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WestJet: Einigung über Entschädigungszahlung nach jahrelanger Sammelklage wegen sexueller Belästigung

Die kanadische Fluggesellschaft WestJet hat sich zur Beilegung einer zehn Jahre andauernden Sammelklage auf einen Vergleich in Höhe von 4,5 Millionen kanadischen Dollar, umgerechnet etwa 3,2 Millionen US-Dollar, geeinigt. Ein Richter des Obersten Gerichts der Provinz British Columbia stimmte der Vereinbarung am 10. August 2026 zu. Die Rechtsstreitigkeit geht auf die Klage einer ehemaligen Flugbegleiterin aus dem Jahr 2016 zurück, die der Fluggesellschaft vorwarf, Vorwürfe der sexuellen Belästigung und eines Übergriffs durch einen Piloten während eines Zwischenstopps auf Hawaii im Jahr 2010 nicht angemessen untersucht und aufgearbeitet zu haben. Der nun gerichtlich bestätigte Vergleich umfasst Tausende betroffene weibliche Kabinenbeschäftigte des Hauptbetriebs der Airline. Neben der finanziellen Abfindung beinhaltet die Einigung die Verpflichtung der Unternehmensführung, die internen Meldeketten und Beschwerdeverfahren bei Belästigungsvorfällen durch eine externe Stelle untersuchen zu lassen. Ursprung des Rechtsstreits und Verlauf des Verfahrens Der juristische Auseinandersetzung begann im Jahr 2016, als die ehemalige Flugbegleiterin Mandalena Lewis rechtliche Schritte gegen ihren früheren Arbeitgeber einleitete. Lewis warf der Führung von WestJet vor, Verträge gebrochen und die Fürsorgepflicht gegenüber dem Kabinenpersonal verletzt zu haben. Nach ihren Angaben hatte ein Pilot der Fluggesellschaft sie während eines dienstlichen Aufenthalts im Jahr 2010 auf Hawaii sexuell belästigt. Die anschließende betriebsinterne Untersuchung sei nach Darstellung der Klägerin unzureichend verlaufen und ohne wirksame Konsequenzen für den Beschuldigten geblieben. In den Folgejahren versuchte WestJet wiederholt, die Klage auf dem Rechtsweg abzuweisen oder an andere Instanzen wie das nationale Arbeitsrechtsgremium zu verlagern. Nach jahrelangen juristischen Einwänden bestätigte der Berufungsgerichtshof von British Columbia im April 2022 das Verfahren offiziell

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262 ehemalige Vertragspiloten reichen Sammelklage gegen die Fluggesellschaft Ryanair ein

Die irische Low-Cost-Fluggesellschaft Ryanair steht vor dem Commercial Court in London im Zentrum eines rechtlichen Konflikts bezüglich der Beschäftigungsverhältnisse von ehemaligem Flugpersonal. Eine Gruppe von 262 ehemaligen Piloten hat eine Sammelklage gegen das Luftfahrtunternehmen sowie gegen beteiligte Personalvermittlungsagenturen und eine Steuerberatungsgesellschaft eingereicht. Die Kläger werfen der Fluggesellschaft vor, sie während ihrer Dienstzeit fälschlicherweise als selbstständige Auftragnehmer eingestuft zu haben, anstatt ihnen den rechtlichen Status von Angestellten einzuräumen. Durch dieses Modell seien ihnen gesetzlich zugesicherte Arbeitnehmerrechte wie bezahlter Jahresurlaub, Beiträge zur Altersvorsorge und weitere betriebliche Sozialleistungen vorenthalten worden. Die juristische Auseinandersetzung beleuchtet die Praxis der Personalbeschaffung im europäischen Luftverkehrssektor und wirft grundlegende Fragen zur Abgrenzung zwischen selbstständiger Tätigkeit und Scheinselbstständigkeit bei hochqualifiziertem Personal auf. Die Vorwürfe der Kläger und die Struktur des Beschäftigungsmodells Wie aus Berichten der britischen Tageszeitungen The Telegraph und The Times hervorgeht, fordern die 262 Kläger die nachträgliche Auszahlung von Urlaubsentgelten, Arbeitgeberbeiträgen zur Rentenversicherung sowie den Ausgleich verwehrter arbeitsrechtlicher Schutzbestimmungen. Die Piloten argumentieren, dass ihre tatsächlichen Arbeitsbedingungen – wie die Dienstplangestaltung, die Weisungsgebundenheit hinsichtlich der Flugrouten, die Verpflichtung zum Tragen der Unternehmensuniform und die Bindung an betriebliche Vorgaben der Fluggesellschaft – den Kriterien eines regulären Angestelltenverhältnisses entsprachen. Das von den Klägern kritisierte Modell basiert auf einer vielschichtigen Dreiecksbezeichnung zwischen der Fluggesellschaft, externen Personalagenturen und Vermittlungsgesellschaften. Die Piloten wurden nicht direkt bei der Muttergesellschaft angestellt, sondern schlossen Verträge mit Vermittlungsagenturen ab oder wurden dazu angehalten, kleine Einzelgesellschaften zu gründen. Über diese Gesellschaften wurden die Dienstleistungen an die Fluggesellschaft fakturiert. Die Kläger machen geltend, dass diese Konstruktion primär dazu diente,

