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Nordica fliegt künftig unter eigenem Code „ND“

Die Fluggesellschaft Nordica wird ab August 2021 unter eigenem Code fliegen. Zugeteilt wurde dem Carrier, der erst gegen Ende 2020 AOC und Betriebsgenehmigung erhalten hat, der IATA-Two-Letter-Code “ND”. Zuvor wurden – bis zur Einstellung des eigenen Linienangebots – alle Flüge unter LO von Lot durchgeführt.  Nordica startete nach dem Kollaps von Estonian Air als so genannte virtuelle Fluggesellschaft. Am Anfang kooperierte man mit der mittlerweile nicht mehr existierenden Adria Airways. Später wechselte man zur polnischen Lot, die sich auch mit 49 Prozent an der operativen Nordica-Tochter Regional Jet (heute Xfly) beteiligte. Diese Kapitalverflechtung wurde im Dezember 2020 aufgelöst. Seither ist Xfly eine 100-prozentige Tochter von Nordica, die nun auch eigene Zertifikate erteilt bekam. Damit ist der einstige virtuelle Carrier aus rechtlicher Sicht eine Fluggesellschaft. Es ist geplant, dass ab Tallinn das einstige Nordica-Netz reaktiviert wird. Mit LOT wird man aber nur noch punktuell zusammenarbeiten, denn alle Flüge sollen unter dem ND-Code durchgeführt werden. Die Trennung zwischen Vertrieb und operativer Durchführung soll jedoch beibehalten werden, denn die ab 1. August 2021 geplanten Nordica-Flüge sollen weiterhin von der Tochter Xfly durchgeführt werden. Das betrifft auch die Strecke Strecke Stockholm-Arlanda-Gällivare, die derzeit noch unter dem LO-Code bedient wird. Spätestens per 1. August 2021 soll diese auf den Nordica-Designator umgestellt werden. Ob die Trennung zwischen Nordica (Linie) und Xfly (ACMI und Charter) langfristig beibehalten wird oder ob die beiden Betriebe zusammengelegt werden, ist noch offen. Die Regierung Estlands will jedenfalls einen starken Homebasecarrier unter staatlicher Führung aufbauen. Im ACMI-Segment ist Xfly unter anderem für

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Lufthansa-Flugschule: VC verurteilt Bremen-Schließung

Die deutsche Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit hält die Schließung der praktischen Pilotenausbildung in Bremen für “einen Schlag ins Gesicht für alle Mitarbeiter”. Lufthansa verkündete am Mittwoch, dass diese künftig in Rostock-Laage durchgeführt werden soll. „Die Entscheidung der Lufthansa ist ein Schlag ins Gesicht für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Bremen. Wir halten sie für einen schweren Fehler, da der Konzern damit einen ungeheuren Qualitäts- und Kompetenzverlust erleidet, den man nicht mehr einfach wett machen kann. Es ist uns völlig unverständlich, warum man diese – im besten Sinne des Wortes – Kaderschmiede nun so ausbluten lässt”, so Markus Wahl, Vorsitzender der VC. “Die aktuelle Krise ist aber nicht der eigentliche Beweggrund, sondern nur ein Vorwand für das Vorgehen der Lufthansa. Hier wird gerade alles für eine Tarifflucht getan, die unabhängig von der Corona-Krise gegen die Beschäftigten durchgedrückt werden soll. Wir sehen die vom Unternehmen so gern und oft beschworene Tarifpartnerschaft mit Füßen getreten und verurteilen dieses Vorgehen aufs Schärfste”. Weit über 100 Flugschüler haben bereits eine Klage gegen Lufthansa eingereicht. Auch bei der Cargotochter knirscht es mittlerweile, denn diese soll verkleinert werden, jedoch gleichzeitig ist vorgesehen, dass die Beteiligung Aerologic wachsen könnte. Der Wechsel vom Fracht-Cockpit in jene der Passagier-A340 wird höchstwahrscheinlich nicht möglich sein, da dieses Muster keine lange Zukunft haben wird. “Es ist eine Konzernstrategie, dass zu jedem Tarifbetrieb eine nicht-tarifierte Plattform in Konkurrenz aufgebaut wird. Das sehen wir nicht nur in der Pilotenausbildung, sondern auch im Projekt Ocean für Passagierflüge und im Frachtbereich, in dem Aerologic neben Lufthansa Cargo

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Corona-Lage: Slowakei bittet EU-Partner um Hilfe

