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Entscheidung des EU-Gerichts: Drastische Kürzung der Kostenerstattungsansprüche im Luftfracht-Kartellverfahren

Das Gericht der Europäischen Union hat die Erstattungsanträge der Fluggesellschaften British Airways und Air Canada bezüglich ihrer Rechtsverfolgungskosten im langjährigen Luftfracht-Kartellverfahren weitgehend zurückgewiesen. In zwei getrennten Beschlüssen vom 11. August 2026 kürzte die Zehnte Kammer des Gerichts die von den Fluggesellschaften gegenüber der Europäischen Kommission geltend gemachten Anwaltskosten um den überwiegenden Teil. Das Gericht begründete die Entscheidung mit einer ineffizienten Personalaufstellung der Rechtsvertretungen, Doppelarbeit sowie unvollständig nachgewiesenen Honorarforderungen. Die Beschlüsse beenden eine juristische Auseinandersetzung um die finanzielle Abwicklung eines der langwierigsten Kartellverfahren im europäischen Luftverkehrsrecht und setzen feste Grenzen für erstattungsfähige Stundensätze und Bearbeitungszeiten. Der Hintergrund des Verfahrens und das Urteil zum Luftfracht-Kartell Die Auseinandersetzung um die Erstattung der Anwaltskosten geht auf ein Kartellverfahren der Europäischen Kommission zurück, das sich über einen Zeitraum von mehr als einem Jahrzehnt erstreckte. Die Kommission hatte im Jahr 2017 Geldbußen in Gesamthöhe von knapp 770 Millionen Euro gegen insgesamt 13 internationale Fluggesellschaften verhängt. Den Unternehmen wurde zur Last gelegt, über Jahre hinweg rechtswidrige Absprachen über die Erhebung von Treibstoff- und Sicherheitszuschlägen im weltweiten Luftfrachtgeschäft getroffen zu haben. Nach einem mehrinstanzlichen Rechtsstreit bestätigte der Europäische Gerichtshof die Verhängung der Kartellstrafen im Februar 2026 im Wesentlichen. Neben den inhaltlichen Rechtsfragen ging es für die beteiligten Fluggesellschaften im Nachgang um die Festsetzung der Kosten, die ihnen durch die Inanspruchnahme rechtlicher Vertretung im Verfahren vor den europäischen Gerichten entstanden waren. Nach den Regeln des europäischen Prozessrechts hat die unterliegende Partei grundsätzlich die dem Gegner entstandenen, für das Verfahren notwendigen Aufwendungen zu erstatten. Über die Notwendigkeit und Angemessenheit dieser

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United Airlines setzt Wiederaufnahme von Caracas bis Jänner 2027 aus

Die US-amerikanische Fluggesellschaft United Airlines hat die geplante Wiederaufnahme ihrer Linienflüge zwischen dem George Bush Intercontinental Airport in Houston und dem Flughafen Maiquetía Simón Bolívar in Caracas erneut verschoben. Wie das Flugunternehmen am 20. August 2026 bestätigte, wird der Flugbetrieb auf dieser Route vorerst nicht wie zuletzt vorgesehen am 6. Oktober 2026 aufgenommen, sondern frühestens am 12. Jänner 2027. Grund für den veränderten Zeitplan sind die anhaltenden Folgen zweier schwerer Erdbeben, die den Norden Venezuelas am 24. Juni 2026 erschütterten und zu umfassenden Schäden an der Infrastruktur des wichtigsten internationalen Flughafens des Landes führten. Durch die Anpassung verzögert sich die Rückkehr der Fluggesellschaft in den venezolanischen Markt um rund fünf Monate gegenüber den ursprünglichen Plänen. Schweres Erdbeben blockiert Hauptinfrastruktur des Flugverkehrs Die erneute Verschiebung des Flugplans durch die Star-Alliance-Fluggesellschaft steht im direkten Zusammenhang mit den seismischen Ereignissen vom 24. Juni 2026. Zwei Erdbeben der Stärken 7,2 und 7,5 richteten erhebliche Schäden in der Küstenregion und im Großraum der Hauptstadt Caracas an. Infolge von Zerstörungen an den Terminalgebäuden und den technischen Sicherheitseinrichtungen musste der internationale Flughafen Maiquetía für den regulären Passagierflugverkehr vorübergehend geschlossen werden. Während der Frachtflugbetrieb am Flughafen der Hauptstadt ab dem 5. August 2026 schrittweise wieder aufgenommen werden konnte, verläuft der Wiederaufbau im Passagierbereich verzögert. Der Flugverkehr von und nach Venezuela wird derzeit im Wesentlichen über Ausweichflughäfen wie den Flughafen La Chinita in Maracaibo sowie den Flughafen Valencia abgewickelt. Obwohl die venezolanischen Luftfahrtbehörden eine schrittweise Freigabe des Hauptflughafens ab Ende August 2026 anstreben, bewerten internationale Fluggesellschaften die betrieblichen Rahmenbedingungen

