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Betrüger zocken mit Fake-Einreiseformularen ab

Abzocker und Betrüger haben bedingt durch diverse Einreiseanmeldungen, die in verschiedenen Ländern vorab online getätigt werden müssen, ein neues Betätigungsfeld gefunden. Die deutsche Bundespolizei warnt ausdrücklich vor Abzockern, die über Fake-Seiten gegen Bezahlung Einreiseformulare für Deutschland ausfüllen lassen. In diesem Zusammenhang ist ausdrücklich darauf hinzuweisen, dass Formulare, die im Internet für die Einreise in verschiedene Länder auszufüllen sind, ausschließlich auf den offiziellen Homepages der jeweiligen Behörde auszufüllen sind. Hierfür fallen keine Gebühren an und spätestens dann, wenn beispielsweise die Kreditkartennummer verlangt wird, sollten Passagiere misstrauisch werden. Zahlungsinformationen werden auf den PLF- und Einreiseformularen ausdrücklich nicht abgefragt. Das Polizeipräsidium Kempten macht in einen Medienerklärung auf einen Fall aufmerksam: Ein in Memmingen angekommener Passagier bezahlte auf einer Internetseite 29 Euro für eine „Einreiseanmeldung“, die es laut Bundespolizei aber nicht gab. Derartige Vorfälle sollen sich an verschiedenen Grenzübergängen und Flughäfen häufen.

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Fliegerhorst Vogler wird modernisiert

Wie Verteidigungsministerin Klaudia Tanner im Rahmen eines Besuchs des Fliegerhorst Vogler bekannt gab, wird in den nächsten Jahren kräftig in die notwendige Modernisierung des Standorts in Hörsching investiert. Nach der Außerdienststellung der Saab 105Ö sei es unabdingbar geworden, Hörsching als zweites Standbein für die verbleibende Luftraumverteidigung neben dem Eurofighter-Stützpunkt in Zeltweg auszubauen. Dafür werden laut der oberösterreichischen Militärkommandanten Brigadier Dieter Muhr mehrere Millionen Euro für die Sanierung des Vorfeldes sowie eines Hangars des militärischen Teils des Linzer Flughafenareals aufgewendet. Zwar bleiben die Eurofighter wohl auch weiterhin im steirischen Zeltweg stationiert, im Rahmen taktischer Maßnahmen oder bei etwaigen Notfallsituationen könne künftig der Betrieb auch ab Hörsching sichergestellt werden. Dazu wird zusätzlich in Maßnahmen investiert, damit der Standort künftig autark betrieben werden kann.

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Deutschland: 1.000 Mitarbeiter haben Airbus verlassen

Die Airbus-Werke in Finkenwerder, Stade, Bremen und Buxtehude sollen bislang rund 1.000 Mitarbeiter freiwillig verlassen haben. Dies erklärte ein Funktionär der IG Metall gegenüber dem Hamburger Abendblatt. Der Flugzeugbauer versucht betriebsbedingte Kündigungen durch freiwillige Austritte zu vermeiden. Beschäftigte, die sich dafür entscheiden, sollen Abfindungen erhalten. Konzernweit sollen 15.000 Jobs abgebaut werden. Die genaue Anzahl der auf der Kippe stehenden Stellen ist unklar, denn Airbus meinte kürzlich, dass die Kurzarbeit in Frankreich und Deutschland einige Tausend stellen retten könnte. Angaben von Arbeitgeberseite zur Annahme der Prämien für freiwillige Austritte gibt es nicht.

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Azoren: SATA droht Lissabon-Flüge zu kappen

