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Malaysia Airlines droht Lessoren mit Liquidation

Sollten die Leasinggeber in den Verhandlungen mit Malaysia Airlines nicht nachgeben, so wird der staatliche Eigentümer die seit zwei Totalverlusten schwer angeschlagene Firmengruppe in die Insolvenz schicken und liquidieren. Dies teilte die Malaysia Aviation Group laut Reuters den Lessoren schriftlich mit. Die Agentur beruft sich dabei auf sechs unterschiedliche Quellen. Sollten diese Leasinggeber nicht nachgeben, so bedeutet dies das Aus für die Firmengruppe. Lassen diese sich jedoch auf Einsparungen ein, so soll der der Konzern mit frischem Kapital ausgestattet werden. „Sollte Plan A scheitern, wird der Aktionär (Khazanah) die Finanzierung für MAG einstellen und einen Liquidationsprozess für die Malaysia Aviation Group auslösen“, heißt es in dem Schreiben, aus dem Reuters zitiert. Der Plan B ist simpel: Die Malaysia Aviation Group – inklusive Malaysia Airlines – wird abgewickelt. Stattdessen sollen die staatlichen Finanzmittel in den Lowcoster Firefly eingebracht werden. Dieser soll dann in wesentlich kleinerem Ausmaß starten und sich zunächst auf Strecken im Inland und der näheren Umgebung konzentrieren. Firefly ist eine Tochter der Malaysia Aviation Group, die derzeit Turbopropflugzeuge betreibt. Das Unternehmen würde zuvor herausgelöst werden und mit Jets ausgestattet werden. Der Staat selbst schließt aus, dass Malaysia Airlines mit Finanzmitteln oder Kreditgarantien geholfen wird. Lediglich aus den Mitteln der Khazanah kann dem Unternehmen geholfen werden, aber eine mögliche Schließung wäre die ausschließliche Entscheidung dieses staatlichen Fonds. Eine entsprechende Anweisung dafür gibt es nicht.

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Graz: Lufthansa stockt Frankfurt-Anbindung auf

Lufthansa wird ab 15. November 2020 die Strecke Graz-Frankfurt aufstocken. Angeboten wird bislang ein täglicher Flug. Künftig wird wieder im doppelten Tagesrand geflogen. Die Durchführung der Flüge erfolgt weiterhin durch die Konzerntochter CityLine. Damit werden Salzburg – wie berichtet – und Graz wieder zweimal täglich an das Star-Alliance-Drehkreuz Frankfurt am Main angebunden sein. Ab dem steiermärkischen Airport ist München-Strecke, bedient von Cityline und Air Dolomiti, nach aktuellem Informationsstand voraussichtlich ab 28. März 2021 wieder verfügbar. Selbiges gilt auch für die Anbindung an das Swiss-Drehkreuz Zürich. Austrian Airlines fliegt ab Graz mehrmals täglich nach Wien sowie seit 5. Oktober 2020 nach Düsseldorf und Stuttgart. Im Regelfall erfolgt die Durchführung der Flüge mit DHC Dash 8-400, gelegentlich kommen auf der Hauptstadt-Route aber auch Embraer 195 zum Einsatz. Die Anbindung an das Skyteam-Drehkreuz Amsterdam-Schiphol wird am 25. Oktober 2020 von KLM reaktiviert. Vorerst sind fünf wöchentliche Umläufe geplant.

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Salzburg: Lufthansa stockt Frankfurt auf

Mit Beginn der Winterflugplanperiode wird Lufthansa die Anbindung an das Drehkreuz wieder aufstocken. Diese Strecke wird der Kranich künftig wieder zweimal täglich bedienen. Eurowings wird – wie berichtet – Köln/Bonn reaktivieren. Der Salzburger Flughafen teilte mit, dass damit wieder alle Deutschland-Verbindungen in Betrieb sein werden. Angeboten werden: Düsseldorf (bis zu zweimal täglich), Berlin (viermal wöchentlich), Hamburg (fünfmal wöchentlich), Frankfurt (bis zu zweimal täglich) sowie Köln/Bonn (viermal wöchentlich). Lufthansa führt derzeit sieben Flüge pro Woche ab Salzburg durch.