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Engpass in Namibia: Discover Airlines richtet Zwischenstopps in Angola ein

Ein lokaler Mangel an Flugkraftstoff am internationalen Flughafen Hosea Kutako in der namibischen Hauptstadt Windhoek führt zu Anpassungen im Flugbetrieb europäischer Fluggesellschaften. Die zur Lufthansa-Gruppe gehörende Ferienfluggesellschaft Discover Airlines muss auf ihren Verbindungen von Windhoek nach Frankfurt am Main und München außerplanmäßige Auftankstopps im benachbarten Angola einlegen. Auch die Schweizer Konzernschwester Edelweiss ist von den Einschränkungen im Treibstoffnachschub betroffen. Während die Abflugzeiten am Startflughafen in Namibia bislang weitgehend eingehalten werden können, führt die Verlängerung der Flugzeiten zu Verzögerungen im Gesamtumlauf und zu organisatorischen Herausforderungen bei der Frachtbeförderung sowie bei Passagieranschlüssen. Operationaler Ablauf und Routenführung über Angola Der Engpass betrifft die Bereitstellung des Standard-Flugkraftstoffs Jet A-1 an Namibias zentralem Drehkreuz für den interkontinentalen Passagierverkehr. Um die Reichweite für die Überquerung des afrikanischen Kontinents und des Mittelmeers sicherzustellen, müssen die Großraumflugzeuge der Discover Airlines auf dem Weg nach Deutschland einen Zwischenstopp einlegen. Als Ausweichstandort für die Treibstoffaufnahme dient der Flughafen der angolanischen Hauptstadt Luanda beziehungsweise der dortige internationale Flughafen. Nach Angaben eines Konzernsprechers der Lufthansa Group ist die Versorgungslage bei den örtlichen Kraftstofflieferanten in Windhoek derzeit eingeschränkt. Die Abteilungen für Treibstoffeinkauf und Flugbetriebssteuerung prüfen in Zusammenarbeit mit den namibischen Behörden und Dienstleistern Maßnahmen, um die reguläre Betankung vor Ort schnellstmöglich wiederherzustellen. Trotz der zusätzlichen Landung in Angola konnten die Maschinen am Hosea-Kutako-Flughafen pünktlich starten, da die Abfertigungsprozesse am Boden zunächst ohne Verzögerungen abliefen. Auswirkungen auf Passagierverkehr, Frachtkapazitäten und Betriebslogistik Durch den notwendigen Tankstopp verlängert sich die Gesamtreisezeit der Flüge nach Frankfurt und München um etwa zwei bis drei Stunden. Dies führt dazu,

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Denver: Häufung unbefugter Zutritte löst Debatte über Schutzkonzepte aus

