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Auswirkungen auf den Luftverkehr: Taifun Champi nähert sich Taiwan

Ein Tropensturm der Kategorie 5 bewegt sich über den Pazifischen Ozean in Richtung Taiwan und Ostchina. Die Meteorologischen Dienste der Region meldeten am 22. Oktober 2026, dass der Wirbelsturm Champi mit Windgeschwindigkeiten in Spitzenböen von bis zu 220 Kilometern pro Stunde aus südöstlicher Richtung auf die Insel Taiwan zusteuert. Die Wetterbehörden in Taipei erließen eine Seewarnung für die Gewässer östlich und nördlich der Hauptinsel. Im Vorfeld des Sturms kam es zu ersten Beeinträchtigungen im internationalen Flugverkehr. Mehrere Fluggesellschaften sagten Verbindungen zwischen Taiwan und der japanischen Präfektur Okinawa ab. Die Wettermodelle deuten darauf hin, dass sich der Wirbelsturm im weiteren Verlauf abschwächen wird, bevor er die Nordostküste Taiwans streift und anschließend in Richtung des ostchinesischen Festlands abdreht. Vorsichtsmaßnahmen und Einschränkungen im Flugbetrieb auf Taiwan Die Ankündigung des Sturms führte im ostasiatischen Luftverkehrsraum zu operativen Anpassungen. Fluggesellschaften stornierten vorsorglich ausgewählte Verbindungen, insbesondere Flüge zwischen den taiwanesischen Flughäfen Taoyuan und Songshan sowie der japanischen Urlaubsinsel Okinawa. Der Flughafen Naha auf Okinawa dient als regionales Drehkreuz, dessen Anflugrouten direkt in der Zugbahn des Sturms liegen. Die Flugsicherungsbehörden veranlassten Anpassungen der Flugrouten über dem Philippinischen Meer und dem Ostchinesischen Meer. Neben Ausfällen im Regionalverkehr rechnet das Zivilluftfahrtamt in Taipei mit Verzögerungen im internationalen Transitverkehr zwischen Südostasien, Nordostasien und Nordamerika. Die Behörden forderten die Bevölkerung auf dem Festland und an den Küstenstreifen auf, Vorkehrungen gegen die angekündigten Starkregenfälle zu treffen, die ab dem späten Abend des 22. Oktober 2026 im Nordosten Taiwans erwartet werden. Sicherheitsvorkehrungen in den chinesischen Küstenprovinzen Zhejiang und Fujian Nach den aktuellen Zugbahnprognosen

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Ehemaliger Rex-Chef Lim Kim Hai zu Geldstrafe und Vertretungsverbot verurteilt

Das Höchste Gericht des australischen Bundesstaates New South Wales hat am 20. Oktober 2026 ein Urteil gegen den ehemaligen Exekutivvorsitzenden der australischen Regionalfluggesellschaft Regional Express (Rex), Lim Kim Hai, gefällt. Der frühere Manager und Großaktionär wurde wegen Irreführung von Investoren über die tatsächliche Finanzlage der Fluggesellschaft zu einer Geldstrafe in Höhe von 800.000 Australischen Dollar (rund 560.000 US-Dollar) verurteilt. Zudem erlegte der Supreme Court ihm ein vierjähriges Verbot auf, Leitungsfunktionen in Unternehmen wahrzunehmen. Ergänzend muss Lim einen Betrag von 150.000 Australischen Dollar zur Deckung der Gerichts- und Prozesskosten der australischen Wertpapier- und Investitionskommission (ASIC) beisteuern, die das Zivilverfahren angestrengt hatte. Die Entscheidung markiert den juristischen Schlusspunkt unter ein langwieriges Verfahren zur Überprüfung von Pflichtverletzungen bei der Ad-hoc-Publizität börsennotierter Luftfahrtunternehmen in Australien. Hintergrund der Fehlinformationen und finanzielle Entwicklung der Fluggesellschaft Der Rechtsstreit gründete auf einer Mitteilung an den Kapitalmarkt, die Rex im Februar 2023 veröffentlicht hatte. In der besagten Marktaktualisierung hatte die Unternehmensführung erklärt, für das laufende Geschäftsjahr 2022/2023 „optimistisch“ hinsichtlich des Erreichens eines operativen Gewinns gestimmt zu sein. Nach Ermittlungen der Finanzaufsicht ASIC hatte die Fluggesellschaft bis zu diesem Zeitpunkt im laufenden Geschäftsjahr jedoch bereits operative Verluste angehäuft. Zudem lag zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Prognose keine fundierte Finanzplanung oder fundierte Ergebnisprognose des Managements für den Zeitraum 2022/2023 vor. In der Folge musste die Fluggesellschaft ihre Erwartungen korrigieren und prognostizierte schließlich einen Jahresverlust von 35 Millionen Australischen Dollar (rund 24,5 Millionen US-Dollar). Am Ende des Geschäftsjahres wies Rex ein negatives Gesamtergebnis von 31,7 Millionen Australischen Dollar (rund 22,2 Millionen US-Dollar)