Die Slowakei stellt aufgrund der aktuellen Corona-Situation im Land ein offizielles Hilfegesuch an die Europäische Union. Damit löst man die Mechanismen gegenseitigen Beistands in zivilen Notsituationen aus. Dieses ist in den Verträgen verankert und verpflichtet die anderen Mitglieder der Slowakei unter die Arme zu greifen. Laut staatlicher Nachrichtenagentur Tasr benötigt das von der der Pandemie schwer getroffene Land zusätzliche Ärzte und Krankenpfleger. Beantragt wurde die Entsendung von mindestens zehn Medizinern und 25 Pflegekräften. Zuletzt benötigte Portugal die Unterstützung der EU-Mitglieder. Beispielsweise Österreich und Deutschland halfen sowohl mit Ärzten als auch mit der Übernahme von Patienten aus. Diese wurden in Krankenhäuser in den beiden EU-Staaten überstellt und dort behandelt. Das slowakische Gesundheitsministerium erklärte am Mittwoch, dass eine nachträgliche Aufstockung des Hilfegesuchs nicht ausgeschlossen werden kann. Dies hänge von der weiteren Entwicklung der Pandemie in der slowakischen Republik ab. Dieser Staat kam zunächst äußerst glimpflich durch die erste Corona-Welle, verzeichnet jedoch seit Herbst 2020 stark steigende Zahlen und viele Tote. Die Regierung in Bratislava versucht nun mit der Anforderung von Hilfe der EU-Partner einen durchaus möglichen Kollaps des Gesundheitssystems zu vermeiden. Zuletzt kündigte die Slowakei in einer Art Verzweiflungsaktion auch die drastische Verschärfung der Einreisebestimmungen an und protestierte gleichzeitig gegen Deutschland, denn die Bundesrepublik hat ein weitgehendes Einreiseverbot für Personen aus der Slowakei erlassen. Beide Staaten haben jedoch eine Reihe von Ausnahmen. Im Land mit Bratislava als Hauptstadt soll die britische Mutation B.1.1.7 derzeit die Mehrheit der Infektionen ausmachen.

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Sommer 2021: Flynas will nach Wien und Salzburg fliegen

Die Billigfluggesellschaft Flynas wird im Sommerflugplan 2021 die österreichischen Flughäfen Salzburg und Wien anfliegen. Die Mozartstadt soll ab Mitte Mai 2021 mit Riyadh und Jeddah verbunden werden. Als Fluggerät sind Maschinen des Typs Airbus A320 angekündigt. In die österreichische Bundeshauptstadt wird der Carrier die Riyadh-Strecke reaktivieren. Auch Flüge nach Jeddah sind angekündigt, jedoch ist diese Route noch nicht buchbar. Flynas war vor der Corona-Pandemie in Wien präsent, zog sich jedoch auf der Einreise- und Quarantänebestimmungen, die der Krise geschuldet sind, temporär zurück. Die Aufnahme der Salzburg-Flüge ist im Vorjahr wegen der Pandemie ins Wasser gefallen. Ob Flynas tatsächlich die beiden österreichischen Airports anfliegen wird oder nicht, hängt vom weiteren Fortgang der Pandemie ab. Der Carrier kündigte ab Saudi-Arabien auch neue Strecken nach Albanien, Ägypten, Bosnien-Herzegowina, Aserbaidschan, Georgien und in den Oman an.

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Etihad und Gulf Air rücken näher zusammen

Bahrain und Abu Dhabi wollen künftig in der Luftfahrt wieder enger zusammenarbeiten. Einst unterhielten die beiden Staaten – gemeinsam mit dem Oman und Katar – eine gemeinsame Fluggesellschaft namens Gulf Air, doch Rivalitäten führten dazu, dass jeder seine eigene Airline aufzog.  Gulf Air blieb als Staatscarrier von Bahrain erhalten. Bereits im Jahr 2018 unterzeichneten Etihad Airways eine Absichtserklärung, dass man intensiv zusammenarbeiten möchte. Sonderlich viel ist seither nicht passiert, da es zwischenzeitlich zwischen den beiden Regierungen ein wenig knirschte und die Luftfahrt dies gleich abbekommen hat. Jedenfalls wollen die beiden Airlines nun in einer ersten Phase Codeshare-Flüge deutlich ausbauen und in den Bereichen Wartung und Crewtraining zusammenarbeiten. Auch lotet man derzeit eine enge Kooperation in der Luftfracht aus. „Diese Vereinbarung stärkt die Stärke der laufenden Partnerschaft zwischen unseren beiden Fluggesellschaften. Wir freuen uns darauf, pragmatische Möglichkeiten zu erkunden, wie die beiden Fluggesellschaften zunehmend nahtlos zwischen unseren beiden Hauptstädten zusammenarbeiten, die Vorteile und das Kundenerlebnis für unsere häufigsten Reisenden verbessern und die Reichweite unserer gemeinsamen Netzwerke über unsere Hubs hinaus weiter ausbauen können”, so Etihad-Chef Tony Douglas. „Unsere Beziehung zu Etihad Airways war schon immer eng und heute erreichen wir ein höheres Maß an Zusammenarbeit mit viel mehr Möglichkeiten am Horizont zwischen den nationalen Fluggesellschaften des Königreichs Bahrain und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Diese Vereinbarung wird es uns beiden ermöglichen, den Passagieren ein besseres Erlebnis zu bieten und ihre Reisemöglichkeiten zu erweitern”, erklärt Gulf-Air-Chef Waleed AlAlawi. Einst multinationale Zusammenarbeit Gulf Air war ab den 1970er-Jahren die gemeinsame Fluggesellschaft von Katar, Bahrain,