Ein tödlicher Zwischenfall am 8. Mai 2026 auf dem Denver International Airport hat die Diskussion über die Wirksamkeit von Sicherheitsbarrieren an US-amerikanischen Großflughäfen neu entfacht. Bei dem Vorfall verschaffte sich eine Einzelperson unbefugt Zugang zum gesicherten Rollfeld und wurde während des Startvorgangs von einer Maschine der Frontier Airlines erfasst. Der Vorfall stellte den sechsten dokumentierten Fall eines Eindringens in den Sicherheitsbereich des Flughafens Denver innerhalb von drei Jahren dar. Die Wiederholung solcher Zwischenfälle wirft Fragen hinsichtlich der Effizienz der eingesetzten Perimeterschutzsysteme, der behördlichen Erfassung von Sicherheitsverstößen sowie der Reaktionsgeschwindigkeit der Sicherheitskräfte auf. Chronologie des tödlichen Zwischenfalls vom 8. Mai 2026 Am 8. Mai 2026 gelangte der US-Amerikaner Matthew Mott auf das Vorfeld des Flughafens Denver, während eine Passagiermaschine vom Typ Airbus A321neo der Frontier Airlines gerade zum Start ansetzte. Das Flugzeug erfasste die Person auf der Startbahn. Passagiere an Bord berichteten von einem wahrnehmbaren Aufprall, der in der Folge zu einer Triebwerksfehlfunktion und einem Brand führte. Das Flugzeug musste den Start abbrechen. Die Rettungskräfte konnten am Unfallort nur noch den Tod des Eingedrungenen feststellen. Die Ermittlungsbehörden stuften den Vorfall im Anschluss als Suizid ein. Die Passagiere und die Besatzung des Fluges wurden evakuiert und später auf Ersatzflüge umgebucht. Neben den personellen Folgen entstand an dem Flugzeug erheblicher Sachschaden durch den Triebwerksschaden. Häufung unbefugter Zutritte auf das Flughafengelände in Denver Der Vorfall vom 8. Mai 2026 steht nicht isoliert da. Nach Recherchen der Lokalpresse wurden am Denver International Airport seit dem Jahr 2023 insgesamt sechs Sicherheitsbrüche registriert, bei denen mindestens acht

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Malta Air: Vereinigung Cockpit wirft einseitige Dienstplanänderungen vor

Im Arbeitskampf zwischen der Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit und der zum Ryanair-Konzern gehörenden Fluggesellschaft Malta Air hat sich der Konflikt um die Arbeitsbedingungen der in Deutschland stationierten Piloten verschärft. Die Gewerkschaft wirft dem Management vor, den Rhythmus der Dienstpläne einseitig und ohne tarifliche Zustimmung zu Lasten der Beschäftigten verändert zu haben. Parallel dazu stagnierten die Verhandlungen über die Rahmenbedingungen für die künftige Betriebsratsarbeit an den deutschen Stationen. Zentraler Zankapfel bleibt die Reichweite von Tarifvorrangklauseln, durch die der Arbeitgeber nach Ansicht der Arbeitnehmervertretung die gesetzlichen Mitbestimmungsrechte einer gewählten Vertretung strukturell beschneiden möchte. Weder die Führung von Malta Air noch der Mutterkonzern Ryanair gaben auf Anfrage eine Stellungnahme zu den Vorwürfen ab. Umstellung der Dienstplanrhythmen erhöht die Arbeitsbelastung Nach Angaben der Vereinigung Cockpit wurden die deutschen Cockpitbesatzungen der Malta Air vom bisherigen Dienstplanmodell, das nach fünf Arbeitstagen vier freie Tage vorsah, auf einen Rhythmus von fünf Arbeitstagen bei lediglich drei freien Tagen umgestellt. Dieser Wechsel führt für die Betroffenen zu einer messbaren Verdichtung der Arbeitszeit und einer Reduzierung der Regenerationsphasen zwischen den Einsatzblöcken. Eine finanzielle Kompensation oder ein Ausgleich durch andere freie Tage wurde seitens des Unternehmens nicht gewährt. Aus Sicht der Gewerkschaft stellt diese Maßnahme einen gezielten Druckaufbau im Rahmen der laufenden Verhandlungen dar. Die Arbeitsbelastung im europäischen Billigflugsegment gilt ohnehin als hoch, da die Turnaround-Zeiten am Boden kurz bemessen sind und die Piloten regelmäßig nahe an den gesetzlichen Höchstgrenzen der Flugdienstzeiten operieren. Die Kürzung der freien Tage verschärft die personelle Belastungssituation an den betroffenen Basen zusätzlich. Streit um den Tarifvorrang und

