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Österreich: Preiserhöhung der Jahresvignette sorgt für Kritik

Mit dem heutigen Tag, dem 5. November 2024, endet die Stellungnahmefrist zur Vignettenpreisverordnung, die eine Erhöhung des Preises der Jahresvignette auf 103,8 Euro vorsieht. Der ÖAMTC äußert scharfe Kritik an dieser Preiserhöhung und verweist darauf, dass die ASFINAG kürzlich erneut eine Dividende von 255 Millionen Euro an den Bund gezahlt hat. Insgesamt belaufen sich die Dividendenzahlungen der ASFINAG seit 2011 auf rund zwei Milliarden Euro. Der Mobilitätsclub argumentiert, dass die ständige Erhöhung der Vignettenpreise nicht notwendig sei, wenn der Bund nicht fortlaufend Kapital von der ASFINAG abziehe, das für die Finanzierung von Autobahnen und Schnellstraßen gedacht sei. Ein Verzicht auf solche Abzüge könnte die Schulden der ASFINAG um bis zu ein Fünftel senken. Die Vignettenpreisverordnung sieht vor, dass die Kosten für die Vignette für die kommenden Jahre stabil bleiben, was jedoch im Kontext der jüngsten Preissteigerung als unzureichend angesehen wird. Der ÖAMTC fordert eine Überprüfung der Preisgestaltung, um die finanziellen Belastungen für die Verbraucher nicht unnötig zu erhöhen.

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Berlin: Easyjet erweitert Winterflugangebot mit neuen Zielen

Die Airline Easyjet hat ihren Winterflugplan für die Saison 2024/2025 vorgestellt und bietet eine Vielzahl neuer Destinationen ab dem Flughafen Berlin Brandenburg (BER) an. Ab sofort werden die Städte Agadir in Marokko, Lyon in Frankreich und Kairo in Ägypten angeflogen. Die Verbindung nach Agadir startet am 5. November, während Lyon ab dem 8. November und Kairo ab dem 6. November wieder regelmäßig bedient wird. Darüber hinaus werden im Dezember Tromsø in Norwegen und Rovaniemi in Finnland neu ins Programm aufgenommen. Liverpool in Großbritannien wird ab dem 14. Februar 2025 ebenfalls wieder angeflogen. Zusätzlich zu diesen neuen Zielen hat Easyjet auch die Frequenzen bestehender Verbindungen nach beliebten Urlaubsorten wie Madeira, Barcelona und Rom erhöht, um den gestiegenen Reisebedürfnissen in der Wintersaison gerecht zu werden.

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Air France erweitert Flugnetz mit Direktverbindung nach Orlando ab Mai 2025

Air France kündigt an, im kommenden Jahr einen neuen Nonstopflug zwischen Paris-Charles de Gaulle und Orlando (Florida) einzuführen. Die neue Verbindung wird am 21. Mai 2025 aufgenommen und umfasst vier Flüge pro Woche, die montags, mittwochs, freitags und samstags stattfinden. Die Flüge werden mit dem Airbus A350-900 durchgeführt, welcher Platz für 34 Passagiere in der Business-Klasse, 24 in der Premium-Klasse und 266 in der Economy-Klasse bietet. Der geplante Flugplan sieht den Abflug von Paris um 17:05 Uhr mit einer Ankunft in Orlando um 20:45 Uhr vor. Der Rückflug verlässt Orlando um 23:00 Uhr und landet am nächsten Tag um 13:30 Uhr in Paris. Diese Verbindung wird die 18. Destination von Air France in den Vereinigten Staaten und die 25. in Nordamerika sein. Orlando ist bekannt für seine Freizeitparks, ein mildes Klima und ein reichhaltiges kulturelles Angebot, das Touristen aus der ganzen Welt anzieht. Die Einführung der neuen Strecke steht jedoch unter dem Vorbehalt der Genehmigung durch die Regierung. Zusätzlich zu Orlando plant Air France, mit dem Beginn der Wintersaison auch Kilimandscharo, Salvador de Bahia und Manila in ihr globales Netzwerk aufzunehmen.

