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Lufthansa verlängert Flugstopp nach Tel Aviv und Beirut

Der Lufthansa-Konzern hat den Flugstopp zu den internationalen Flughäfen in Tel Aviv und Beirut bis Ende November 2024 verlängert. Grund dafür sind die anhaltenden Kämpfe und die damit verbundene unsichere Sicherheitslage in der Region. Betroffen sind die Airlines Lufthansa, Austrian Airlines, Swiss und Brussels Airlines, die bis einschließlich 25. November nicht nach Tel Aviv fliegen werden. Die Tochtergesellschaft Eurowings hat bereits zuvor angekündigt, ihre Flüge bis zum 30. November auszusetzen. Zusätzlich bleibt die Verbindung nach Beirut bis einschließlich 28. Februar 2025 ausgesetzt, während die iranische Hauptstadt Teheran vorerst bis zum 31. Januar 2025 nicht angeflogen wird. Betroffene Passagiere können ihre Tickets kostenfrei auf einen späteren Zeitpunkt umbuchen oder erhalten den Ticketpreis zurückerstattet. Diese Maßnahmen folgen den jüngsten Eskalationen im Nahen Osten, die zu einem deutlichen Anstieg der Sicherheitsbedenken geführt haben. Die Lufthansa-Gruppe zeigt sich besorgt um die Sicherheit ihrer Fluggäste und reagiert damit auf die kritische Lage in der Region.

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Hyatt und Grupo Piñero gründen Joint Venture für Bahia Principe Resorts

Die Hotelgruppe Hyatt und die spanische Grupo Piñero haben ein Joint Venture gegründet, um das Portfolio der Bahia Principe Resorts zu erweitern. Das 50/50-Gemeinschaftsunternehmen wird seinen Sitz in Palma de Mallorca haben und soll das All-Inclusive-Zimmerportfolio von Hyatt um etwa 30 Prozent vergrößern. Der Abschluss der Transaktion wird in den kommenden Monaten erwartet, vorbehaltlich der üblichen Genehmigungen. Julio Pérez, der derzeitige CEO von Bahia Principe, wird nach dem Abschluss der Transaktion die Leitung des neuen Unternehmens übernehmen. Encarna Piñero, die aktuelle CEO der Grupo Piñero, wird als Vorsitzende im Board fungieren. Das Joint Venture umfasst 23 Resorts mit über 12.000 Zimmern, darunter 22 Bahia Principe Resorts in der Dominikanischen Republik, Mexiko, Jamaika und Spanien, sowie das exklusive Cayo Levantado Resort in der Dominikanischen Republik. Ein wesentlicher Teil des Erlöses aus dieser Transaktion soll für die Renovierung der bestehenden Bahia-Principe-Resorts verwendet werden. Laut Mark Hoplamazian, Präsident und CEO von Hyatt, wird die Integration der Bahia Principe Resorts in die Hyatt Inclusive Collection die Position von Hyatt im All-Inclusive-Segment weltweit stärken. Das Bahia Principe Hotels & Resorts soll zudem dem World-of-Hyatt-Treueprogramm beitreten.

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Eurowings erweitert Lounge-Angebot für Premiumkunden

Eurowings hat bekannt gegeben, dass das Lounge-Angebot für Passagiere der BIZclass, HON Circle Member und Senatoren an mehreren internationalen Flughäfen erweitert wird. Ab sofort können Reisende am Flughafen Palma de Mallorca in den Lounges „VIP Lounge Mediterraneo“ und „VIP Lounge Formentor“ entspannen. Diese Lounges stehen täglich von 5:00 bis 24:00 Uhr zur Verfügung. Zusätzlich wurde der Zugang zu Lounges an den Flughäfen Kairo, Dubai und Dschidda ausgeweitet, die Reisenden mit einem HON- oder SEN-Status oder in der BIZclass offenstehen. Die „First Class Lounge“ in Kairo sowie die „Marhaba Lounge“ in Dubai und die „Plaza Premium Lounge“ in Dschidda sind rund um die Uhr geöffnet. Die neuen Direktverbindungen von Eurowings nach Saudi-Arabien und Kairo sowie die verstärkten Flüge nach Dubai sollen das Reiseangebot für Geschäfts- und Premiumreisende weiter verbessern.