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LH 430: Medizinischer Notfall zwingt Lufthansa-Jumbojet zur Umkehr nach Glasgow

Ein Langstreckenflug der Deutschen Lufthansa von Frankfurt am Main nach Chicago hat am 20. August 2026 wegen eines medizinischen Notfalls an Bord unterbrochen werden müssen. Die Maschine des Typs Boeing 747-8 mit 358 Passagieren und der Besatzung befand sich bereits über dem Nordatlantik, als sich der Gesundheitszustand eines Fluggastes akut verschlechterte. Die Flugkapitäne erklärten daraufhin eine Luftnotlage, um eine bevorzugte Landeerlaubnis auf dem nächstgelegenen geeigneten Flughafen zu erhalten. Die Maschine setzte schließlich auf dem internationalen Flughafen Glasgow in Schottland auf, wo der betroffene Passagier umgehend an den örtlichen Rettungsdienst übergeben wurde. Deklaration der Notlage und Ausweichlandung in Schottland Der Flug LH 430 war am späten Vormittag mit rund dreißigminütiger Verzögerung um 11:24 Uhr in Frankfurt gestartet. Während des Fluges in Richtung Nordamerika trat die gesundheitliche Komplikation auf. Wie eine Unternehmenssprecherin der Lufthansa bestätigte, erforderte die medizinische Dringlichkeit das Ausrufen des Luftnotfalls, um den Landeanflug auf den Flughafen Glasgow ohne zeitliche Verzögerungen durch den regulären Luftverkehr abzuwickeln. Gegen 14:25 Uhr deutscher Zeit landete das vierstrahlige Großraumflugzeug sicher auf dem schottischen Flughafen. Rettungskräfte und ein Notarzt standen auf dem Rollfeld bereit, um den Patienten unmittelbar nach dem Aufsetzen zu übernehmen und für die Weiterbehandlung in ein örtliches Krankenhaus zu transportieren. Zum Alter und der genauen Diagnose des erkrankten Fluggastes machte die Fluggesellschaft mit Verweis auf den Schutz der Persönlichkeitsrechte keine Angaben. Überschreitung der maximalen Arbeitszeiten führt zum Flugabbruch Ursprünglich war vorgesehen, die Reise nach der Erstversorgung des Passagiers, dem Ausladen seines Gepäcks sowie der anschließenden Betankung des Flugzeugs in Richtung Chicago fortzusetzen.

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Luftfahrt-Bundesamt: Alexander Schott übernimmt Präsidentschaft in Zeiten behördlicher Umstrukturierungen

Das Luftfahrt-Bundesamt (LBA) mit Sitz in Braunschweig steht unter neuer Leitung. Der als Drohnenexperte geltende Alexander Schott hat die Präsidentschaft der obersten deutschen Zivilluftfahrtbehörde übernommen. Die Ernennung erfolgt in einer Phase, in der sich die Behörde mit wachsenden Aufgaben durch unbemannte Luftfahrtsysteme sowie mit Kritik an internen Abläufen konfrontiert sieht. Bei der offiziellen Amtseinführung betonte Bundesverkehrsminister Steffen Bilger die Notwendigkeit, die Behörde in den Bereichen Digitalisierung, Effizienz und Verfahrensgeschwindigkeit neu auszurichten. Besonderer Handlungsbedarf besteht dabei im Bereich der flugmedizinischen Beurteilungen, nachdem in der Vergangenheit erhebliche Verzögerungen und verfahrenstechnische Mängel bemängelt wurden. Qualifikationsprofil und Herausforderungen durch neue Technologieformate Alexander Schott wechselt aus dem Forschungs- und Innovationsbereich des Bundesministeriums der Verteidigung an die Spitze der Braunschweiger Behörde. Durch seine bisherige Tätigkeit verfügt er über Expertise im Sektor der unbemannten Luftfahrtsysteme. Die Integration von Drohnen in den regulären Luftraum sowie die rechtliche und technische Genehmigung von autonomen Fluggeräten gehören zu den zentralen Aufgabenfeldern, die die Behörde in den kommenden Jahren zu bewältigen hat. Aufgrund des Wachstums im kommerziellen und privaten Drohnensektor stehen Regulierungskonzepte sowie die Automatisierung von Genehmigungsverfahren im Fokus. Schott verwies bei seiner Vorstellung darauf, dass die Zukunftsfähigkeit des Luftfahrtstandorts Deutschland eine enge Abstimmung zwischen staatlichen Stellen, Industrie, Forschungseinrichtungen und der Zivilgesellschaft erfordere. Die Behörde müsse dabei als verlässlicher Partner und Steuerungsinstanz agieren, um Sicherheitsstandards zu gewährleisten und gleichzeitig technische Innovationen nicht zu blockieren. Reformbedarf in der Flugmedizin nach behördlicher Kritik Neben den technologischen Aufgabenstellungen sieht sich die neue Behördenleitung mit der Aufarbeitung internem Struktur- und Prozessbedarfs konfrontiert. Das LBA geriet im