Die Unstimmigkeiten zwischen der portugiesischen Regierung und SATA spitzen sich weiter zu. Das Unternehmen fordert die Vergabe von PSO-Subventionen für den Betrieb der Routen zwischen Lissabon und den Azoren-Inseln. Andernfalls werde man die Routen einstellen. Betroffen sind die Verbindungen von der Hauptstadt nach Pico, Faial und Santa Maria. Aufgrund der Corona-Pandemie sind diese defizitär, doch SATA und die Tochtergesellschaft Azores Airlines haben noch ein anderes Problem am Hals: Die EU-Kommission stufte eine vor einiger Zeit gewährte Beihilfe als rechtswidrig ein und verlangt die Rückführung. Dementsprechend ist die Gewährung von Corona-Hilfen für die beiden Azoren-Carrier äußerst kompliziert. SATA ist der Ansicht, dass ohne PSO-Subventionen die Insel-Festland-Anbindung nicht mehr aufrechterhalten werden kann. Die Auslastung ist aufgrund der Corona-Pandemie, von der besonders die Region Lissabon stark betroffen ist, sehr gering. Die Azoren-Inseln sind bislang vergleichsweise glimpflich durch die Krise gekommen. Um den Tourismus ankurbeln zu können, gestatten die Inseln Santa Maria, Terceira, Pico, Faial, São Jorge, Graciosa, Corvo und Flores Personen, die einen Nachweis über eine erfolgte Impfung gegen Covid-19 erbringen können, die Einreise ohne Quarantäne. Auch ist man hinsichtlich der Testbefunde vergleichsweise lax.

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Airbus storniert Norwegian-Großbestellung

Der europäische Flugzeugbauer Airbus und die insolvente Norwegian Air Shuttle konnten sich auf die Stornierung der 88 Maschinen der A320neo-Reihe einigen. Dies kommt nicht zufällig, denn das Management versucht über das in Irland geführte Insolvenzverfahren aus Kauf- und Leasingverträgen herauszukommen. Norwegian muss an Airbus keinerlei Schadenersatz leisten, jedoch werden im Gegenzug die bereits geleisteten Anzahlungen einbehalten. Damit steht endgültig fest, dass es zu keiner Lieferung von 30 A321LR sowie 58 A320neo an den Billigflieger kommen wird. Ganz ohne Druck kam die Einigung aber nicht, denn am Mittwoch gab es in diesem Zusammenhang eine Anhörung vor dem irischen High Court. Letztlich sollen sich die beiden Parteien im Saal auf die Stornierung der Großbestellung geeinigt haben. Norwegian will auch die Boeing-Order loswerden und dazu Schadenersatz für das B737-Max-Debakel und die Triebwerksprobleme der Dreamliner haben. In diesem Zusammenhang findet noch diese Woche eine weitere Anhörung vor dem High Court statt. Es gilt als wahrscheinlich, dass die U.S.-Amerikaner um die Großbestellung umfallen werden.

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SmartLynx Malta fliegt nun für DHL

Um die Fluggesellschaft SmartLynx Malta war es einige Zeit sehr ruhig, doch nun meldet sich der Carrier mit einem neuen Geschäftsmodell zurück. Im Auftrag der Deutsche Post DHL Group wird man zwei Airbus A321-200-Frachter betreiben. Diese werden im Cargo-Netzwerk des Logistikkonzerns eingesetzt. Es handelt sich um ehemalige Passagierflugzeuge, die in Frachter konvertiert wurden. Derzeit werden vermehrt A321 umgebaut, was auch am momentan hohen Preis für Maschinen des Typs Boeing 757 liegt. Das Rückgrat der DHL-eigenen Flotte bildet die B757. SmartLynx Malta ist eine Tochter der Avia Solutions Group. Ursprünglich wurde dieser Ableger gegründet, um Passagierflüge durchzuführen. Die Coronakrise führte jedoch dazu, dass man diesen Flugbetrieb auf Fracht spezialisierte. Laut Mitteilung des maltesischen Carriers soll die A321F-Flotte bis 2022 auf vier Einheiten ausgebaut werden.