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Lufthansa will Marktposition durch Tap-Übernahme deutlich stärken

Der Lufthansa-Konzern baut seine Marktposition auf den Langstreckenverbindungen zwischen Europa und Südamerika durch eine Milliardeninvestition auf der Iberischen Halbinsel aus. Im Rahmen des Privatisierungsverfahrens der portugiesischen Nationalgesellschaft TAP Air Portugal setzte sich die deutsche Luftfahrtgruppe gegen den europäischen Mitbewerber Air France-KLM durch. Wie die Regierung in Lissabon sowie Konzernvertreter Mitte Oktober 2026 bestätigten, übernimmt die Lufthansa Group zunächst einen Anteil von 44,9 Prozent an der staatlichen Fluggesellschaft für einen Kaufpreis von 1,025 Milliarden Euro. Ein zusätzliches Paket von bis zu 5,0 Prozent der Anteile ist vorrangig für die Belegschaft von TAP reserviert; sollten diese Optionen von den Beschäftigten nicht vollumfänglich wahrgenommen werden, kann die Lufthansa ihren Anteil auf bis zu 49,9 Prozent aufstocken, wodurch sich das anfängliche Transaktionsvolumen auf 1,201 Milliarden Euro erhöht. Der Deal bewertet TAP Air Portugal insgesamt mit 2,552 Milliarden Euro – eine Summe, die etwa 30 Prozent des aktuellen Börsenwerts des Lufthansa-Konzerns entspricht. Gewerkschaftliche Bedenken und spürbarer Aufpreis im Bietergefecht Die Transaktion stößt innerhalb der Lufthansa-Belegschaft und bei Arbeitnehmervertretern nicht ungeteilt auf Zustimmung. Die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit übte deutliche Kritik an den finanziellen Parametern der Beteiligung und verwies auf den außergewöhnlich hohen Preis für eine reine Minderheitsposition. Nach Berechnungen der Gewerkschaft zahlt die Lufthansa für das Minderheitspaket von 44,9 Prozent rund 21 Prozent mehr als die zweitplatzierte Bietagruppe Air France-KLM. Zudem liege die vereinbarte Bewertung um etwa 46 Prozent über den ursprünglichen Markterwartungen von rund 700 Millionen Euro. Lufthansa-Vorstandschef Carsten Spohr verteidigte die Aufwendungen auf einer Mitarbeiterversammlung in München gegen die geäußerten Zweifel. Spohr argumentierte, dass

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Lima: Airbus A320 der Latam Airlines Perú nach Zwischenfall außer Dienst gestellt

