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Ab Dienstag nur noch Corona-Impfungen im BER-Terminal 5

Am 22. Feber 2021 wird das BER-Terminal 5 vorerst letztmalig für die Abfertigung von Passagieren genutzt. Die ehemaligen Schönefeld-Gebäude sollen für zunächst ein Jahr vom Netz gehen. Danach will die Geschäftsleitung erneut darüber entscheiden, ob die Kapazitäten benötigt werden. Da das Terminal 2 bis dato nicht eröffnet wurde, konzentriert die Flughafen Berlin-Brandenburg GmbH den Flugverkehr auf das Terminal 1. Dadurch sollen rund 25 Millionen Euro eingespart werden. Der öffentliche Nahverkehr soll jedoch fortgeführt werden, da im Gebäude M des Terminals 5 ein Impfzentrum eingerichtet wurde. „Der Flughafen SXF hat uns bislang sehr gute Dienste erwiesen. Mit der Eröffnung des BER wurden die Flughafengebäude K, L, M und Q als Terminal 5 voll in den BER-Betrieb integriert. Vor der Inbetriebnahme des BER haben wir in die Modernisierung der Ausstattung des Terminal 5 investiert, weil wir mit den Abfertigungskapazitäten noch für das gesamte Jahrzehnt bis etwa 2030 planen. Den Schlummerbetrieb ab März 2021 haben wir so organisiert, dass wir die Kapazitäten bei Bedarf innerhalb weniger Wochen wieder ans Netz bringen können. Deshalb sagen wir zum Terminal 5 weder Tschüss noch Danke, sondern auf Wiedersehen”, so BER-Chef Engelbert Lütke Daldrup.

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Flughafen München: Briefbombe im DHL-Verteilzentrum gefunden

Nach dem Briefbomben-Anschlag in der Zentrale des Lebensmittel-Discounters Lidl im deutschen Neckarsulm haben die deutschen Behörden den Post- und Paketverkehr unter die Lupe genommen – mit Erfolg: Im DHL-Verteilzentrum Flughafen München wurde eine verdächtige Sendung abgefangen. Die Staatsanwaltschaft Heidelberg und das Landeskriminalamt Baden-Württemberg teilten mit, dass es sich um einen nicht näher genannten Lebensmittelhersteller adressierte Postsendung handelte. Diese wurde in der Nacht auf Donnerstag durch Sprengstoffexperten unschädlich gemacht. in diesem Zusammenhang kam es zu einer engen Zusammenarbeit mit der bayerischen Exekutive. Ob ein Zusammenhang mit dem Briefbomben-Anschlag bei Lidl besteht, ist noch unklar. Jedenfalls werden Brief- und Paketsendungen derzeit genauer unter die Lupe genommen, da es noch einen weiteren Fall gibt, in dem eine mit einem Sprengsatz versehene Sendung an einen Getränkehersteller adressiert war. Bei dieser verletzte sich am Dienstag ein Mitarbeiter. Auch am Mittwoch bei Lidl gab es Verletzte. Die Staatsanwaltschaft gab keine Auskunft darüber wie das schädliche Paket im DHL-Verteilzentrum am Flughafen München identifiziert werden konnte. Lediglich sagte man, dass die Sendung “herausgefischt” und entschärft wurde. Die Ermittlungen nach dem Verursacher laufen auf Hochtouren. Das Motiv ist noch vollkommen unklar.

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Slowenen heben Quarantäne für Geimpfte auf

Für die Einreise nach Slowenien sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. Dennoch sind nachweislich geimpfte Menschen klar im Vorteil.  Die slowenische Regierung hat bereits seit Mitte Oktober erneut den epidemiologischen Notstand ausgerufen und die Corona-bedingten Bestimmungen zur Einreise dadurch neu geregelt. Fast jeder Einreisende muss eine 10-tägige Quarantäne befürchten, nur in bestimmten Ausnahmefällen wird von dieser abgesehen. Neben Personen, die einen negativen CoV-Test mitführen, genießen neuerdings auch Geimpfte diesen Vorzug.  Denn wer bei Einreise eine Bescheinigung über die Impfung gegen Covid-19 vorlegen kann, der muss auch keine vorübergehende Isolierung gegen sich ergehen lassen. Vorausgesetzt, es sind seit Erhalt der zweiten Dosis des Impfstoffs von Biontech/Pfizer mindestens 7 Tage, des Impfstoffs von Moderna mindestens 14 Tage und des Impfstoffs von AstraZeneca mindestens 21 Tage vergangen, informiert das Außenministerium. 