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Philippine Airlines: Deutlicher Verlust durch hohe Treibstoffkosten infolge des Nahost-Konflikts

Die nationale Fluggesellschaft Philippine Airlines hat das erste Halbjahr 2026 mit einem Nettoverlust von 25,1 Millionen US-Dollar abgeschlossen. Dieser Einbruch folgt auf einen Gewinn von 136,7 Millionen US-Dollar, der im Vergleichszeitraum des Vorjahres erzielt werden konnte. Als wesentlicher Auslöser für diese Entwicklung erweisen sich drastisch gestiegene Treibstoffpreise, die im direkten Zusammenhang mit den militärischen Auseinandersetzungen im Nahen Osten stehen. Trotz eines kontinuierlichen Anstiegs der Gesamteinnahmen um 5,9 Prozent auf 1,746 Milliarden US-Dollar reichten die Zuwächse im Passagier- und Frachtgeschäft nicht aus, um den Mehraufwand bei den Betriebskosten auszugleichen. Die Kosten für Flugbenzin stiegen im Jahresvergleich um 219,5 Millionen US-Dollar. Die Kennzahlen verdeutlichen die Verwundbarkeit von Fluggesellschaften gegenüber externen geopolitischen Krisen und den damit verbundenen Preisschwankungen auf den globalen Rohstoffmärkten. Drastischer Anstieg der Kerosinausgaben belaste das operative Ergebnis Die Ausgaben für Kerosin stiegen im ersten Halbjahr 2026 um 48,2 Prozent auf insgesamt 674,5 Millionen US-Dollar. Damit machte der Treibstoffaufwand einen Anteil von 39,2 Prozent an den gesamten Betriebskosten der Fluggesellschaft aus, nachdem dieser Wert im entsprechenden Vorjahreszeitraum noch bei 30,3 Prozent gelegen hatte. Im Gegensatz dazu stiegen die übrigen Betriebskosten ohne Treibstoff lediglich um 4,1 Prozent, was auf eine strikte Ausgabendisziplin im laufenden Geschäftsbetrieb hindeutet. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen, die Kennzahl EBITDA, verringerte sich um 28,5 Prozent auf 271,0 Millionen US-Dollar. Entsprechend verengte sich die EBITDA-Marge von 23,0 Prozent im ersten Halbjahr 2025 auf 15,5 Prozent im Berichtszeitraum. Der operative Druck zeigte sich besonders deutlich im zweiten Quartal 2026. In diesem dreimonatigen Abschnitt verzeichnete Philippine Airlines einen Nettoverlust

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Revolut plant eigenes Netzwerk von Flughafen-Lounges ab 2027

