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Dublin: Ryanair-737-800 warnte vor Feuer, das keines war

Am Sonntag musste Ryanair-Flug FR205 aufgrund einer Feuerwarnung einen Notruf absetzen. Die Boeing 737-800 mit der Registrierung EI-DWD befand sich auf dem Weg von London-Stansted nach Dublin. Das Flugzeug konnte sicher landen. Der Carrier spricht in einer Stellungnahme von einem “kleinen technischen Problem”. Der 13 Jahre alte Mittelstreckenjet hob um 10 Uhr 18 GMT in Stansted ab. Der Flug verlief rund eine Stunde lang völlig problemlos, ehe nach der Landung folgender Funkspruch abgesetzt wurde: “Mayday, Mayday, Mayday. Ryanair Eight Bravo. Wheel well fire indication request fire service. Just stopped on the runway”. Anschließend bat der Flugzeugführer um Auskunft, ob der Tower Feuer oder Rauch sehen könnte. Dieser antwortete “Negative”. Lediglich am Ende des Bremsvorgangs wäre leichter Rauch sichtbar gewesen. Das Warnsystem der Boeing 737-800 warnte die Piloten vor einem möglichen Brand im Bereich des Fahrwerks. Diese wurde von den Flugzeugführern sehr ernst genommen, so diese in einem weiteren Funkspruch die Feuerwehr mit Nachdruck anforderte und auch darauf hinwies, dass man dringend darum bittet, dass eine Sichtkontrolle vorgenommen wird, um sicher zu gehen, dass eben kein Feuer ausgebrochen ist. Andernfalls werde man die Evakuierung einleiten. Das Team der Feuerwehr des Flughafens Dublin war rasch vor Ort und gab Entwarnung, denn auch mit einer speziellen Wärmebild-Kamera konnte man nichts feststellen. Die Triebwerke wurden abgestellt und eine Sichtkontrolle direkt am Fahrwerk ergab ebenfalls, dass weder Hitze- noch Feuerentwicklung vorhanden ist. Die Maschine wurde anschließend zur Parkposition geschleppt und die wenigen Passagiere konnten die Boeing 737-800 normal verlassen. Laut Feuerwehr bestand keinerlei Gefahr für

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Norwegian-Tochter meldet in Frankreich und Italien Insolvenz an

Der angeschlagene Billigflieger Norwegian Air Shuttle muss weitere Tochtergesellschaften in die Insolvenz schicken. Betroffen sind die Zweigniederlassungen in Frankreich und Italien, über die unter anderem Piloten und Flugbegleiter beschäftigt wurden. Bei Norwegian Air Resources Italy hatte man zuletzt 322 Beschäftigte, deren Jobs akut auf der Kippe stehen. Die Fortführung der Langstreckenbasis Rom-Fiumicino ist aufgrund des Rückzugs von der Long Haul vorgesehen. Dies führt zu erheblicher Kritik seitens der italienischen Gewerkschaften.  Bei Norwegian Air Resources France sind 286 Stellen betroffen.  Auch hier hagelt es Kritik seitens der Arbeitnehmervertreter, denn es sind keinerlei Kündigungsentschädigungen vorgesehen. Stattdessen wird sowohl in Italien als auch in Frankreich Insolvenz angemeldet. Die Basis Paris-Charles de Gaulle wird ebenfalls aufgelassen. Im Vereinigten Königreich teilte kürzlich der Insolvenzverwalter den rund 1.100 Beschäftigten von Norwegian Air UK mit, dass nicht ausreichend Finanzmittel für die Auszahlung der Löhne vorhanden sind. Das Unternehmen wird daher abgewickelt und endgültig geschlossen. Die Vorgehensweise führt zu erheblicher Kritik seitens der Gewerkschaften. Norwegian Air Resources hat seinen Hauptsitz nicht in Norwegen, sondern in Irland. Ähnlich wie die Leiharbeitsfirma Crewlink, die für Ryanair tätig ist, unterhält man in verschiedenen Ländern Zweigniederlassungen, über die das Personal beschäftigt ist. Die irische Leiharbeitsfirma soll liquidiert werden, weshalb mit weiteren Insolvenzen innerhalb des Konzerns zu rechnen ist.

