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Mailand: Easyjet wil in Linate ausbauen

Der Mailänder Stadtflughafen Linate rückt immer stärker in den Fokus von Billigfliegern. Jahrelang konnte Platzhirsch Alitalia viele Slots halten und somit die Verfügbarkeit von Start- und Landerechten für die Konkurrenz geringhalten. Das änderte sich durch eine Neuvergabe. Wie berichtet konnten sich Ryanair, Wizz Air und Easyjet sowie Austrian Airlines heißbegehrte Slots in Linate sichern. Die AUA prüft die Aufnahme einer Wien-Verbindung, erteilte jedoch Salzburg eine Absage und das obwohl man bereits Slots hat. Wizz Air will inneritalienisch fliegen und Ryanair nach Brüssel und Berlin-Brandenburg. Easyjet bestätigte nun, dass man die ergatterten Slots in Linate nutzen will. Der Carrier hatte bereits in der Vergangenheit wenige Start- und Landerechte an diesem Airport. Der Großteil des Verkehrs wurde aber über Malpensa abgewickelt. Dort nutze man bis zur Coronakrise das Terminal 2 exklusiv. Dieses ist temporär geschlossen, wobei eine mögliche Wiedereröffnung noch n den Sternen steht. Ab Linate sieht Easyjet Europe Potential für Inlandsflüge nach Catania und Palermo. Diese will man am 11. Juni 2021 aufnehmen und bis zu zweimal täglich bedienen. Weiters kann sich der Lowcoster vorstellen, dass man bei der Verfügbarkeit weiterer Start- und Landrechte die Präsenz in Mailand-Linate weiter ausbauen könnte.

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Hongkong deckt Covid-Cluster auf Vistara-Flug auf

Die Fluggesellschaft Vistara handelte sich in der chinesischen Sonderverwaltungszone Hongkong Ungemach ein, denn die Behörden werfen dem Carrier vor, dass auf einem einzelnen Flug gleich 47 Covid-Fälle importiert wurden. Sämtliche Reisenden konnten vor dem Abflug negative Befunde vorliegen, doch jene, die bei der Einreise in Hongkong vorgenommen wurden, fielen positiv aus. Für den Carrier bedeutet das erst mal: Flugverbot in die Sonderverwaltungszone. Die Einreisebestimmungen Hongkongs ähneln jenen von China, sind aber nicht vollständig ident. Grundsätzlich dürfen nur Einwohner und Personen, die unter wenige Ausnahmen fallen, in die Sonderverwaltungszone anreisen. Vor dem Abflug muss ein PCR-Test absolviert werden. Dieser darf nicht älter als 72 Stunden sein. Nach der Landung wird seitens der Regierung Hongkongs ein weiterer Abstrich veranlasst. Die Personen müssen sich für 21 Tage in einer vorgegebenen Quarantäneunterkunft aufhalten. Währenddessen könnend weitere Testungen vorgenommen werden. Die Passagiere von Vistara Flug 6395, der von Delhi nach Hong Kong durchgeführt wurde, konnten allesamt einen negativen PCR-Befund vorweisen. Vor dem Antritt der Quarantäne wurden sämtliche Inassen nochmals getestet und dabei waren sechs Personen positiv. Ende vergangener Woche wurden weitere 25 Passagiere, die sich an Bord des besagten Fluges befunden haben, positiv getestet und am zwölften Tag kamen nochmals 22 positive Fälle hinzu. Bislang wurden 47 Passagiere positiv auf Covid-19 getestet. Alle befinden sich weiterhin in der von der Regierung Hongkongs zugewiesenen Quarantäneunterkunft. Ansteckungen vermutlich an Bord Besonderes Augenmerk liegt dabei auf einer Sitzplatzkarte, die im Internet kursiert. Aus dieser geht hervor, dass sich die Ausbreitung des Virus offenbar in de Economy-Class vollzogen hat.

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Eurowings Discover bekommt zwei Flugzeuge von Edelweiss – ein Verstoß gegen Staatshilfeauflagen?

Lufthansa zieht zwei Airbus A330-300 von der Schweizer Tochtergesellschaft Edelweiss zur neu gegründeten Eurowings Discover ab. Personalvertreter lassen den Vorgang jetzt prüfen. Denn die konzerninterne Verlegung der Flugzeuge könnte gegen Bedingungen der Staatshilfe, welche die Schweizer Regierung Swiss und Edelweiss im vergangenen Jahr zur Bewältigung der Krise gewährte, verstoßen. Im Gegenzug für die Kreditgarantie verlangte man in Bern nämlich, dass die Lufthansa die deutschen Drehkreuze Frankfurt und München nicht schneller hochfährt als Zürich.  Genau dieses Szenario könnte hier aber verwirklicht werden. Der Pilotenverband Aeropers und zwei Flugbegleitergewerkschaften haben sich deswegen bei der Schweizer Luftfahrtstiftung beschwert, die über die Einhaltung Schweizer Beihilfeauflagen wacht. „Wir haben die Stiftung darauf hingewiesen, darauf zu achten, dass es zu keiner Verschiebung der Kapazitäten zu Lasten des Standortes Schweiz kommt“, zitiert die Luzerner Zeitung einen Aeropers-Sprecher. 