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Flughafen Mönchengladbach sucht Gastwirt

Zwar ist die Gastronomie in Deutschland weitgehend geschlossen, doch der Flughafen Mönchengladbach blickt nach vorne und ist auf der Suche nach einem neuen Gastwirt, der ein 745 Quadratmeter großes Lokal betreiben soll. Die Tochter des Düsseldorfer Flughafens sieht das neue Restaurant als Publikumsmagneten und hebt in einer Aussendung auch eine 280 Quadratmeter große Außenterrasse hervor. Diese soll einen Blick auf das Vorfeld bieten. „Dieses besondere Ambiente ist prädestiniert für ein qualitatives gastronomisches Angebot“, so Ulrich Schückhaus, Geschäftsführer der Flughafengesellschaft. „Wir erhöhen damit die Attraktivität des Flugplatzes für Besucher ebenso wie für Unternehmen“. Ein weiteres Argument, das der Mönchengladbach Airport in einer Aussendung darstellt: Der Flughafen soll sich entlang einer „beliebten Fahrradroute, die für ausreichend Publikumsverkehr und damit für Gäste in der neuen Gastronomie sorgt“ befinden. Gastwirte, die an diesem Airport, der keinen Linienverkehr hat, sondern auf General Aviation und Flugschüler spezialisiert ist, kochen wollen, müssen aber schnell sein. Bewerbungen werden nur bis zum 24. März 2021 angenommen. Schon heute ist der Flugplatz Mönchengladbach mit ca. 650 Arbeitsplätzen ein wichtiger Wirtschaftsfaktor in der Region – Tendenz steigend. Wartungsschwer-gewichte wie RAS und elite Jet expandieren, eine starker Flugschulbetrieb und einzigartige Eventlocations wie der Hugo-Junkers-Hangar beleben den MGL nachhaltig. Die Flugbewegungen lagen 2020 bei 48.856 und damit knapp 15 Prozent über denen des Vorjahres. „Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie ist dies ein besonders positives Signal, das dem negativen Branchentrend entgegensteht“, sagt Franz-Josef Kames, Geschäftsführer der Flughafengesellschaft. Unter dem Label „Innovationsflughafen MGL“ wird in den kommenden Jahren weiter investiert. So sind zusätzliche Flugzeug- und

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Österreich: Kurzarbeit soll nach 1. Juli 2021 reduziert werden

Der österreichische Nationalrat hat am Mittwochabend beschlossen, dass die Corona-Kurzarbeit bis Ende Juni 2021 verlängert werden soll. Auch soll die Aufstockung der Notstandshilfe auf das Niveau des Arbeitslosengeldes bis Ende März 2021 fortgeführt werden. Kritik ist durchaus angebracht, denn die österreichische Bundesregierung hat es gegen Jahresende 2020 verabsäumt die ausgelaufene Aufstockung der Notstandshilfe zu verlängern. Die Folge daraus ist, dass die Empfänger mit ihren Leistungsauszahlungen im Feber 2021 keine Aufstockung mehr ausbezahlt bekommen haben. Ob das Arbeitsmarktservice für den kürzesten Kalendermonat des Jahres noch die nun beschlossene Erhöhung pünktlich ausbezahlen kann, ist fraglich. Zwar sollen die arbeitslosen Personen „rückwirkend zum 1. Jänner 2021“ die Aufstockung erhalten, doch bedeutet das wochenlanges Warten auf Nachzahlungen, denn das Arbeitsmarktservice muss wieder alles neu berechnen. Dies wäre absolut vermeidbar gewesen, wenn die Bundesregierung die entsprechenden Beschlüsse zügiger gefasst und durch den Nationalrat gebracht hätte. Lieber eierte man fast ein ganzes Monat mit „Freitesten“ herum. Insofern ist Kritik absolut abgebracht, denn der Umstand, dass viele Menschen, die absolut unverschuldet den Job verloren haben oder aber als Saisonarbeiter gar nicht mehr eingestellt wurden, weniger Geld ausbezahlt bekommen haben als von der Regierung beschlossen, war absolut vermeidbar. Nachzahlungen hin oder her, eine nahtlose Lösung war möglich, jedoch von der Kurz-Regierung nicht gewünscht. Überdies wurden per Abänderungsantrag zwei Corona-Sonderregelungen bis Ende Juni verlängert. Das betrifft zum einen den Bezug von Arbeitslosengeld durch selbständig Erwerbstätige, die ihre Erwerbstätigkeit vorübergehend eingestellt haben, aber nach wie vor als Selbständige pensionsversichert sind. Zum anderen soll auch eine Unterbrechung der Altersteilzeit weiterhin keine