Ein Passagierflugzeug vom Typ Airbus A320 der Fluggesellschaft Latam Airlines Perú ist am 19. Oktober 2026 auf dem internationalen Flughafen Jorge Chávez in der peruanischen Hauptstadt Lima nach einem Triebwerksbrand vor dem Start vorübergehend aus dem Betrieb genommen worden. Die Maschine befand sich in der Startvorbereitung für den Inlandsflug LA2302 mit dem Ziel Piura im Norden des Landes, als im Bereich des linken Triebwerks Flammen und dichte Rauchentwicklung auftraten. Die Fluggesellschaft stufte das Ereignis als unvorhergesehenen technischen Zwischenfall ein und veranlasste die umgehende Evakuierung beziehungsweise das vorsorgliche Deboarding der Passagiere auf dem Rollfeld. Personen kamen nach bisherigen Angaben nicht zu Schaden. Das betroffene Flugzeug verbleibt für umfassende Untersuchungen und Instandsetzungsarbeiten am Boden, während die zuständigen Luftfahrtbehörden die Ursachenermittlung aufgenommen haben. Ablauf des Zwischenfalls auf dem Flughafen Jorge Chávez Der Vorfall ereignete sich am 19. Oktober 2026 im Rahmen der Startvorbereitungen auf dem Vorfeld des Drehkreuzes Lima. Branchenberichten zufolge handelt es sich bei der betroffenen Maschine um einen Airbus A320-214 mit der Kennung CC-BFS, der mit sogenannten Sharklets an den Tragflächenspitzen ausgestattet ist und von Triebwerken des Typs CFM International CFM56-5B4/3 angetrieben wird. Das Flugzeug wurde im Jahr 2013 gebaut und steht seit mehreren Jahren im Liniendienst der südamerikanischen Luftfahrtgruppe. Augenzeugen und Videoaufnahmen, die in sozialen Netzwerken verbreitet wurden, dokumentieren den Austritt von Flammen aus dem linken Triebwerk sowie aufsteigenden Rauch im Bereich der linken Tragfläche, während sich die Maschine noch auf der Rollbahn befand. Aufnahmen aus dem Passagierraum zeigen, dass sich die Fluggäste zum Zeitpunkt der Flammenentwicklung noch an Bord

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San Diego bündelt Herbstaktionen, Halloween und den Día de los Muertos

Die kalifornische Küstenmetropole San Diego präsentiert in den Monaten Oktober und November 2026 ein breit gefächertes Programm an herbstlichen Kultur- und Freizeitveranstaltungen. Das Angebot der Tourismusbehörden und lokaler Leistungsträger verbindet traditionelle US-amerikanische Halloween-Aktivitäten mit den im mexikanischen Grenzraum verankerten Brauchtümern des Día de los Muertos. Das Veranstaltungsspektrum erstreckt sich von Großveranstaltungen in bekannten Themenparks und öffentlichen Museen über gastronomische Angebote bis hin zu traditionellen Gedenkfeiern in den historischen Stadtteilen. Die geografische Nähe zu Mexiko prägt dabei das kulturelle Profil der Region, was sich in einer Mischung aus Familienprogrammen, musikalischen Aufführungen und Ausstellungen im gesamten Stadtgebiet niederschlägt. Saisonale Märkte und Stadtteilaktionen in der Region Den Auftakt der herbstlichen Aktivitäten bildete am 17. Oktober 2026 das Event Harvest on the Promenade auf dem Gelände der historischen Liberty Station. Die Veranstaltung bot Besuchern handwerkliche Mitmachaktionen für Kinder sowie gastronomische Angebote wie Apfelcider und Gebäck. Als zentrales Gestaltungselement diente das Zelt Glowing Hollow, in dem hunderte von Hand geschnitzte und von innen beleuchtete Kürbisse präsentiert wurden. Musikdarbietungen aus dem Bereich Bluegrass begleiteten das Tagesprogramm. Im Stadtteil Little Italy steht am 25. Oktober 2026 das Event Trick-or-Treat on India Street auf dem Programm. Entlang der zentralen India Street beteiligen sich lokale Einzelhändler und Gastronomiebetriebe an der klassischen US-Tradition des Süßigkeitensammelns. Die Aktion richtet sich vorrangig an Familien und Anwohner und dient der Belebung des historischen Gewerbegebiets in den Abendstunden. Traditionelle Gedenkfeiern zum Día de los Muertos im historischen Stadtkern Die Feierlichkeiten zum mexikanischen Tag der Toten (Día de los Muertos) erstrecken sich im historischen Viertel

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Kuwait hebt Luftraumbeschränkungen für Transitflüge schrittweise auf

