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Helvetic testet UV-Desinfektion

Die Fluggesellschaft Helvetic testet derzeit den Einsatz spezieller Roboter, die Coronaviren in den Flugzeugkabinen abtöten sollen. Dabei kommt ultraviolettes Licht zum Einsatz. Unklar ist derzeit, ob dieses die Lebensdauer von Materialien in der Kabine reduziert. Der Feldversuch wird in Kooperation mit Dnata und dem Technologieunternehmen Uveya durchgeführt. Nachdem aussagekräftige Ergebnisse vorliegen, soll entschieden werden, ob diese Technik dauerhaft eingesetzt wird. Die Desinfektion soll übrigens mittels spezieller Roboter durchgeführt werden, berichtet die Solothurner Zeitung.

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Malta schreibt Vorfelderweiterung aus

Der Malta Airport, eine Tochter der Flughafen Wien AG, schreibt die Errichtung von sieben zusätzlichen Abstellflächen für Verkehrsflugzeugen aus. Das als „Apron X“ bezeichnete Projekt ist das größte Investment seit 1998. Der zusätzliche Vorfeldbereich entsteht zwischen Apron 8 und Apron 9 und soll die Abfertigungskapazität deutlich erhöhen. Laut Ausschreibung wird Apron X in der Lage sein sieben Narrow-Bodies oder drei Widebodies gleichzeitig abzufertigen. Auch werden neue Taxiways und Gebäude für Ground Handling Gerätschaften errichtet. Die Stromversorgung der Flugzeuge soll durch im Boden installierte Anschlüsse erfolgen und die Beleuchtung mittels LED-Technik umgesetzt werden. Derzeit läuft die Ausschreibungsphase. Bis 12. Feber 2021 können Baufirmen ihre Angebote einreichen. Im Anschluss soll der Zuschlag erteilt werden.

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Serbien verlangt Corona-Test

Das Infektionsgeschehen veranlasst auch die serbische Regierung dazu, die Einreisebestimmungen zu verschärfen. Ab dem 20. Dezember dürfen nur noch Reisende, die einen negativen PCR-Test vorweisen können, ins Land.  Dieser darf nicht älter als 48 Stunden sein. Serbische Staatsangehörige und Personen mit serbischem Aufenthaltstitel können ohne Test einreisen, müssen sich aber in eine 10-tägige Quarantäne begeben. Aus dieser können sie sich freitesten, wenn sie sich vor Ablauf der Quarantänefrist einer Corona-Testung unterziehen und diese negativ ausfällt. Ausgenommen sind Fahrer die im internationalen Personen- und Güterverkehr tätig sind, sowie Kinder bis zum 12. Lebensjahr, sofern die Begleitperson über einen gültigen Test verfügt. Transitreisende und Flugbegleiter sind davon ausgenommen, die Durchreise ist dabei auf maximal zwölf Stunden beschränkt.

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BRU: Covid-Flüge laufen nach Plan

Der Brüsseler Flughafen wird zur Drehscheibe des Impfstoffes, da der Airport über zahlreiche Kühlcontainer für den Transport verfügt. Die ersten Covid-Flüge haben nun stattgefunden – mit Erfolg. Der weltweit allererste Flug mit Corona-Impfstoffen verließ bereits am 27. November den Airport. Seitdem starteten schon sieben Flugzeuge mit der Vakzine im Gepäck, um die Impfstoffdosen nach Europa und in die ganze Welt zu verteilen. „Nach monatelanger Vorbereitung zusammen mit unseren Frachtpartnern sind wir stolz, dass die ersten Flüge mit Covid-Impfstoffen sehr reibungslos verliefen. Der Flughafen Brüssel verfügt über langjährige Erfahrung im Transport temperaturempfindlicher Produkte. Wir freuen uns, unseren Beitrag zur Lösung dieser globalen Gesundheitskrise zu leisten“, so Arnaud Feist, CEO des Brüsseler Flughafens.