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2021: Austro Control stellt sich auf höheren Verlust ein

Auch die Flugsicherung Austro Control stellte sich 2021 auf einen Verlust ein. Dieser wird jetzt wohl höher ausfallen, als geplant. Denn weltweit stehen wegen der CoV-Krise nach wie vor tausende Flugzeuge still. Ursprünglich rechnete die Austro Control mit einem Verkehrsaufkommen von 50 Prozent des Vor-Krisen-Niveaus. Die Prognosen haben sich aber nicht bewahrheitet, tatsächlich bewegt sich der Flugverkehr aktuell auf deutlich schlechterem Niveau als vorab geschätzt. Deswegen würden Stimmen aus Aufsichtsratskreisen davon ausgehen, dass der tatsächliche Verlust jenseits der budgetierten 20 Millionen liegen werde. Das Minus dürfte sich vielmehr in Richtung des Vorjahresverlustes von 70 Millionen Euro bewegen. Aus diesem Grund werden die Schrauben an dem Sparmaßnahmen-Paket noch einmal nachgezogen. Die Einsparungen und Restrukturierungen müssten nachhaltig und langfristig sein. Im Strategiekonzept „Heading 030“ sei die rasche Umsetzung der Rechnungshof-Empfehlungen vorgesehen. So müssten unter anderem technischen und administrativen Mitarbeiter mit Einbußen rechnen. Ihr Gehaltsniveau würde ohnehin schon um 30 bis 40 Prozent über den vergleichbaren Einkommen im Bundesdienst liegen, heißt es im Kurier. Für die rund 400 Fluglotsen soll die Altersgrenze für die Übergangsversorgung in Richtung 60. Lebensjahr gehoben werden – derzeit zahle das Unternehmen den Lotsen ab 55 einen Pensionsübergang von bis zu 75 Prozent des letzten Bruttogehaltes. Überdies sollen nicht notwendige Überstunden reduziert und die hohe Drop-out-Quote bei der dreijährigen Ausbildung der Nachwuchslotsen heruntergeschraubt werden. Diese würde bei fast 40 Prozent liegen. Damit diese Sparziele auch wirklich umgesetzt werden, beschloss der Aufsichtsrat nun, zur Tat zu schreiten und ACG-Geschäftsführerin Valerie Hackl das Dirimierungsrecht zukommen zu lassen. Dieses räumt der ehemaligen

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Kroatien vor Notfallzulassung für Sputnik V

Kroatien kündigt als zweites Mitglied der Europäischen Union an, dass man den russischen Impfstoff Sputnik V anschaffen wird. Sollte bei Auslieferung keine EU-Zulassung durch die EMA bestehen, werde man eine nationale Notfallzulassung erteilen. Bislang ist Ungarn der einzige EU-Staat, der Sputnik V einsetzt. Das Orban-Regime erteilte dem Vektorimpfstoff eine nationale Notfallzulassung. Diese gilt ausschließlich in diesem Land und hat keine Auswirkung auf andere EU-Mitglieder. Zuletzt drängte auch Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) in der Öffentlichkeit auf eine rasche Zulassung von Sputnik V in der EU. Auch die Lizenz-Produktion in Österreich wird dem Vernehmen nach geprüft.  Auf Mallorca drängen die Hoteliers ebenfalls auf den Einsatz von Sputnik V und haben ihre Bereitschaft signalisiert sich an den Kosten zu beteiligen. Andernfalls vermutet man, dass die Touristik-Saison 2021 ein Totalausfall werden könnte, denn ohne Sputnik V würden für das Personal zu wenig Impfmöglichkeiten zur Verfügung stehen. Es ist davon auszugehen, dass in Kürze verschiedene Regierungen zum Mittel der Notfallzulassung von Sputnik V greifen könnten, da der Unmut über die verkorkste Impfstrategie der EU-Kommission sehr groß ist. Auch steht der von Astrazeneca vermarktete Impfstoff in der Kritik, woran auch der PR-Einsatz von Christian Drosten nichts ändern kann. Sputnik V basiert auf der gleichen Technologie, soll jedoch eine deutlich höhere Wirksamkeit aufweisen. Allerdings ist auch beim russischen Impfstoff noch nicht geklärt inwiefern dieser auch bei Mutationen schützt.

