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März 2021: Wien leidet weiterhin unter Corona

Auch im März 2021 wurde der Flughafen Wien-Schwechat nur von wenigen Passagieren genutzt. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahresmonat verzeichnete der größte Airport Österreichs einen 73,3-prozentigen Rückgang auf 215.637 Reisende. Bei den Töchtern in Luqa (Malta) und Kosice lief es ähnlich. Die drei Flughäfen zählten gemeinsam 249.125 Passagiere und liegen damit um 74,7 Prozent unter der Leistung von März 2021. Der Vorjahresmonat war nicht vollständig von der Corona-Pandemie betroffen. Heuer jährte sich am Standort Wien die temporäre Schließung der Terminals 1, 1A und 2. In Österreich nahm die Zahl der Lokalpassagiere nahm um 76,3 Prozent ab, die Anzahl der Transferpassagiere ging um 62,1 Prozent zurück. Die Flugbewegungen verzeichneten im März 2021 ein Minus von 63 Prozent. Beim Frachtaufkommen gab es ein Minus von 1,3 Prozent im Vergleich zum März des Vorjahres. Das Passagieraufkommen am Flughafen Wien nach Westeuropa sank im März 2021 um 72,5 Prozent, nach Osteuropa um 70,9 Prozent. Das Passagieraufkommen nach Nordamerika ging um 77,3 Prozent zurück und Afrika verzeichnete ein Minus von 75,5 Prozent. In den Nahen und Mittleren Osten sank das Passagieraufkommen um 57,9 Prozent. Das Passagieraufkommen in den Fernen Osten ging im März 2021 um 81 Prozent zurück.

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Belgien erlaubt nicht notwendige Ein- und Ausreisen wieder

In Belgien stehen die Zeichen auf Lockerungen.  So sollen nicht notwendige Ein- und Ausreisen ab dem kommenden Montag wieder zugelassen werden. Das berichtet die Zeit. Weil die CoV-Situation im Land aus den Rudern geriet, verhängte die Regierung zu Ostern ein Verbot für touristische Reisen außerhalb Belgiens. Diese Regelung werde nach Auslaufen am 19. April garantiert nicht mehr verlängert, so die Regierung. 

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Züricher Passagierzahlen weiterhin auf niedrigem Niveau

Der Flughafen Zürich leidet weiterhin unter der Corona-Pandemie. Im vergangenen Monat flogen exakt 228.050 Passagiere über den Airport – das entspricht einem Minus von 74,4 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Im Vergleich zum März 2019 fallen die Passagierzahlen sogar um 90,6 Prozent niedriger aus. Die Anzahl Lokalpassagiere sank um 72.3 Prozent auf 181.734, der Anteil der Umsteigepassagiere sank um 81,2 Prozent auf 43.462. Ebenso düster sieht die Anzahl der Flugbewegungen aus, im Vergleich zum Vorjahresmonat konnten nur 5.792 Starts- oder Landungen registriert werden – ein Minus von 48 Prozent. Demgegenüber entpuppte sich der Fracht-Sektor als einziger Lichtblick. Mit 33.038 Tonnen Luft- und Straßenfracht wurde 29,6 Prozent mehr abgewickelt als noch im März 2020. Es war auch deutlich mehr als im Vormonat Februar, als noch 28.602 Tonnen Fracht ihre Reise über den Flughafen Zürich antrat. 

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Brüssel: Passagierzahlen stürzen in die Tiefe

Die Corona-Flaute hält an: Im vergangenen Monat nutzten exakt 186.924 Passagiere den Flughafen Brüssel – und damit um 91 Prozent weniger Menschen als noch 2019. Das Cargo-Aufkommen erholt sich hingegen immer weiter. Die Passagierzahlen sind vergleichbar mit dem Februar, dem schwächsten Monat seit Beginn der Pandemie. „Die letzten zwölf Monate nagen an der ganzen Branche. Leichte Erholungen waren da immer nur von kurzer Dauer“, so Airport-Chef Arnaud Feist. Für die nächsten Wochen und Monate wünsche er sich eine rasche Aufhebung der Restriktionen für Länder, in denen die Gesamtsituation vergleichbar oder besser ist als on Belgien. „Nur so können wir aus der Krise fliegen.“ Im Luftfracht-Sektor sieht es ganz anders aus. Das Cargo-Aufkommen im März verzeichnet einen starken Anstieg der beförderten Mengen. Verglichen mit den Jahren 2020 und 2019 stieg dieser Wert um 41 beziehungsweise 27 Prozent. In der Pandemie hat sich Brüssel zum wichtigsten Exportflughafen für Corona-Impfstoff in Europa entwickelt. Mehrere Millionen Corona-Impfstoffdosen sind von hier ausgeflogen worden.