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Israel und Jordanien beenden gegenseitige Luftraum-Blockade

Israel und Jordanien pflegten bislang keine gute nachbarschaftliche Freundschaft. Das ging sogar soweit, dass im Flugverkehr die Überflüge über das jeweils andere Land verboten waren. Nun schlossen die beiden Staaten ein Abkommen, das alles ändern wird. Dieses Ereignis ist nicht nur als historisch wichtig zu betrachten, sondern wird Carriern beider Staaten künftig unnötige Umwege ersparen. Der Vertrag wird die Flugzeiten auf zahlreichen Strecken zu den Golfstaaten, nach Asien, Europa und Amerika erheblich verkürzen. Nicht zuletzt soll dadurch auch ein Beitrag für den Umweltschutz geleistet werden, so führen die verkürzten Flugzeiten zu deutlichen Kraftstoffeinsparungen und Schadstoffemissionen können reduziert werden. Das Abkommen wurde von den Zivilluftfahrtbehörden und der israelischen Flughafenbehörde in Israel und Jordanien unterzeichnet. Der erfolgreiche Abschluss der Verhandlungen ist das Ergebnis von jahrelangen Verhandlungen. Beschleunigt wurde das Luftverkehrsabkommen durch die kürzlich erfolgte Unterzeichnung des Friedensabkommens mit den Vereinigten Arabischen Emiraten, was auch eine Freigabe des Luftraums Saudi-Arabiens für Flüge aus Israel zur Folge hatte. Mit der Öffnung des israelischen und jordanischen Luftraums für internationale Flüge soll auch der regionale Wirtschaftsfrieden gefördert werden. In naher Zukunft können Flugzeuge von Fluggesellschaften aus den Vereinigten Arabischen Emiraten und Bahrain sowie aus dem Rest der Welt über Israel nach Europa und Nordamerika fliegen. Die Unterzeichnung des Abkommens wurde durch die intensive Zusammenarbeit und Koordinierung mit der Europäischen Luftverkehrsorganisation Eurocontrol und den zuständigen Luftfahrtbehörden in Israel ermöglicht.

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Zürich: Maschinen waren im September halbvoll

Im September 2020 nutzten 536.406 Reisende den Flughafen Zürich-Kloten. Damit lag man um 81,4 Prozent unter dem Vorjahreswert. Die Anzahl der Lokalpassagiere sank um 77,8 Prozent auf 457.263 Fluggäste. Der Anteil der Umsteiger reduzierte sich um 14,5 Prozentpunkte auf 14,1 Prozent. Zürich hatte um 90,9 Prozent weniger Umsteiger und zählte 75.114 Reisende, die in Kloten das Flugzeug gewechselt haben. Die Anzahl Flugbewegungen sank im Vergleich zum Vorjahresmonat um 60,6 Prozent auf 9.606 Starts oder Landungen. Die durchschnittliche Passagieranzahl pro Flug lag mit 82 Fluggästen 38,7 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Die Auslastung sank um 31,3 Prozentpunkte auf 50 Prozent ab. Das Frachtaufkommen reduzierte sich um 36,5 Prozent auf 23.117 Tonnen.

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Australien: Grenzen bis Ende 2021 dicht

Wenig Hoffnung macht die Regierung Australiens auf eine baldige Öffnung der Grenzen. Lokale Medien berichten, dass diese bis voraussichtlich Ende 2021 geschlossen bleiben sollen. Zuvor könnte es lediglich schrittweise „sichere Reisekorridore“ geben. Touristische Einreisen sollen aber erst ermöglicht werden, wenn es einen Impfstoff gibt. Premierminister Scott Morrison befindet sich mit Ländern wie Südkorea und Singapur in Gesprächen über die Errichtung so genannter „sicherer Reisekorridore“. Mit europäischen Staaten gibt es laut lokalen Medien derzeit keine Gespräche. Sollte Australien die Grenzen tatsächlich so lange geschlossen halten, so könnte dies auch erhebliche Auswirkungen auf Fluggesellschaften wie Qantas und Virgin Australia haben. Deren Flugbetriebe ruhen weitgehend und fraglich ist auch wie viel Geld die Regierung aufwenden wird und kann, um ihre Airlines über einen so langen Zeitraum zu stützen.

