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Brussels erhielt erste Tranche des Staatskredits

Die Lufthansa-Tochter Brussels Airlines nahm die erste Tranche des 290 Millionen Euro schweren Staatskredits in Anspruch. Ausbezahlt wurden laut lokalen Medienberichten 130 Millionen Euro, die das Überleben in der laufenden Wintersaison sichern sollen. Die belgische Regierung gewährt aufgrund der Corona-Pandemie ein staatlich besichertes Darlehen in der Höhe von 290 Millionen Euro. Weitere 170 Millionen Euro sollen von Konzernmutter Lufthansa bereitgestellt werden, wobei davon 70 Millionen Euro für den Umbau von Brussels Airlines verwendet werden sollen. Rund 1.000 Jobs sollen abgebaut werden. Die vom Kranich überwiesenen Gelder sind mittlerweile aufgebraucht. Der vereinbarte Ablauf ist, dass zunächst diese Mittel aufgebraucht werden müssen, ehe Brussels die erste Tranche aus dem staatlich besicherten Kredit in Anspruch nehmen darf. Die Rückzahlung muss bis spätestens 2026 erfolgen.

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Altenrhein kooperiert mit DroneShield Ltd.

Um die Sicherheit im Luftraum auszubauen, hat der Flughafen St.Gallen-Altenrhein eine Kooperation mit dem australischen Unternehmen DroneShield Ltd ausgearbeitet. In den letzten Jahren ist die Anzahl Drohnen im Luftraum enorm gewachsen. Diese Flugobjekte können eine Gefahr für den allgemeinen Flugverkehr darstellen. Viele Flughäfen stehen dieser Gefahr nahezu blind gegenüber. Sie sind auf Ferngläser angewiesen, um eine drohende Gefahr durch Drohnen erkennen zu können. Sicherheit hat für die Geschäftsleitung des Flughafens St.Gallen-Altenrhein oberste Priorität. Sie hat sich daher entschieden, diesen blinden Fleck abzubauen und der potenziellen Gefahr für den an- und abfliegenden Luftverkehr entgegenzuwirken. Als erster Flughafen der Schweiz hat sich der Flughafen St.Gallen-Altenrhein dafür entschieden, ein Drohnendetektionssystem zu installieren. In Zusammenarbeit mit der Firma DroneShield Ltd wurde dies im September aufgebaut. Das Unternehmen DroneShield, mit Hauptsitz in Sydney Australien, ist auf Detektion und Abwehr von Drohnen spezialisiert. Hierzu wurde an verschiedenen Orten auf dem Flughafenareal Sensorik installiert. Das System arbeitet rein passiv und dadurch, dass keine Strahlung ausgesendet wird, besteht keinerlei Beeinflussung anderer Systeme am Flughafen oder in seiner Umgebung. Nach Wochen der Erprobung und Kalibrierung ist das System nun operativ. Sobald Signale von Drohnen detektiert werden erhält der Flugverkehrsleiter einen Alarm und sieht auf seinem Bildschirm die Position und ein Live-Videobild der Drohne. Diese Informationen sind essentiell, um die Gefahr zu erkennen und notwendige Maßnahmen frühzeitig zu ergreifen.

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TAL Aviation vertritt neu Montenegro Airlines

Der derzeit aufgrund Corona-Pandemie angeschlagene Carrier Montenegro Airlines ernannte TAL Aviation Germany zum General Sales Agent für Deutschland und Österreich. Neben der Öffentlichkeitsarbeit übernimmt das Team um Country Manager Sven Meyer alle Vertriebs- und Marketingtätigkeiten und ist somit Hauptansprechpartner für alle B2B-Handelspartner, wie Reiseveranstalter, Reisebüros, OTAs und Consolidators und Endkunden. Montenegro Airlines fliegt seit über zwei Jahrzehnten Deutschland und Österreich an – das ganze Jahr über nach Frankfurt und Wien und in den Sommermonaten zusätzlich nach München, Düsseldorf, Leipzig und Hannover. „Selbst in der Covid-19 Krise führten wir die Flüge in Übereinstimmung mit höchsten Sicherheits- und Gesundheitsstandards durch und freuen uns nun über die Unterstützung von TAL Aviation, um die positive Entwicklung in den Märkten zu beschleunigen“, sagt Vlastimir Ristić, CEO von Montenegro Airlines.