Das Finanztechnologie-Unternehmen Revolut hat den Einstieg in den physischen Betrieb von Flughafen-Lounges angekündigt. Die Kooperation mit der international agierenden Plaza Premium Group sieht den Aufbau eigener Marken-Aufenthaltsräume an europäischen Drehkreuzen vor. Die erste Einrichtung dieser Art, die sogenannte CPH Revolut Lounge, soll im Jahr 2027 am Flughafen Kopenhagen in Dänemark eröffnet werden. Das Unternehmen beabsichtigt damit, seine Angebotspalette über reine Finanz- und App-Dienstleistungen hinaus im physischen Reise- und Lifestyle-Sektor auszuweiten. Mit der Bereitstellung exklusiver Infrastruktur an Flughäfen positioniert sich der Dienstleister in einem Marktsegment, das bisher im Wesentlichen von etablierten Kreditkartenanbietern wie American Express dominiert wird. Der Schritt markiert einen strukturellen Wandel für das Unternehmen, das bislang ausschließlich auf digitale Interaktionen über mobile Endgeräte gesetzt hatte. Kooperation mit der Plaza Premium Group und operative Umsetzung Für die operative Umsetzung des Vorhabens greift Revolut auf die Infrastruktur und das Betriebs-Know-how der Plaza Premium Group zurück. Das in Hongkong ansässige Unternehmen gilt als einer der größten unabhängigen Betreiber von Flughafen-Lounges weltweit und unterhält ein Netzwerk an etwa 600 Standorten in über 150 Ländern. Unter Marken wie Plaza Premium Lounge oder Luxxlounge bietet die Gruppe Dienstleistungen für Fluggesellschaften, Finanzinstitute und Allianzen an. Durch die Partnerschaft mietet Revolut die betriebliche Fachexpertise für die Bewirtung und den Gästeservice an, statt eine eigene Hospitality-Sparte von Grund auf aufzubauen. Plaza Premium agiert dabei sowohl als operative Kraft als auch als Investitionspartner. Nach Angaben der Beteiligten soll die Anlage am Flughafen Kopenhagen die größte gemeinsam genutzte Lounge im Schengen-Bereich des Flughafens werden. Hadi Nasrallah, Direktor der Entwicklungssparte bei

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Juli 2026: Passagierwachstum am Flughafen Frankfurt trotz rückläufiger Flugbewegungen

Der Flughafen Frankfurt verzeichnete im Juli 2026 ein Passagieraufkommen von rund 6,2 Millionen Fluggästen, was einem Zuwachs von 1,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat entspricht. Das Aufkommen stützte sich während der Hauptreisezeit der Sommermonate auf eine rege Nachfrage nach europäischen Zielgebieten sowie eine Belebung einzelner Interkontinentalstrecken. Während das Fluggastvolumen anstieg, ging die Anzahl der Flugbewegungen am Standort Frankfurt im Berichtszeitraum um 3,2 Prozent auf 41.286 Starts und Landungen zurück. Dieser Rückgang verdeutlicht den Trend bei vielen Fluggesellschaften, ihre Kapazitäten durch den Einsatz größerer Flugzeugmuster und eine höhere Sitzplatzauslastung zu konsolidieren. Das Fracht- und Postaufkommen am Drehkreuz Frankfurt stieg im Juli leicht um 0.9 Prozent auf 180.622 Tonnen. Auch im internationalen Beteiligungsportfolio der Fraport AG entwickelte sich das Passagieraufkommen in den meisten Regionen positiv. Über alle vom Konzern aktiv gemanagten Flughäfen hinweg ergab sich im Juli 2026 ein Gesamtaufkommen von rund 23,4 Millionen Passagieren, was einer Steigerung um 2,2 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht. Regionale Nachfragetrends am Drehkreuz Frankfurt Die Entwicklung des Passagierverkehrs am Flughafen Frankfurt spiegelte im Juli 2026 das typische Nachfragemuster der Hauptferienzeit wider. Im europäischen Reiseverkehr standen Zielorte in Südeuropa im Mittelpunkt des Nachfrageinteresses. Insbesondere Verbindungen nach Italien, Spanien, Griechenland und Kroatien verzeichneten hohe Auslastungsquoten. Auf den Langstreckenverbindungen zeigten sich differenzierte Zuwächse. Signifikante Steigerungsraten verzeichnete der Flughafen Frankfurt im Reiseverkehr nach Israel, China und Brasilien. Auch Zielorte auf dem afrikanischen Kontinent entwickelten sich dynamisch, wobei Verbindungen nach Kenia und Südafrika zu den gefragten Zielgebieten zählten. Demgegenüber steht die Entwicklung der Höchststartgewichte, der sogenannten Maximum Takeoff Weights, die im