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Lufthansa-Vorstände sollen sich vor Gericht verantworten

Einem Berliner Rechtsanwalt gefällt das Corona-Management der Lufthansa so ganz und gar nicht. Er hat alle fünf Konzernvorstände wegen Betrugsverdachts angezeigt. Fast tagtäglich regnete es, vor allem in der Lockdown-Phase, Flugstreichungen. Niemand konnte sich sicher sein, dass sein geplanter Flug auch wirklich stattfindet. Geschweige denn, ob und wann das bereits gezahlte Ticket rückvergütet wird. Nun soll die AUA-Mutter nach einer Abmahnung eine Unterlassungserklärung abgegeben haben. Dabei würde es um Falschinformationen für Kunden und um gesetzwidrig verringerte Erstattungen gehen, wie die Stuttgarter Zeitung berichtet.

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Griechenland startet Corona-Ampel-Landkarte

Die griechische Regierung startet eine vierstufige „Corona-Ampel“, die im Internet über das aktuelle Risiko in der jeweiligen Region informieren soll. Auf einer virtuellen Karte können sich Einwohner und Touristen über die aktuelle Lage in den 74 Regionen informieren. Die Nutzung ist selbstverständlich kostenfrei und ohne Registrierung möglich. Auf der Webseite covid19.gov.gr ist die Landkarte, die auf der Ampel basiert, online einsehbar. Die vier Stufen sind wie folgt definiert: grün: geringes Risiko gelb: moderates Risiko (Maßnahme: Beobachtung) orange: hohes Risiko (Maßnahme: verstärkte Beobachtung) rot: sehr hohes Risiko (Maßnahme: strikte Verschärfung der Corona-Maßnahmen) Tipp: Direktlink zur griechischen Corona-Ampel-Landkarte. Die Regierung betont, dass je nach Einfärbung der jeweiligen Region Maßnahmen gesetzt werden können. Beispielsweise ist in grünen Gebieten die Sperrstunde von Bars, Restaurants und Cafes um 1 Uhr 00. Ist die Ampel gelb gefärbt, so muss eine halbe Stunde früher zugesperrt werden. Bei orange um Mitternacht. Zeigt das Signal Rotlicht, so dürfen Bars, Restaurants und Cafes nicht öffnen. Abhol- und Lieferdienste sollen jedoch weiterhin ermöglicht werden. Wichtig: Maskenpflicht besteht unabhängig von der Farbe der Ampel in Gebäuden, öffentlichen Verkehrsmitteln und an anderen Orten. Zeigt das Signal jedoch rot, so muss auch im Freien ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden. Das gilt ausdrücklich nicht nur für Einwohner, sondern auch für Touristen. Bei Missachtung können empfindliche Geldstrafen blühen. Zum Zeitpunkt der Präsentation der griechischen Corona-Ampel waren 27 Regionen grün gefärbt, 25 gelb und 22 orange. Kein einziges Gebiet wurde als rot eingestuft. Die Karte und die Ampelsignale sollen alle zwei Wochen aktualisiert werden und basieren unter anderem

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Luqa: Maltas Premier kündigt Schnelltests für ankommende Passagiere an