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Ryanair verkürzt kostenlosen Online-Check-In-Zeitraum

Ohne Ankündigung hat die Billigfluggesellschaft Ryanair die maximale Vorlaufzeit, in der der verpflichtende Web-Check-In öffnet, von 48 auf 24 Stunden verkürzt. Möchte man die Bordkarte früher aufs Smartphone oder zum Selbstausdrucken erhalten, so ist eine kostenpflichtige Sitzplatzreservierung notwendig. Ryanair und andere Billigfluggesellschaften lassen den Internet-Check-In beim Kauf einer Sitzplatzreservierung schon einige Wochen vor dem Abflug zu. Das ermöglicht Reisenden, dass sie beispielsweise auf eine Urlaubsreise ihre Bordkarten für den Hin- und Rückflug zu Hause ausdrucken können oder aber auf das Smartphone laden können. Wer jedoch nicht für die optionale Reservierung eines Wunschsitzes bezahlen möchte, kann jetzt nur noch ab 24 Stunden vor dem Abflug einchecken. Der Billigflieger pocht auf den Internet-Check-in und verlangt am Flughafen eine Gebühr von 55 Euro, wenn der Schalter ohne den Ausdruck oder Barcode auf dem Smartphone aufgesucht wird. Hat man den Prozess abgeschlossen, jedoch die Bordkarte vergessen, so werden für den Ausdruck am Schalter stolze 20 Euro fällig.  Gerichte untersagten Check-In-Gebühren Immer wieder beklagen Passagiere, dass sie während ihrem Urlaub keine Möglichkeit hatten den Internet-Check-in zu nutzen. Dies ist jedoch nur bei wenigen, die über kein Smartphone verfügen tatsächlich begründet. Allerdings ist die Höhe der Check-In-Gebühr absurd hoch, wie auch der Oberste Gerichtshof in Sachen der Tochter Laudamotion festgestellt hat. Ein deutsches Gericht erklärte diese bei Ryanair in erster Instanz für unzulässig. Problematisch erweist sich für viele Passagiere immer wieder, dass in Urlaubsländern wie Marokko keine Handy-Bordkarten akzeptiert werden. Das liegt nicht an Ryanair, sondern an den lokalen Vorschriften, die auf Papier-Bordkarten pochen. Hotelgäste können

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VC stemmt sich gegen Single Pilot Operations

Vor einigen Jahren sorgte Ryanair-Chef Michael O’Leary mit der Forderung, dass Passagierflugzeuge künftig nur noch von einem Piloten geflogen werden sollen, für ordentlich Wirbel in der Branche. Damals gab es von allen Seiten – auch von anderen Fluggesellschaften – eine Absage für das Vorhaben. Doch auf Herstellerseite wird das Konzept weiterverfolgt. Hintergrund ist, dass zahlreiche Fluggesellschaften durchaus Interesse daran haben, wenn ein Pilot pro Flug eingespart werden kann. Die Diskussion erinnert stark an jene Zeit, in der die ersten größeren Maschinen, die ohne Flugingenieur zu fliegen waren, auf den Markt gekommen sind. Damals gab es starke Sicherheitsbedenken und beispielsweise Ansett Australia hat in die Boeing 767, die eigentlich ohne Ingenieur zu fliegen ist, extra Arbeitsplätze für diese einbauen lassen und flog diese einige Zeit mit Dreimann-Cockpit. Heute sind diese nur noch in älteren Maschinen anzutreffen, denn die Flightdeck-Besatzung Kapitän und Erster Offizier ist weltweiter Standard. Die technische Weiterentwicklung hat also den meisten Flugingenieuren den Job gekostet. Angesichts des Umstands, dass mittlerweile Flugtaxis entwickelt werden, die völlig automatisch ganz ohne Piloten von A nach B fliegen sollen, ist es nicht verwunderlich, dass die Branche neuerlich darüber nachdenkt nur noch einen Flugzeugführer ins Cockpit zu setzen. Die große Sicherheitsfrage ist aber; Was ist, wenn dem Mann oder der Frau, die alleine vorne sitzt, etwas passiert? Es muss reichen ja schon Übelkeit oder ein kleines Nickerchen? Die deutsche Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit lehnt den jüngsten Vorstoß von EASA-Chef Patrick Ky, dass es Lockerungen für die Reiseflugphase geben soll und in einigen Jahren ein Pilot

