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Sommerurlaub: Nur 21 Prozent der Österreicher wollen ins Ausland

Eine aktuelle Umfrage, die von Unique Research im Auftrag des Nachrichtenmagazins Profil durchgeführt wurde, zeigt, dass nur 21 Prozent der Österreicher ihren Sommerurlaub im Ausland verbringen wollen. Sollte dies tatsächlich eintreten, so ist damit zu rechnen, dass Airlines und Veranstalter ihre Kapazitäten drastisch kürzen könnten. Ein weiterer Aspekt: So sich die Umfrage bewahrheiten sollte, wären erhebliche Überkapazitäten auf dem Markt. Diese führen zwangsläufig zu niedrigen Preisen, da besonders Billigfluggesellschaften irgendwann nervös werden und versuchen die Nachfrage über niedrige Ticketpreise anzukurbeln. Traditionell ist der zweite Schritt dann, dass Verbindungen und Strecken mit nur wenigen Buchungen gestrichen werden. Die Umfrage ergab weiters, dass 27 Prozent der Österreicher ihren Sommerurlaub im Inland verbringen wollen. 39 Prozent wollen zu Hause bleiben. Lediglich 13 Prozent sind noch unentschlossen. Damit haben sich die Urlaubspläne im Vergleich zum ersten Jahr der Pandemie nicht wesentlich verändert. Das zeigt ein Vergleich mit der gleichlautenden Umfrage im Mai 2020. Damals zog es 13 Prozent ins Ausland, 31 Prozent wollten in Österreich urlauben, 46 Prozent hatten gar keine Reisepläne. Befragt wurden 500 Personen. Die Schwankungsbreite liebt bei vier Prozent.

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Basel: Air Canada eröffnet Cargo-Strecke nach Toronto

Die Fluggesellschaft Air Canada führte am 14. April 2021 erstmals einen reinen Frachtflug zwischen Toronto und Basel durch. Zum Einsatz kam ein Behelfsfrachter des Typs Boeing 787-900. Es handelt sich um die erste regelmäßige Cargo-Transatlantik-Verbindung seit dem Kollaps der Swissair Group. Seit dem 14. April 2021 fliegt Air Canada Cargo den Flughafen Basel-Mulhouse an und zwar zweimal wöchentlich, mittwochs und sonntags, mit Ankunft um 12:55 Uhr und Abflug um 20:00 Uhr aus Toronto kommend. Die neue Frachtroute wird mit der Boeing 787-900 Dreamliner bedient. Für die Flüge ab dem EuroAirport wird eine normale Passagierversion des Flugzeuges eingesetzt, wobei jedoch nur der Frachtraum für den Transport der Güter genutzt wird. Die neue Frachtverbindung wird den Warentransport zwischen der trinationalen Region um den EuroAirport und Nord- sowie Lateinamerika für Import und Export erleichtern. Zudem trägt sie zur wirtschaftlichen Entwicklung des deutsch-französisch-schweizerischen Gebiets bei und führt zu einer breiteren Abstützung der Frachtsparte des EuroAirport.

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Dänemark lässt Touristen wieder einreisen

Dänemark stellt einen Stufenplan zur Wiedereröffnung des Landes vor. Die dortige Regierung beabsichtigt, den geltenden Reisebeschränkungen schrittweise ein Ende zu setzen. Das soll alles in mehreren Phasen geschehen. So dürfen ab dem 21. April zuallererst Dauercamper, Boots- und Ferienhausbesitzer wieder zu touristischen Zwecken nach Dänemark einreisen, wenn sie über einen negativen CoV-Test vorzeigen können. Ab dem 1. Mai rücken dann vollständig Immunisierte nach. Diese Gruppe darf sogar ohne Quarantäne oder Testnachweis ins Land. Die vierte Phase werde mit der Einführung des digitalen Impfpasses einhergehen, dafür ist der 26. Juni anvisiert. Das berichtet unter anderem Reisevor9.

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Griechenland: Quarantäne-Pflicht soll noch nächste Woche fallen

Eigentlich wollte das Land seine Grenzen erst am 14. Mai für Touristen wieder aufsperren. Griechenland möchte Touristen doch schon früher begrüßen: Trotz noch hoher Corona-Neuinfektionen soll die Quarantäne-Pflicht mit nächster Woche abgeschafft werden. Das berichtet unter anderem Reisevor9. Die Regierung wolle die Einschränkungen ab nächster Woche schrittweise wieder aufheben, noch vor der vollständigen Öffnung am 14. Mai.  Unter anderem sollen Besucher aus EU-Mitgliedsstaaten und vier weiteren Ländern über die Flughäfen Athen, Thessaloniki, Heraklion, Chania, Rhodos, Kos, Mykonos, Santorini und Korfu wieder einreisen dürfen. Als einzige Voraussetzung wird hierbei das Vorweisen eines höchstens 72 Stunden alten negativen PCR-Tests genannt. Bislang müssen noch alle Reisenden aus dem Ausland für sieben Tage in Quarantäne.

