
Frankfurt mit leicht geschrumpftem Winterflugplan 2026/27
Der Flughafen Frankfurt geht mit der Umstellung auf den Winterflugplan am 25. Oktober 2026 in die neue Betriebsperiode, die bis zum 27. März 2027 läuft. Im Laufe der kommenden Monate werden insgesamt 80 Fluggesellschaften das größte deutsche Drehkreuz nutzen, um 231 Ziele in 92 Ländern weltweit im Direktverkehr anzusteuern. Mit einem errechneten Wochenvolumen von rund 3.400 gewerblichen Abflügen und einer angebotenen Kapazität von etwa 650.000 Passagiersitzen behauptet der Standort seine Stellung als zentraler deutscher Luftverkehrsknotenpunkt. Die Flugplanperiode ist geprägt von der Neuansiedlung internationaler Fluggesellschaften wie Air Arabia, dem Ausbau des Asien-Netzes der Lufthansa sowie einer Intensivierung von Langstreckenverbindungen in die Golfregion und nach Nordafrika. Streckennetz im Asien-Verkehr und Verdichtung nach Indien und China Im Asien-Segment setzt die Lufthansa im Winterhalbjahr deutliche Akzente durch die Wiederaufnahme beziehungsweise den Neueinstieg auf der Langstreckenverbindung nach Kuala Lumpur. Die malaysische Hauptstadt wird ab dem Start des Winterflugplans am 25. Oktober 2026 fünfmal wöchentlich im Direktflug von Frankfurt aus bedient. Damit stärkt der Konzern seine Präsenz im südostasiatischen Raum, der in den vergangenen Jahren von einer stetigen Erholung der Passagiernachfrage gekennzeichnet war. Zusätzlich verzeichnen die Verbindungen nach Ost- und Südasien Frequenzerhöhungen und die Weiterführung von Sommerkursen. Air China setzt ihre im Sommer neu etablierte Verbindung zum Flughafen Peking-Daxing auch im Winterflugplan fort und ergänzt damit die bestehenden Linienflüge zum traditionellen Drehkreuz Peking-Capital. Ebenso behält China Southern den Flugdienst zweimal pro Woche über Ürümqi nach Guangzhou bei. Air India stockt das Flugangebot nach Indien auf: Sowohl die Strecke nach Delhi als auch die Verbindung nach Mumbai