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Easyjet führt elektronische Betankungsplattform zur Gewichts- und Kostenreduzierung ein

Die Fluggesellschaft Easyjet stellt das Management ihrer Treibstoffbetankung an zahlreichen Zielflughäfen auf ein elektronisches Verfahren um. In Kooperation mit dem Luftfahrttechnologieanbieter i6 Group führt das Unternehmen die Anwendung E-Handshake ein. Mit diesem System können Flugkapitäne die erforderliche Treibstoffmenge vor dem Abflug auf digitalem Weg anfordern und die gelieferte Menge nach dem Tankvorgang direkt elektronisch quittieren. Ziel der Neuerung ist eine exakte Berechnung des tatsächlich benötigten Kerosins, um unnötig mitgeführtes Zusatzgewicht im Flugzeugbauch zu vermeiden. Die Verringerung der Flugmasse führt zu Einsparungen beim Treibstoffverbrauch sowie zu einer Senkung der operativen Betriebskosten. Darüber hinaus soll der Verzicht auf papierbasierte Fracht- und Ladedokumente die Abfertigungsabläufe am Boden beschleunigen und die administrative Fehlerrate bei der Abrechnung senken. Die Einführung der Technologie erfolgt schrittweise über einen Zeitraum von drei Jahren im europäischen Streckennetz der Fluggesellschaft. Funktionsweise und Integration der digitalen Betankungssoftware Der bisherige Ablauf bei der Betankung von Verkehrsflugzeugen basiert an vielen europäischen Verkehrsflughäfen auf manuellen Schritten. Flugkapitäne berechnen die benötigte Treibstoffmenge anhand des Flugplans, der Passagierzahl und der Frachtladung und händigen dem Tankdienstleister am Rollfeld ein Papierdokument aus. Nach Abschluss des Tankvorgangs wird die gelieferte Menge händisch quittiert und später in die administrativen Systeme der Fluggesellschaft übertragen. Dieser Prozess ist anfällig für Verzögerungen, Übertragungsfehler und Ungenauigkeiten. Das neue System E-Handshake setzt an dieser Schnittstelle an. Die Anwendung wird direkt in die von Easyjet bereits genutzte digitale Plattform E-Techlog integriert, auf der sämtliche technischen Daten eines Fluggeräts erfasst werden. Über die Benutzeroberfläche übermitteln die Piloten die geplante, angeforderte und schließlich gelieferte Treibstoffmenge in Echtzeit. Durch

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Namibia Air erhält Linien- und Charterlizenzen für den Neustart des Flugbetriebs

Die im Wiederaufbau befindliche staatliche Fluggesellschaft Namibia Air hat entscheidende rechtliche Hürden für die Wiederaufnahme des nationalen und regionalen Flugbetriebs genommen. Am 6. August 2026 erteilte die zuständige Verkehrskommission Namibias der Airline die offiziellen Genehmigungen für die Durchführung von gewerblichen Linien- und Charterflügen. Die erteilten Lizenzen besitzen eine Gültigkeitsdauer von fünf Jahren und bilden das rechtliche Fundament für die anstehende Akquisition von Fluggeräten. Das Management der Gesellschaft visiert den Start der ersten regulären Verbindungen für die erste Dezemberwoche des Jahres 2026 an. Vor der tatsächlichen Aufnahme des Passagierbetriebs muss das Unternehmen jedoch noch das formale Luftverkehrsbetreiberzeugnis, das sogenannte Air Operator Certificate, bei den zuständigen Luftfahrtaufsichtsbehörden vollumfänglich erwirken. Die Gründung von Namibia Air erfolgt auf Initiative von Präsidentin Netumbo Nandi-Ndaitwah, um nach der Einstellung und Abwicklung der ehemaligen Staatsairline Air Namibia im Februar 2021 wieder eine eigenständige staatliche Luftverkehrsinfrastruktur im Land zu etablieren. Geplante Flottenstruktur und finanzielle Rahmenbedingungen Im Vergleich zur früheren staatlichen Fluggesellschaft Air Namibia ist das operative Konzept des Neustarts deutlich schlanker ausgelegt. Zum aktuellen Zeitpunkt verfügt Namibia Air über keine eigenen oder geleasten Flugzeuge. Das beschlossene Flottenkonzept sieht für die erste Aufbauphase die Anschaffung von insgesamt sieben Regionalflugzeugen des brasilianischen Herstellers Embraer vor. Konkret ist der Erwerb von vier Maschinen des Typs Embraer E145 mit rund 50 Sitzplätzen sowie drei größeren Regionaljets der Modellreihen Embraer E170 oder E175 geplant. Die Gesamtkosten für die Beschaffung und Vorbereitung dieser sieben Fluggeräte sind im vorliegenden Wirtschaftsplan mit 35 Millionen US-Dollar veranschlagt. Durch den ausschließlichen Einsatz von Regionalflugzeugen unterscheidet sich das neue