Während der ersten Corona-Welle ordnete die maltesische Regierung die Schließung des Airports in Luqa, eine Tochter der Flughafen Wien AG, an. Das wird sich nicht wiederholen, erklärte Premierminister Robert Abela am Sonntag. Die Schließung des Airports ist in den Maßnahmen nicht vorgesehen. Stattdessen sollen „so bald wie möglich“ Schnelltests eingeführt werden. Der Regierungschef betonte, dass der richtige Weg in die Zukunft sicheres Reisen und nicht die Schließung des Flughafens ist. Luqa wurde im März geschlossen und wurde erst am 1. Juli 2020 wieder für den regulären Linienverkehr geöffnet. In der Zwischenzeit wurden lediglich Repatriierungs-, Fracht- und Wartungsflüge zugelassen. Dies hatte fatale Auswirkungen auf den Airport und das stark vom Tourismus abhängige Land. Abela ist der Ansicht, dass das momentane Einreisesystem ausreichend ist, um für Sicherheit zu sorgen. Personen, die aus grünen Ländern kommen müssen lediglich zwei Formulare ausfüllen. Jene, die aus Staaten, die auf der „Amber List“ verzeichnet sind, kommen, haben einen negativen PCR-Test vorzuweisen oder aber diesen vor Ort nachzuholen. Flugverbindungen aus rot eingestuften Ländern sind verboten. Auch auf dem Seeweg besteht für diese Staaten Einreiseverbot. Der Regierungschef kündigte auch an, dass am Flughafen Luqa Corona-Schnelltests eingeführt werden sollen. Einen genauen Zeitpunkt nannte Robert Abela noch nicht, jedoch wären diese ein Teil zur Erhöhung der Sicherheit für Reisende und Einwohner. Die Antigen-Tests sollen dann solange wie notwendig angeboten werden. Über die Kosten machte der Premierminister keine Angaben.

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UK: Easyjet fordert mehr Staatshilfe

Der Billigflieger Easyjet fordert von der Regierung des Vereinigten Königreichs ein „maßgeschneidertes Maßnahmenpaket“ für Fluggesellschaften. Der Carrier wird heuer aufgrund der Corona-Pandemie tiefrote Zahlen schrieben, teilte Easyjet mit. UK gewährte bislang keine Staatshilfen, sondern lediglich besicherte Kredite mit vergleichsweise kurzer Laufzeit. Firmenchef Johan Lundgren fordert nun die Johnson-Regierung dazu auf, dass diese ein Maßnahmenpaket schaffen soll, um das Überleben und die wirtschaftliche Erholung der UK-Carrier unterstützen zu können. Easyjet leidet – wie alle anderen Fluggesellschaften auch – unter den verschiedensten Reisebeschränkungen. Zuletzt bot man nur 38 Prozent der sonst üblichen Kapazität bei einer Auslastung von 76,3 Prozent an. Easyjet organisierte sich auf dem Kapitalmarkt und über Sale-and-Leaseback-Deals bislang etwa 2,4 Milliarden Britische Pfund. Weiters erhielt man einen staatlich besicherten Kredit in der Höhe von 600 Millionen Britische Pfund. Das ist im Vergleich mit den Darlehen und Beihilfen, die andere europäische Staaten an ihre Airlines gewährt haben, durchaus wenig. Lundgren bereitet den Konzern auch auf den Worst-Case vor, denn sollte das Vereinigte Königreich die Hilfen für die Fluggesellschaften nicht aufstocken, so würde man alternative Finanzierungsmöglichkeiten inklusive weiterer Sale-and-Leasebacks ernsthaft prüfen. Doch auch den Mitarbeitern geht es sprichwörtlich an den Kragen, denn konzernweit werden 30 Prozent aller Stellen abgebaut. Auch die Schließung weiterer Stationen wird nicht mehr ausgeschlossen. Formell sprach man dabei von der „Optimierung des Netzwerks und der Bases“. Neben dem Vereinigten Königreich wurden auch in Italien bereits Maßnahmen vorgenommen. In der Schweiz soll die Tochtergesellschaft Easyjet Switzerland 70 Stellen in Basel abbauen und die Anzahl der stationierten Airbus-Jets um zwei

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