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Quartalszahlen: Delta steckt tief in den roten Zahlen

Die U.S.-amerikanische Fluggesellschaft Delta flog auch im ersten Quartal des laufenden Jahres tief in die roten Zahlen. Der Fehlbetrag lag bei rund 1,2 Milliarden U.S.-Dollar. Zum Vergleich: Im Vorjahreszeitraum hatte man einen Gewinn von 730 Millionen U.S.-Dollar. Das Startquartal war im vergangenen Jahr von den Auswirkungen der Corona-Pandemie weitgehend unbetroffen. Der Umsatz lag in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres bei 4,2 Milliarden U.S.-Dollar und damit um 60 Prozent unter dem Vorjahreszeitraum. Gegenüber dem vierten Quartal 2020 ist allerdings zumindest eine leichte Besserung eingetreten. Delta-Chef Ed Bastian geht davon aus, dass beim Fortgang der Erholung bereits im zweiten Halbjahr 2021 wieder mit schwarzen Zahlen zu rechnen ist. Auch ortet der Manager, dass die Zuversicht der Passagiere deutlich spürbar zugenommen habe. Dies drückt sich unter anderem darin aus, dass Vorausbuchungen wieder längerfristig getätigt werden.

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Kapitalerhöhung: Norwegian will doch mehr Geld

Der finanziell angeschlagene Carrier möchte sich umgerechnet bis zu 600 Millionen Euro an frischem Kapital besorgen – und damit mehr als bisher vorgesehen. Die Kapitalerhöhung sei auf zwischen 4,5 und 6 Milliarden norwegische Kronen, umgerechnet etwa 445 bis 593 Millionen Euro, revidiert worden, berichtet CH-Aviation. „Wir wollen einen konservativen Ansatz in einer Zeit verfolgen, in der die Pandemie und Reisebeschränkungen weiter Unvorhersehbarkeit im Reisesektor erzeugen“, erklärte Norwegian -Chef Jacob Schram. Zuvor hatte es der Konzern auf knapp 4,5 Milliarden Kronen an neuem Kapital abgesehen. Norwegian kämpft seit längerem sowohl in Norwegen als auch in Irland, wo mehrere Firmentöchter registriert sind, gegen die drohende Insolvenz. Dies hängt zum einen mit einem massiven Schuldenstand, zum anderen auch mit zusätzlichen Problemen im Zuge der Corona-Krise zusammen. In beiden Ländern hat Norwegian Gläubigerschutz erhalten, Pläne zur Konzernumstrukturierung wurden dort zuletzt jeweils von Gerichten abgesegnet. Mit einer Neuaufstellung will die Airline den Weg in die Zukunft schaffen. Künftig will sie keine Langstreckenflüge mehr anbieten und sich mit dann noch 51 Flugzeugen auf Kurzstrecken in Skandinavien und Europa konzentrieren. Die Schulden werden nach Konzernangaben stark reduziert, zudem sind Flugzeugbestellungen in einer Größenordnung von 85 Milliarden Kronen (8,4 Mrd Euro) storniert worden.

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Wizzair muss den Rotstift zücken

Die ungarische Billigairline hat im abgelaufenen Bilanzjahr tiefrote Zahlen geschrieben – trotzdem stehen die Zeichen langsam, aber sicher auf Erholung. In dem Ende März abgelaufenen Geschäftsjahr steht nach ersten Berechnungen ein Minus von 475 bis 495 Millionen Euro zu Buche, wie der Carrier in seiner Börsenmitteilung bekannt gibt. Der Beginn des neuen Bilanzjahres sei weiterhin von Reisebeschränkungen in der Coronakrise geprägt. Daher erwarte der Vorstand nur eine langsame Erholung. Wegen der Unwägbarkeiten sei eine Prognose nicht möglich. Mit einem Finanzpolster von 1,615 Milliarden Euro sei die Fluggesellschaft aber gut gewappnet.