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Australien: Swissport übernimmt Qantas-Ground-Handling

Das australische Oneworld-Mitglied Qantas will die Kosten senken und an jenen Airports, an denen man bisher das Ground Handling selbst durchführte, künftig von externen Dienstleistern erbringen lassen. In „Downunder“ ist diese Maßnahme besonders bei Arbeitnehmervertretern stark umstritten. Nun der Carrier mit, dass in Melbourne, Sydney und in der Hauptstadt Canberra ein Vertrag mit Swissport abgeschlossen wurde. Der Kontrakt läuft vorerst fünf Jahre und soll in etwa 70.000 Flüge pro Jahr umfassen. Ob es für das Qantas-Personen einen Betriebsübergang geben wird oder nicht, steht noch nicht fest.

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Gericht weist die Klage von Corendon gegen Sunweb ab

Einst wollte das deutsch-schwedische Finanzunternehmen Triton Partners Corendon Dutch Airlines und Sunweb zusammenführen. Doch daraus wurde nichts, Sunweb ließ den Deal platzen. Die niederländische Fluglinie wollte das nicht auf sich sitzen lassen und zog vor Gericht. Ohne Erfolg: Die Klage wurde nun abgewiesen. Damit entscheidet der zuständige Richter zugunsten der Sunweb Group, der Übernahme von Corendon Dutch Airlines einen Schlussstrich zu ziehen. Im Juni des letzten Jahres sollte die Tochtergesellschaft der Triton Partners den Billig-Flieger für 176 Millionen US-Dollar übernehmen. Doch die Corona-Krise änderte das Luftfahrtgeschäft schlagartig, sodass die ausverhandelte Kaufsumme fraglich erschien. Das Gericht riet den beiden Parteien, den Deal an die neue Situation anzupassen, wie das Luftfahrtportal CH-Aviation berichtet. Die Fluggesellschaft besitzt eine Flotte von drei Boeing 737-800. Damit werden ziele rund ums Mittelmeer angesteuert. Neben Corendon Dutch Airlines besitzt die Gruppe eine Fluglinie in der Türkei (14 Flugzeuge) und eine in Malta (Corendon Airlines Europe, 6 Flugzeuge).

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Ukraine: Flugsicherung verklagt SkyUp auf Zahlung

Die Billigfluggesellschaft SkyUp wird von der Luftsicherung der Ukraine auf die Begleichung der Schulden in der Höhe von umgerechnet 1,43 Millionen Dollar verklagt. Der erste Verhandlungstermin ist für den 22. Dezember 2020 anberaumt. Es handelt sich sowohl um unbezahlte Rechnungen als auch um Strafen sowie Verzugszinsen. Diese soll das Unternehmen seit Jahresanfang angehäuft haben, berichtet CH-Aviation.com unter Berufung auf Gerichtsdokumente. „Wir sind wirklich sehr besorgt über die Situation in der ukrainischen Luftfahrtindustrie. Vor der Pandemie hatte SkyUp Airlines keine überfälligen Schulden gegenüber einer Organisation. Infolge der Pandemie ist die Luftfahrt- und Tourismusbranche auf der ganzen Welt praktisch ins Stocken geraten, so dass wir uns wie alle Teilnehmer am Luftfahrtmarkt in einer schwierigen Position befinden“, so SkyUp-Chef Dmitry Seroukhov. „Wir haben Unterstützungsschreiben an den Präsidenten, den Premierminister und den Infrastrukturminister gerichtet, aber heute bleibt die Frage der staatlichen Unterstützung der Luftfahrtindustrie offen. Wir haben auch eine kontrafinanzielle Frage an den Staat bezüglich der Entschädigung für Sonderflüge, die wir durchgeführt haben, um im März mehr als 12.000 Ukrainer aus Ägypten zurückzubringen. Das Jahr geht zu Ende, aber wir haben die versprochene Entschädigung noch nicht erhalten. Wir wollten diese Mittel zur Tilgung der Schulden gegenüber UkSATSE verwenden. In Bezug auf die aktuelle Situation haben wir vereinbart, dass die Fluggesellschaft seit November wöchentlich Zahlungen leistet und ihre aktuellen finanziellen Verpflichtungen vollständig erfüllt.“