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Brussels erhielt erste Tranche des Staatskredits

Die Lufthansa-Tochter Brussels Airlines nahm die erste Tranche des 290 Millionen Euro schweren Staatskredits in Anspruch. Ausbezahlt wurden laut lokalen Medienberichten 130 Millionen Euro, die das Überleben in der laufenden Wintersaison sichern sollen. Die belgische Regierung gewährt aufgrund der Corona-Pandemie ein staatlich besichertes Darlehen in der Höhe von 290 Millionen Euro. Weitere 170 Millionen Euro sollen von Konzernmutter Lufthansa bereitgestellt werden, wobei davon 70 Millionen Euro für den Umbau von Brussels Airlines verwendet werden sollen. Rund 1.000 Jobs sollen abgebaut werden. Die vom Kranich überwiesenen Gelder sind mittlerweile aufgebraucht. Der vereinbarte Ablauf ist, dass zunächst diese Mittel aufgebraucht werden müssen, ehe Brussels die erste Tranche aus dem staatlich besicherten Kredit in Anspruch nehmen darf. Die Rückzahlung muss bis spätestens 2026 erfolgen.

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Altenrhein kooperiert mit DroneShield Ltd.

Um die Sicherheit im Luftraum auszubauen, hat der Flughafen St.Gallen-Altenrhein eine Kooperation mit dem australischen Unternehmen DroneShield Ltd ausgearbeitet. In den letzten Jahren ist die Anzahl Drohnen im Luftraum enorm gewachsen. Diese Flugobjekte können eine Gefahr für den allgemeinen Flugverkehr darstellen. Viele Flughäfen stehen dieser Gefahr nahezu blind gegenüber. Sie sind auf Ferngläser angewiesen, um eine drohende Gefahr durch Drohnen erkennen zu können. Sicherheit hat für die Geschäftsleitung des Flughafens St.Gallen-Altenrhein oberste Priorität. Sie hat sich daher entschieden, diesen blinden Fleck abzubauen und der potenziellen Gefahr für den an- und abfliegenden Luftverkehr entgegenzuwirken. Als erster Flughafen der Schweiz hat sich der Flughafen St.Gallen-Altenrhein dafür entschieden, ein Drohnendetektionssystem zu installieren. In Zusammenarbeit mit der Firma DroneShield Ltd wurde dies im September aufgebaut. Das Unternehmen DroneShield, mit Hauptsitz in Sydney Australien, ist auf Detektion und Abwehr von Drohnen spezialisiert. Hierzu wurde an verschiedenen Orten auf dem Flughafenareal Sensorik installiert. Das System arbeitet rein passiv und dadurch, dass keine Strahlung ausgesendet wird, besteht keinerlei Beeinflussung anderer Systeme am Flughafen oder in seiner Umgebung. Nach Wochen der Erprobung und Kalibrierung ist das System nun operativ. Sobald Signale von Drohnen detektiert werden erhält der Flugverkehrsleiter einen Alarm und sieht auf seinem Bildschirm die Position und ein Live-Videobild der Drohne. Diese Informationen sind essentiell, um die Gefahr zu erkennen und notwendige Maßnahmen frühzeitig zu ergreifen.

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TAL Aviation vertritt neu Montenegro Airlines

Der derzeit aufgrund Corona-Pandemie angeschlagene Carrier Montenegro Airlines ernannte TAL Aviation Germany zum General Sales Agent für Deutschland und Österreich. Neben der Öffentlichkeitsarbeit übernimmt das Team um Country Manager Sven Meyer alle Vertriebs- und Marketingtätigkeiten und ist somit Hauptansprechpartner für alle B2B-Handelspartner, wie Reiseveranstalter, Reisebüros, OTAs und Consolidators und Endkunden. Montenegro Airlines fliegt seit über zwei Jahrzehnten Deutschland und Österreich an – das ganze Jahr über nach Frankfurt und Wien und in den Sommermonaten zusätzlich nach München, Düsseldorf, Leipzig und Hannover. „Selbst in der Covid-19 Krise führten wir die Flüge in Übereinstimmung mit höchsten Sicherheits- und Gesundheitsstandards durch und freuen uns nun über die Unterstützung von TAL Aviation, um die positive Entwicklung in den Märkten zu beschleunigen“, sagt Vlastimir Ristić, CEO von Montenegro Airlines.