Die Luftfahrtbehörden des Emirats Kuwait haben im Oktober 2026 ihren Luftraum wieder für internationale Überflüge freigegeben. Vorausgegangen waren operative Restriktionen und Teilschließungen infolge militärischer Auseinandersetzungen im Nahen Osten, in deren Verlauf auch Ziele im Umfeld des Emirats Gegenstand von Angriffen wurden. Mit der Wiedereröffnung steht zivilen Fluggesellschaften eine der zentralen Luftverkehrsachsen zwischen Europa, der Golfregion und Asien wieder zur Verfügung. Die Verbindung führt über die Korridore der Türkei, des Irak, Kuwaits, Bahrains und der Vereinigten Arabischen Emirate. Trotz der behördlichen Notam-Freigabe fällt die Nutzung durch internationale Fluggesellschaften uneinheitlich aus, da europäische Regulierungsstellen wie die EASA weiterhin zur Zurückhaltung mahnen und einzelne Fluglinien aus Sicherheitsüberlegungen auf südlichere Ausweichrouten über saudi-arabischem Gebiet ausweichen. Regulatorische Bedingungen der Notam-Freigabe und Flughöhenvorgaben Die Wiederöffnung des kuwaitischen Luftraums erfolgte über eine offizielle Mitteilung an die Luftfahrt (Notice to Airmen, NOTAM). Gemäß den Vorgaben der kuwaitischen Zivilluftfahrtbehörde sind Transitflüge im Luftraum des Emirats zwischen den Fluginformationsgebieten (Flight Information Region, FIR) Bahrain und Bagdad unter spezifischen Auflagen gestattet. Eine zentrale Bedingung ist die Einhaltung einer Mindestflughöhe von Flight Level 280 (FL280), was einer Flughöhe von rund 8.500 Metern über dem Meeresspiegel entspricht. Diese Höhenbegrenzung soll sicherstellen, dass der zivile Transitverkehr außerhalb der Reichweite mobiler Kurzstrecken-Flugabwehrsysteme abgewickelt wird und der operative Militärflugbetrieb in niedrigeren Lufträumen getrennt bleibt. Durch die Öffnung verkürzen sich die Flugzeiten auf bestimmten Strecken zwischen Europa und den Drehkreuzen am Persischen Golf um mehrere Minuten, was für die beteiligten Fluggesellschaften Korrekturen bei den Treibstoffkalkulationen und Flugplänen nach sich zieht. Unterschiedliche Routing-Strategien internationaler Fluggesellschaften Analysedaten des Live-Flugverfolgungsdienstes

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Etihad Airways nimmt Linienverkehr nach Luxemburg auf

Etihad Airways hat im Oktober 2026 erstmals eine reguläre Linienverbindung zum Flughafen Luxemburg eingerichtet. Damit etabliert das Unternehmen die bisher einzige gewerbliche Nonstop-Flugverbindung zwischen dem Großherzogtum und der Golfregion. Der Erstflug aus der emiratischen Hauptstadt Abu Dhabi wurde am Findel mit einer traditionellen Begrüßung durch die Flughafenfeuerwehr empfangen. Die neue Flugroute wird viermal wöchentlich bedient und stellt für das Großherzogtum sowie die angrenzenden Regionen in Belgien, Deutschland und Frankreich einen direkten Zugang zum Streckennetz des Carriers im Nahen Osten, in Asien, Australien und auf dem indischen Subkontinent dar. Für Etihad Airways markiert die Aufnahme des Flugbetriebs die Erschließung eines weiteren europäischen Nischenmarktes, auf dem das Angebot von Fluggesellschaften aus dem Nahen Osten bislang fehlte. Flugplanstruktur und Kapazitäten im Sommer- und Winterflugplan Der Flugplan sieht für die anfängliche Betriebsphase im Oktober 2026 vier wöchentliche Umläufe an den Verkehrstagen Montag, Mittwoch, Freitag und Sonntag vor. Der Hinflug mit der Flugnummer EY51 startet um 02:45 Uhr Ortszeit am Zayed International Airport in Abu Dhabi und erreicht Luxemburg um 07:55 Uhr Ortszeit. Der Rückflug EY52 hebt um 10:35 Uhr am Flughafen Findel ab und landet um 19:05 Uhr Ortszeit in Abu Dhabi. Mit der Umstellung auf den internationalen Winterflugplan ab dem 25. Oktober 2026 werden die Abflugzeiten geringfügig angepasst. Die Frequenz von vier wöchentlichen Verbindungen bleibt unverändert. Unter dem Winterflugplan verlässt Flug EY51 Abu Dhabi um 02:40 Uhr und kommt um 07:20 Uhr in Luxemburg an. Der Rückflug EY52 startet um 09:45 Uhr in Luxemburg und erreicht die Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate um