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Ukraine macht 17,93 Millionen Dollar für Airlines locker

Die Ukraine plant den Airlines mit einer vergleichsweise geringen Summe von 17,93 Millionen U.S.-Dollar unter die Flügel zu greifen. Das Geld, das direkt aus dem Staatsbudget an die Carrier zur Verteilung ansteht, soll insbesondere Arbeitsplätze sichern. „Die Verabschiedung des Gesetzentwurfs zur Schaffung dieses Haushaltsprogramms wird den Erhalt von Arbeitsplätzen, die Aufrechterhaltung eines angemessenen Lohnniveaus für das Personal der Fluggesellschaft und die Senkung der Kosten des obligatorischen staatlichen Sozialversicherungsfonds bei Arbeitslosigkeit ermöglichen”, so Premierminister Denys Shmyhal gegenüber der Agentur Interfax Ukraine. Weitere Maßnahmen, die gesetzt werden sollen und in den 17,93 Millionen U.S.-Dollar nicht berücksichtigt sind: Jene Airlines, die im Vorjahr Rückholer-Flüge durchgeführt haben, sollen 25 Prozent der ATC- und Flughafengebühren in Borispil und Lviv erstattet bekommen. In diesem Zusammenhang wurden Azur Air Ukraine, SkyUp AIrlines, Windrose Airlines und Ukraine International seitens des Regierungschefs namentlich genannt.

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Tarom vor Abbau von weiteren 700 Stellen

Bei der rumänischen Fluggesellschaft Tarom steht ein großangelegter Personalabbau an, denn im Rahmen des Rettungsplans steht fast jede zweite Stelle akut auf der Kippe. Das Unternehmen beabsichtigt 700 von 1.492 Stellen zu streichen. Mit Widerstands seitens der Gewerkschaften ist allerdings zu rechnen. Tarom verkleinerte sich in den letzten Jahren kontinuierlich, denn zwischen dem Jahr 2000 und Juni 2020 sank die Anzahl der Beschäftigten von etwa 2.900 auf 1.753 ab. Seither wurden weitere 261 Mitarbeiter abgebaut. Der Carrier galt bereits vor der Corona-Pandemie als angeschlagen und wir immer wieder Spielball der lokalen Politik. In Rumänien herrscht ein starker Preiskampf, der unter anderem von Wizz Air, Ryanair und Blue Air angeheizt wird. Mit diesem kann die staatliche Fluggesellschaft nur in äußerst bescheidenem Umfang mithalten. Auch die Verkaufsbüros in verschiedenen Ländern sollen aufgelassen werden. Betroffen sind unter anderem Österreich, Deutschland, Frankreich, Griechenland, Israel, Italien, Spanien, das Vereinigte Königreich und die Niederlande. Tarom begründet diesen Schritt damit, dass der stationäre Ticketvertrieb mittlerweile eine untergeordnete Rolle spielt. Das gilt auch für den Heimatmarkt Rumänien, wo ebenfalls viele eigenbetriebene Büros geschlossen werden sollen. Dieser Prozess, dem zahlreiche Arbeitsplätze zum Opfer fallen, soll bis Mai 2021 abgeschlossen werden.

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Kein Wasser mehr: Memphis stellt Passagierflüge ein

Der U.S.-amerikanische Flughafen Memphis musste am Freitag sämtliche Flüge streichen, da es technische Probleme im Bereich der Wasserversorgung gibt. Ohne Wasser, das insbesondere im Brandfall benötigt werden könnte, darf kein Flugbetrieb durchgeführt werden. Betroffen sind nur Passagierflüge, denn für die Cargo-Verbindungen sollen der enorm schwache Wasserdruck und die Vorräte der Feuerwehr ausreichend sein. Die zuständige Flughafenbehörde bestätigte die Teilsperre des Airports und verwies darauf, dass Flüge mit Passagieren ohne zuverlässige Wasserversorgung nicht durchgeführt werden dürfen. Man habe keinerlei Alternative als temporär nur Frachtflüge zu erlauben. Der Flughafen Memphis leidet seit einigen tagen unter einer enorm launischen Frischwasserversorgung. Der Druck soll zum Teil so niedrig sein, dass für die Feuerwehr und die automatischen Löschsysteme (z.B. Sprinkler) nicht genug zur Verfügung steht und obendrein die ordnungsgemäße Funktion nicht mehr gewährleistet werden kann. Für die Frachtflüge wird im Bedarfsfall auf lokale Notreserven zurückgegriffen.