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Lufthansa: Aufsichtsrats-Chef für weniger Aufsichtsrat-Mandate

Der Aufsichtsratschef der Lufthansa fordert, die Aufsichtsrat-Mandate auf sechs herabzusetzen. Das gilt auch für die Mitgliederzahl.  Eine gesetzliche Begrenzung der Mandate von Aufsichtsräten würde die Kontrollgremien effizienter machen, so Karl-Ludwig Kley. Das trage unter anderem zur Professionalität und Schlagfertigkeit der Unternehmenskontrolleure bei. „So manche unbeholfene Mandatsbeendigung und Neubesetzung in letzter Zeit wäre mit Sicherheit vermieden worden oder hätte zumindest reibungsloser funktioniert und damit Schäden vom jeweiligen Unternehmen abgewendet, wenn sie in professionelleren Händen gelegen hätte“, wird Kley von den Kollegen von Airliners zitiert.

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Phuket-Öffnung weiterhin fraglich

Eigentlich sollte die beliebte Urlaubsregion ab dem 1. Juli wieder für vollständig immunisierte Touristen zugänglich gemacht werden. Doch die optimistischen Öffnungspläne geraten ins Schwanken.  Hintergrund sei das zuletzt stark ansteigende Infektionsgeschehen in Thailand, welches den angestrebten Impffortschritt in Phuket verlangsamt hat. Das berichtet unter anderem Reisetopia. „Wir sind besorgt. Denn sollte bis dahin keine Herdenimmunität erreicht werden, müssen wir unsere Öffnungsabsichten wieder überdenken“, so Tourismusminister Phiphat Ratchakitprakarn. Die Regierung hatte besonders viel Impfstoff für besagtes Gebiet sichergestellt, um die Herdenimmunität bis Anfang Juli zu erreichen. Doch unvorhergesehene Ereignisse sowie steigende Infektionszahlen im Rest des Landes hätten die Behörden nun dazu veranlasst, für Phuket vorgesehenen Impfdosen in andere Regionen zu verteilen. Im schlimmsten Fall müssen sich Phuket-Liebhaber also weiterhin in Geduld üben – eine endgültige Entscheidung wird kommende Woche erwartet

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Lauda Europe tauscht Crewlink-Flugbegleiter aus

Die für Lauda Europe tätige Leiharbeitsfirma Crewlink verlängerte in den letzten Tagen die befristeten Arbeitsverträge zahlreicher Flugbegleiter, die ab Wien-Schwechat im Einsatz waren, nicht. Zum Teil soll es bei jenen, die auf das Fortwirken des Kollektivvertrags Laudamotion gepocht haben, auch zu sofortigen Freistellungen gekommen sein. Bei Crewlink fährt man offensichtlich mit dem sprichwörtlichen „Eisenbesen“ durch die Firma und trennt sich von jenen Kabinenmitarbeitern, die als „aufmüpfig“ gelten. Als Personalleasingfirma hätte man den Kollektivvertrag für Arbeitskräfteüberlasser bzw. beim Einsatz bei Lauda Europe jenen von Laudamotion anzuwenden. Letzteres ist juristisch knifflig. Im Vorjahr drohte die Laudamotion-Geschäftsleitung mit der Schließung der Basis Wien, so die Sozialpartner keinen neuen Kollektivvertrag nach den Wünschen des Unternehmens abschließen sollte. Gleich zweimal gingen die Beschäftigten auf die Straße und sogar das demonstrative Ausfliegen der damals noch in Österreich registrierten Airbus A320 erfolgte. Nachdem sich die Sozialpartner auf ein Eckpunkte-Papier geeinigt hatten, forderte die Geschäftsführung die Belegschaft zur Zustimmung auf. Wer diese verweigerte, erhielt kurze Zeit später die Kündigung überreicht. Klagen bezüglich KV-Fortwirkung anhängig Laut Gewerkschaft Vida wurde der „neue Kollektivvertrag Laudamotion“ nicht endgültig abgeschlossen. Auch seitens der Wirtschaftskammer ist zu hören, dass der Kontakt plötzlich abgerissen ist, so dass der formale Abschluss nicht erfolgt ist. Im Sommer 2020 wurde bekannt, dass Laudamotion geschlossen wird und der maltesische Nachfolger Lauda Europe übernehmen soll. Die Bases Stuttgart und Düsseldorf wurden geschlossen und gleichzeitig trennte man sich von sämtlichen Beschäftigten. In Wien nutzte man den Wechsel auf Lauda Europe, um sich von weiteren Mitarbeitern zu trennen. Der Kollektivvertrag Laudamotion soll

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Spicejet unternahm unfreiwilligen „Ausflug“ in den Iran