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Alaska Airlines kündigt neue Flüge nach Athen und Paris an

Die US-amerikanische Fluggesellschaft Alaska Airlines wird ihr internationales Flugangebot ab dem Drehkreuz Seattle-Tacoma im Frühjahr 2027 um zwei europäische Hauptstädte erweitern. Die Fluggesellschaft nimmt erstmals Nonstopflüge nach Athen und Paris in ihren Flugplan auf. Mit der Aufnahme der Strecke nach Griechenland stellt das Unternehmen die weltweit einzige Direktverbindung zwischen der amerikanischen Westküste und der griechischen Hauptstadt bereit. Zugleich etabliert die Airline die erste verbindungslos freie Transatlantikstrecke eines Bündnispartners der oneworld-Allianz von der Westküste der USA zum Flughafen Paris-Charles-de-Gaulle. Die Flugeinsätze werden mit Langstreckenflugzeugen des Typs Boeing 787-9 Dreamliner durchgeführt, die im Zuge der weiteren Flottenintegration und der Konsolidierung mit Hawaiian Airlines auf den interkontinentalen Routen eingesetzt werden. Streckenprofile und Flugpläne für die neuen Europa-Routen Die Verbindung nach Athen wird ab dem 12. Mai 2027 unter der Flugnummer AS196 dreimal wöchentlich angeboten und bildet die bis dato längste Nonstop-Strecke im gesamten Flugnetz von Alaska Airlines. Die Rückflüge ab dem internationalen Flughafen Athen beginnen am 13. Mai 2027. Der saisonale Betrieb auf dieser Route ist vorerst bis Oktober 2027 angesetzt. Die Flugnummer verweist symbolisch auf das Jahr 1896, in dem in Athen die ersten Olympischen Spiele der Neuzeit stattfanden. Die Route nach Paris wird ab dem 25. Mai 2027 mit fünf wöchentlichen Frequenzen bedient. Der Flug trägt die Nummer AS136, was als Anspielung auf die 136 Museen im Stadtgebiet von Paris gewählt wurde. Die Rückflüge ab Frankreich starten jeweils am darauffolgenden Tag. Der Ticketverkauf für beide Strecken startete am 20. August 2026. Um die Markteinführung zu begleiten, wurden bis zum 26. August

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Bieterverfahren für den Großflughafen Bishoftu in Äthiopien: Chinesische Baukonzerne dominieren die Auswahlliste