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Swiss testet IATA Travel Pass

SWISS wird ab 22. April 2021 als erste Fluggesellschaft der Lufthansa Gruppe die Travel Pass App von IATA auf der Strecke Zürich – London Heathrow testen. Bereits seit Mitte März testet die AUA-Schwester weitere entsprechende Konzepte. Dies sei ein wichtiger Schritt, das Reisen während der Corona-Pandemie wieder einfach und verlässlich zu gestalten, so der Schweizer Carrier in einer Presseaussendung. Die Nutzung ist für Kunden während der Testphase freiwillig, Fluggäste werden vor Antritt ihrer Reise frühzeitig über das entsprechende Angebot informiert.  „Wir unterstützen alle Bemühungen, das Reisen während der Corona-Pandemie wieder einfach und verlässlich zu gestalten. Digitale Gesundheitsausweise wie der IATA Travel Pass leisten einen wertvollen Beitrag, Gesundheitsschutz und Reisefreiheit in Einklang zu bringen, um so die Planbarkeit für unsere Kunden zu erhöhen und das Vertrauen ins Reisen zurückzugewinnen“, so Swiss-Chef Dieter Vranckx. Swiss testet und prüft weitere Angebote Covid19-Testresultate können direkt über den digitalen Reisepass abgerufen werden. Fluggäste können somit gegenüber Airlines und Behörden nachweisen, dass sie die Einreisebestimmungen erfüllen, ohne persönliche Gesundheitsinformationen preisgeben zu müssen. Doch nicht nur die Anwendung des Dachverbands wird auf Herz und Nieren geprüft.  Neben dem IATA Travel Pass werde auch die Anwendung weiterer digitalisierter Lösungen wie den EU Green Pass sowie den CommonPass unter die Lupe genommen. Zusätzlich zu diesen Optionen können Passagiere seit Mitte März versuchsweise auf den Strecken Newark (USA) – Zürich und seit Anfang April von Zürich nach Spanien und Portugal ihre Testnachweise bis 12 Stunden vor Reiseantritt auf swiss.com hochladen. Diese werden dann geprüft, sodass die Kunden bereits vor Abreise wissen, ob sie die Vorgaben der jeweiligen Behörde erfüllen

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Lauda: Crewlink will Ex-Düsseldorfer für Zadar anheuern

Die Fluggesellschaft Lauda Europe ist derzeit auf der Suche nach Flugbegleitern für die Basis Zadar und in weiterer Folge auch für Zagreb. Für den zuerst genannten Standort schrieb die Leiharbeitsfirma Crewlink jene Flugbegleiter, die vormals für den Vorgänger Laudamotion ab Düsseldorf geflogen sind, an. Diesen wird über das Leiharbeitsunternehmen ein Arbeitsverhältnis in Kroatien angeboten. Wie in der Ryanair Group üblich muss die Zusage äußerst rasch erfolgen. Die Schulung, die im Aviation Direct vorliegenden Anschrieben „Lauda Europe Conversion Training Course“ genannt wird, soll bereits am 29. April 2021 im Trainingszentrum nahe dem Flughafen Frankfurt-Hahn durchgeführt werden. Laudamotion machte im Herbst des Vorjahres die Bases in Düsseldorf und Stuttgart dicht. Der Nachfolger Lauda Europe unterhält derzeit in Wien und Palma de Mallorca Stützpunkte. Noch im Sommerflugplan 2021 sollen je zwei Airbus A320 in Zadar und Zagreb stationiert werden. Das hierfür benötigte Personal beschäftigt man offensichtlich über die Leiharbeitsfirma Crewlink.

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British Airways will A380 „definitiv“ reaktivieren

Im Gegensatz zu anderen europäischen Airbus-A380-Betreibern will British Airways diesen Maschinentyp wieder in den aktiven Liniendienst stellen. Dies erklärte Firmenchef Sean Doyle im Rahmen eines virtuell abgehaltenen CAPA-Webinars. Der Manager hob dabei hervor, dass der A380 gut funktioniert und der Wiedereinsatz geplant ist. Als mögliche Destinationen nannte Doyle unter anderem Ziele an der U.S.-Ostküste und sagte auch, dass Miami ein hochwahrscheinliches Ziel sein wird. Der British-Airways-Chef betonte während der Corona-Pandemie wiederholt, dass der von ihm geleitete Carrier weiterhin auf den Superjumbo setzen wird. Erst kürzlich wurden sämtliche Maschinen dieses Typs nach London-Heathrow überstellt. Es werden reguläre technische Wartungen vorgenommen. Diese wurden von Beobachtern bereits als ersten Indiz dafür, dass es British Airways tatsächlich ernst meint, empfunden. Dem Vernehmen nach könnten die ersten A380 bereits heuer wieder in den Liniendienst gestellt werden. Der genaue Zeitpunkt dürfte primär von der weiteren Entwicklung der Corona-Pandemie abhängen.

