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Norwegian-Aktionäre segnen Rettungsplan ab

Das Management der finanziell angeschlagenen Fluggesellschaft Norwegian holte sich von ihren Aktionären die Zustimmung für weitere Finanzierungsmaßnahmen. Unter anderem sollen neuerlich Schulden in Eigenkapital umgewandelt werden. Auch soll durch die Ausgabe neuer Aktien frisches Geld in die klamme Kasse fließen. Aufgrund der Corona-Pandemie wurde die außerordentliche Hauptversammlung digital abgehalten. Insgesamt standen 15 Vorschläge des Managements zur Abstimmung. Diese wurden laut ad-hoc-Mitteilung mit einer 80-prozentigen Mehrheit angenommen. Die Ausgabe neuer Aktien soll 377 Millionen Euro lukrieren. Insbesondere Rückstände für das Leasing von Flugzeugen, aber auch Finanzierungsdarlehen sollen in Eigenkapital umgewandelt werden. Bereits im Mai 2020 organisierte sich Norwegian Air Shuttle über die Emission neuer Aktien frisches Geld und bekam anschließend 382 Millionen Euro staatlich garantierter Kredite. Die Regierung lehnte die Aufstockung ab, weshalb die Situation für den Carrier nun angespannter denn je ist. Der Schuldenberg beläuft sich auf etwa 6,3 Milliarden Euro.

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Alyzia erhält Bodenverkehrslizenz in Brüssel

Bedingt durch die Insolvenz von Swissport Belgium wurde am Flughafen Brüssel eine Bodenverkehrslizenz neu ausgeschrieben. Der Zuschlag erging an Alyzia SAS. Das Unternehmen erhielt im Juni 2020 eine auf vorerst sechs Monate befristete Lizenz. Nach einem europäischen Ausschreibungsverfahren erhielt der französische Bodenabfertigungsdienstleister bis Oktober 2025 eine Lizenz für die Gepäck- und Rampenabfertigung von Passagierflugzeugen. Alyzia ist derzeit am Flughafen Brüssel mit einer befristeten Lizenz nach der Insolvenz von Swissport im Juni tätig. Der Flughafen Brüssel hat Alyzia die obligatorische zweite Lizenz für die Gepäck- und Rampenabfertigung erteilt, die andere Lizenz wird von Aviapartner Belgium NV gehalten. Nachdem der Handler Swissport Belgium im Juni für bankrott erklärt worden war, hatte Alyzia eine befristete Lizenz erhalten. Gleichzeitig wurde ein europäisches Auswahlverfahren eingeleitet, um einen strukturellen Ersatz zu finden. Von den drei Kandidaten, die auf die Ausschreibung reagierten, erhielt Alyzia die beste Bewertung. Alyzia erhält für den Rest des laufenden Lizenzzeitraums bis Ende Oktober 2025 eine Lizenz für zwei Bodenabfertigungsaktivitäten: Gepäckabfertigung und Rampenabfertigung von Passagierflugzeugen. Hierbei handelt es sich um Kategorien von Bodenabfertigungsdiensten, die auf zwei Lieferanten am Flughafen Brüssel beschränkt sind. Darüber hinaus können sie auch Dienstleistungen wie Passagierabfertigungsdienste (einschließlich Check-in) und Flugzeugreinigungsdienste anbieten.

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Italia Trasporto Aereo soll im April 2021 abheben

Im April 2021 soll Italia Trasporto Aereo, umgangssprachlich „neue Alitalia“ genannt, abheben. Die Flotte wird auf 50 Flugzeuge verkleinert. Darin enthalten sind sechs Langstreckenflugzeuge. Die Zustimmung der EU-Kommission und des italienischen Parlaments stehen allerdings noch aus. Ilsole24ore berichtet auf eine nicht näher bezeichnete Regierungsquelle, dass nur 5.000 Mitarbeiter beschäftigt werden sollen. Das ist weniger als die Hälfte, denn Alitalia hat derzeit rund 11.000 Beschäftigte. Die Langstreckenflotte soll von 26 Einheiten auf nur sechs Maschinen verkleinert werden. Italia Trasporto Aereo wird ungefähr halb so groß sein wie die momentane Alitalia.