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L’Odyssey plant neue Basis am Flughafen Nimes

Die virtuelle Fluggesellschaft L’Odyssey plant die Eröffnung einer neuen Basis am Flughafen Nimes in Südfrankreich. Laut Berichten lokaler Medien wird die Fluggesellschaft für ihren Flugbetrieb von Juni bis September 2025 eine ATR72-600 chartern. In diesem Zeitraum sollen insgesamt sieben neue Strecken bedient werden, darunter Verbindungen nach Barcelona und zur Insel Korsika. Zudem sind von Tours in Zentralfrankreich ebenfalls Flüge nach Korsika vorgesehen. L’Odyssey operiert als virtuelle Fluggesellschaft und erweitert damit ihr Angebot in der Region.

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SriLankan Airlines tritt BARIG bei

SriLankan Airlines, die nationale Fluggesellschaft Sri Lankas, ist dem Board of Airline Representatives in Germany (BARIG) beigetreten. Diese Interessensvertretung umfasst Fluggesellschaften, die in Deutschland tätig sind. Mit einer Flotte von 24 Airbus-Maschinen bedient SriLankan Airlines 114 Ziele in 62 Ländern, darunter eine dreimal wöchentliche Nonstop-Verbindung von Frankfurt nach Colombo, der Hauptstadt Sri Lankas. Der BARIG-Vorsitzende Michael Hoppe betonte die Beliebtheit Sri Lankas als Reiseziel, das jährlich mehr als 100.000 Gäste aus Deutschland empfängt. Die Mitgliedschaft von SriLankan Airlines im BARIG wird als bedeutender Schritt zur Stärkung der Zusammenarbeit in der Luftfahrtbranche gewertet. Sharadha Senevirathne, Country Manager Germany, hob hervor, dass die Arbeit des BARIG für eine effiziente und zukunftsorientierte Entwicklung der Luftfahrt von großer Bedeutung ist.

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Erste Auslieferung des Airbus A321XLR an Iberia steht bevor

Airbus plant die Auslieferung des Langstreckenflugzeugs A321XLR an die spanische Fluggesellschaft Iberia am Dienstag. Diese Auslieferung markiert den ersten Eigentumsübergang dieser neuen Variante des A321-Modells. Brancheninsider berichten, dass Iberia das Flugzeug möglicherweise erst im nächsten Monat in ihre Flotte aufnehmen wird, während der Erstflug für den 5. November auf der Route zwischen Madrid und Paris-Charles de Gaulle angesetzt ist. Trotz des bevorstehenden Eigentumsübergangs hat sich ein Sprecher von Airbus bislang nicht zur genauen Zeit der Lieferung geäußert. Diese Auslieferung erfolgt kurz vor der Veröffentlichung der Quartalsergebnisse von Airbus, die für Mittwoch geplant ist. Iberia hat bisher auf Anfragen zu diesem Thema nicht reagiert. Der A321XLR gilt als eine bedeutende Erweiterung des Airbus-Angebots im Bereich der Langstreckenflugzeuge und könnte eine wichtige Rolle im operativen Geschäft von Iberia spielen.

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Ita Airways nimmt Flüge zwischen Italien und Libyen wieder auf

Ita Airways wird ab Januar 2025 die Flugverbindungen zwischen Italien und Libyen wieder aufnehmen. Dies gab die italienische Ministerpräsidentin Giorgia Meloni während eines italienisch-libyschen Wirtschaftsforums in Tripolis bekannt. Die Wiederaufnahme der Flüge soll die wirtschaftlichen und kulturellen Beziehungen zwischen den beiden Ländern stärken. Die letzten Flüge zwischen Italien und Libyen wurden aufgrund der politischen und wirtschaftlichen Unsicherheiten eingestellt. Ministerpräsidentin Meloni äußerte sich stolz über diesen Schritt und betonte die Bedeutung der Luftverbindungen für die bilateralen Beziehungen. Die Wiedereröffnung der Route wird voraussichtlich sowohl den Tourismus als auch den Handel zwischen den beiden Nationen ankurbeln. Laut Berichten haben sich die wirtschaftlichen Bedingungen in Libyen allmählich stabilisiert, was eine Grundlage für die Wiederherstellung der Flugverbindungen bietet. Ita Airways wird damit zur ersten Fluggesellschaft, die diese Verbindung nach mehreren Jahren wieder einführt.