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Lufthansa Cityline-Personalvertretung verklagt Mutterkonzern wegen City Airlines

Die Personalvertretung der Lufthansa Cityline hat eine Klage gegen den Lufthansa-Konzern eingereicht. Der Grund ist die 2024 gegründete Tochtergesellschaft Lufthansa City Airlines, die laut Gewerkschaft als Konkurrenz zur bestehenden Lufthansa Cityline betrieben wird und arbeitsrechtliche Standards untergräbt. Die Personalvertretung fordert das Gericht auf festzustellen, daß Cityline für den Betrieb von City Airlines unverzichtbar ist und damit die geplante Schließung der Cityline hinfällig sei. Lufthansa City Airlines wurde als kostensparende Alternative für Kurzstreckenflüge und als Zubringer an die Lufthansa-Drehkreuze Frankfurt und München eingeführt. Sie soll Cityline in den kommenden Jahren ersetzen und beschäftigt laut Konzern eine eigene Führungsstruktur und Arbeitsverträge, die niedrigere Löhne ermöglichen. Branchenbeobachter sehen dies jedoch kritisch, da der neue Ableger strukturell eng mit der Cityline verbunden und von den niedrigen Personalkosten abhängig sei. Trotz interner Kritik an den Arbeitsbedingungen und dem angeblich mangelhaften Management bei Lufthansa Cityline verweigerte der Lufthansa-Konzern eine Stellungnahme zu den Vorwürfen.

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Kapazitätseinbruch bei Lufthansa: Sitzplatzangebot schrumpft trotz europaweitem Wachstum

Eine aktuelle Analyse von Air Service One zeigt, daß Lufthansa im Winterflugplan 2024/2025 als eine der wenigen großen europäischen Airlines ihr Sitzplatzangebot reduziert. Mit 24,2 Millionen Sitzplätzen in diesem Zeitraum verzeichnet die Airline einen Rückgang um 3,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Als Ursachen nennt der Bericht unter anderem Triebwerksprobleme mit „Pratt & Whitney“-Modellen sowie Lieferverzögerungen bei neuen Flugzeugen wie der Boeing 787 und der 777X. Dies beeinträchtigt vor allem die Langstrecke und das Drehkreuz München. Zudem haben Umstrukturierungen innerhalb des Lufthansa-Konzerns Einfluß auf die Kapazitäten: Lufthansa Cityline gab viele Regionalstrecken an die italienische Tochter Air Dolomiti ab. Gleichzeitig wächst die neue Lufthansa City Airlines, die künftig Kurzstrecken günstiger bedienen soll, sowie Discover Airlines, die ihr Angebot auf 25 Prozent gesteigert hat. Andere große Airlines, darunter Ryanair und Turkish Airlines, konnten ihr Sitzplatzangebot um 6,6 bis 8 Prozent ausweiten und profitieren von einer insgesamt wachsenden Nachfrage auf europäischen Routen.

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Hainan Airlines wechselt Flugzeug auf Strecke Chengdu-Wien

Die chinesische Hainan Airlines wird ab dem 2. Januar 2025 auf ihrer Verbindung zwischen Chengdu und Wien eine Boeing 787-9 einsetzen. Damit ersetzt die Airline das bisher genutzte Modell Airbus A330-300. Wie aus Angaben von „Aeroroutes“ hervorgeht, bleibt die Frequenz des Fluges mit drei Verbindungen pro Woche bestehen. Die Umstellung auf die Boeing 787-9 soll eine höhere Reichweite und möglicherweise verbesserten Reisekomfort bieten, da das Modell für lange Strecken optimiert ist und als effizientere Alternative zum A330 gilt.

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Austrian Airlines plant Flugnummeränderungen im Winterflugplan 2025/2026

Austrian Airlines wird im Winterflugplan 2025/2026 auf verschiedenen Strecken Änderungen bei den Flugnummern vornehmen. Auf der Route von Wien nach München erfolgt beispielsweise der Wechsel der bisherigen Flugnummern OS10X/11X auf OS18X/19X, wie aus Berichten von „Aeroroutes“ hervorgeht. Weitere Anpassungen für weitere Strecken werden erwartet und sollen in den kommenden Tagen in den Buchungssystemen veröffentlicht werden. Diese Änderung betrifft voraussichtlich auch andere Kurz- und Mittelstreckenverbindungen und ist Teil einer internen Anpassung des Flugplans.