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Nordwind nimmt Berlin und Düsseldorf auf

Nordwind Airlines wird noch im Dezember 2020 zwei Destinationen in Deutschland aufnehmen. Diese werden ab Moskau- Scheremetjewo mit Boeing 737-800 angeflogen. Es handelt sich um Düsseldorf und Berlin-Brandenburg. Die deutsche Bundeshauptstadt soll ab 19. Dezember 2020 jeweils einmal pro Woche mit Moskau-SVO verbunden werden. In identer Frequenz wird Nordwind Airlines ab 26. Dezember 2020 auch Düsseldorf ins Streckennetz aufnehmen. Unter bestimmten Umständen sind Einreisen in die Russische Föderation bzw. die Bundesrepublik Deutschland möglich. Passagieren wird dringend geraten sich rechtzeitig vor der Reise über die aktuell gültigen Auflagen zu informieren.

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Ab Freitag: Teneriffa schließt für Urlauber

So kurz vor den Weihnachtsfeiertagen müssen Reiseveranstalter eine Hiobsbotschaft hinnehmen: Teneriffa macht dicht. Der Reiseverkehr in und aus der Kanarischen Insel soll ab Freitag weitestgehend eingeschränkt werden. Das Urlaubsziel würde demnach mindestens 15 Tages geschlossen, die Ein- und Ausreise in Teneriffa sei nur noch aus wichtigen Gründen erlaubt. Das bedeutet: Touristen dürfen ausreisen, aber keine neuen einreisen. Auch Reisen zwischen Teneriffa und den anderen Kanarischen Inseln seien nur noch in Ausnahmefällen möglich, berichtet das Reiseportal Reisevor9. Offenbar opfern die Behörden Teneriffa, um einer Reisewarnung für alle Inseln zu entgehen. Denn während die Sieben-Tage-Inzidenz für Teneriffa bei über 110 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner liegt, sind es auf den restlichen Inseln nur um die 20.

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Die EU stellt die Weichen für die Wiederbelebung der Slots

Ein Entwurf der EU-Kommission würde eine erneute Verlängerung der Slot-Ausnahmeregel über den März 2021 hinaus ausschließen. Stattdessen arbeite man daran, den Wettbewerb langsam wieder anzukurbeln. Im Zuge dessen soll eine neue Regel in Kraft treten, welche zumindest eine 40-prozentige-Auslastung der Slots vorsieht. „Die vorgeschlagenen Regeln bieten eine gewisse Sicherheit für die Sommersaison 2021 und stellen sicher, dass die Kommission nach klaren Regeln weitere Sloterleichterungen beschließen kann“, so die EU-Transportkommissarin Adina Valean. Der Vorschlag muss noch vom EU-Parlament und den 27 Mitgliedsstaaten er EU angenommen werden. Damit läge die EU gar unter der Empfehlung der IATA. Der Dachverband habe eine Festlegung auf 50 Prozent empfohlen, um eine Strafe und den Verlust der Slots zu meiden, wie das Luftfahrtportal Aero berichtet. Erst ab dem Sommerflugplan 2022 sollen die Fluggesellschaften zur normalen Slot-Regelung zurückkehren. Ein zugewiesener Slot an einem Flughafen muss effektiv mindestens zu 80 Prozent für Flüge aufgewendet werden, ansonsten wird der Slot entzogen. Derzeit müssen sich die Airline-Manager keine Sorgen machen, ihre Flughafen-Slot zu verlieren, falls sie diese wegen der mangelnden Nachfrage nicht voll nutzen. Denn es gilt noch die Ausnahmeregelung.

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Ilyushin Il-114-300 absolvierte Erstflug