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Ryanair zieht gegen skandinavische Beihilfen vor den EuGH

Die irische Ryanair Group klagt gegen die Bewilligungen von Staatshilfen für diverse Fluggesellschaften. Vor dem Gericht der Europäischen Union erlitt man in Sachen Finnair und SAS eine Schlappe. Nun will der Carrier vor den Europäischen Gerichtshof ziehen. Eine entsprechende Berufung wurde laut Mitteilung am Mittwoch eingebracht. Ryanair klagt nicht gegen die Mitbewerber oder Staaten, sondern gegen die Bewilligungen, die seitens der EU-Kommission erteilt wurden. Im konkreten Fall handelt es sich um die Unterstützungen, die seitens Dänemark und Schweden für SAS gewährt wurden. Weiters ist die finnische Beihilfe für Finnair betroffen. Das Gericht der Europäischen Union hat die Klagen von Ryanair in erster Instanz abgewiesen. Dagegen erhebt der Billigflieger das Rechtsmittel der Berufung. Eigenen Angaben nach hat man den entsprechenden Schriftsatz am Mittwoch beim Europäischen Gerichtshof eingebracht. Es ist noch unklar, ob dieser sich mit der Angelegenheit befassen wird.

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Halbjahreszahlen: Easyjet verbrannte 730 Millionen Pfund

Der britische Billigflieger Easyjet legte am Mittwoch die Finanzzahlen für das erste Halbjahr des Geschäftsjahres 2021 auf den Tisch. Konzernchef Johan Lundgren geht davon aus, dass ein Verlust vor Steuern in der Höhe von 690 bis 730 Millionen Pfund gemacht wurde. Die Periode endete am 31. März 2021. „Easyjet hat in der ersten Hälfte unseres Geschäftsjahres einen disziplinierten Ansatz im Hinblick auf das Flugprogramm beibehalten, wodurch der Verlust und der Cash-Burn im ersten Halbjahr besser waren als erwartet. Wir haben weiterhin Zugang zu ausreichender Liquidität, was neben Easyjets umfangreichem Kostensenkungsprogramm weiterhin Vorteile im Hinblick auf die Kosten und Effizienz mit sich bringt. All dies positioniert uns gut, um eine führende Rolle bei der Erholung des Reiseverkehrs einzunehmen“, so Firmenchef Johan Lundgren. Zwar erklärt Easyjet, dass man unter der Prognose geblieben ist und die Kostensenkungsprogramme Früchte getragen haben, dennoch ist man mit dem Ergebnis unzufrieden. Die Hoffnungen liegen nun darauf, dass der weite Fortschritt der Impfungen im Vereinigten Königreich zu einer raschen Wiederaufnahme des touristischen Flugverkehrs führen wird. Davon will Easyjet in großem Umfang profitieren. Carrier hofft auf rasche Markterholung Zum 31. März 2021 hat Easyjet Zugang zu Liquidität in Höhe von etwa 2,9 Milliarden Pfund und hat über 5,5 Milliarden Pfund an flüssigen Finanzmitteln seit Beginn der Pandemie aufgebracht. Die Fluggesellschaft sieht sich selbst gut positioniert, um von der Erholung des Reiseverkehrs zu profitieren, sobald die Einschränkungen im gesamten Netzwerk gelockert werden. „Wir begrüßen die Bestätigung der britischen Regierung, dass die Wiederaufnahme des internationalen Reiseverkehrs nach wie vor für Mitte

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Austrian-Airlines-Impfungen mussten verschoben werden

Austrian Airlines muss die für April 2021 avisierte Impfaktion für das fliegende Personal sowie Bodenmitarbeiter mit direktem Kundenkontakt verschieben. Ursprünglich gab es seitens der zuständigen Gesundheitsbehörde Signale, dass diese aufgrund des nationalen Impfplans im April 2021 durchgeführt werden kann. Daher hatte Austrian Airlines vorsorglich in den Dienstplänen theoretisch mögliche Impftermine eingetragen. Diese sind nun hinfällig, denn die Aktion kann frühestens im Mai 2021 durchgeführt werden, bestätigte eine Sprecherin. Die Hintergründe liegen außerhalb des Verantwortungsbereichs der Fluggesellschaft, denn Österreich befindet sich hinsichtlich der Timeline des nationalen Impfplans im zeitlichen Verzug. Dieser resultiert unter anderem daraus, dass weniger Dosen als vertraglich vereinbart geliefert wurden. Besonders stark trifft die Alpenrepublik, dass AstraZeneca nur einen kleinen Bruchteil der bestellten und vertraglich vereinbarten Impfdosen ausgeliefert hat und dem aktuellen Informationsstand nach auch im zweiten Quartal 2021 die Quoten weit unterschreiten wird. Die seitens Johnson & Johnson angekündigten Verzögerungen könnten sich zusätzlich nachteilig auf den Impffortschritt in Österreich auswirken. Für die Austrian-Airlines-Mitarbeiter heißt es daher „bitte warten“. Eine Sprecherin des Carriers erklärte in diesem Zusammenhang: „Die provisorischen Termin-Slots haben wir in den Mai geschoben. Haben aber nach wie vor noch keine Info, ob und wann im Mai wir starten können“. Mit anderen Worten: Die nun für Mai 2021 avisierten Termine sind weiterhin theoretischer Natur, da diese von behördlichen Entscheidungen im Rahmen des nationalen Impfplans abhängen. Eine Verschiebung ist daher ausdrücklich nicht ausgeschlossen.

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