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Eurowings nimmt konzernintern 130 Flugbegleiter auf

Die deutsche Gewerkschaft Verdi und Eurowings konnten sich darauf einigen, dass rund 130 Flugbegleiter, denen innerhalb des Konzerns die Kündigung droht, bei Eurowings unterkommen sollen. Weitere Einstellungen sind geplant, wenn die Nachfrage wieder anzieht. Der Arbeitgeberwechsel kann, sofern von den Mitarbeitern gewünscht, mit Beginn der Sommerflugplanperiode 2021 vorgenommen werden. Vorerst wird Eurowings aber maximal 130 Flugbegleiter aufnehmen. Maßgeblich war für Verdi, dass die bisherige Berufslaufbahn („Seniorität“) anerkannt wird. Das hat zur Folge, dass ein Flugbegleiter, der zuvor bei einer anderen Konzernairline – beispielsweise Germanwings, Cityline oder Lufthansa – geflogen ist, die bisherige Tätigkeit so angerechnet bekommt als ob er bislang schon bei Eurowings geflogen ist. Draus resultierend erfolgt eine gleichwertige Einstufung im Tarifvertrag. Weiters gibt es keine Probezeit und das Einstellungsverfahren soll vereinfacht werden. Die Vereinbarung zwischen Eurowings und Verdi gilt vorerst bis zum 30. Juni 2022.

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Deutschland: Beförderungsverbot für fünf weitere Afrika-Staaten

Die deutsche Bundesregierung stuft auf Empfehlung des Robert-Koch-Instituts fünf weitere afrikanische Länder als so genanntes „Mutationsgebiet“ ein. Das hat zur Folge, dass für Airlines am Sonntag ein Beförderungsverbot in Kraft treten wird. Betroffen sind: Botsuana, Malawi, Mosambik, Sambia und Simbabwe. Vom Bann erfasst ist nur der Point-to-Point-Verkehr. Das hat zur Folge, dass Transitpassagiere weiterhin beispielsweise Frankfurt am Main oder München für den Umstieg nutzen können. Deutsche Staatsbürger bzw. Personen mit Wohnsitz in Deutschland können weiterhin einreisen, unterliegen jedoch einer Quarantäne. Die Bundesrepublik führte erst kürzlich neue Einstufungen der „Risikogebiete“ durch. Diese führen zu veränderten Einreisebestimmungen. Teilweise können diese ein Beförderungsverbot für alle Verkehrsunternehmen zur Folge haben.

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Jänner 2021: Airbus lieferte 21 Flugzeuge aus

Der europäische Flugzeugbauer Airbus konnte im Jänner 2021 keine einzige Neubestellung an Land ziehen. In Zeiten wie diesen ist es aber schon ein Erfolg, wenn keine Stornierungen ins Haus flattern. Das war der Fall. Ausliefern konnte der Hersteller insgesamt 21 Maschinen an 15 Kunden. Dabei handelte es sich um zwei A220-300, einen A220-100, zehn A320neo, vier A321, einen A321neo, einen A330-800 und einen A350-900. Weiters wurde ein A319neo an einen privaten Kunden übergeben. Der Auftragsbestand zum 31. Jänner 2021 lag bei 7.163 Verkehrsflugzeugen.

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Österreich: Kostenlose Schnelltests künftig auch in Apotheken

Die österreichische Regierung will künftig in ausgewählten Apotheken kostenlose Corona-Schnelltests anbieten. Die Präsidentin der Apothekerkammer, Ulrike Mursch-Edlmayr, sagte, dass dies nicht an allen Standorten der Fall sein wird. Primär will die Regierung mit Hilfe der Apotheken Regionen, in denen es keine Teststationen der Bundesländer gibt, abdecken. Eine Liste der Apotheken, in denen kostenlose Schnelltests möglich sein werden, will die Standesvertretung am Montag auf der Homepage veröffentlichen. Ab diesem Tag sollen die Angebote der dann gelisteten Apotheken bereits genutzt werden können. Derzeit bieten laut Mursch-Edlmayr rund 20 Prozent der Apotheker Schnelltests, die selbst bezahlt werden müssen, an. Sie geht davon aus, dass die dann weitgehend kostenfreien Tests bis Ende Feber 2021 flächendeckend verfügbar sein werden. Eine Liste der Apotheken, die derzeit zur Durchführung von Antigen-Tests befugt ist, befindet sich in Form einer interaktiven Karte unter diesem Link. Regierung will Betriebe mit 10 Euro ins Schnelltest-Geschäft locken Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck (ÖVP) und Gesundheitsminister Rudolf Anschober haben am Freitag auch angekündigt, dass Betriebe mittels einer Prämie motiviert werden sollen Antigen-Schnelltests für die Bevölkerung anzubieten. Der Staat will hierfür pro durchgeführter Testung zehn Euro bezahlen. Die Regierung setzt offenbar darauf, dass insbesondere Großbetriebe, die eventuell bereits Testungen für ihre eigenen Mitarbeiter anbieten, diese auch für die Allgemeinheit öffnen. Auch will man kleinere Firmen motivieren in das Geschäft mit den Schnelltests einzusteigen. Allerdings ist in jedem Fall entsprechend geschultes medizinisches Personal notwendig. Das Einmelden der Ergebnisse soll bei Firmen, die über einen Betriebsarzt verfügen, über diesen erfolgen. Kleinere Betriebe sollen dies über den jeweiligen Gemeindearzt