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Swiss trennt sich von chinesischen Flugbegleitern

84 in China stationierte Swiss-Flugbegleiter erhielten nun die quasi den „blauen Brief“. Diese sind bislang in Peking und Shanghai stationiert. 29 Mitarbeiter hatten befristete Verträge, die nicht verlängert werden. Die übrigen 55 „FAs“ werden auf unbezahlten Urlaub geschickt und zwar bis Ende 2021. Ein Sprecher erklärte gegenüber der Luzerner Zeitung, dass Swiss momentan keine Möglichkeit habe dies betroffenen 84 Mitarbeiter einzusetzen. Man betonte, dass keine Kündigungen ausgesprochen wurden. Allerdings kommen die Nicht-Verlängerung von Verträgen und unbezahlte Urlaube dem fast gleich.

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BA kassiert Flugverbot in Hongkong

Bei Airlines sind Flugverbote, die seitens China und/oder Hongkong erlassen werden, durchaus gefürchtet: Nun traf es British Airways. Die IAG-Tochter kassierte als Strafe dafür, dass Personen, die positiv auf das Coronavirus getestet wurden, einen Bann bis vorerst 25. Dezember 2020. Betroffen sind nur Flüge von London nach Hongkong. Die umgekehrte Richtung ist weiterhin erlaubt. BA reiht sich damit in gute Gesellschaft mir KLM und Emirates ein, denn die beiden Carrier traf ein solches Verbot der chinesischen Sonderverwaltungszone bereits zuvor. Nach Angaben der Behörden befanden sich am 8. Dezember 2020 an Bord eines British-Airways-Flugs von London nach Hongkong vier Passagiere, die positiv auf Covid-19 getestet wurden.

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Malta setzt Deutschland auf die „Amber List“

Nach Österreich landete nun auch die Bundesrepublik Deutschland, Liechtenstein, Luxemburg, die Schweiz und die Niederlande auf die so genannte „Amber List“. Das hat zur Folge, dass bei der Einreise ein negativer PCR-Test, der nicht älter als 72 Stunden sein darf, vorgelegt werden muss. Alternativ kann vor Ort eine Testung vorgenommen werden, jedoch muss bis zum Vorliegen eines Befunds eine Absonderung eingehalten werden. So dies nicht gewünscht ist, muss eine 14-tägige Quarantäne eingehalten werden. Malta sondert sämtliche Personen mit einem positiven Testergebnis in eine spezielle Einrichtung ab. Die Ausreise kann erst nach Genesung erfolgen.

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Nordica soll 12 Strecken ab Tallinn bedienen

Der Staat Estland greift der Nordic Aviation Group mit 22 Millionen Euro unter die Flügel. Weiters wird ein Darlehen in der Höhe von acht Millionen Euro gewährt, so dass die Firmengruppe, die hauptsächlich unter der Marke Nordica bekannt ist, insgesamt 30 Millionen Euro bekommt. Die EU-Kommission soll nach Angaben von Wirtschaftsminister Taavi Aas bereits die Genehmigung erteilt haben. Die Finanzmittel sollen überwiesen werden sobald der 49-prozentige LOT-Anteil an der operativen Tochter Xfly an Nordica übertragen ist. Die Zusammenarbeit mit dem polnischen Star-Alliance-Carrier wurde zwischenzeitlich beendet. Nordica war – bis zur Aufgabe der Marke – als virtuelle Fluggesellschaft tätig. Operativ wurden die Verbindungen von Xlfy durchgeführt und von LOT vermarktet. Nun verpasste man Nordica ebenfalls ein AOC. Ob es zu einer klaren Trennung vom ACMI- und Liniengeschäft kommen wird, ist noch unklar. Jedenfalls sollen ab Tallinn zwölf Strecken unter der Marke Nordica aufgenommen werden. Einen konkreten Zeitpunkt hierfür nannte der Minister jedoch nicht.

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