreichische Zöllner am Flughafen Wien 4.500 gefälschte Plüschtiere sichergestellt. Die Sendung aus Südkorea wurde nach Benachrichtigung der Rechteinhaber vernichtet. Dieser Vorfall ist Teil der internationalen Operation Ludus IV, an der Österreich von September 2023 bis Januar 2024 teilnahm. Während dieser Zeit wurden 4.490 risikoorientierte Kontrollen durchgeführt, überwiegend bei Waren aus China, sowie Einzelstücke aus Hongkong und Singapur. Finanzminister Magnus Brunner betonte die Gefahren gefälschten Spielzeugs, das oft minderwertige Materialien enthält und Sicherheitsstandards missachtet. Gefälschte Spielzeuge können zu ernsthaften Gesundheitsrisiken wie Verbrennungen, Schnittverletzungen oder Vergiftungen führen. Laut Brunner sind die Kontrollen ein wesentlicher Beitrag zum Schutz der Kinder. Zusätzlich wurden in Österreich fünf Sendungen aufgrund von Produktpiraterie nicht freigegeben. Die Waren wurden entweder vernichtet oder an die Versender zurückgesandt, wenn sie Sicherheitsmängel aufwiesen. Die Operation Ludus IV, koordiniert von Europol, OLAF und der Weltzollorganisation, unterstreicht die internationale Zusammenarbeit im Kampf gegen Produktpiraterie.

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