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Airbus fährt Milliardenverlust ein

Die Pandemie hinterlässt tiefe Spuren bei Airbus: Im abgelaufenen Geschäftsjahr verbuchte der europäische Flugzeughersteller einen Milliardenverlust. Unter dem Strich beträgt das Minus im Corona-Jahr 2020 insgesamt 1,13 Milliarden Euro. „Das vergangene Jahr war eine Herausforderung für Airbus. Es ist weit von den ursprünglichen Erwartungen für 2020 entfernt“, so Airbus-Chef Guillaume Faury. Und damit hat er nicht ganz unrecht. Denn die CoV-Krise hat hat dem Konzern mit Schaltzentrale in Toulouse massiv zugesetzt und sorgte für einen heftigen Geschäftseinbruch. Kurzzeitig musste die Flugzeug-Produktion eingestellt werden, daneben verloren tausende Mitarbeiter weltweit ihren Arbeitsplatz. Wenig überraschend sackte daher der Umsatz im Gesamtjahr um 29 Prozent auf 49,9 Milliarden Euro ab. Für das neue Jahr erwarte der Boeing-Konkurrent etwas bessere Zahlen. Das war es aber auch schon wieder. Nach Einschätzung des Managements dürfte das Unternehmen auch 2021 kaum mehr Flugzeuge ausliefern als im Krisenjahr 2020. Da hatte der Hersteller 566 Maschinen an seine Kunden übergeben, im Rekordjahr 2019 waren es noch 863. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Sondereffekten (bereinigtes Ebit) soll im laufenden Jahr auf mindestens 2 Milliarden Euro steigen. Eine Prognose, die viele Analysten nicht nachvollziehen können. Für sie blickt Airbus nämlich viel zu pessimistisch in die Zukunft und rechnet unbegreiflicherweise nicht damit, dass sich der aktuell positive Trend fortsetzen könnte. Dennoch gibt es auch gute Nachrichten. So bekam Airbus im vergangenen Jahr mehr Flugzeug-Bestellungen als Stornierungen und verteidigte somit seine Position als größter Flugzeugbauer der Welt. Alles in allem hinterlässt die Krise aber einen tiefer Krater in den Geschäftszahlen. Noch tiefer ist

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Do & Co: Umsatzeinbruch im Airline Catering

Auch die Do & Co Aktiengesellschaft bleibt von den Folgen der Krise nicht verschont und muss den Rotstift ansetzen. Das Cateringunternehmen verzeichnet in den ersten drei Quartalen 2020/21 einen Umsatzeinbruch um 75 Prozent auf 189,9 Millionen Euro sowie einen Nettoverlust in der Höhe von fast 36 Millionen Euro. Besonders die Luftfahrtbranche trägt zu diesem verheerenden Ergebnis bei. Denn die Covid-19-Pandemie bremste den weltweiten Flugverkehr nahezu komplett aus. Und damit auch die Verpflegung an Bord der Fluggesellschaften. Dadurch erleidet die Division „Airline Catering“ einen massiven Umsatzrückgang um 74,9 Prozent auf lediglich 134,5 Millionen Euro. Noch vor zwölf Monaten erwirtschaftete dieser Teilbereich des Unternehmens fast 540 Millionen Euro. „Der Umsatz- und Ergebnisrückgang ist einzig und allein auf die Auswirkungen der CoV-Krise zurückzuführen“, heißt es in der Aussendung.  Auch das vierte Quartal des derzeitigen Geschäftsjahres werde keine großartige Verbesserung bringen. Dennoch: der Konzern bleibt zuversichtlich. Denn trotz Krise konnten wichtige Airline-Aufträge gewonnen werden. So übernimmt Do & Co das Bordservice auf allen Kurz- und Langstreckenflügen der Delta Air Lines ab Detroit – und wird damit zum alleinigen Hub Caterer des US-Fliegers für die nächsten zehn Jahre. Außerdem setzen Air Premia in Seoul sowie seit neuestem auch Jet Blue auf die Dienste des Caterers. Wie auch bereits bestehende Kunden: Mit Qatar Airways oder Etihad konnten die Geschäftsbeziehungen intensiviert werden. Zudem wurde in London der Vertrag mit Gulf Air für weitere vier Jahre verlängert.

