
Gatwick stundenlang ohne funktionierende Toiletten
Ein stundenlanger Ausfall der zentralen Wasserversorgung hat am Londoner Flughafen Gatwick zu erheblichen Einschränkungen im Passagierbereich geführt. Am Sonntag, dem 26. Juli 2026, fiel ab den frühen Morgenstunden in den beiden Hauptterminals des zweitgrößten britischen Verkehrsflughafens der Wasserdruck vollständig aus, wodurch Sanitäreinrichtungen, Toilettenspülungen und Handwaschbecken für rund acht Stunden nicht nutzbar waren. Da die Hygienebestimmungen ohne fließendes Wasser keinen regulären Gastrobetrieb zulassen, mussten auch die Restaurant- und Cafébetriebe in den Sicherheitsbereichen ihren Verkauf vorübergehend einstellen. Obwohl der eigentliche Flugbetrieb ohne größere Flugstreichungen aufrechterhalten werden konnte, verdeutlicht der Vorfall die erhebliche Verwundbarkeit moderner Verkehrsinfrastrukturen bei Störungen der kommunalen Grundversorgung. Ursachen im regionalen Versorgungsnetz und Ausmaß der Störung Die Ursache für den flächendeckenden Druckabfall lag nicht in den internen Leitungssystemen des Flughafens selbst, sondern bei einem externen Dienstleister. Nach Angaben des regionalen Wasserversorgers SES Water führte ein technisches Problem im Wasserwerk Bough Beech im Südosten Englands zu massiven Engpässen. Das Wasserwerk versorgt neben der Flughafeninfrastruktur auch zahlreiche Haushalte und Gewerbebetriebe in den angrenzenden Grafschaften Sussex und Kent. Der Versorger meldete Ausfälle in mehreren Postleitzahlenbereichen, was den regionalen Charakter der Störung unterstreicht. Für die im Nord- und Südterminal anwesenden Passagiere hatte der Ausfall unmittelbare Folgen im Terminalalltag. Die Benutzung der Sanitäranlagen war stundenlang stark eingeschränkt oder gar nicht möglich. Zudem entfiel die Möglichkeit, Trinkwasser an den öffentlichen Spendern nachzufüllen. Um die hygienischen Grundbedürfnisse der Fluggäste zu decken, organisierten Flughafenmitarbeiter und Notfallteams die Verteilung von abgefülltem Flaschenwasser in den Wartebereichen. Trotz dieser Sofortmaßnahmen kam es in den Terminals zu Wartezeiten und Beschwerden seitens der