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Irland: Cityjet und Stobart Air sollen zusammenrücken

Die irische Regionalfluggesellschaft Stobart Air soll in Kürze verkauft werden. Der Betrieb der Franchisestrecken unter der Marke Aer Lingus Regional soll mit 28. Feber 2021 aufgegeben werden, erklärte eine Sprecherin gegenüber der Irish Independent. Die Muttergesellschaft Stobart verpasste sich mit Wirksamkeit zum 3. Feber 2021 einen neuen Namen: Esken Limited. Nun will man sich gänzlich aus der Airlinetochter zurückziehen. Dem Vernehmen nach soll das Leasingunternehmen Falko Regional Aircraft übernehmen. Dieser ist bereits im Besitz von Cityjet. Über diesen Weg könnte auch der Wetlease-Auftrag für Aer Lingus bis zumindest 2022 fortgesetzt werden. Esken ist auch Eigentümerin des Flughafens London Southend und unterhält weiters eine Tochtergesellschaft, die im Bereich Ground Handling tätig ist. Seitens Cityjet ist zu hören, dass man überlegt einen Ableger im Vereinigten Königreich zu gründen und in Irland mit Stobart Air zu fusionieren, falls der Verkauf an Falko vollzogen wird.

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Fluggastrechte-Portale: Erster Anbieter wirft das Handtuch

Im Bereich der Fluggastrechte-Portale kommt es zu einer Konsolidierung. Refund Me wird vom Mitbewerber Airhelp übernommen. Die Aufträge und Kundendaten sollen an den Käufer übertragen werden. Die auf das Eintreiben von Entschädigungsleistungen nach EU-VO 261/2004 spezialisierte Inkassobranche ist aufgrund der Coronapandemie ordentlich unter Druck geraten. Da deutlich weniger geflogen wurde, gab es auch erheblich weniger Ansprüche, die von Passagieren eingereicht wurden. Daraus resultiert auch, dass einige Anbieter, die zuvor hochprofitabel waren, in die roten Zahlen gerutscht sind. „Die Coronavirus-Pandemie hat der Flugreisebranche und den Passagieren einen nachhaltigen und möglicherweise langanhaltenden Schlag versetzt. Dies sind außergewöhnliche Zeiten, die außergewöhnliche Maßnahmen erfordern, um Fluggästen weiterhin zu helfen. Wir freuen uns, dass unsere Kunden ihre Reise bei Airhelp, dem führenden Anbieter in diesem Markt, fortsetzen können“, erklärt Refund-Me-Geschäftsführer Andreas Berger in einer Aussendung.

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Russland: Alrosa flottet auch Iljuschin Il-76TD aus

Die russische Fluggesellschaft Alrosa beendet den Betrieb der Maschinen des Typs Iljuschin Il-76TD. Ein Sprecher der Konzernmutter erklärte in einem TV-Interview mit Yakutia24, dass seitens der Kunden Muster nachgefragt werden, die preiswerter im Betrieb sind. Auch verweist das Unternehmen darauf, dass die Il-76TD vergleichsweise hohe Wartungskosten hat und daher nicht mehr wettbewerbsfähig zu betreiben ist. Zuletzt war nur noch die RA-76360 im Einsatz. Das Flugzeug wird laut CH-Aviation.com nun für die Übergabe an einen nicht näher bezeichneten neuen Betreiber vorbereitet. Aktiv eingesetzt wurde diese Maschine ohnehin seit 2019 nicht mehr. Im Bestand der Alrosa waren auch die RA-76373 und die RA-76420. Beide Frachter befinden sich seit 2018 in einem so genannten Long-Time-Storage und sind nicht mehr auf Alrosa Airlines registriert. Diese beiden Maschinen werden ebenfalls für die Übergabe an einen neuen Betreiber vorbereitet. Die drei Il-76TD sind geleast. Alrosa sorgte im Oktober 2020 für weltweite Aufmerksamkeit, denn der Carrier beendete als letzte Fluggesellschaft den Betrieb der Dreistrahler des Typs Tupolev Tu-154M. Näheres dazu in diesem Artikel.