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United Airlines: Standard Chartered stellt 390 Millionen US-Dollar für neun Passagierflugzeuge bereit

Die US-amerikanische Fluggesellschaft United Airlines hat sich eine Finanzierungsvereinbarung im Umfang von rund 390 Millionen US-Dollar gesichert. Partner der Transaktion ist das britische Bankeninstitut Standard Chartered. Wie das Kreditinstitut am 11. August 2026 bekannt gab, dient die Kapitalspritze der Finanzierung von insgesamt neun Schmalrumpfflugzeugen der Hersteller Airbus und Boeing. Konkret umfasst das Paket vier Maschinen des Typs Airbus A221neo sowie fünf Einheiten der Baureihe Boeing 737 Max 8. Standard Chartered fungierte bei dem Geschäft als federführender Arranger und ursprünglicher Kreditgeber. Die Mittel unterstützen die laufenden Beschaffungsprogramme der Fluggesellschaft im Segment der Kurz- und Mittelstreckenflotte. Das finanzielle Engagement reiht sich in eine Serie von Transaktionen zwischen den beiden Unternehmen ein, die bereits im Vorjahr ähnliche Finanzierungskonzepte zur Flottenaufstockung umgesetzt hatten. Details der Strukturierung und Äußerungen der Partner Die bereitgestellten Finanzmittel ermöglichen es United Airlines, Lieferverbindlichkeiten gegenüber den Flugzeugherstellern fristgerecht zu bedienen und die Übergabe der neu produzierten Maschinen abzusichern. Abhishek Pandey, globaler Leiter des Bereichs Transportfinanzierung bei Standard Chartered, hob im Rahmen der Bekanntgabe hervor, dass der steigende Kapitalbedarf bei der Beschaffung neuer Passagierflugzeuge flexible und skalierbare Partner im Bankensektor erfordere. Die Finanzierung zeige die Fähigkeit des Instituts, über globale Netzwerke und Platzierungsmöglichkeiten maßgeschneiderte Lösungen bereitzustellen. Standard Chartered hat seine Präsenz im Markt für Luftfahrzeugfinanzierungen in den vergangenen Jahren ausgebaut. Für das Geldhaus stellt die Vereinbarung mit der US-Fluggesellschaft eine Fortführung bestehender Kundenbeziehungen dar. Bereits im Oktober 2025 hatte die Bank eine Finanzierungsvereinbarung über fünf Flugzeuge des Typs Airbus A321neo für United Airlines abgeschlossen. Durch die erneute Kooperation festigen beide Partner

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United Airlines: Ungeplante Landung in Boston nach Beschädigung der Cockpitscheibe