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Mit Passagieren: Tui Belgium fliegt wieder Boeing 737 Max 8

Tui Airlines Belgium brachte still und leise die Boeing 737 Max 8 mit der Registrierung OO-MAX wieder in den kommerziellen Flugdienst. Der Mittelstreckenjet hob am Mittwoch um 9 Uhr 43 unter der Flugnummer TB1011 in Brüssel mit dem Flugziel Malaga ab. An Bord befanden sich Passagiere. Damit ist Tui Airlines Belgium der erste europäische Operator, der die Boeing 737 Max nach fast zwei Jahren Flugverbot wieder kommerziell einsetzt. Die EASA erteilte im Jänner 2021 unter Auflagen die Wiederzulassung. Diese müssen sowohl vom Hersteller als auch von den Operators erfüllt werden. Seitens der belgischen Airline führte man in den letzten Wochen einige Trainingsflüge durch und kann eigenen Angaben nach alle Vorgaben, die von der europäischen Luftfahrtbehörde gemacht wurden, einhalten. Da das Muster aufgrund der beiden fatalen Abstürze, die in ein weltweites Flugverbot mündeten, sowie der anschließend aufgedeckten Mängel und Ungereimtheiten auf Herstellerseite, einen schlechten Ruf in der Öffentlichkeit genießt, halten sich viele Carrier mit Informationen über den Wiedereinsatz zurück. Icelandair überstellte kürzlich zwei Maschinen nach Keflavik und plant diese im Frühjahr 2021 in Betrieb zu nehmen. Die tschechische Smartwings Group plant am 25. Feber 2021 den kommerziellen Max-Flugbetrieb wieder aufzunehmen. Die von einem der beiden fatalen Abstürze betroffene Ethiopian wird weiterhin auf dieses Muster setzen. Der europäische “Premierenflug” führte die OO-MAX von Brüssel nach Malaga. Anschließend ging es weiter nach Alicante und dann wieder zurück in die Hauptstadt Belgiens. Der Carrier beabsichtigt jene vier Boeing 737-Max, die bereits vor dem Flugverbot ausgeliefert wurden, wieder in den kommerziellen Liniendienst zu stellen. Der

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Finnair setzt auf Sale and Lease Back

Finnair hat insgesamt 19 neue Airbus-Maschinen gekauft – nur um eine davon jetzt zu verkaufen, noch bevor sie ausgeliefert wurde. Doch was nach einem schlechten Scherz klingt, nennt sich in Fachkreisen: Sale and Lease Back. Dabei verkaufen Fluggesellschaften Flugzeuge und leasen sie umgehend zurück. Dadurch trudelt schnell frisches Geld in die Kassen, während auf der anderen Seite laufende Kosten entstehen. Konkret erhoffe sich der finnische Carrier durch dieses Geschäft bis 2022 mehr als 100 Millionen US-Dollar. Die Airline schloss dafür eine Vereinbarung für das 17. Flugzeug im Bunde ab – ein Airbus A350-900. Abgewickelt werde der Deal von JLPS Holding Ireland Limited, einem irischen Leasingunternehmen. 16 Flieger der Großbestellung wurden bereits zum 1. September ausgeliefert. Die verbleibenden zwei A350-Exemplare werden voraussichtlich im vierten Quartal 2024 und im ersten Quartal 2025 folgen.

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Singapur macht 540 Millionen Euro für Airlines locker

Die Regierung Singapurs wird weitere 540 Millionen Euro in die Hand nehmen, um der angeschlagenen Luftfahrtbranche unter die Flügel zu greifen. Finanzminister Heng Sww Keat kündigte am Dienstag an, dass die Airlines auch Rabatte auf den Airports erhalten werden. Im Vorjahr griff der Staat dem größten Anbieter des Landes, Singapore Airlines Group, mit 383 Millionen Euro unter die Arme. Zusätzlich zu den nun an die Branche zu verteilenden Mitteln sollen die Fluggesellschaften mindestens zehn Prozent Rabatt auf die Gebühren am Flughafen Singapur erhalten. Weiters sollen die Mieten für Büros und Lounges auch in Seletar und Changi um zumindest die Hälfte reduziert werden. Diese Maßnahmen sollen für vorerst ein Jahr gelten.

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