
Falschmeldung über portable Luftabwehrwaffen im Umfeld des Flughafens LaGuardia
Ein Vorfall im Luftraum von New York hat die komplexen Abläufe der Flugsicherheit und die Kommunikation zwischen der Flugsicherung und Flugzeugbesatzungen in Notfallsituationen verdeutlicht. Während des Anflugs eines Passagierflugzeugs der Fluggesellschaft Delta Air Lines auf den Flughafen LaGuardia erging über den Sprechfunk eine Warnung vor einer möglichen Bedrohung durch eine tragbare Luftabwehrrakete im Umfeld des Flughafengeländes. Nach einer Überprüfung durch die zuständigen Polizeibehörden stellte sich die Warnung innerhalb kurzer Zeit als nicht glaubwürdig heraus. Die Maschine landete ohne Zwischenfälle oder Routenabweichungen. Der Vorfall wirft ein Schlaglicht auf die Sicherheitsverträge im US-Luftraum, die Rolle von Anonymmeldungen und die Protokolle zur Störungsausregelung bei potenziellen Bedrohungslagen im zivilen Luftverkehr. Verlauf des Anflugs von Flug DL2604 auf New York-LaGuardia Der Vorfall ereignete sich am 21. Juli 2026 auf dem Flug DL2604 der Delta Air Lines, der vom Detroit Metropolitan Wayne County Airport zum New Yorker Flughafen LaGuardia führte. An Bord der Maschine des Typs Boeing 757 beziehungsweise Boeing 737-900ER befanden sich 182 Passagiere sowie die Besatzung. Während sich das Flugzeug im Sinkflug auf die Landebahn des dicht besiedelten Flughafenareals befand, erhielt der zuständige Fluglotse der US-Luftfahrtbehörde FAA eine Warnmeldung der Polizeibehörde der Hafenbehörde von New York und New Jersey. In der Nachricht wurde darauf hingewiesen, dass eine anonyme Person behauptet habe, sich mit einer Schulterstützen-Luftabwehrrakete (MANPADS) oder einer reaktiven Panzerbüchse in der Nähe des Flughafens aufzuhalten und anzudrohen, anfliegende Maschinen zu beschießen. Der Fluglotse übermittelte diese Information unverzüglich an das Cockpit von Flug DL2604 und forderte die Besatzung zu extremer Vorsicht auf. Aufzeichnungen des