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Europäische Kommission eröffnet förmliches Verfahren gegen Booking.com wegen gravierender Betrugsrisiken

Die Europäische Kommission hat am 21. Oktober 2026 die Eröffnung eines förmlichen Ermittlungsverfahrens gegen das Online-Reiseportal Booking.com bekannt gegeben. Die Brüsseler Behörde prüft, ob das Plattformunternehmen mit Hauptsitz in den Niederlanden seinen Verpflichtungen im Rahmen des Gesetzes über digitale Dienste (Digital Services Act, DSA) hinreichend nachkommt. Im Zentrum der Untersuchung steht der Verdacht, dass das Portal unzureichende Schutzmaßnahmen gegen betrügerische Unterkunftsangebote, Identitätsdiebstahl und großangelegte Phishing-Kampagnen getroffen hat. Nach Angaben von Kommissionsbeamten wird geprüft, ob systematische Mängel beim Risikomanagement und bei der unverzüglichen Entfernung rechtswidriger Inhalte vorliegen. Der Vorstoß erfolgt in einer Phase, in der Verbraucherschutzorganisationen weltweit vor einer stark steigenden Belastung durch Cyberkriminalität im digitalen Reiseverkehr warnen. Drastischer Anstieg von Phishing-Angriffen und Betrugsmeldungen Grundlage für das Tätigwerden der Aufsichtsbehörden sind operative Daten und Risikoberichte des Unternehmens selbst. Allein im ersten Halbjahr 2026 gingen bei den zuständigen Stellen 1.072 Betrugsmeldungen ein, die zu nachgewiesenen finanziellen Schäden bei Verbrauchern in Höhe von 82.000 Euro führten. Diese Zahlen entsprechen einer Verzehnfachung des Schadensvolumens im Vergleich zum analogen Vorjahreszeitraum. Ein Schwerpunkt der Brüsseler Prüfung liegt auf Phishing-Aktivitäten. Dabei verschaffen sich Cyberkriminelle unter Umgehung von Sicherheitsbarrieren Zugang zu den Kommunikationssystemen zwischen Hoteliers und Gästen. Über gefälschte Nachrichten innerhalb des Nachrichtensystems von Booking.com oder per Textnachricht werden Fluggäste und Hotelgäste dazu verleitet, Zahlungsdaten auf gefälschten Internetseiten erneut einzugeben oder Bestätigungen vorzunehmen. Neben erfundenen Unterkünften, die auf der Plattform gelistet werden, untersuchen die Behörden, wie persönliche Reservierungs- und Kundendaten durch Dritte abgegriffen und zweckentfremdet werden können. Prüfung von Werbetransparenz und Platzierungsalgorithmen Über die Abwehr krimineller Inhalte hinaus

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Trotz Pleite: Lufthansa setzt weiterhin auf Air-Baltic-Wetlease