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Brasilien zieht „CSeries-Beschwerde“ gegen Kanada zurück

Zwischen Boeing und Airbus tobt seit einigen Jahren ein über die Welthandelsorganisation WTO ausgetragener Streit über Subventionen. Auch Bombardier und Embraer lagen sich in den Haaren, doch nun entschied die brasilianische Regierung die Beschwerde gegen Kanada zurückzuziehen. Embraer erklärte in einer ersten Reaktion, dass man die Entscheidung begrüßt und effektivere Wege sieht. Der Flugzeugbauer warf Bombardier vor, dass die kanadische Regierung sowie die Region Quebec illegale Subventionen für das CSeries-Programm geleistet hätten. Dieses wurde zwischenzeitlich an Airbus verkauft und Bombardier zog sich, mit Ausnahme einiger Businessjet-Programme, komplett aus dem Flugzeugbau zurück. Embraer ist der Ansicht, dass Subventionen, die seitens Regierungen gewährt werden, den Wettbewerb verzerren. Im Fall Bombardier haben sich aber die Rahmenbedingungen geändert, denn die CSeries gehört mittlerweile Airbus und ist unter dem Markennamen A220 bekannt. Auch wurde in den Vereinigten Staaten ein Werk errichtet. Der brasilianische Mitbewerber, dessen Zusammenarbeit mit Boeing im Vorjahr geplatzt ist, hält nun die WTO-Beschwerde gegen Kanada für nicht mehr effektiv und begrüßt daher die Entscheidung der Regierung. Nun will man bilateral verhandeln. Das Ziel ist global einheitliche Wettbewerbsbedingungen zu schaffen.

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Buenos Aires reaktiviert Stadtflughafen Jorge Newbery

Mitten in der Coronapandemie wird ein seit rund einem Jahr “stillgelegter” Airport reaktiviert: Am 15. März 2021 soll der Flughafen Buenos Aires-Jorge Newbery wieder in Betrieb gehen. Das innerstädtische Flugfeld ist der zweitwichtigste Airport Argentiniens. Im Jahr 2019 wurde dieser von 11,5 Millionen Reisenden genutzt. Die Regierung ordnete aufgrund der Corona-Pandemie die temporäre Schließung dieses Flughafens an. Die Zeit wurde für eine umfassende Sanierung genutzt. Am 15. März 2021 sollen die Pforten wieder geöffnet werden. Es wird mit einem erhöhten Interesse seitens Lowcostern gerechnet, denn diese wurden im Vorjahr zum Umzug von El Palomar zum Ezeiza Airport gezwungen, da der speziell für Billigflieger vorbehaltene Airport ebenfalls temporär geschlossen wurde. Mittlerweile bewerben zahlreiche Fluggesellschaften, darunter auch Aerolíneas Argentinas, die Wiederaufnahme ihrer Flüge ab Jorge Newbery. Buenos Aires verfügt über drei Verkehrsflughäfen, die für Passagiere relevant sind: Der internationale Flugverkehr wurde vor der Corona-Pandemie überwiegend in Ezeiza abgefertigt. Dieser befindet sich südwestlich der Stadt. Die überwiegende Mehrheit der Inlandsflüge wird ab Jorge Newbery durchgeführt. Dieser Flughafen befindet sich im Stadtteil Palermo direkt am Ufer des Río de la Plata. Der überwiegend von Jetsmart und Flybondi genutzte El Palomar AIrport ist ein Militärflughafen, der erst im Jahr 2018 zur zivilen Nutzung freigegeben wurde. Dieser befindet sich etwa 18 Kilometer westlich von Buenos Aires.