Die staatliche Fluggesellschaft Ethiopian Airlines hat die Auswahlliste der vorqualifizierten Unternehmen für den Bau des neuen internationalen Flughafens in Bishoftu veröffentlicht. Bei dem Infrastrukturprojekt mit einem veranschlagten Gesamtvolumen von rund 12,5 Milliarden US-Dollar stellen Unternehmen aus der Volksrepublik China oder Gemeinschaftsunternehmen mit chinesischer Beteiligung die deutliche Mehrheit der Bieter. Neben den chinesischen Baukonzernen haben es auch Konsortien und Einzelunternehmen aus der Türkei, Italien, Frankreich, Katar, Südkorea, den USA, Portugal, Russland, Indien sowie eine äthiopisch-dschibutische Eisenbahngesellschaft auf die Liste geschafft. Die finale Vergabe der Bauaufträge wurde auf Antrag mehrerer Bieter auf Anfang Januar 2027 verschoben, um den Konsortien mehr Zeit für die Ausarbeitung ihrer technischen Angebote und die Sicherung der komplexen Finanzierungsstrukturen einzuräumen. Dominanz chinesischer Staatskonzerne auf der Qualifikationsliste Das Bieterfeld für das Großprojekt zeigt eine deutliche Konzentration chinesischer Bau- und Ingenieurunternehmen. Zu den qualifizierten Bewerbern gehören unter anderem die China Communications Construction Company, die China Road and Bridge Corporation, die China Civil Engineering Construction Corporation sowie die Beijing Construction Engineering Group und die Beijing Urban Construction Group. Ebenfalls vertreten sind die China Construction Eighth Engineering Division, die China First Highway Engineering Company, die China National Aero-Technology International Engineering Corporation, die China Railway Beijing Engineering Group und die Shandong Luqiao Group. Chinesische Bauunternehmen verfügen über eine langjährige Präsenz auf dem afrikanischen Kontinent und haben in den vergangenen Jahren zahlreiche Großprojekte in Äthiopien realisiert, darunter Eisenbahnlinien, Straßennetze und öffentliche Gebäude. Die starke Präsenz auf der Auswahlliste unterstreicht die gewachsene Rolle Pekings beim Ausbau der afrikanischen Transport- und Logistikinfrastruktur. Internationale Konkurrenz und Strukturierung

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 Air Peace beklagt Millionenschäden durch Bodendienste

Die größte nigerianische Fluggesellschaft Air Peace sieht sich mit erheblichen finanziellen Ausfällen konfrontiert, die durch Schäden an ihren Flugzeugen während der Abfertigung am Boden verursacht wurden. Nach Angaben des Unternehmens belaufen sich die entgangenen Einnahmen infolge von bodendienstbedingten Ausfallzeiten im zurückliegenden Zwölfmonatszeitraum auf rund 42 Millionen US-Dollar. In diesem Zeitraum seien drei Maschinen des Typs Airbus und Embraer durch Fahrzeuge und Geräte der Bodenabfertigungsgesellschaften schwer beschädigt worden. Während die Dienstleister die reinen Reparaturkosten übernehmen, lehnen sie eine Entschädigung für die betrieblichen Folgeschäden und den Ertragsausfall der Fluggesellschaft ab. Häufung von Unfällen auf den Vorfeldern in Lagos Nach Aussagen von Sprecher Efe Whiskey erleidet die Flotte von Air Peace statistisch gesehen etwa zwei Beschädigungen pro Jahr durch die beiden führenden nigerianischen Bodenabfertigungsunternehmen Skyway Aviation Handling Company (SAHCO) und Nigerian Aviation Handling Company (NAHCO). Innerhalb der vergangenen zwölf Monate sei es jedoch zu einer Häufung gravierender Zwischenfälle gekommen. So wurde unter anderem am zweiten Weihnachtsfeiertag des Vorjahres eine fabrikneue Embraer 195-E2 am internationalen Flughafen Murtala Muhammed in Lagos beschädigt. Im Juli 2026 kollidierte zudem ein Förderbandwagen der Firma NAHCO mit dem Triebwerk eines Airbus A320 der Fluggesellschaft. Berichteten Brancheninsidern zufolge war ein medizinischer Notfall des Fahrers Ursache für den Kontrollverlust über das Fahrzeug auf dem Vorfeld. Die Maschine fiel für den weiteren Flugbetrieb aus, was zu Kaskadeneffekten im gesamten Streckennetz führte. Diskrepanz bei Erstattungen und Folgekosten Zur Begleichung der direkten Sachschäden haben die Abfertigungsunternehmen Kostenübernahmen zugesagt beziehungsweise bereits geleistet. Für die Instandsetzung der am jüngsten beschädigten Maschine erklärten sich die Dienstleister bereit,

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