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic hat im Rahmen ihres laufenden Gläubigerschutzverfahren nach Chapter 11 vor dem zuständigen US-Bundesgericht in New York am 14. Oktober 2026 die Fortführung ihrer Kapazitäts- und Wetlease-Vereinbarungen mit der Lufthansa Group zur behördlichen Genehmigung eingereicht. Die vorgelegten Gerichtsunterlagen bestätigen, dass der baltische Carrier trotz einer tiefgreifenden operativen Restrukturierung an seiner engen operativen Partnerschaft mit dem deutschen Luftfahrtkonzern festhält. Die Vereinbarungen, die in den Dokumenten als Lufthansa Agreements bezeichnet werden, sind für den Fortbestand der lettischen Fluggesellschaft von zentraler Bedeutung, da die Bereitstellung von Flugzeugen samt Besatzung, Wartung und Versicherung (ACMI) eine tragende Säule im Geschäftsmodell des Unternehmens darstellt. Gleichzeitig dient die fristgerechte Vorlage des Vertragsdokuments als formale Bedingung für den Abruf weiterer Tranchen einer zugesagten Massekredit-Zwischenfinanzierung über 350 Millionen Euro. Hintergrund des Insolvenzantrags und Restrukturierungsziele in New York Air Baltic hatte im September 2026 unter dem Druck aufgelaufener Verbindlichkeiten und stark gestiegener operativer Fixkosten den Gang unter den US-Insolvenzschutz nach Chapter 11 gewagt. Dieser Schritt bietet der Fluggesellschaft Schutz vor dem Zugriff internationaler Gläubiger und verschafft dem Management Zeit, die Kapitalstruktur sowie die Flottengröße neu zu ordnen. Auslöser für die finanzielle Schieflage waren unter anderem drastisch gestiegene Kerosinpreise sowie technische Probleme an den Triebwerken der Flotte, die im zweiten Quartal 2026 zu einem konsolidierten Nettoverlust von 58,1 Millionen Euro führten. Im Rahmen des Neuausrichtungsplans beabsichtigt die lettische Fluggesellschaft, ihre Gesamtflotte von zuvor 54 Flugzeugen des Typs Airbus A220-300 auf 36 Einheiten bis zum Jahresende 2026 zu verkleinern. Dieser Kapazitätsabbau um ein Drittel soll betriebliche Verlustträger eliminieren

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Sommer 2027: Air Serbia will kräftig expandieren

Die nationale Fluggesellschaft Serbiens, Air Serbia, bereitet eine merkliche Ausweitung ihres internationalen Flugangebots für die Sommersaison 2027 vor. Wie der Vorstandsvorsitzende des Unternehmens, Jiri Marek, am 18. Oktober 2026 in einem Interview mit dem öffentlich-rechtlichen Sender RTS bestätigte, beabsichtigt die Fluggesellschaft, das Streckennetz ab ihrem Drehkreuz Belgrad-Nikola Tesla um sechs neue Destinationen auf drei Kontinenten zu ergänzen. Das Kernelement der Planungen bildet eine neue Interkontinentalverbindung nach Miami im US-Bundesstaat Florida. Neben der Aufstockung des Langstreckenportfolios nimmt der Netzwerkträger neue Regionalrouten nach Osteuropa, in den Kaukasus sowie in den Mittelmeerraum auf und führt eine vor der Corona-Pandemie betriebene Nordeuropa-Strecke wieder ein. Die Maßnahmen stehen im Kontext eines kontinuierlichen Passagierwachstums und der Vorbereitung auf das hundertjährige Bestehen der serbischen Zivilluftfahrt im Jahr 2027. Langstreckenausbau in Nordamerika und Flottenspezifikation Mit der Aufnahme von Direktflügen nach Miami ab dem 20. Mai 2027 etabliert Air Serbia ihre vierte Destination auf dem nordamerikanischen Kontinent. Bislang bedient die Fluggesellschaft im Langstreckenverkehr die US-Ziele New York (JFK) und Chicago-O’Hare (ORD) sowie das kanadische Drehkreuz Toronto-Pearson (YYZ). Die Route nach Florida soll zweimal wöchentlich bedient werden. Wie auf den übrigen Interkontinentalstrecken des Unternehmens kommen auf der Verbindung nach Miami Flugzeuge vom Typ Airbus A330-200 zum Einsatz. Derzeit umfasst die Langstreckenflotte des serbischen Carriers vier Maschinen dieses Typs. Die Entscheidung für Miami begründet das Management mit der Marktnachfrage im Bereich von Geschäfts- und Urlaubsreisen sowie mit Verbindungen zu bestehenden Partnergesellschaften wie American Airlines, die am Miami International Airport ein großes Drehkreuz unterhalten. Netzwerkverdichtung in Europa und Kaukasus Parallel zum Ausbau

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