Ein Passagierflugzeug des Typs Boeing 787-8 der US-amerikanischen Fluggesellschaft United Airlines musste am 10. August 2026 einen Transatlantikflug von Washington nach München vorzeitig abbrechen. Ursache für die Ausweichlandung war ein Riss in der äußeren Schicht der Verbundglasscheibe im Cockpit, der weniger als zwei Stunden nach dem Start aufgetreten war. Die Maschine, die als Flug UA108 vom Washington Dulles International Airport gestartet war, befand sich mit 175 Passagieren an Bord auf dem Weg nach Deutschland, als die Besatzung über dem südlichen Bundesstaat Maine den Kurs änderte. Das Flugzeug setzte schließlich ohne Zwischenfälle auf dem Boston Logan International Airport auf. Einsatzkräfte der örtlichen Flughafenfeuerwehr standen bei der Landung bereit. Personen wurden nicht verletzt. Die Fluggesellschaft sicherte die Betreuung der betroffenen Passagiere vor Ort und leitete die Umbuchung auf Ausweichverbindungen ein. Die US-Luftfahrtbehörde FAA hat Untersuchungen zur Ermittlung der Schadensursache aufgenommen. Flugverlauf und Sicherheitsmaßnahmen im Luftraum Der Flug United 108 hob am 10. August 2026 gegen 17:15 Uhr Ortszeit in Washington ab. Nach dem planmäßigen Steigflug und dem Eindrehen auf den nordöstlichen Kurs in Richtung Atlantik bemerkte die Besatzung die Beschädigung an der vorderen Cockpitscheibe. Um das Risiko eines Druckabfalls bei der bevorstehenden Ozeanüberquerung zu vermeiden, entschieden die Piloten, die Route abzubrechen und einen Ausweichflughafen an der nordamerikanischen Ostküste anzusteuern. Die Entscheidung für den Boston Logan International Airport erfolgte aufgrund der dort vorhandenen technischen Infrastruktur und der kurzen Flugdistanz vom Umkehrpunkt. Gegen 19:30 Uhr Ortszeit landete die Boeing 787-8 sicher in Boston. Die Flughafenfeuerwehr von Massport begleitete das Flugzeug vorsorglich bis zur Parkposition

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Boeing gerät im Wettbewerb mit Airbus nach schwächerem Juli erneut ins Hintertreffen

Der US-amerikanische Flugzeugersteller Boeing hat im Juli 2026 einen leichten Rückgang bei den monatlichen Auslieferungen verzeichnet und ist im Vergleich zum europäischen Konkurrenten Airbus weiter zurückgefallen. Wie Boeing am 11. August 2026 bekannt gab, wurden im Monat Juli insgesamt 53 kommerzielle Verkehrsflugzeuge an Kunden übergeben. Wenige Tage zuvor hatte der europäische Luftfahrtkonzern Airbus für denselben Zeitraum die Auslieferung von 67 Maschinen gemeldet. Damit beläuft sich das Gesamtauslieferungsvolumen von Boeing in den ersten sieben Monaten des Jahres 2026 auf 367 Flugzeuge, während Airbus im gleichen Zeitraum 418 Maschinen an Fluggesellschaften und Leasinggesellschaften übergeben konnte. Dieser Dämpfer folgt auf die Monate Mai und Juni 2026, in denen der US-Konzern mit 60 beziehungsweise 64 Übergaben eine Erhöhung der Kadenz verzeichnet hatte. Trotz der Drosselung im Juli liegt das Gesamtergebnis von Boeing in den ersten sieben Monaten über dem Vergleichswert des Vorjahres 2025, als in diesem Zeitraum 328 Flugzeuge ausgeliefert wurden. Verlauf der Monatsauslieferungen und Vergleich zum Vorjahr Die Dynamik bei den Flugzeugauslieferungen des US-Herstellers zeigte im bisherigen Jahresverlauf 2026 spürbare Schwankungen. Während die ersten Monate des Jahres von kontinuierlichen Übergabezahlen geprägt waren, stiegen die Werte im späten Frühjahr an. Im Januar 2026 übergab Boeing 46 Flugzeuge, im Februar 51 und im März 46 Maschinen. Nach 47 Auslieferungen im April folgte im Mai 2026 mit 60 Flugzeugen der erste Anstieg, der im Juni mit 64 Einheiten seinen bisherigen Jahreshöchstwert erreichte. Noch im Juli hatte der Konzern das Halbjahresergebnis der ersten sechs Monate positiv hervorgehoben. Mit insgesamt 314 ausgelieferten Verkehrsflugzeugen zwischen Januar und Juni 2026

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