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Indische Vistara neu in Frankfurt am Main

Die indische Fluggesellschaft Vistara bedient seit Donnerstag zwei wöchentliche Rotationen zwischen dem indischen Delhi und Frankfurt am Main. Es handelt sich erst um das zweite Ziel, das der Carrier in Europa ansteuert. Die Aufnahme erfolgte gegen den Trend: Mitten in der Corona-Pandemie. Vistara setzt auf der Frankfurt-Strecke Langstreckenjets des Typs Boeing 787-9 ein. Derzeit werden die Flüge jeweils an den Verkehrstagen Donnerstag und Samstag angeboten. Firmenchef Leslie Thng sagte, dass die Aufnahme der Frankfurt-Route in “weiterer wichtiger Schritt” hinsichtlich des Ausbaus des Netzwerks ist. Der breiten Öffentlichkeit stehen die neuen Frankfurt-Delhi-Flüge aber noch nicht offen, denn die Route wird derzeit unter dem Safe-Corridor-Abkommen zwischen Deutschland und Indien bedient. Das bedeutet, dass nur Personen, die die beiderseitigen Bedingungen erfüllen können und – falls erforderlich – ein Visum vorweisen können, mitfliegen dürfen. Kooperationspartner von Vistara in Deutschland ist Lufthansa.

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Swiss bestellt neuen Cargo-Chef

Per 1. April 2021 bestellt Swiss mit Lorenzo Stoll einen neuen Leiter für den Bereich Swiss World Cargo. Er folgt auf Ashwin Bhat, der in der Funktion des Chief Commercial Officers zu Lufthansa Cargo wechseln wird. Stoll war bislang für die Westschweiz und den Swiss-Standort Genf zuständig. In seiner neuen Funktion berichtet er an Chief Financial Officer Markus Binkert. Bhat tritt seinen neuen Posten bei Lufthansa Cargo am 1. März 2021 an. “Ich freue mich sehr, dass wir mit Lorenzo Stoll einen versierten Experten aus den eigenen Reihen gewinnen konnten. Er hat massgeblich zum Erfolg des Standorts Genf und zur Positionierung von SWISS als Premiumcarrier beigetragen. Ich bin überzeugt, dass er mit seiner grossen Erfahrung im Kommerz-, Konsumgüter- und Aviatikbereich unsere Luftfrachtdivision genauso erfolgreich weiterentwickeln wird und wünsche ihm für seine neue Funktion viel Erfolg und Freude”, so Markus Binkert. Die Position des Genf-Leiters soll nachbesetzt werden. Die Suche nach einem geeigneten Manager läuft derzeit.

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Air Serbia flottet letzte Aviolet-B737 aus

Die Fluggesellschaft Air Serbia beendet laut lokalen Medienberichten der letzten verbliebenen Exemplare des Typs Boeing 737-300. Diese wurden zuletzt unter der Charter-Marke Aviolet betrieben. Eigentlich war die Ausflottung erst gegen Jahresende vorgesehen. “Der Ausstieg des Flugzeugs B737 aus der nationalen Fluggesellschaft war ursprünglich für Ende dieses Jahres geplant. Eine kleine Anzahl verfügbarer Zyklen blieb in beiden operativen Flugzeugen und der Rückgang des Verkehrsaufkommens beschleunigte die Entscheidung, sie zurückzuziehen”, so ein Sprecher von Air Serbia. Betroffen sind die Maschinen mit den Registrierungen YU-AND, YU-ANI und YU-ANK. Diese wurden in den 1980er Jahren an den Vorgänger JAT ausgeliefert und befinden sich im Eigentum von Air Serbia. In Zukunft will man sich auf den Betrieb von Maschinen der Hersteller Airbus und ATR fokussieren. Bedingt durch die Stilllegung der letzten Flugzeuge, die unter dem Brand Aviolet betrieben wurden, steht auch die Fortführung dieses Brands zur Debatte. Es handelt sich um eine Abteilung von Air Serbia und keine eigenständige Fluggesellschaft.

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