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Australien: Swissport übernimmt Qantas-Ground-Handling

Das australische Oneworld-Mitglied Qantas will die Kosten senken und an jenen Airports, an denen man bisher das Ground Handling selbst durchführte, künftig von externen Dienstleistern erbringen lassen. In „Downunder“ ist diese Maßnahme besonders bei Arbeitnehmervertretern stark umstritten. Nun der Carrier mit, dass in Melbourne, Sydney und in der Hauptstadt Canberra ein Vertrag mit Swissport abgeschlossen wurde. Der Kontrakt läuft vorerst fünf Jahre und soll in etwa 70.000 Flüge pro Jahr umfassen. Ob es für das Qantas-Personen einen Betriebsübergang geben wird oder nicht, steht noch nicht fest.

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Gericht weist die Klage von Corendon gegen Sunweb ab

Einst wollte das deutsch-schwedische Finanzunternehmen Triton Partners Corendon Dutch Airlines und Sunweb zusammenführen. Doch daraus wurde nichts, Sunweb ließ den Deal platzen. Die niederländische Fluglinie wollte das nicht auf sich sitzen lassen und zog vor Gericht. Ohne Erfolg: Die Klage wurde nun abgewiesen. Damit entscheidet der zuständige Richter zugunsten der Sunweb Group, der Übernahme von Corendon Dutch Airlines einen Schlussstrich zu ziehen. Im Juni des letzten Jahres sollte die Tochtergesellschaft der Triton Partners den Billig-Flieger für 176 Millionen US-Dollar übernehmen. Doch die Corona-Krise änderte das Luftfahrtgeschäft schlagartig, sodass die ausverhandelte Kaufsumme fraglich erschien. Das Gericht riet den beiden Parteien, den Deal an die neue Situation anzupassen, wie das Luftfahrtportal CH-Aviation berichtet. Die Fluggesellschaft besitzt eine Flotte von drei Boeing 737-800. Damit werden ziele rund ums Mittelmeer angesteuert. Neben Corendon Dutch Airlines besitzt die Gruppe eine Fluglinie in der Türkei (14 Flugzeuge) und eine in Malta (Corendon Airlines Europe, 6 Flugzeuge).

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Ukraine: Flugsicherung verklagt SkyUp auf Zahlung

Die Billigfluggesellschaft SkyUp wird von der Luftsicherung der Ukraine auf die Begleichung der Schulden in der Höhe von umgerechnet 1,43 Millionen Dollar verklagt. Der erste Verhandlungstermin ist für den 22. Dezember 2020 anberaumt. Es handelt sich sowohl um unbezahlte Rechnungen als auch um Strafen sowie Verzugszinsen. Diese soll das Unternehmen seit Jahresanfang angehäuft haben, berichtet CH-Aviation.com unter Berufung auf Gerichtsdokumente. „Wir sind wirklich sehr besorgt über die Situation in der ukrainischen Luftfahrtindustrie. Vor der Pandemie hatte SkyUp Airlines keine überfälligen Schulden gegenüber einer Organisation. Infolge der Pandemie ist die Luftfahrt- und Tourismusbranche auf der ganzen Welt praktisch ins Stocken geraten, so dass wir uns wie alle Teilnehmer am Luftfahrtmarkt in einer schwierigen Position befinden“, so SkyUp-Chef Dmitry Seroukhov. „Wir haben Unterstützungsschreiben an den Präsidenten, den Premierminister und den Infrastrukturminister gerichtet, aber heute bleibt die Frage der staatlichen Unterstützung der Luftfahrtindustrie offen. Wir haben auch eine kontrafinanzielle Frage an den Staat bezüglich der Entschädigung für Sonderflüge, die wir durchgeführt haben, um im März mehr als 12.000 Ukrainer aus Ägypten zurückzubringen. Das Jahr geht zu Ende, aber wir haben die versprochene Entschädigung noch nicht erhalten. Wir wollten diese Mittel zur Tilgung der Schulden gegenüber UkSATSE verwenden. In Bezug auf die aktuelle Situation haben wir vereinbart, dass die Fluggesellschaft seit November wöchentlich Zahlungen leistet und ihre aktuellen finanziellen Verpflichtungen vollständig erfüllt.“

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