Am Freitag musste die Boeing 737-800 mit der Registrierung VT-SZN, betrieben von der indischen Billigfluggesellschaft Spicejet, eine Sicherheitslandung in Zahedan (Iran) einlegen. Die Airline bestätigte den Vorfall und gab an, dass die Windschutzscheibe des Cockpits gebrochen ist. Der Mittelstreckenjet befand sich auf dem Weg von Riyadh nach Lucknow. Flug SG9749 erlitt den Bruch der Windschutzscheibe. Aus diesem Grund begaben sich die Piloten rasch auf eine niedrigere Flughöhe und entschieden sich für eine Sicherheitslandung. Diese wurde im Iran auf dem Flughafen Zahedan erfolgreich durchgeführt. Alle Passagiere und Besatzungsmitglieder konnten die Boeing 737-800 sicher verlassen. Die Maschine musste nicht im Iran verbleiben, denn dies gestaltet sich aufgrund des U.S.-Embargos in Sachen Ersatzteilbeschaffung traditionell kompliziert und bürokratisch. Die Piloten haben laut Spicejet die Windschutzscheibe ausführlich kontrolliert und festgestellt, dass der Riss, der im Bereich des Copiloten aufgetreten ist, nur die äußere Schicht betrifft. Nach knapp über fünf Stunden wurde der Weiterflug nach Delhi angetreten. Die Passagiere wurden anschließend innerhalb Indiens nach Zahedan weiterbefördert. Spicejet betonte, dass die Sicherheit der Reisenden oberste Priorität hat und sich herausgestellt hat, dass zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr für Crew oder Passagiere bestand. Die VT-SZN erreichte Delhi in den frühen Morgenstunden des 17. April 2021.

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Neue 737-Max-Probleme könnten tiefergehend sein

Die neuen Probleme, die kürzlich an Flugzeugen des Typs Boeing 737-Max entdeckt wurden, dürften tiefergehend sein als ursprünglich vom Hersteller vermutet. Wegen Mängeln forderte Boeing insgesamt 16 Betreiber dazu auf die betroffenen Jets vorläufig am Boden zu lassen. Zunächst ging man davon aus, dass lediglich ein Notstromaggregat nicht ordnungsgemäß befestigt wurde. Laut Boeing wurde es nicht genietet, sondern nur geklammert. Dadurch kann die Erdung unzureichend sein, was zur Beschädigung elektronischer Komponenten führen kann. Aviation Week schreibt, dass insgesamt 460 Boeing 737-Max betroffen sein sollen. Davon wurden jedoch erst 89 Stück an Fluggesellschaften ausgeliefert. Die betroffenen Maschinen sollen bis auf weiteres am Boden bleiben. Boeing betont, dass man in Abstimmung mit der FAA an einer Lösung arbeitet. Bloomberg schreibt unter Berufung auf Unternehmenskreise, dass die Behebung äußerst zeitaufwendig sein könnte. Bislang konnte der Hersteller keine Lösung vorlegen. Diese muss zuvor ohnehin von der Luftfahrtbehörde FAA abgesegnet werden. Es ist anzunehmen, dass diese angesichts der unrühmlichen Vorgeschichte besonders genau prüfen wird. Boeing pocht darauf, dass die Problembehebung nach Genehmigung durch die FAA nur wenige Tage dauern soll.

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Deutschland streicht Vereinigtes Königreich von Risikoliste

Die Bundesrepublik Deutschland betrachtet das Vereinigte Königreich – mit Ausnahme von Überseegebieten – nicht mehr als „Risikogebiet“. Das hat zur Folge, dass die Einreise ohne Quarantänepflicht möglich ist. Aufgrund der Testpflicht muss dennoch ein negativer Befund vorgewiesen werden. Noch vor wenigen Wochen belegte Deutschland den Insel-Staat mit Flugverboten, da man meinte, dass durch die Untersagung von Nonstop-Flügen die Einschleppung der britischen Variante des Coronavirus verhindert werden kann. Weder in Österreich, noch in Deutschland war die Vorgehensweise von Erfolg geprägt, denn in beiden Staaten dominiert mittlerweile die UK-Mutation.

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Poste Air Cargo fliegt jetzt auch international

Die Frachttochter der italienischen Post, Poste Air Cargo (vormals: Mistral Air), nahm eine linienmäßige Frachtverbindung zwischen Rom-Fiumicino undTel Aviv auf. Es handelt sich dabei um die erste internationale Cargo-Strecke des Carriers. Air Poste Cargo wurde im Jahr 1981 unter dem Namen Mistral Air von Bud Spencer gegründet. Der Schauspieler verkaufte das Unternehmen später an TNT weiter. Die italienische Post übernahm die Fluggesellschaft in 2005 vollständig. Die Passagierflüge wurden in 2018 eingestellt. Im Jahr 2019 wurde der Markenname auf Air Poste Cargo geändert. Man ist derzeit eine reine Frachtfluggesellschaft. Die Cargo-Airline der italienischen Post war bislang primär innerhalb Italiens tätig. Transportiert werden unter anderem Briefe, Pakete, Expressgüter und sonstige Fracht. Laut CH-Aviation.com fliegt Poste Air Cargo seit 10. April 2021 erstmals in der Firmengeschichte eine internationale Frachtroute. Die eingesetzten Maschinen der Typen ATR72-600 und Boeing 737-400 sind in Brescia, Cagliari und Rom-Fiumicino stationiert.

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