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Emirates erhöht die Frequenz ab Wien

Der Golf-Carrier erhöht die Frequenzen auf der Strecke Wien-Dubai auf sechs Flüge pro Woche. Ab dem 3. März wird auch jeden Mittwoch ein Flug durchgeführt. Neben den bestehenden Flugverbindungen von Wien nach Dubai (EK128) an den Tagen Montag, Donnerstag, Freitag, Samstag und Sonntag bietet Emirates ab dem 3. März einen zusätzlichen wöchentlichen Flug an, welcher jeweils am Mittwoch durchgeführt wird. Damit zeigt Emirates eine starke Präsenz am Wiener Flughafen. Schon diese Woche wurden gleich drei Boeing 777-300ER-Maschinen – davon ein Passagierflugzeug und zwei SkyCargo-Maschinen – fast zeitgleich auf dem Flugfeld abgefertigt.  „Es freut uns sehr, unsere Frequenzen zwischen Wien und Dubai aufstocken zu können. Wir beobachten schon länger eine gesteigerte Nachfrage und sind absolut bereit für sechs wöchentliche Flüge. Mit unserer Frachtdivision SkyCargo stellen wir zudem sicher, dass nach wie vor laufend PPE-Masken, dringend benötigte medizinische Produkte und Pharmazeutika von und nach Österreich transportiert werden“, so Martin Gross, Direktor von Emirates in Österreich.

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Aeromexico schrieb zwei Milliarden Dollar Verlust

Der Aeromexico-Konzern schrieb im Vorjahr einen Verlust in der Höhe von 2,1 Milliarden U.S.-Dollar. Das Unternehmen meldete Ende Juni 2020 in den Vereinigten Staaten ein Chapter-11-Verfahren an.  Die Firmengruppe ist davon überzeugt, dass man heuer den Turnaround schaffen wird. Allerdings dürfte sich dies aufgrund der anhaltenden Coronakrise durchaus schwierig gestalten. Im Vorjahr reduzierte Aeromexico die Kapazität um 50 Prozent und verzeichnete eine um 61,3 Prozent verringerte Nachfrage. Die Auslastung lag laut Mitteilung bei 70,3 Prozent. Befördert wurden 9,8 Millionen Reisende, also elf Millionen weniger als im Jahr 2019. Den Cash-Bestand per 31. Dezember 2020 gibt die Fluggesellschaft mit 399 Millionen U.S.-Dollar an und betont, dass die Durchführung der Flüge auch während des Chapter-11-Verfahrens sichergestellt ist. Das EBITDAR war mit 6,8 Milliarden U.S.-Dollar tiefrot.

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Air Corsica verkauft ATR72-500

Die französische Fluggesellschaft Air Corsica veräußerte eine Maschine des Typs ATR72-500 an ACIA Aero. Zuvor war die F-GRPK im Rahmen von Dry-Lease-Verträgen an CSA und Air Serbia vermietet. Seit dem 9. April 2020 ist das Turbopropflugzeug nicht mehr im Einsatz gewesen, ehe es am 24. November 2020 von Air Corsica selbst reaktiviert wurde. Das Unternehmen erklärte gegenüber CH-Aviation.com, dass der Verkauf der F-GRPK nicht im Zusammenhang mit der Coronakrise steht. Man habe bereits seit über zehn Jahren zumindest eine Maschine zu viel in der Flotte. Bislang konnte man diese über Dry-Leaseverträge an andere Carrier verleasen.  Bis inklusive 3. Jänner 2021 setzte Air Corsica die nun verkaufte ATR72-500 im eigenen Netzwerk ein. Mittlerweile wurde das Flugzeug zu Wartungszwecken ins französische Toulouse überstellt. Die Maschine soll vorerst in Frankreich registriert bleiben, wobei noch nicht bekannt ist an welche Airline der Käufer das Turbopropflugzeug künftig vermieten wird. Die Flotte von Air Corsica besteht nun aus fünf ATR72-500, vier Airbus A320-200, zwei A320neo und einer ATR42-400. An andere Fluggesellschaften hat man keine Maschinen mehr vermietet und zog sich mit dem Verkauf der F-GRPK aus diesem Segment zurück. Im Sommer 2021 wird der Carrier im Rahmen von Charteraufträgen auch nach Österreich fliegen.

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