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Riyadh Air plant weitere Großraumflugzeug-Bestellungen für 2025

Die saudi-arabische Fluggesellschaft Riyadh Air bestätigte auf dem Future Investment Initiative-Forum in Riad ihre Pläne, im Jahr 2025 zusätzliche Großraumflugzeuge zu ordern. Laut Finanzvorstand Adam Boukadida wird das Unternehmen eine Angebotsanfrage für Ultra-Großraumflugzeuge mit über 300 Sitzplätzen einholen und dabei sowohl Boeing als auch Airbus in Betracht ziehen. Diese Ankündigung folgt auf eine Bestellung von 60 Airbus A321neo zu Beginn der Woche, mit denen die Airline ihre Flotte für Kurz- und Mittelstrecken ausstatten möchte. Bereits 2023 hatte Riyadh Air 39 Boeing 787-9 mit Optionen auf weitere 33 bestellt, um das geplante Streckennetz bis 2030 auf 100 Destinationen und bis 2035 auf über 120 auszubauen. Der geplante Flottenzuwachs wird durch eine einjährige, revolvierende Kreditlinie von 3 Milliarden Saudi-Riyal (ca. 788,9 Millionen USD) abgesichert, die während des Forums unterzeichnet wurde. Die Finanzierung, unterstützt von mehreren saudi-arabischen und internationalen Banken, dient zur Abdeckung von Flugzeuganschaffungen und Betriebskosten vor Betriebsstart im Sommer 2025.

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China Eastern Airlines erhält ersten Airbus A321neo

China Eastern Airlines hat Ende Oktober 2024 in Hamburg-Finkenwerder ihren ersten Airbus A321-200NX übernommen und plant, diesen zusammen mit weiteren bestellten Maschinen zur Erneuerung ihrer Airbus-Flotte einzusetzen. Das neue Flugzeug (Kennung B-32HX) wurde nach Auslieferung über Astana nach Shanghai geflogen und soll bald in den kommerziellen Betrieb integriert werden. Insgesamt hat die Fluggesellschaft 68 Einheiten des A321-200NX bestellt, die bis 2027 ausgeliefert werden sollen. Diese Bestellung ist Teil einer größeren Order aus 2022, bei der mehrere chinesische Airlines insgesamt 292 Flugzeuge der A320neo-Familie geordert hatten. Das neue Modell ersetzt sukzessive die ältere A321ceo-Flotte von China Eastern und ist mit zwei Klassen ausgestattet, darunter 12 Business- und 186 Economy-Sitze. China Eastern plant den Einsatz der A321-200NX vorwiegend auf rentablen Inlandsstrecken, erwägt jedoch auch Erweiterungen auf internationale Routen nach Japan, Südkorea und Südostasien. Derzeit betreibt China Eastern bereits zahlreiche Airbus- und Boeing-Maschinen sowie COMAC C919-Flugzeuge und ARJ21-700-Regionaljets von OTT Airlines, einer Tochtergesellschaft.

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Wizz Air verzeichnet Passagierzuwachs im Oktober 2024

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air hat im Oktober 2024 nach eigenen Angaben rund 5,6 Millionen Passagiere befördert, was einem Anstieg von 4,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat entspricht. Der „Load Factor“, also die Auslastung ihrer Flüge, stieg im Vergleich zum Vorjahr geringfügig von 92,5 auf 92,9 Prozent. Der Konzern verzeichnet in den letzten Monaten ein erhöhtes Passagieraufkommen, das zum Teil auf den Ausbau neuer Routen sowie die Wiederaufnahme von Flügen in krisengeschüttelte Regionen wie Israel und Moldawien zurückzuführen ist. Im Rahmen von geopolitischen Spannungen hatte Wizz Air im Oktober kurzfristig sechs Prozent ihrer Flüge gestrichen, diese Kapazitäten jedoch rasch neu verteilt. Zusätzlich plant die Airline, ihre moderne Flotte mit zusätzlichen Maschinen des Typs Airbus A321neo zu erweitern, um künftige Passagierströme effizienter zu bewältigen. Trotz hoher Ausgaben für Ersatzteile und laufender Wartungsarbeiten, etwa bei den Pratt & Whitney GTF-Triebwerken, bleibt die Airline zuversichtlich hinsichtlich ihres Wachstums und ihrer Position als führende Billigfluggesellschaft in Osteuropa.

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