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Brussels Airlines kündigt 78 Sommer-Ziele an

Brussels Airlines wird im Sommerflugplan 2021 insgesamt 78 Destinationen anbieten. Der Fokus liegt heuer auf touristischen Zielen. Im August 2021 soll eine Verbindung zwischen Brüssel und Frankfurt am Main aufgenommen werden. Diese wird auch als Feeder für Eurowings Discover dienen. Auf der Langstrecke wird die Lufthansa-Tochter 18 Destionationen in Afrika und Nordamerika ansteuern. Die übrigen 60 Ziele befinden sich auf der Kurz- und Mittelstrecke mit Schwerpunkt Griechenland, Portugal und Spanien. Ab April wird Brussels Airlines sein europäisches Netzwerk mit Schwerpunkt auf Urlaubsreisen schrittweise wieder eröffnen. Die ersten Routen, die reaktiviert werden sollen, sind Alicante, Athen, Barcelona, Bilbao, Bologna, Budapest, Catania, Faro, Gran Canaria, Heraklion, Kos, Krakau, Lissabon, Madrid, Malaga, Napoli, Nizza, Oslo, Porto, Prag, Rom, Stockholm, Tel Aviv, Teneriffa, Valencia, Vilnius und Warschau. Ab Mai kommen auch Dubrovnik, Edinburgh, Ibiza, Mailand Linate, Moskau, Palermo, Palma de Mallorca, Rhodos, Split und Wien hinzu. Ab Juni wird Brussels Airlines diesen Zielen weitere Flugfrequenzen erhöhen, darunter Bari, Birmingham, Korfu, Florenz, Göteborg, Sankt Petersburg, Eriwan und Zakynthos . Ab 2. August 2021 sollen Flüge zwischen Brüssel und Frankfurt am Main angeboten werden. Brussels Airlines wird zwei tägliche Rotationen von Lufthansa übernehmen. Ziel ist, dass die beiden Hubs besser miteinander verknüpft werden. Auch sollen belgische Passagiere in Frankfurt auf Eurowings Discover umsteigen können. Langstrecke wird langsam reaktiviert Washington DC und New York sollen ab dem 14. Juni 2021 betrieben werden. Montreal per 15. Juni 2021. Dies sind die ersten Nordatlantikflüge von Brussels Airlines seit 21. März 2020. Was das afrikanische Netzwerk betrifft, so erhöht Brussels

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Seychellen wollen Etihad-Kredite nicht zurückzahlen

Keinen Cent soll Air Seychelles an Etihad Airways bezahlen. So will es die Regierung, denn im Zusammenhang mit vom Golfcarrier gewährten Darlehen gibt es seit einiger Zeit Unstimmigkeiten, über die nun auf höchster Staatsebene verhandelt wird. Im Zuge der „Hunter-Strategie“, die Etihad unter der Geschäftsführung von James Hogan, von Swissair kopiert hatte, kaufte man sich bei finanzschwachen Airlines wie Air Berlin, Air Seychelles, Alitalia, Air Serbia und Darwin Airline ein. Letztlich entwickelte sich das Projekt zu einem Faß ohne Boden, so dass Abu Dhabi nach und nach den Geldhahn abgedreht hat. Auf den Seychellen und in Serbien sowie selbstredend bei Alitalia sind die Regierungen eingesprungen. Beispielsweise Air Berlin musste Insolvenz anmelden. „In Bezug auf das Partnerschaftsabkommen zwischen Air Seychelles und Etihad wird in diesem Jahr keine Zahlung erfolgen, und es laufen weitere Verhandlungen über die Zahlungsweise der aufgelaufenen Schulden und die Rückgabe der Etihad-Aktien, um den Carrier wieder vollständig ins Staatseigentum zu bringen“, teilte die Regierung der Seychellen mit. Das bedeutet auch, dass Air Seychelles künftig wieder als staatliche Fluggesellschaft betrieben werden soll. Derzeit hält die Etihad Aviation Group noch 40 Prozent. Dieses Aktienpaket will man seit einiger Zeit loswerden. Verhandelt wird auch über Darlehen, die seitens Etihad Airways gewährt wurden.

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