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Smartlynx Airlines erhält FAA-Zertifikat für Flüge in den USA

Die lettische Wet-Lease- und Charterfluggesellschaft Smartlynx hat von der Federal Aviation Administration (FAA) das Foreign Air Operator Certificate (FAOC) erhalten, das es der Airline ermöglicht, Flüge in die und aus den USA durchzuführen. Laut Unternehmensangaben kann Smartlynx nun ihre Dienste in diesem regulierten Markt anbieten und die Wettbewerbsfähigkeit steigern. Zuvor führte die Airline bereits seit 2019 Flüge in die USA unter einem maltesischen Luftverkehrsbetreiberzeugnis durch. Die neue Genehmigung eröffnet Smartlynx zusätzliche Möglichkeiten, da etwa ein Drittel ihrer Flotte nun unter dem lettischen Zertifikat registriert ist. In den ersten neun Monaten des Jahres 2024 beförderte Smartlynx 7,21 Millionen Passagiere, was einem Anstieg von 52 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Der CEO Edvinas Demenius erklärte, dass die Genehmigung eine wertvolle Ergänzung zur Unternehmensstrategie darstellt und die Flexibilität erhöht, um US-Destinationen zu bedienen und im Auftrag amerikanischer Fluggesellschaften zu operieren.

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Erhöhung der Flugticketabgabe in Frankreich ab 2025 geplant

Frankreich plant für 2025 eine signifikante Erhöhung der Solidaritätsabgabe auf Flugtickets. Der Verkehrsminister François Durovray kündigte in einem Interview mit der Zeitung La Tribune an, dass der Zuschlag für Economy-Flüge innerhalb Europas von 2,63 Euro auf 9,50 Euro angehoben werden soll. Für Business-Class-Langstreckentickets ist eine Erhöhung von 63,07 Euro auf 120 Euro vorgesehen. Diese Maßnahmen sind Teil des französischen Haushaltsplans und sollen dazu beitragen, eine Milliarde Euro Einnahmen zur Bekämpfung von Budget- und Klimaschulden zu generieren. Durovray betonte, dass die Zusatzkosten im Verhältnis zu den Ticketpreisen tragbar seien und kein Ungleichgewicht schaffen würden. Kritiker der Branche, wie die International Air Transport Association (IATA), warnen vor den möglichen negativen Folgen für die französische Luftfahrtindustrie und befürchten, dass die Maßnahme zu einem Rückgang der Fluggäste führen könnte. Zusätzlich zu den Erhöhungen für Economy- und Business-Tickets könnten Privatjet-Passagiere mit bis zu 3000 Euro an zusätzlichen Kosten rechnen. Durovray verwies auch darauf, dass viele Bürger es als ungerecht empfinden, dass Bahnfahrkarten teurer sind als einige Billigflugtickets. Die Maßnahmen stießen auf gemischte Reaktionen, da einige eine notwendige Anpassung an die Umweltherausforderungen sehen, während andere die Wettbewerbsfähigkeit der französischen Airlines in Gefahr sehen.

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Lufthansa Technik investiert über eine Milliarde Euro in globales Wachstum

Lufthansa Technik, ein führender Anbieter im Bereich Wartung, Reparatur und Überholung (MRO) von Flugzeugen, plant für die kommenden Jahre Investitionen von über einer Milliarde Euro in allen drei Weltregionen: Amerika, Asien-Pazifik und EMEA (Europa, Mittlerer Osten und Afrika). Finanzvorstand Dr. William Willms betont, dass diese Pläne den Anspruch des Unternehmens untermauern, seine führende Position im Markt weiter auszubauen. Nach einem erfolgreichen dritten Quartal verzeichnete Lufthansa Technik bereits 486 Millionen Euro Adjusted EBIT, was einem Anstieg von 5,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht. Für das Geschäftsjahr 2024 strebt das Unternehmen an, das Rekordergebnis aus dem Vorjahr von 628 Millionen Euro zu erreichen. Der Umsatz stieg in den ersten neun Monaten um 13,9 Prozent auf 5,5 Milliarden Euro, und es wird erwartet, dass die Marke von sieben Milliarden Euro zum Jahresende überschritten wird. Ein wichtiger Teil der Wachstumsstrategie ist die Entwicklung innovativer Lösungen, insbesondere in den Bereichen Digitalisierung und Nachhaltigkeit. Unter anderem hat Lufthansa Technik in diesem Jahr neue Verträge abgeschlossen und Technologien wie AeroSHARK eingeführt, die Kraftstoffeinsparungen ermöglichen. Zudem plant das Unternehmen, neue Standorte zu eröffnen und hat kürzlich eine Hydraulikwerkstatt in Hamburg eingeweiht. Darüber hinaus setzt Lufthansa Technik auf anorganisches Wachstum durch Übernahmen, wie die Akquisition eines 80-Prozent-Anteils an ETP Thermal Dynamics in den USA. Dies soll die Kapazitäten im Komponentengeschäft stärken und die Lieferkette optimieren. Ende September 2023 beschäftigte Lufthansa Technik über 24.000 Mitarbeiter, ein Anstieg um rund 2.000 im Vergleich zum Vorjahr.

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