Das Turbopropflugzeug Ilyushin Il-114-300 ist nun der Luft. Der erste Testflug war eigentlich für den 18. Dezember 2020 angekündigt, doch die UAC brachte den Prototyp schon am Mittwoch in die Luft. Am Dienstag hob die Irkut MS-21 erstmal mit Triebwerken aus russischer Produktion ab, so dass das Land gleich zwei Premieren in einer Woche feiern konnte. Die Il-114-300 ist eine modernisierte Variante der Il-114-100, die alles andere als ein Verkaufsschlager war. Das Modell wurde seit Mitte der 1980er Jahre bis 2012 angeboten, jedoch wurden nur 20 Einheiten produziert. Für den Nachfolger liegen einige Großbestellungen, die ausschließlich von staatlichen Leassinggesellschaften stammen, vor. Der Erstflug wurde ab dem Flughafen Schukowsi durchgeführt. An Bord befanden sich die beiden Piloten und ein leitender Ingenieur des Herstellers. Angetrieben wird die Il-114-300 von zwei Klimow TW7-117SM Turboprop-Triebwerken. Die Premiere verlief unspektakulär, denn nach Durchführung der Tests landete der Prototyp wieder sicher auf dem Airport. Für die Russische Föderation haben die Il-114-300 und die MS-21 nebst dem SSJ-100 eine besonders hohe Bedeutung. Man will im Regionalverkehr Maschinen aus heimischer Produktion als Ersatz für zum Teil veraltete Maschinen aus Sowjetzeiten schmackhaft machen. Auch will die Regierung die Abhängigkeit von westlichen Herstellern reduzieren. Es schwebt auch vor, dass die russische UAC so einem großen Player auf dem Weltmarkt wird. Bis es soweit ist, ist es aber noch ein langer, steiniger Weg. Derzeit ist geplant, dass die Serienproduktion der Il-114-300 im Jahr 2022 aufgenommen wird. Das erste Flugzeug soll spätestens 2023 an einen Kunden übergeben werden. Bis 2030 sollen zumindest

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Flixbus sagt Comeback kurzfristig ab

Der Fernbuslinienbetreiber wollte eigentlich in der Weihnachtszeit einen eingeschränkten Fahrbetrieb anbieten. Daraus wird nichts, denn das Unternehmen sagte aufgrund des deutschen Lockdowns das Comeback kurzfristig ab. Passagiere, die für den Zeitraum von 17. Dezember 2020 bis 11. Jänner 2021 eine Fahrkarte gekauft haben, sollen laut Flixbus kontaktiert werden und eine Erstattung erhalten. In einer Erklärung schreibt der Buslinienbetreiber, dass man die Entscheidung die Wiederaufnahme einiger Linien abzusagen „schweren Herzens“ getroffen habe. Man hofft nun auf ein Comeback im Jahr 2021.

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Helsinki bereitet 400-Millionen-Euro-Kredit für Finnair vor

Die finnische Regierung bereitet derzeit ein 400 Millionen Euro schweres Darlehen für das Oneworld-Mitglied Finnair vor. Dieses soll dem aufgrund der Coronakrise angeschlagenen Carrier unter die Flügel greifen. Die Cash-Reserven von Finnair sind bis zum dritten Quartal 2020 auf 725 Millionen Euro geschrumpft. „Finnair bereitet sich mit einer Reihe von Szenarien für den Wiederaufbau unseres Netzwerks auf das Jahr 2021 vor. Diese Einrichtung wird dazu beitragen, dass wir die Pandemieperiode überstehen können, unabhängig davon, welches Szenario realisiert wird. Wir sind mit einer starken Bilanz und Cash-Position in die Covid-19-Pandemie eingetreten. Jetzt wollen wir sicherstellen, dass wir diese außergewöhnliche Zeit überstehen und unsere Strategie, Asien und Europa zu verbinden und Finnair als moderne Premium-Fluggesellschaft weiterzuentwickeln, weiter umsetzen. Das Hybriddarlehen wäre eine wichtige Facette für die Gewährleistung unserer finanziellen Stabilität, wenn die Erholung des Flugverkehrs langsamer als erwartet verläuft. Wir haben im Jahr 2020 mehrere Finanzierungsvereinbarungen getroffen, um unsere Finanzen zu stärken und eine kosteneffiziente Kostenstruktur zu ermöglichen, und wir planen, diese Maßnahmen fortzusetzen“, erklärt Firmenchef Topi Manner.

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Air Cairo kehrt nach Frankfurt zurück

Der Ferienflieger Air Cairo wird ab 19. Dezember 2020 wieder die Flughäfen Frankfurt am Main und Düsseldorf mit Hurghada verbinden. Zunächst sind zwei wöchentliche Umläufe geplant, die bis vorerst bis zum Ende der Winterflugplanperiode 2020/21 angeboten werden sollen. Laut Mitteilung wird der Carrier Maschinen des Typs Airbus A320 einsetzen. Air Cairo war in den letzten Jahren wiederholt im Verkehr zwischen Deutschland und Ägypten tätig. Weiters setzen diverse Reiseveranstalter im Charter auf die Dienstleistungen dieser Airline.

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