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Lufthansa nimmt es selbst in die Hand: Eurowings verliert München als Drehkreuz

Die Kranich-Airline holt sich fast alle Eurowings-Routen ab München – lediglich fünf Reiseziele bleiben der Lufthansa-Tochtergesellschaft erhalten. Eurowings bedient ab München nur noch ihre drei Drehkreuze Düsseldorf, Hamburg und Köln sowie mit Pristina und Mallorca zwei weitere europäische Städte. Alle anderen der insgesamt 30 Strecken, die sich die Fluglinie über Jahre hinweg ab München aufgebaut hat, gehen wieder in die Hände der AUA-Mutter. Damit würden auch einige Flugzeuge die Flotte von Eurowings verlassen, die zumindest ursprünglich durch einige wenige neue A320neo ersetzt werden sollten, berichtet reisetopia.de. Vor einigen Jahren hat sich die Lufthansa in Deutschland gänzlich neu aufgestellt. Außer innerdeutsche Routen von und nach Frankfurt oder München wurden alle übrigen Verbindungen an die Eurowings übergeben. 

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Eastern Airways startet neue Routen nach Gibraltar

Eastern Airways optimiert sein Streckennetz ab Birmingham und Southampton: Der Billig-Flieger nimmt Gibraltar ab Mai 2021 in sein Flugprogramm auf.  Ab dem 28. Mai soll das britische Überseegebiet zweimal wöchentlich angeflogen werden, jeweils montags und freitags. Zum Einsatz würden Regionalflieger der Marke Embraer E190 kommen, wie simpleflying.com berichtet. Ein One-Way-Ticket soll schon ab 74,99 britische Pfund erhältlich sein. Nach vier Jahren Abstinenz verbindet der englische Carrier den Flughafen Birmingham also wieder mit Gibraltar. „Wir freuen uns, Gibraltar wieder bei uns begrüßen zu dürfen. Gibraltar ist ein beliebtes Reiseziel für einen sonnigen Kurzurlaub, aber auch eine wichtige Geschäftsroute, die den Zugang zu diesem britischen Territorium ermöglicht. Wir glauben, dass sich diese Strecke in der Zukunft mehr als bewähren wird“, so Flughafen-Chef Tom Screen.

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Wizz Air reduziert Salzburg-Pläne auf drei Strecken

Im Sommer 2020 kündigte der Billigflieger Wizz Air ein durchaus umfangreiches Flugangebot ab Salzburg an. Nur wenige Wochen später verschwand der ungarische Lowcoster wieder aus der Mozartstadt. Das mögliche Comeback im Sommerflugplan 2021 wird nochmals verkleinert. Wizz Air nahm bislang nicht alle ab Salzburg angekündigte Strecken auf und jene, die geflogen wurden, stellte man nach wenigen Wochen aufgrund der sich äußerst nachteilig auf die Nachfrage auswirkenden Einreise- und Quarantänebestimmungen wieder ein. Beispielsweise wurden Kiew-Schuljany und Sankt Petersburg bis dato nicht aufgenommen. Diese beiden Ziele sind momentan für den Sommerflugplan 2021 angekündigt. Derzeit plant Wizz Air nur eine weitere Strecke ab dem zweitgrößten Airport Österreichs und zwar Varna. Noch am 7. Jänner 2021 waren Larnaka, Tuzla und Belgrad in der Liste der ab Salzburg für den Sommerflugplan 2021 geplanten Ziele enthalten. Diese wurden mittlerweile aus den Planungen gestrichen. Der Verkauf wurde eingestellt und die genannten Ziele sind nicht mehr im Reservierungssystem des Billigfliegers enthalten. Mit Stand 5. Feber 2021 plant Wizz Air folgende Ziele ab Salzburg: Sankt Petersburg Kiew-Schuljany Varna

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