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Austrian Airlines startet A319-Ausflottung im Juli 2021

Ende Mai 2021 wird Austrian Airlines die Ausflottung der Turbopropflugzeuge des Typs DHC Dash 8-400 abgeschlossen haben. Anschließend geht es den Airbus A319 sprichwörtlich an den Kragen, denn diese werden schrittweise aus der Produktion genommen und an die Konzernschwester Lufthansa Cityline übergeben. Der erste A319 wird im Juli 2021 die Flotte von Austrian Airlines verlassen. Anschließend soll ab August 2021 pro Monat eine Einheit aus der Produktion genommen werden. Derzeit verfügt die österreichische Fluggesellschaft über sieben Mittelstreckenjets dieses Typs. Das durchschnittliche Alter beträgt 16,3 Jahre. Betroffen von der Ausflottung bzw. Umflottung zu Lufthansa Cityline sind nachstehende Maschinen: OE-LDA (Seriennummer: 2131) OE-LDB (Seriennummer: 2174) OE-LDC (Seriennummer: 2262) OE-LDD (Seriennummer: 2416) OE-LDE (Seriennummer: 2494) OE-LDF (Seriennummer: 2547) OE-LDG (Seriennummer: 2852) „Die Flieger gehen an die Lufthansa CityLine. Die erste Maschine soll Austrian Airlines im Juli verlassen. Ab August wird dann monatlich bis zum Ende des Jahres je ein Flieger aus dem Betrieb genommen und nach den notwendigen Checks überstellt. Der Einsatz der Flugzeuge bei Lufthansa CityLine ist ab Jänner 2022 vorgesehen“, so ein Austrian-Airlines-Sprecher gegenüber Aviation Direct.

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AUA: Letzter Dash-Flug führt nach Innsbruck

Eigentlich wollte Austrian Airlines bereits Ende März 2021 sämtliche Turbopropflugzeuge des Typs DHC Dash 8-400 stillgelegt haben. Es kam aber anders, denn zwei Einheiten erhielten eine kurzfristige „Verlängerung“. Am 31. Mai 2021 soll aber endgültig Schluss sein, bestätigte ein Sprecher gegenüber Aviation Direct. Mittlerweile wurde auch fixiert auf welcher Strecke letztmalig das Muster DHC Dash 8-400 zum Einsatz kommen wird. Ein Sprecher sagte gegenüber Aviation Direct: „Der Letztflug soll am 31. Mai als OS 905/6 von Wien nach Innsbruck und zurück stattfinden“. Anschließend werden auch die letzten beiden Turboprops stillgelegt und für die Übergabe an andere Betreiber vorbereitet. Mit der Ausflottung der letzten beiden Maschinen des Typs DHC Dash 8-400 endet bei Austrian Airlines eine langjährige Ära, denn die einstige Tochtergesellschaft Tyrolean verdankt ihren Aufstieg Turbopropflugzeugen aus dem Hause de Havilland. Einst hatte man auch so ziemlich alle Vorgängervarianten in Betrieb.

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Thyme Opco bekräftigt Flybe-Neustart

Der geplante Neustart der insolventen Regionalfluggesellschaft Flybe verlief bislang holprig. Nun bekräftigten Thyme Opco und der Insolvenzverwalter die Pläne zum Neustart. Das Unternehmen wird als „Flybe Ltd.“ auftreten und soll im Sommer 2021 zahlreiche ehemalige Flybe-Routen reaktivieren. Die Regionalfluggesellschaft musste im März 2020 Insolvenz anmelden. Cyrus Capital erwarb im Herbst 2020 einige Assets aus der Masse. Unter dem Namen Thyme Opco suchte man bei der britischen Zivilluftfahrtbehörde um die Erteilung von AOC und Betriebsbewilligung an. Die Zertifikate von Flybe waren weiterhin aufrecht. Geplant war, dass die Slots auf die Neugründung übertragen werden sollen, doch die CAA legte sich quer. Die Betriebsgenehmigung wurde erst vor wenigen Wochen endgültig suspendiert. Genau diese Angelegenheit ist noch nicht ausgestanden, denn Thyme Opco legte gegen den Beschluss der CAA ein Rechtsmittel ein. Daran hängt viel, denn die als besonders wertvoll betrachteten Slots in Heathrow scheinen für den Start der „neuen Flybe“ besonders wichtig zu sein. Der tatsächliche Neustart der Regionalfluggesellschaft dürfte daher primär von der Entscheidung der Zivilluftfahrtbehörde abhängen. Als erstes Fluggerät hat man bereits die ehemalige OE-LGA als G-CLXC ins britische Register eingetragen. Diese DHC Dash 8-400 flog zuletzt für Austrian Airlines.

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